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	<title>Theodor Matthes - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mehlauge: HC: Ergänze Kategorie:Ehrenmitglied der Berliner Chirurgischen Gesellschaft</title>
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		<updated>2021-11-25T18:35:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Ehrenmitglied_der_Berliner_Chirurgischen_Gesellschaft&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Ehrenmitglied der Berliner Chirurgischen Gesellschaft (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Ehrenmitglied der Berliner Chirurgischen Gesellschaft&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theodor Matthes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Juli]] [[1909]] in [[Freiberg]]; † [[12. März]] [[2006]] in [[Berlin]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Chirurgie|Chirurg]] und [[Onkologie|Onkologe]]. Er leitete ab 1965 den Bereich Chirurgie am Institut für Krebsforschung der [[Akademie der Wissenschaften der DDR|Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin]] in [[Berlin-Buch]] beziehungsweise am daraus 1972 entstandenen [[Zentralinstitut für Krebsforschung (Akademieinstitut)|Zentralinstitut für Krebsforschung]], an dem er außerdem von Mai 1973 bis Ende 1974 gemeinsam mit [[Arnold Graffi]] als kommissarischer Direktor fungierte. In der Forschung beschäftigte er sich vor allem mit der [[Thorax#Thoraxchirurgie|Thoraxchirurgie]] und der chirurgischen Therapie des [[Bronchialkarzinom]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Theodor Matthes wurde 1909 in Freiberg geboren und absolvierte nach dem Besuch des [[Gymnasium]]s in seiner Heimatstadt von 1930 bis 1936 ein Studium der [[Medizin]] an der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena]], der [[Universität Wien]] und der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]], an der er auch zum [[Dr. med.]] [[Promotion (Doktor)|promovierte]]. Anschließend war er 1937/1938 zunächst am Freiburger Institut für Pathologie unter [[Ludwig Aschoff]] sowie am Pathologischen Institut und in der Medizinischen Klinik des Stadtkrankenhauses in [[Friedrichstadt (Dresden)|Dresden-Friedrichstadt]] tätig. Er wechselte dann an die Chirurgische Klinik des Stadtkrankenhauses in [[Johannstadt|Dresden-Johannstadt]], an der er später [[Oberarzt]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1950 folgte er [[Hans Gummel (Mediziner)|Hans Gummel]], der nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zunächst ein Labor für Geschwulstforschung an der Kinderklinik des Krankenhauses in Johannstadt geleitet hatte und dann an die Klinik für Geschwulstkrankheiten am [[Institut für Medizin und Biologie]] der [[Akademie der Wissenschaften der DDR|Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin]] (DAW) in [[Berlin-Buch]] gewechselt war. An der Berliner Geschwulstklinik erhielt er ebenfalls eine Anstellung als Oberarzt und zudem die Leitung der chirurgisch-onkologischen Poliklinik sowie ab 1954 der Abteilung für Thoraxchirurgie. Darüber hinaus wurde er 1957 von der DAW zum Professor ernannt, nachdem seine Forschungsleistungen als [[habilitation]]swürdig beurteilt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1965 leitete er den Bereich Chirurgie am Institut für Krebsforschung, das durch Zusammenlegung ab 1959 nach [[Robert Rössle]] benannten Geschwulstklinik mit dem Akademieinstitut für experimentelle Krebsforschung entstanden war. Nachdem Hans Gummel, der ab 1955 als Direktor der Klinik und ab 1972 des aus dem Institut für Krebsforschung hervorgegangenen [[Zentralinstitut für Krebsforschung (Akademieinstitut)|Zentralinstituts für Krebsforschung]] gewirkt hatte, im Mai 1973 verstorben war, übernahm Theodor Matthes bis zu seinem Ruhestand Ende 1974 gemeinsam mit [[Arnold Graffi]] kommissarisch die Leitung des Zentralinstituts. Dabei war Graffi für den experimentellen Bereich zuständig, während Matthes als Direktor der Klinik fungierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theodor Matthes war mit einer Ärztin verheiratet und Vater von drei Kindern. Er starb 2006 in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliches und ärztliches Wirken ==&lt;br /&gt;
Theodor Matthes widmete sich vor allem der [[Thorax#Thoraxchirurgie|Thoraxchirurgie]] und dabei insbesondere der operativen Behandlung des [[Bronchialkarzinom]]s. In der von ihm geleiteten thoraxchirurgischen Abteilung an der Geschwulstklinik in Berlin-Buch wurden bis 1973 mehr als 3.000 Eingriffe durchgeführt. Außerdem trug er zum Aufbau weiterer entsprechender Einrichtungen in der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] (DDR) bei, so der [[Zentralklinik Bad Berka|Zentralklinik für Lungenkrankheiten und Tuberkulose]] in [[Bad Berka]] und dem [[Forschungsinstitut für Lungenkrankheiten und Tuberkulose]] in Berlin-Buch. Im Bereich der experimentellen Forschung beschäftigte er sich vor allem mit der Entwicklung und Verbesserung von [[Operation (Medizin)|Operationstechniken]] für [[Resektion]]en, insbesondere beim Bronchialkarzinom, sowie für [[Anastomose]]n an der [[Luftröhre]], an den [[Bronchialsystem|Bronchien]] und an den [[Lungenkreislauf|Lungengefäßen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1962 bis 1965 war Matthes Vorsitzender des [[Ost-Berlin]]er Teils der [[Berliner Chirurgische Gesellschaft|Berliner Chirurgischen Gesellschaft]]. Darüber hinaus fungierte er nacheinander als Vorsitzender der Gesellschaft für Chirurgie der DDR, als Präsident der Deutschen Gesellschaft für klinische Medizin und als Vorsitzender des Koordinierungsrates der medizinisch-wissenschaftlichen Gesellschaften der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Theodor Matthes erhielt in der DDR die Ehrentitel [[Medizinalrat (DDR)|Obermedizinalrat]] und [[Verdienter Arzt des Volkes]] sowie den [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in drei Stufen. Die Berliner Chirurgische Gesellschaft ernannte ihn 1974 zu ihrem Ehrenmitglied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;25 Jahre Krebsforschung am Forschungszentrum der Akademie der Wissenschaften der DDR in Berlin-Buch.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1974&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Neutronentherapie.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1975 (als Mitherausgeber)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ausgewählte Beiträge zur Diagnostik maligner Tumoren.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1976 (als Mitherausgeber)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die medizinisch-wissenschaftlichen Gesellschaften der DDR. Geschichte, Funktion und Aufgaben.&amp;#039;&amp;#039; Zweite Auflage 1981.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilfrid Seifart: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf auf Prof. Dr. Theodor Matthes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Gesellschaft für Chirurgie – Mitteilungen.&amp;#039;&amp;#039; 3/2006. Herausgegeben im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie im Georg Thieme Verlag, S.&amp;amp;nbsp;245–247, {{ISSN|0723-709X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=115156992|LCCN=n/83/180749|VIAF=42560930}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Matthes, Theodor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thoraxchirurg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Onkologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitarbeiter (Akademie der Wissenschaften der DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verdienter Arzt des Volkes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied der Berliner Chirurgischen Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Matthes, Theodor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chirurg und Onkologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Juli 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Freiberg]], Sachsen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. März 2006&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mehlauge</name></author>
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