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	<title>Theodor Hugo Micklitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-03-27T07:53:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theodor Hugo Micklitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. November]] [[1856]] in [[Jeseník|Freiwaldau (Jeseník)]], [[Österreichisch-Schlesien]]; † [[11. Januar]] [[1922]] in [[Wien]]) war ein [[österreich]]ischer [[Förster|Forstmann]], Hof[[jagd]]leiter am Hofe des Kaisers [[Franz Joseph I. (Österreich-Ungarn)|Franz Joseph I.]] und Professor an der [[Universität für Bodenkultur Wien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Theodor Hugo Micklitz kam in der [[Förster]]familie des [[Julius Micklitz]] (1821–1885) und seiner Ehefrau Klothilde Therese Johanna Hofmann (* 1831) aus [[Dlouhá Loučka|Ober Langendorf]] ([[Mähren|Nordmähren]]), zur Welt. Andere Quellen geben als Geburtsort [[Okres Bruntál|Karlsbrunn (Karlova Studánka)]] an. Theodor ist im Familiengrab seines Onkels [[Robert Micklitz]] (1818–1898) auf dem [[Hietzinger Friedhof]] in Wien Gruppe 17, Reihe 2 beigesetzt. Im Familiengrab liegt neben ihm auch Rudolf Micklitz (* um 1896; † 21. Juni 1946).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.friedhoefewien.at/ Friedhöfe Wien]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1878 beendete er sein Studium an der [[Universität für Bodenkultur Wien|Hochschule für Bodenkultur]] in Wien und begann seine Laufbahn im österreichischen [[Staatsforst]]dienst. Bis 1881 war er als Forst[[eleve]] in verschiedenen Forstverwaltungen eingesetzt, dann legte er im Jahre 1881 seine Staatsprüfung für den forsttechnischen Staatsdienst ab und es folgte die Ernennung zum Forstassistenten. Er wurde Lehrer an der staatlichen Forstwartschule Gußwerk, ehe 1891 die Versetzung als [[k.k.]] Forstverwalter nach [[Steinbach am Attersee|Weißenbach am Attersee]] erfolgte. Dort verblieb er bis 1893. Da er aus einer angesehenen alten [[Förster]]familie stammte, breite Kenntnisse der forstlichen Verhältnissen der [[Monarchie]] und des Forstwesens besaß, wurde er Kaiser Franz Joseph I. persönlich ausgewählter Hofjagdleiter und Forstrat in [[Eisenerz (Steiermark)|Eisenerz]] von 1894 bis 1898. Danach wurde er zum [[Manager (Wirtschaft)|Direktor]] der kaiserlichen Privat- und Familienfondsgüter in Wien berufen. In dieser Position blieb er bis 1912.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Ordentlicher Professor#Ordentliche Universitätsprofessoren (veraltet)|ordentlicher Professor]] übernahm er von 1912 bis zu seinem Tod 1922 die Lehrkanzel für Forstbetriebseinrichtung und Forstverwaltungslehre an der Hochschule für Bodenkultur in Wien. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] war er bis 1917 als [[General]] und Forstreferent in [[Lublin]] zugeteilt. Seine Aufgabe bestand in der Organisation der Versorgung der [[Militär|Truppen]] mit Holz, dem Bau von [[Forststraße]], der Lieferung von [[Grubenholz]] für [[Bergwerk]]e und [[Bahnschwelle|Schwellen]] für die Eisenbahn. Er ließ [[Sägewerk]]e errichten und Bäume für die [[Harz (Material)|Harzgewinnung]] nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Forstwirtschaftler und Forstwissenschaftler sah er seine Aufgabe darin, Probleme der Praxis aufzugreifen, sie zu lösen und gewonnene Erkenntnisse an die Praxis weiter zu vermitteln. Micklitz war ein Anhänger der Ideen [[Karl Gayer]]s (1822–1907), sein besonderes Interesse galt der Forsteinrichtung und dem [[Waldbau]], er setzte sich besonders für die [[Naturverjüngung]] ein. Diese Überlegungen verbreitete er als Direktorialmitglied des österreichischen Reichsforstvereins und als Mitglied der [[Holzwirtschaft]]sstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Franz Heske]] (1892–1963) bezeichnet ihn einmal als einen &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;der hervorragendsten und bekanntesten Forstwirte des alten Österreich&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* Die Holzverkohlung im geschlossenen und im freien Raume (veröffentlicht u.&amp;amp;nbsp;a. in: Geschichte d. österreichischen Land- und Forstwirtschaft und ihrer Industrien 1848–1898, IV, 1899)&lt;br /&gt;
