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	<title>Theodor Oppenhoff - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T05:52:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theodor_Oppenhoff&amp;diff=2188911&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gesetzesfreak: Bisher war der Kreis verlinkt.</title>
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		<updated>2025-09-10T19:35:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bisher war der Kreis verlinkt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theodor Franz Oppenhoff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Januar]] [[1820]] in [[Mülheim (Köln)|Mülheim am Rhein]]; † [[2. Dezember]] [[1899]] in [[Aachen]]) war ein deutscher Landgerichtspräsident und Geheimer Ober[[justizrat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des Landgerichtspräsidenten in [[Kleve]], Karl Joseph Oppenhoff (1779–1843) und Enkel des Kurkölnischen [[Prokurator]]s und Bonner Notars Theodor Oppenhoff († 1804) absolvierte bis 1838 das Klevener Gymnasium. Wie sein älterer Bruder [[Friedrich Oppenhoff|Friedrich Christian Oppenhoff]] (1811–1875) studierte er anschließend [[Rechtswissenschaften]] in [[Bonn]] und ab 1840 in [[Berlin]]. An der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]] belegte er neben den Grundfächern zusätzlich Geschichte des 19. Jahrhunderts bei [[Johann Wilhelm Löbell]], Deutsche Rechts- und Altertümer bei [[Ferdinand Walter]], Kulturgeschichte des Mittelalters bei [[Karl Dietrich Hüllmann]] und Deutsche Reichsgeschichte bei [[Maximilian von Gagern (Diplomat, 1810)|Maximilian von Gagern]]. In Berlin galt sein Interesse [[Jacob Grimm]]s Deutschen Rechtsaltertümern und [[Leopold von Ranke]]s [[Historismus (Geschichtswissenschaft)|Neuerer Geschichte]]. Im Jahr 1841 legte er das [[Auskultator|examen pro auscultatura]] mit „gut“ ab und wurde am 20. Mai 1849 zum [[Gerichtsreferendar]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Juni 1846 bestand Oppenhoff das große Staatsexamen mit „sehr gut“ und wurde anschließend als [[Assessor]] an dem seit 1820 existierenden [[Landgericht Aachen]] übernommen. Zu seinen Schwerpunktaufgaben gehörte hier die Handhabung des neuen Strafgesetzbuches für die [[Preußen|preußischen Staaten]], das 1851 eingeführt wurde. Seine Ernennung zum Staatsprokurator erfolgte am 31. Juli 1850 und zum Oberprokurator am 6. August 1868. Als erster Staatsanwalt erlebte Oppenhoff am 1. Oktober 1879 das Inkrafttreten der Reichsjustizgesetze. Am 3. März 1884 wurde Oppenhoff zum Nachfolger des Landgerichtspräsidenten [[Jacob Scherer (Politiker)|Jacob Scherer]] berufen, nachdem er zuvor im Jahr 1879 ein Angebot für eine Stelle als Landgerichtspräsident in Düsseldorf abgelehnt hatte. Am 1. Februar 1895 ging Theodor Franz Oppenhoff in den Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus bekleidete er vom 1. Juni 1863 bis zum Herbst 1897 das Amt eines Justitiar bei der Aachener Kommandite der Preußischen Bank und der Reichsbarikstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner beruflichen Tätigkeit nahm seit 1855 Oppenhoffs literarisches Schaffen als Mitarbeiter der Trierer Annalen einen besonderen Platz ein. Im Jahr 1863 veröffentlichte er seinen Kommentar zu den &amp;#039;&amp;#039;preußischen Gesetzen über die Ressort-Verhältnisse zwischen den Gerichten und den Verwaltungs-Behörden in Preußen&amp;#039;&amp;#039;, der im Jahr 1904 durch seinen Sohn [[Joseph Oppenhoff]] neu aufgelegt wurde. In der [[Zeitschrift für Bergrecht]] erschienen wiederholt Oppenhoffs Aufsätze, aus denen 1870 sein &amp;#039;&amp;#039;Kommentar zum Allgemeinen [[Berggesetz]] für die preußischen Staaten&amp;#039;&amp;#039; resultierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Nachlass seines bereits 1881 an einer Nierenerkrankung verstorbenen ältesten Sohnes und Referendars, Karl Oppenhoff, veröffentlichte er &amp;#039;&amp;#039;die Strafrechtspflege des Aachener Schoffenstuhls seit dem Jahre 1657&amp;#039;&amp;#039; in der Zeitschrift des Aachener Geschichtsvereins, der ZAGV Band VI, 1884.