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	<title>Theodor Osterkamp - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theodor_Osterkamp&amp;diff=1333087&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;JKowar: Form (Zahlworte) / Link hzgf.</title>
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		<updated>2025-10-08T10:17:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form (Zahlworte) / Link hzgf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-R22853, Theodor Osterkamp.png|mini|Theodor Osterkamp, 1918]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Major Theo Osterkamp, erster Kommandeur Flugplatz Werl, Jagdgeschwader Mölders 1936.jpg|mini|Theo Osterkamp als Major und erster Kommandant des [[Fliegerhorst Werl|Fliegerhorstes Werl]], 1936]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theodor Osterkamp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. April]] [[1892]] in [[Rölsdorf]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer&amp;quot;&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 579.&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[2. Januar]] [[1975]] in [[Baden-Baden]]) war ein erfolgreicher Jagdflieger im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] in der [[Kaiserliche Marine|Kaiserlichen Marine]] und im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] [[Generalleutnant]] der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] der [[Wehrmacht]]. Der mit [[Manfred von Richthofen]] befreundete Osterkamp errang im Ersten Weltkrieg 32 Luftsiege. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als [[Geschwaderkommodore|Kommodore]] des Jagdgeschwaders 51 in der [[Luftschlacht um England]], wo er weitere sechs Luftsiege errang. Osterkamp war einer von zwei bekannten deutschen Jagdfliegern (der andere war [[Harry von Bülow-Bothkamp]]), die in beiden Weltkriegen den Status [[Fliegerass|Ass]] (mindestens fünf Abschüsse) erreichten.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.theaerodrome.com/aces/germany/osterkamp.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Paul Louis Theodor Osterkamp wurde 1892 als zweiter Sohn des Fabrikbesitzers Hermann Osterkamp und der Anna Wilhelmine geb. Blank in Rölsdorf bei Düren geboren. Der beruflichen Aktivitäten des Vaters halber (der erster Prokurist der neu gegründeten [[Geschichte der Unternehmen der Stadt Aschersleben|Ascherslebener Maschinenbau-Aktiengesellschaft &amp;#039;&amp;#039;AMA&amp;#039;&amp;#039;]] wurde) wuchs Osterkamp ab etwa 1898 in [[Aschersleben]] auf und verbrachte einen Großteil seiner Schulzeit dort (war aber nicht dort geboren worden, wie häufig in diversen Quellen angegeben).&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Sternal: &amp;#039;&amp;#039;Harzer Persönlichkeiten: Lebensbilder&amp;#039;&amp;#039;, Band 3 (Books on Demand, 2019) Seite 24 ([https://books.google.de/books?id=SMuGDwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA24&amp;amp;#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false books.google.de]), ISBN 978-3-7481-9604-4&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Vater war ab 1901 wieder Fabrikdirektor, denn die Abteilung für Dampfkessel und Dampfmaschinen war aus der &amp;#039;&amp;#039;AMA&amp;#039;&amp;#039; ausgegliedert worden, und die Familie Osterkamp wohnte beim Fabrikgelände in der Weststraße 25. Aus Klassenfotos geht hervor, dass Theodor Osterkamp um 1901 die &amp;#039;&amp;#039;Sexta gymnasialis&amp;#039;&amp;#039; in Aschersleben besuchte und bis zur &amp;#039;&amp;#039;Obersekunda&amp;#039;&amp;#039; dort blieb. Ab 1911 besuchte er das herzogliche Friedrichs-[[Gymnasium]] in [[Dessau]] und absolvierte dort die &amp;#039;&amp;#039;Unterprima&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Oberprima&amp;#039;&amp;#039; als die letzten zwei Schuljahre. Seine Schulkameraden in Dessau waren unter anderem die späteren Flieger [[Oswald Boelcke]] und [[Gotthard Sachsenberg]]. Später studierte er [[Forstwirtschaft]] in [[Düren]]. Zu der Zeit wohnte er wieder in [[Rölsdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Osterkamp GmbH Heissdampfmaschinen 1901 ASL.jpg|mini|links|Werbeanzeige der Osterkamp GmbH (1901)]]&lt;br /&gt;
Osterkamp trat während des Ersten Weltkriegs am 14. August 1914 in das Marinefliegerkorps ein, wo er in der [[Seefliegerabteilungen#II. Marine-Flieger-Abteilung|II. Marine-Flieger-Abteilung]] in den [[Flandernschlachten]] 1915/16 zunächst als Beobachter, dann auch als Pilot eingesetzt war. Als erster Flugzeugführer steuerte er 1917 ein Landflugzeug zu einem Aufklärungseinsatz nach [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]]. 1917 wurde er bei den [[Marineflieger]]n in [[Puck (Polen)|Putzig]] zum Jagdflieger ausgebildet und zu Sachsenbergs Marine-Jagdstaffel 1 versetzt. Im März 1917 unternahm er Flugversuche mit der [[Junkers J 7]]. Im Juni zum [[Leutnant zur See]] der Reserve befördert, übernahm Osterkamp am 15. Oktober 1917 die Führung der Marine-Jagdstaffel 2. Als erfahrener Jagdflieger nahm er am 11. Juli 1918 beim Vergleichsfliegen in Adlershof teil und testete die Junkers J&amp;amp;nbsp;7 und die [[Junkers D.I|J&amp;amp;nbsp;9]]. Osterkamp erzielte 32 Luftsiege und wurde am 2. September 1918 mit dem Orden [[Pour le Mérite]] ausgezeichnet. Vorher hatte er bereits beide Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]] sowie das Ritterkreuz des [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Königlichen Hausordens von Hohenzollern]] mit Schwertern erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-2008-1016-504, Berlin, Deutschlandflug, Theo Osterkamp mit Braut.jpg|mini|Theodor Osterkamp mit seiner späteren Ehefrau, der Fliegerin Fel Gudrun Pagge (1933)]]&lt;br /&gt;