* Bestandsumwandlung im Wienerwalde (veröffentlicht u.&amp;amp;nbsp;a. in: Centralblatt für das gesammte Forstwesen, zugleich Organ für das forstliche Versuchswesen Juni 1910, S. 243–257), Aufsatz über wissenschaftlichen Erkenntnisse der Vorteile von Mischbeständen gegenüber Reinbeständen&lt;br /&gt;
* Ist die Ausscheidung einer Plenterbetriebsklasse im oberen Waldgürtel des Hochgebirge gerechtfertigt? (veröffentlicht u.&amp;amp;nbsp;a. in: Centralblatt für das gesammte Forstwesen, zugleich Organ für das forstliche Versuchswesen, 40. Jahrgang, 1914, S. 28–38)&lt;br /&gt;
* Prof. Dr. Th. Micklitz und Assistent H. Schmied: Hilfstafeln zur Einklassierung des Fichtenstammholzes im Stehenden, W. Frick, Wien 1915&lt;br /&gt;
* Bestandeswirtschaft und Altersklassenmethode, Deuticke, Wien 1916&lt;br /&gt;
* Mitteilung über die Forste im österreichisch-ungarischen Militärverwaltungsgebiete Polen, 43. Jahrgang, 1917, S. 132–46.&lt;br /&gt;
* praktische Hinweise für waldästhetische Maßnahmen, 1918&lt;br /&gt;
* Die Entwicklung der Forstbetriebseinrichtung (veröffentlicht u.&amp;amp;nbsp;a. in: Land- u. Forstwirtschaftliche Unterrichtszeitung (Wien) 32, 1918, S. 1–11)&lt;br /&gt;
* Bestimmung der finanziellen Hiebsreife von Beständen, 1919&lt;br /&gt;
* Vorschläge zur Neugestaltung der Forstwirtschaft und zur Reform der Staatsforstverwaltung in Deutschösterreich (Rez.), 46. Jahrgang, 1920, S. 60–62.&lt;br /&gt;
* Buchwert forstlicher Liegenschaften, 1920&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Zivil-Verdienstkreuz|Goldenes Verdienstkreuz mit der Krone]]&lt;br /&gt;
* [[silber]]nen [[Liste der österreichischen Orden und Ehrenzeichen#Vom Herzogtum Österreich bis zur Österreichisch-Ungarischen Monarchie|Jubiläums-Hof-Medaille]]&lt;br /&gt;
* [[bronze]]ne [[Jubiläums-Erinnerungsmedaille 1898#Militärische Versionen|Jubiläums-Erinnerungsmedaille für die bewaffnete Macht und die Gendarmerie]]&lt;br /&gt;
* [[Jubiläums-Erinnerungsmedaille 1898|Jubiläums-Erinnerungs-Medaille für Zivilstaatsbedienstete]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|17|458|459|Micklitz, Theodor|Dorothea Hauff|140120068}}&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|6|267|267|Micklitz, Theodor|A. Kurir}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=140120068|VIAF=103422397}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Micklitz, Theodor Hugo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forstwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Jagd)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität für Bodenkultur Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität für Bodenkultur Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamter (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Verdienstkreuzes mit der Krone (Zivil-Verdienstkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1856]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Micklitz, Theodor Hugo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Forstwissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. November 1856&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Jeseník|Freiwaldau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Januar 1922&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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