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus galt sein Interesse den sprachwissenschaftlichen Studien und der Erforschung der Aachener Geschichte. Oppenhoff war in dieser Hinsicht vielfach ehrenamtlich engagiert, unter anderem als Vorstandsmitglied des [[Karlsverein|Karlsvereins zur Restauration des Aachener Münsters]], seit 1859 als Mitglied des [[Historischer Verein für den Niederrhein|historischen Vereins für den Niederrhein]], seit 1878 als Mitglied des [[Museumsverein Aachen|Aachener Museumsvereins]] und als Vorsitzender des archäologischen Vereins. Dessen wöchentlichen Versammlungen&amp;lt;ref&amp;gt;Weitere Mitglieder: Dr. Savelsberg, Dr. Wings, Dr. Strater, Dr. [[Franz Bock (Kunsthistoriker, 1823)|Franz Bock]], Dr. [[Laurenz Lersch]], Kammer-Präsident Vossen, Dr. Debey, Archivar [[Josef Laurent (Bibliothekar)|Josef Laurent]], Maler [[Friedrich Thomas (Maler)|Friedrich Thomas]], Rektor Fey, Architekt [[Carl Rhoen]], Dr. B. Jungbluth, Geheimrat [[Ludwig Pelzer]] u.&amp;amp;nbsp;a.&amp;lt;/ref&amp;gt; fanden im Hotel Bellevue statt. Im Winter 1878 fassten die Mitglieder den Entschluss zur Gründung des [[Aachener Geschichtsverein]]s, die dann mit Wirkung zum 27. Mai 1879 vollzogen wurde. Oppenhoff wurde auch hier bis 1899 zum Vorstandsmitglied gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Theodor Oppenhoff war verheiratet mit Fanny Tobias (1838–1870), Tochter des Geheimen Medizinalrates Dr.&amp;amp;nbsp;Tobias in Trier. Drei seiner Kinder verstarben bereits vor ihm. Einer seiner Söhne, Fritz (Friedrich) Maria Oppenhoff (* 1865) wurde ebenfalls Landgerichtspräsident und war der Vater von [[Walter Oppenhoff]], welcher einer der ersten deutschen Anwälte mit internationaler Ausrichtung und Vorreiter in der Entwicklung zu Gründungen von überörtlichen Sozietäten in Deutschland wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderer Sohn, [[Joseph Oppenhoff]] (1868–1958), bekleidete ab 1922 als Nachfolger seines Bruders Fritz (Friedrich) Maria das Amt des Landgerichtspräsidenten in Aachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Sohn, Franz Oppenhoff (1860–1920), wurde Schulrat. Dessen Sohn [[Franz Oppenhoff]] (1902–1945) wurde nach der Übernahme Aachens durch die Amerikaner im Oktober 1944 als Oberbürgermeister eingesetzt, aber nur wenige Monate später im März 1945 durch ein SS- bzw. Luftwaffen-Kommando erschossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theodor Oppenhoff fand seine letzte Ruhestätte in der Familiengruft auf dem [[Ostfriedhof (Aachen)|Aachener Ostfriedhof]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ingeborg Schild]], Elisabeth Janssen: &amp;#039;&amp;#039;Der Aachener Ostfriedhof.&amp;#039;&amp;#039; Mayer, Aachen 1991, S. 536f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehren- und Ordensauszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Roter Adlerorden]] IV. Klasse&lt;br /&gt;
* Ritter des Roten Adlerordens II. Klasse mit Eichenlaub&lt;br /&gt;
* Kommandeur der II. Klasse des [[Hausorden Albrechts des Bären|Anhaltischen Hausordens Albrecht des Bären]]&lt;br /&gt;
* [[Lippischer Hausorden|Lippisches Ehrenkreuz II. Klasse]]&lt;br /&gt;
* [[Herzoglich Sachsen-Ernestinischer Hausorden]]&lt;br /&gt;
* Russischer [[Sankt-Stanislaus-Orden]] VI. Klasse.&lt;br /&gt;
* Charakter als Geheimer Oberjustizrath (zu seinem 50-jährigen Amtsjubiläum am 25. September 1891)&lt;br /&gt;
