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	<title>Theodor Metzner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T07:36:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theodor_Metzner&amp;diff=1418736&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Diebu: /* Leben */ unklaren Bezug aufgelöst, hoffentlich richtig</title>
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		<updated>2023-11-15T09:35:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; unklaren Bezug aufgelöst, hoffentlich richtig&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Metzner-theodor-1902-09-09-der-wahre-jacob-nr421-s3840.jpg|mini|Theodor Metzner]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Karl Theodor Metzner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. März]] [[1830]] in [[Berlin]]; † [[20. August]] [[1902]] ebenda) war ein deutscher [[Schuhmacher]], Politiker und Mitbegründer des [[Allgemeiner Deutscher Arbeiterverein|Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins]] und der [[Sozialdemokratische Arbeiterpartei (Deutschland)|Sozialdemokratischen Arbeiterpartei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Theodor Metzner war der Sohn eines Arbeiters und musste schon als Kind in einer Fabrik arbeiten. Er machte eine Schuhmacherlehre und eine sechsjährige Wanderschaft. Danach lebte er in Berlin als Schuhmacher. 1862 gehörte er zu den Begründern der Berliner Gemeinde des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins. 1863 wurde er auch in den Vorstand des [[ADAV]] gewählt und war zeitweilig Bevollmächtigter des Vereins für Berlin. Am 1. November 1864 lehnten Theodor Metzner und [[Theodor Yorck]] den Ausschluss von [[Julius Vahlteich]] aus dem Vorstand des ADAV ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seiner Freundschaft mit [[Wilhelm Liebknecht]] entwickelt sich auch ein Kontakt zu [[Karl Marx]] in London. Zuerst schrieb er an Marx am 4. Dezember 1864 einen Brief.&amp;lt;ref&amp;gt;RGASPI Fond 1 opis 5 delo 1621.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Januar 1862 heiratete Theodor Metzner &amp;#039;&amp;#039;Henriette Friederike Marie Büchler&amp;#039;&amp;#039; (* 23. Juli 1832) in Berlin. Am 3. März 1865 wurde der gemeinsame Sohn &amp;#039;&amp;#039;Alfred Friedrich Metzner&amp;#039;&amp;#039; geboren, der aber schon am 16. Juli 1866 verstarb.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;familysearch&amp;#039;&amp;#039; und Julius Vahlteich an August Vogt 19. März 1865.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Wilhelm Liebknecht bemerkte sein Freund Sigfried Meyer: „Ich habe von V(ogt) das manifest geliehen u. abgeschrieben, den [[Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte|18 brumaire]] habe ich auch zu lesen bekommen; ich sehne mich besonders nach der ‚[[Die heilige Familie|heiligen Familie]]‘ wie, glaube ich, die philosophische Kritik der Hegelianer betitelt ist.“&amp;lt;ref&amp;gt;Sigried Meyer an Wilhelm Liebknecht 25. Oktober 1865.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Metzner schrieb mit seinen Freunden [[Sigfried Meyer]] und [[August Vogt (Funktionär)|August Vogt]] am 13. November 1865 an Marx und bekannte sein „Bewußtsein der geistigen Abhängigkeit von Ihren und [[Friedrich Engels|Engels]]&amp;#039; uns freilich nur teilweise bekannten Schriften“ und forderte ihn auf „Ehrenpräsident“ des ADAV zu werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Die I. Internationale in Deutschland. S. 89 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marx lehnte das Angebot ab, riet aber eine Berliner Sektion der [[Internationale Arbeiterassoziation|Internationale]] zu gründen. Ab Januar 1866 begannen sie für die Ziele der Internationale Anhänger zu gewinnen. Metzner schrieb das Manifest ab und Freund Sigfried Meyer gab das Geld, um das [[Manifest der Kommunistischen Partei]] 1866 neu herauszugeben mit dem fingierten Druckort „London“. Metzner gehörte zur Opposition im ADAV. Im Februar 1873 wurde er in die Kontrollkommission des „Schuhmachervereins“ gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Der Volksstaat]] 1., 5. und 19. Februar 1873.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Wahrlich! die Arbeiter aller anderen Branchen können sich dieses erhabene Werk zum Muster nehmen. (…) Möge dieser Verein denn auch den Grundstein zur endlichen Vereinigung der Arbeiter bilden.|Theodor Metzner 1872&amp;lt;ref&amp;gt;Christo Mutafoffrt nach s. 349Werner Ettelt / Hans-dieter Krause: Der Kampf und eine marxistische Gewerkschaftspolitik in der deutschen Arbeiterbewegung 1860 bis 1878. Verlag Tribüne, Berlin 1975, 349.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war einer der Einberufer des [[Eisenacher Programm|Eisenacher Kongresses 1869]].&amp;lt;ref&amp;gt;Die I. Internationale in Deutschland. S. 389.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1870 bis 1872 nahm er an der Parteikongressen der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei teil und wurde 1871 in den Kontrollkommission gewählt. Zwischen 1890 und 1891 war er Delegierter auf allen Parteitagen der SPD. Von 1892 bis 1994 war er sozialdemokratischer Stadtverordneter in Berlin. 