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	<title>Theodor Hilgard - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theodor Erasmus Hilgard&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Juli]] [[1790]] in [[Marnheim]]; † [[26. Januar]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/9780725 |titel=ULB Bonn / 1873 253 |datum=1873 |sprache=de |abruf=2024-06-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[1873]] in [[Heidelberg]]) war ein [[deutsche]]r [[Rechtswissenschaft]]ler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Theodor hilgard.jpg|mini|Theodor E. Hilgard]]&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er war der Sohn des reformierten Pfarrers Jakob Hilgard und dessen Ehefrau Maria Dorothea geb. Engelmann. Von 1804 bis 1806 besuchte Theodor Erasmus Hilgard das [[Leininger-Gymnasium|Progymnasium in Grünstadt]], bis 1811 studierte er in [[Heidelberg]], [[Göttingen]], [[Paris]] und [[Koblenz]], arbeitete dann als [[Advokat]] beim [[Appellationsgericht]]shof in [[Trier]] und wurde später Richter. 1821 avancierte er zum Mitglied des Landrats der [[Rheinkreis|Pfalz]]; 1826 erfolgte die Ernennung zum Appellationsgerichtsrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Hambacher Fest]] 1832 nahm er zwar nicht persönlich teil, sympathisierte aber offen mit der Freiheits- und Einheitsbewegung. Auch kritisierte er die Regierung und bezichtigte sie des Denunziantentums, was ihm einen Tadel auf Anordnung des bayrischen Königs [[Ludwig I. (Bayern)|Ludwig des I.]] einbrachte. Daraufhin entschloss sich Hilgard mit seiner Familie in die [[USA]] auszuwandern, um sich dort eine neue Existenz aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1835 wanderte Hilgard nach [[Belleville (Illinois)|Belleville]], [[Illinois]] aus, wo sich auch einige seiner Verwandten niederließen, darunter sein gleichnamiger Neffe Theodor Hilgard (1808–1871). Er erwarb große Ländereien, betrieb ein [[Weinbau|Weingut]] und betätigte sich als Obstzüchter. Es gelang ihm mehrere Traubensorten in den USA heimisch zu machen. Er widmete sich nun auch vermehrt der [[Publikation|Publizistik]]. Hilgard gilt außerdem als Gründer der Stadt [[Belleville (Illinois)|West-Belleville]] in Illinois, die auf seinen Ländereien entstand (siehe [[Latin Settlement]]). 1841 wurde er naturalisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilgard, der das Englische nur zögerlich erlernte, blieb stets in engem Kontakt mit der alten Heimat. Ein erster Aufenthalt in Deutschland fällt ins Jahr 1850 und dauerte 4½ Monate. Schon im folgenden Jahr 1851 begann ein zweiter, diesmal 10-monatiger Aufenthalt in Deutschland, um bei einer [[Landreform]] zu assistieren. Nachdem er als 64-Jähriger im Dezember 1854 mit seiner 25-jährigen Nichte Maria Theveny, die er aus [[Bad Kreuznach|Kreuznach]] zu sich geholt hatte, eine zweite Ehe eingegangen war, kam er dauerhaft nach Deutschland zurück und lehrte ab 1855 an der [[Universität Heidelberg]]. 1864/65 unternahm er noch einmal eine Reise in die Vereinigten Staaten zur Ordnung seiner Vermögensverhältnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei von Hilgards Söhnen, [[Julius Hilgard|Julius Erasmus]] und [[Eugene Woldemar Hilgard|Eugen Waldemar]] sowie [[Theodore Charles Hilgard]] (eig. Theodor) (1828–1875), erlangten als Wissenschaftler bleibenden Ruhm in den USA. Sein Großneffe [[Henry Villard|Heinrich Hilgard]] stieg zu einem berühmten amerikanischen Eisenbahntycoon auf; dessen Großvater (sein Bruder) [[Georg Friedrich Hilgard]] (1784–1859) war Bürgermeister von [[Speyer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Annalen der Rechtspflege in Rheinbayern, oder Darstellung merkwürdiger Rechtsfälle u. ihre Entscheidung durch die obern Gerichtshöfe Rheinbayerns im Gebiete des Civil- u. Crimial-Rechts&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bde., Zweibrücken 1830–1831&lt;br /&gt;
* [https://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10562769.html &amp;#039;&amp;#039;Fünf Paragraphen über Deutschlands National-Einheit und ihr Verhältniß zur Freiheit&amp;#039;&amp;#039;, Zweibrücken 1849 Digitalisat]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine Stimme aus Nordamerika. Zehn Paragraphen über verfassungsmässige Monarchie und Republik&amp;#039;&amp;#039;. Groos, Heidelberg 1849&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meine Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039;. Mohr, Heidelberg 1860&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Beibehaltung oder Abschaffung der Todesstrafe mit besonderer Beziehung auf [[Carl Joseph Anton Mittermaier|Mittermaiers]] letzte Schrift über diesen Gegenstand &amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1868&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frauenrechte&amp;#039;&amp;#039;. Washington, D.C.: Schriftgießer: 1869&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Krämer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Theodor Erasmus Hilgard. Briefe an seinen Freund Philipp Heinrich von Kraemer 1835–1865. Ein Beitrag zur Biographie Hilgards sowie zur Geschichte der kulturellen Beziehungen zwischen Saarland-Rheinpfalz und Nordamerika&amp;#039;&amp;#039; Saarbrücker Druck und Verlag, Saarbrücken 1935;  [https://archive.org/details/theodorerasmushi00hilg (Digitalscan des Buches)]&lt;br /&gt;
* [[Helmut Hirsch (Historiker)|Helmut Hirsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Erasmus Hilgard, Ambassador of Americanism&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of the Illinois State Historical Society&amp;#039;&amp;#039;. XXXVII (1944), S. 164–172&lt;br /&gt;
* Helmut Hirsch: &amp;#039;&amp;#039;Die beiden Hilgards, ein Beitrag zur Geschichte des Deutschamerikanertum und der Revolution von 1848&amp;#039;&amp;#039;. In: derselbe: &amp;#039;&amp;#039;Denker und Kämpfer. Gesammelte Beiträge zur Geschichte der Arbeiterbewegung&amp;#039;&amp;#039;. Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt a. M. 1955, S. 1–18&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116806168|LCCN=nr/98/40056|VIAF=72154847}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Hilgard, Theodor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (deutsche Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtswissenschaftler (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Donnersbergkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1790]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1873]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hilgard, Theodor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hilgard, Theodor Erasmus (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher [[Rechtswissenschaft]]ler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Juli 1790&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Marnheim]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Januar 1873&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Heidelberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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