* [[Ehrendoktor|Doktor honoris causa]] der juristischen Fakultät der Universität Bonn&lt;br /&gt;
* Ölgemälde als Landgerichtspräsident&amp;lt;ref&amp;gt;Gehörte 1925 zu der Aachener Jahrtausend-Ausstellung. Eigentum des Landgerichts Aachen. &amp;#039;&amp;#039;Amtlicher Führer durch die historische Jahrtausend-Ausstellung in Aachen&amp;#039;&amp;#039; Mai bis August 1925. [[Joseph La Ruelle|La Ruelle]], Aachen, 1925, S. 178.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die preußischen Gesetze über die Ressortverhältnisse zwischen den Gerichten und den Verwaltungsbehörden&amp;#039;&amp;#039;, Reimer, 1863&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Allgemeine Berggesetz für die Preußischen Staaten: unter steter Vergleichung seines Textes mit demjenigen des Braunschweigischen, Meiningenschen, Gothaischen und Bayrischen Berggesetzes&amp;#039;&amp;#039;, Reimer, 1870&lt;br /&gt;
* Theodor Oppenhoff und Friedrich Christian Oppenhoff: &amp;#039;&amp;#039;Das Strafgesetzbuch für das Deutsche Reich: Nebst d. Einführungsgesetze v. 31. Mai 1870 u. d. Einführungsgesetze f. Elsaß-Lothringen v. 30. Aug. 1871&amp;#039;&amp;#039;, Reimer, 1891&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Aachener Sternzunft&amp;#039;&amp;#039;, in: Zeitschrift des Aachener Geschichtsvereins (ZAachenerGV) 15, 1893, S. 236–326&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nachtrag zu: Die Aachener Sternzunft&amp;#039;&amp;#039;, in: Zeitschrift des Aachener Geschichtsvereins (ZAachenerGV) 18, 1896, S. 337–349&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|52|710|710|Oppenhoff, Theodor Franz|Fritz Oppenhoff|ADB:Oppenhoff, Friedrich}}&lt;br /&gt;
* [[Matthias Schollen]]: &amp;#039;&amp;#039;Franz Theodor Oppenhoff. Ein Lebensbild.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Aachener Geschichtsvereins&amp;#039;&amp;#039; (ZAGV). Bd. 22, 1900, S. 1–8 (mit Porträt) ([https://archive.org/stream/ZAG22#page/n9/mode/2up Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* [http://dlib-zs.mpier.mpg.de/pdf/2173669/04/1899/21736690418990513.pdf Nachruf in: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Juristenzeitung&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 24, S.&amp;amp;nbsp;497] (PDF; 553&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1044572183|VIAF=305425096}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Oppenhoff, Theodor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (deutsche Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident (Landgericht Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Oberjustizrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Herzoglich Sachsen-Ernestinischen Hausordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Träger des Herzoglich Sachsen-Ernestinischen Hausordens (Ausprägung ungeklärt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komtur II. Klasse des Hausordens Albrechts des Bären]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inhaber des Lippischen Hausordens II. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1820]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Oppenhoff, Theodor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Oppenhoff, Theodor Franz (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Landgerichtspräsident und Geheimer Oberjustizrat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Januar 1820&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kreis Mülheim am Rhein|Mülheim am Rhein]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Dezember 1899&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Aachen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gesetzesfreak</name></author>
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