Am 14. Februar 1919 wurde Osterkamp Ehrenmitglied des Anhaltischen Vereins für Luftfahrt. Im gleichen Jahr kämpfte er mit anderen Freiwilligen, darunter den Jagdfliegern [[Josef Jacobs]] und [[Gotthard Sachsenberg]], als Flugzeugführer beim [[Kurland]]-Geschwader gegen die [[Rote Armee]]. Am 21. Januar 1920 wurde Osterkamp aus dem Militärdienst verabschiedet.&amp;lt;ref&amp;gt;Marine-Offizier-Verband (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ehrenrangliste der Kaiserlich Deutschen Marine. 1914–18.&amp;#039;&amp;#039; Thormann &amp;amp; Goetsch. Berlin 1935. S. 960.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1927 arbeitete er als Stationsleiter an der Seeflugstation [[Kiel-Holtenau]] der Luftdienst GmbH und übernahm 1931 die gleiche Funktion bei der Seeflugstation [[Norderney]]. 1933 reaktiviert, übernahm Osterkamp eine führende Rolle beim Aufbau der neuen Luftwaffe und stellte unter anderem die Jagdfliegerschule 1 in [[Flugplatz Werneuchen|Werneuchen]] bei [[Berlin]] auf. Er nahm auch an zivilen Flugwettbewerben der [[Fédération Aéronautique Internationale]] teil, wo er 1930 den 11., 1932 den 12. und 1934 den 5. Platz errang. 1938 veröffentlichte Osterkamp eine Autobiographie (&amp;#039;&amp;#039;Du oder Ich. Deutsche Jagdflieger in Höhen und Tiefen&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. September 1939 wurde [[Oberst]] Osterkamp Geschwaderkommodore des [[Jagdgeschwader 51|Jagdgeschwaders (JG) 51]]. Während des [[Westfeldzug]]s errang er vier Luftsiege, den ersten am 12. Mai 1940. Am 22. August 1940 erhielt er das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]].&amp;lt;ref name=Scherzer /&amp;gt; Beim „Kanalkampf“ während der [[Luftschlacht um England]] erzielte er weitere zwei Abschüsse. Im Juli 1940, nach der Übergabe des Kommandos über das JG 51 an [[Werner Mölders]], wurde Osterkamp zum [[Generalmajor]] befördert und war Kommandeur des [[Jagdfliegerführer 1|Jagdfliegerführers 1]]. Von Dezember 1940 bis Juli 1941 war er Kommandeur des [[Jagdfliegerführer 2|Jagdfliegerführers 2]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Chris Bishop |Titel=The Spellmount Aircraft Identification Guide: Luftwaffe Squadrons 1939-45 |Verlag=Spellmount |Datum=2006 |ISBN=978-1-86227-330-6 |Seiten=33 |Online=https://books.google.com/books?id=h-NOAAAAMAAJ&amp;amp;newbks= |Abruf=2022-06-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. August 1942 übernahm er mit der Beförderung zum Generalleutnant den Luftgaustab z.&amp;amp;nbsp;b.&amp;amp;nbsp;V. Afrika und war vom 5. April 1943 bis zu seiner Ablösung am 15. Juni durch [[Adolf Galland]] [[Jagdfliegerführer Sizilien]]. Nach einer Reihe weiterer Stabsverwendungen 1944 zum Inspekteur der Luftwaffen-Bodenorganisation ernannt, überwarf sich Osterkamp mit dem [[Oberkommando der Luftwaffe]] und wurde am 31. Dezember 1944 entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er arbeitete bis 1945 als Forstmeister in [[Niedersachsen]], danach bis zu seiner Pensionierung 1966 als Geschäftsmann. Osterkamp starb am 2. Januar 1975.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher Jagdflieger im Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher Jagdflieger im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolf-Dieter Ostermann: &amp;#039;&amp;#039;Paul Louis Theodor Osterkamp&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Lebensbilder aus Harz und Börde.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2, 2001, {{ZDB|2007231-4}}, S. 187–200.&lt;br /&gt;
* Hanns Möller: &amp;#039;&amp;#039; Geschichte der Ritter des Ordens «pour le mérite» im Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;M–Z.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Bernard &amp;amp; Graefe, Berlin 1935, S. 97–98.&lt;br /&gt;
* Karl-Friedrich Hildebrand, Christian Zweng: &amp;#039;&amp;#039; Die Ritter des Ordens Pour le Mérite des I. Weltkriegs.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;H–O.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Bissendorf 2003, ISBN 3-7648-2516-2, S. 533–534.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124745822}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124745822|LCCN=n/90/666992|VIAF=30479328}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Osterkamp, Theodor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant zur See (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jagdpilot im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Militärorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jagdpilot im Zweiten Weltkrieg (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Osterkamp, Theodor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Osterkamp, Theo; Osterkamp, Paul Louis Theodor&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Generalleutnant im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. April 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rölsdorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Januar 1975&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Baden-Baden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JKowar</name></author>
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