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	<title>Theodor Noa - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T23:51:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theodor_Noa&amp;diff=2323158&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2025-08-29T07:02:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;2&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot; class=&amp;quot;float-right&amp;quot; mode=&amp;quot;Packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
SI Nikolaikirche Pfarrer Noa Grabkreuz.jpg|Das Grabkreuz Theodor Noas an der ev.&amp;amp;nbsp;[[Nikolaikirche (Siegen)|Nikolaikirche]] in der Stadt Siegen&lt;br /&gt;
Stolperstein Siegen Noa Theodor.jpeg|[[Stolperstein]] in Siegen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theodor Paulus Walter Noa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Mai]] [[1891]] in [[Trzcińsko-Zdrój|Görlsdorf]] in der [[Neumark (Landschaft)|Neumark]]; † [[14. März]]  [[1938]] in [[Berlin]]) war ein deutscher evangelischer Pfarrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er war Sohn von Pfarrer Theodor Noa und seiner Ehefrau Elise. Sein Vater starb, als er ein halbes Jahr alt war. Er besuchte die Vorschule des Fürstlichen Gymnasiums in [[Sondershausen]]. Im Alter von sieben Jahren zog er zur Schwester der Mutter und deren Mann, Pfarrer Mätzold in [[Dresden]]. Dort besuchte er von 1901 bis 1911 das [[Wettiner Gymnasium]]. Er nahm an Schülerbibelkreisen teil. Zwischen 1911 und 1914 studierte er evangelische Theologie in [[Leipzig]], [[Kirchliche Hochschule Bethel|Bethel]] und [[Halle (Saale)|Halle an der Saale]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des Beginns des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] legte er das erste theologische Examen als Notprüfung ab. Danach meldete er sich freiwillig zum Kriegsdienst. Noch 1914 verlobte er sich mit Martha Krumme aus [[Bad Salzuflen]]. Nach der Ausbildung leistete er ab 1915 Kriegsdienst und stieg bis 1917 zum Leutnant der Reserve und 1918 zum Kompanieführer auf. Er wurde mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] I. und II. Klasse sowie dem Ritterkreuz der II. Klasse des Königl. Sächs. [[Albrechtsorden]]s mit Schwertern ausgezeichnet. Am ersten Dezember 1918 wurde er aus dem Militärdienst entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde Lehrvikar in der Neuenstädter Kirchengemeinde in [[Bielefeld]] bei den Pfarrern Michaelis und [[Wilhelm Kuhlo]]. In seiner Examensarbeit beschäftigte er sich mit dem Verhältnis von [[Sozialismus]] und Christentum. Nach der Ablegung des 2. Theologischen Examen wurde er am 4. Januar 1920 zum evangelischen Pfarrer ordiniert. Seit 1920 war Noa Hilfspfarrer in [[Hagen]] mit dem Schwerpunkt Jugendpflege und Jugendfürsorge (Jugendpfarrer). Diese Position behielt er bis 1927. Danach war er Pfarrer in [[Siegen]]. Auch überörtlich hinaus wirkte er in der kirchlichen Jugendarbeit unter anderem als Vorsitzender der Schülerbibelkreise in [[Westfalen]]. Außerdem hat er die Jugendschullandheime [[Berchum]] bei Hagen und [[Beienbach]] bei Siegen mit aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch engagierte er sich für den [[Christlich-Sozialer Volksdienst|Evangelischen Volksdienst]], einer Partei der von [[Adolf Stoecker]] begründeten und von dessen Schwiegersohn [[Reinhard Mumm]] fortgeführten christlich-sozialen Bewegung, die bis Ende 1929 als Strömung der [[DNVP]] angehört hatte und für ihren Antisemitismus bekannt war. In der Endphase der [[Weimarer Republik]] wandte Noa sich gegen die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]. Deren regionale Gliederung griff ihn an und diffamierte ihn als „[[jüdischer Mischling|jüdischen Mischling]] 2. Grades“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] schloss sich Noa dem [[Pfarrernotbund]] und der [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]] an. Im Jahr 1937 verschwand er unter nicht geklärten Umständen. Er wurde im [[Landwehrkanal]] bei Berlin-Spandau am 14. März 1938 tot aufgefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hartmut Ludwig, [[Eberhard Röhm]]. &amp;#039;&amp;#039;Evangelisch getauft - als «Juden» verfolgt&amp;#039;&amp;#039;. Calwer Verlag Stuttgart 2014, S. 257.&amp;lt;/ref&amp;gt; Warum er sich in Berlin aufhielt, ist unbekannt. Ob er sich das Leben nahm – er war hoch verschuldet – oder wegen seiner Haltung ermordet wurde, ist ebenfalls unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Verfasser mehrerer kirchlicher Schriften. Nach Noa sind mehrere Straßen und kirchennahe Einrichtungen benannt. Im Jahr 1983 wurde auf Initiative einer Jugendgruppe sein Grabkreuz von Berlin nach Siegen gebracht. Es befindet sich heute an der Nordseite der [[Nikolaikirche (Siegen)|Nikolaikirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.hermann-eberhardt.de/Magazin-Downloads-/1%2C000000476727%2C8%2C1%3Bfocus%3DDUMMY_de_dtag_hosting_hpcreator_widget_Download_c0a7a07d%26path%3Ddownload.action%26frame%3DDUMMY_de_dtag_hosting_hpcreator_widget_Download_c0a7a07d%26raw%3D1?id=20773 |wayback=20160522183111 |text=Hermann Eberhardt: &amp;#039;&amp;#039;Die Nikolaikirche in Siegen,&amp;#039;&amp;#039; S. 20 |archiv-bot=2019-05-18 05:21:55 InternetArchiveBot }} (PDF-Datei, 4,3 MB; abgerufen am 28. September 2012)&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine neben dem Grabmal angebrachte Infotafel informiert über das Wirken des Pfarrers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pfarrer Theodor Noa&amp;#039;&amp;#039;, aufgezeichnet von Reinhard Gädeke. Erweiterter Sonderdruck aus &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch Hagen und Mark 1988&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Theodor Noa&amp;#039;&amp;#039;, Ursula Hörsch / Andrea Stötzel, Beiträge zur Geschichte der Stadt Siegen und des Siegerlandes, Bd. 4, Siegen 1991&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20061201163005/http://www.bautz.de/bbkl/n/noa_t.shtml |band=6|spalten=959-960|autor=Matthias Schreiber|artikel=Noa, Theodor}}&lt;br /&gt;
* Hartmut Ludwig, [[Eberhard Röhm]], [[Jörg Thierfelder]]: &amp;#039;&amp;#039;Evangelisch getauft – als «Juden» verfolgt&amp;#039;&amp;#039;. Calwer Verlag Stuttgart 2014, ISBN 978-3-7668-4299-2, S. 256–257.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.heiligenlexikon.de/BiographienT/Theodor_Noa.html Eintrag im Ökumenischen Heiligenlexikon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119015579|LCCN=n95122077|VIAF=67266576}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Noa, Theodor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Bekennenden Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Albrechts-Ordens (Ritter 2. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Nordrhein-Westfalen ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Siegen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hagen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CSVD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Noa, Theodor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Noa, Theodor Paulus Walter (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher evangelischer Pfarrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Mai 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Trzcińsko-Zdrój|Görlsdorf]] bei Königsberg&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. März 1938&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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