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	<title>Theodor Hertzka - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T12:56:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theodor_Hertzka&amp;diff=364330&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2026-03-25T23:09:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hertzka.jpg|mini|Theodor Hertzka]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theodor Hertzka&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ungarisch: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hertzka Tivadar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (* [[13. Juli]] [[1845]] in [[Pest (Stadt)|Pest]], [[Kaisertum Österreich]]; † [[22. Oktober]] [[1924]] in [[Wiesbaden]]) war ein österreichischer [[Nationalökonom]], [[Journalist]] und [[Publizist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Theodor Hertzka stammte aus einer konservativen jüdischen Familie. Nach dem Schulbesuch in seiner Heimatstadt studierte er [[Nationalökonomie]] an der [[Universität Wien]] und später an der [[Loránd-Eötvös-Universität]] in [[Budapest]]. Bereits sehr früh machte er sich als Verfasser volkswirtschaftlicher Artikel einen Namen. Im Jahr 1872 erhielt Hertzka eine Anstellung bei der [[Wien]]er &amp;#039;&amp;#039;[[Die Presse|Neuen Freien Presse]]&amp;#039;&amp;#039;, wo er als Redakteur für den Wirtschaftsteil verantwortlich zeichnete. Seine journalistischen Beiträge aus dieser Zeit zeigen ihn als profunden Kenner der seinerzeit bedeutendsten ökonomischen Theorien. Besonders interessiert war Hertzka an handelspolitischen und währungstechnischen Problemen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Richard Saage]]: &amp;#039;&amp;#039;Utopische Profile: Industrielle Revolution und Technischer Staat im 19. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Band 3 in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Politica et Ars&amp;#039;&amp;#039;. LITVerlag: Münster, 2002, ISBN 3-8258-5430-2, S. 183 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1874 gründete Hertzka im Verein zusammen mit einigen Gleichgesinnten die &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft österreichischer Volkswirte&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1879 machte sich Hertzka selbstständig, gründete die &amp;#039;&amp;#039;[[Wiener Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; und leitete diese als Herausgeber bis 1896. Aus dieser Zeit stammte auch seine Freundschaft mit [[Theodor Herzl]], der in diesen Jahren in [[Paris]] für die &amp;#039;&amp;#039;Neue Freie Presse&amp;#039;&amp;#039; arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] ließ sich Hertzka in Wiesbaden nieder, wo er 1924 im Alter von 79 Jahren starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volkswirtschaft ==&lt;br /&gt;
Neben seiner journalistischen Tätigkeit machte sich Hertzka durch wirtschaftliche Vorschläge und Theorien einen Namen, welche seinen Zeitgenossen utopisch, aus heutiger Sicht (2006) aber durchaus realistisch anmuten. In seiner Schrift „Das Personenporto“ schlug er z.&amp;amp;nbsp;B. vor, einen billigen Einheitstarif im Personenverkehr der Eisenbahnen einzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freiland ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Freiland.jpg|mini|Titelblatt von Theodor Hertzkas Buch &amp;#039;&amp;#039;Freiland&amp;#039;&amp;#039; (1896)]]&lt;br /&gt;
Sein Buch „Freiland, ein soziales Zukunftsbild“ (Leipzig, 1890) beschreibt im Stile einer Reportage die auf detaillierten nationalökonomischen Betrachtungen basierende [[Utopische Literatur|Utopie]] einer Siedlungsgenossenschaft im heutigen [[Kenia]]. Die Schrift fand viele Anhänger. [[Franz Oppenheimer]], [[Gustav Lilienthal]] und sein Bruder [[Otto Lilienthal|Otto]] gehörten dazu. In mehreren Ländern bildeten sich „Freiland-Vereine“. Die noch heute existierenden Projekte &amp;#039;&amp;#039;[[Obstbaugenossenschaft Eden]]&amp;#039;&amp;#039; (1893) und Siedlungsgenossenschaft &amp;#039;&amp;#039;[[Freie Scholle (Berlin-Tegel)|Freie Scholle]]&amp;#039;&amp;#039; (1895) waren bei ihrer Gründung deutlich vom Gedankengut des Buches beeinflusst. Ein Umsetzungsversuch am Originalschauplatz (Kenia) im Februar 1894 scheiterte allerdings.&lt;br /&gt;