1896 wurde er u.&amp;amp;nbsp;a. mit [[Ignaz Auer]] wegen „Vergehen und Übertretung strafbar nach §§ 8 und 16 der preussischen Verordnung über die Verhütung eines die gesetzliche Freiheit und Ordnung gefährdenden Missbrauchs des Versammlungs- und Vereinigungsrechtes vom 11ten März 1850, § 47 Reichsstrafgesetzbuchs“ angeklagt.&amp;lt;ref&amp;gt;IISG [[Julius Motteler]] Nachlass 2587.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Parteitagen der SPD 1894 in Frankfurt am Main, 1895 in Breslau, 1896 in Gotha, 1897 in Hamburg, 1899 in Stuttgart, 1900 in Mainz und 1901 in Lübeck wurde Theodor Metzner in den Parteivorstand gewählt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedhof Pappelallee jetzt Friedhofspark Berlin Prenzlauer Berg Okt.2016 - 7.jpg|mini|hochkant|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
Theodor Metzner starb am 20. August 1902&amp;lt;ref&amp;gt;Trauerpostkarte, IISG (SPD) Signatur: BG A9/722.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Seinem Sarg folgten am 24. August 1902 tausende Berliner Arbeiter.&amp;lt;ref&amp;gt;Levinia Krüger-Hellwig: &amp;#039;&amp;#039;Ick ward hunnert! Biografie eines Zimmerers, Wandergesellen und Kaufmanns, 1875-1975&amp;#039;&amp;#039;. Norderstedt 2010, S. 36.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde auf dem [[Friedhofspark Pappelallee|Friedhof der Freireligiösen Gemeinde in der Pappelallee]] (heute ein Friedhofspark&amp;lt;ref&amp;gt;Auskunft vom Förderkreis Friedrichsfelde 17. Februar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;  im Ortsteil Prenzlauer Berg) beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archivalien ==&lt;br /&gt;
* Wilhelm Liebknecht Nachlass zwei Briefe von Theodor Metzner (1871-1875) [[Internationales Institut für Sozialgeschichte|IISG]], Signatur 47&lt;br /&gt;
* [[Johann Philipp Becker]] Nachlass ein Brief von Theodor Metzner 1875 IISG Signatur D II 392&lt;br /&gt;
* Wilhelm Liebknecht Nachlass ein Brief von Theodor Metzner 1867 IISG Signatur 43&lt;br /&gt;
* [[Julius Motteler]] Nachlass Sammlung Theodor Metzner (Arbeiterverein Berlin) IISG Signatur 2684-2694&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Theodor Metzner&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Der Wahre Jacob]]. Nr. 421 vom 9. September 1902, S. 3840 [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/wj1902/0183/image?sid=194321b742139ef5ada1e7f4871dba30 Digitalisat]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Brief Berliner Arbeiter an Marx. (Ein Beitrag zur Berliner Parteigeschichte)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Vorwärts (Deutschland)|Vorwärts]]&amp;#039;&amp;#039;. Berlin Nr. 323, 8. Dezember 1913 Beilage.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Gemkow]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Tätigkeit der Berliner Sektion der I. Internationale&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1959, Heft 3, S. 515–531&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die I. Internationale in Deutschland (1864-1872)&amp;#039;&amp;#039;. Dietz Verlag, 1964&lt;br /&gt;
* [[Gustav Seeber]]: &amp;#039;&amp;#039;Metzner, Theodor&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung Biographisches Lexikon|Geschichte der Deutschen Arbeiterbewegung. Biografisches Lexikon]]&amp;#039;&amp;#039;. Dietz Verlag, Berlin 1970, S. 327–328&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Liebknecht. Briefwechsel mit deutschen Sozialdemokraten. 1862-1878&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 1. Hrsg. u. bearb. von [[Georg Eckert]]. Van Gorcum &amp;amp; Comp., Assen 1973, ISBN 90-232-0858-7&lt;br /&gt;
* [[Dieter Fricke (Historiker)|Dieter Fricke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Arbeiterbewegung 1869–1914. Ein Handbuch über ihre Organisation und Tätigkeit im Klassenkampf&amp;#039;&amp;#039;. Dietz Verlag 1976, S. 111, 38, 42, 44, 56, 277, 296, 576 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Metzner, Theodor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Stadtverordnetenversammlung (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ADAV-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Internationale Arbeiterassoziation)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewerkschafter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schuhmacher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1830]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Metzner, Theodor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Metzner, Friedrich Karl Theodor&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Sattler und Sozialdemokrat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. März 1830&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. August 1902&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Diebu</name></author>
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