1896 erschien das Buch bereits in zehnter Auflage. Die Fortsetzung &amp;#039;&amp;#039;Eine Reise nach Freiland&amp;#039;&amp;#039; setzt sich, wiederum in Romanform, mit Detailfragen (Unternehmensgründungen, Missbrauch und Haftung bei Krediten) auseinander. Im Vorwort heißt es: „&amp;#039;&amp;#039;Zunächst das Geständnis, daß dieses Büchlein eine Tendenzschrift im schlimmsten Sinne des Wortes ist. Unter dem Deckmantel der Unterhaltung und Belehrung will sie den Leser nicht bloß für eine bestimmte Meinung, sondern geradezu für bestimmte Handlungen gewinnen.&amp;#039;&amp;#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Freilandsutopie ist durch die Ansichten [[Eugen Dühring]]s beeinflusst,&amp;lt;ref&amp;gt;Eugen Dühring: &amp;#039;&amp;#039;Cursus der National- und Sozialökonomie.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1873.&amp;lt;/ref&amp;gt; der in Kapitalzins und Bodenrente die Übel des bestehenden Wirtschaftssystems sieht. Da Hertzka seine Theorien auch auf dem Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Ein Rückblick aus dem Jahre 2000 auf das Jahr 1887]]&amp;#039;&amp;#039; des US-amerikanischen Schriftstellers [[Edward Bellamy]] aufbaute, wurde er von Zeitgenossen auch der „Österreichische Bellamy“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Mängel des österreichischen Aktiengesetzentwurfs&amp;#039;&amp;#039;. Wien 1875&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Währung und Handel&amp;#039;&amp;#039;. Wien 1876 [https://archive.org/details/whrungundhandel00hertgoog Digitalisat]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Gesetze der Handelspolitik&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1880&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Personenporto&amp;#039;&amp;#039;. Wien 1885 [https://archive.org/details/daspersonenporto_hertzka Digitalisat]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Gesetze der sozialen Entwickelung&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1886 [https://archive.org/details/diegesetzedersoz00hert Digitalisat]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Wesen des Geldes&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1887 [https://archive.org/details/daswesendesgeld00unkngoog Digitalisat]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Freiland. Ein sociales Zukunftsbild&amp;#039;&amp;#039;. 1890 [http://www.lilienthal-museum.de/olma/hertzka.htm Zusammenfassung und Auszüge], [http://www.gutenberg.org/etext/9866 Englische Ausgabe von 1891 im Projekt Gutenberg], [https://archive.org/details/freilandeinsocia00hert Digitalisat] der vierten Auflage. Neuausgabe Hofenberg, Berlin 2017, ISBN 978-3-7437-2006-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine Reise nach Freiland&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1893. Neuausgabe Hofenberg, Berlin 2017, ISBN 978-3-7437-2008-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Entrückt in die Zukunft. Ein sociales Zukunftsbild&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1895&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Freiland : ein soziales Zukunftsbild&amp;#039;&amp;#039;. Dresden 1896 10., durchges. Auflage {{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-539064}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das soziale Problem&amp;#039;&amp;#039;, 1912 [https://archive.org/details/dassozialeproble00hert Digitalisat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|8|718|719|Hertzka, Theodor|Gerhard Stavenhagen|118825186}}&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|2|294||Hertzka Theodor|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118825186}}&lt;br /&gt;
* {{OL-Autor|OL165280A|Theodor Hertzka}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118825186|LCCN=n86042901|VIAF=46923677}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hertzka, Theodor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publizist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Freiwirtschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitungsjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Die Presse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1845]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hertzka, Theodor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hertzka, Tiavar&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Nationalökonom, Schriftsteller und Journalist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Juli 1845&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pest (Stadt)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Oktober 1924&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wiesbaden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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