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	<title>Theodor Heinrich Mayer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;YMS: Sprache</title>
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		<updated>2026-01-04T19:36:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theodor Heinrich Mayer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Februar]] [[1884]] in [[Wien]]; † [[3. November]] [[1949]] ebenda) war ein [[österreich]]ischer Schriftsteller und Apotheker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde als Sohn eines Apothekers in Wien geboren und trat als junger Mann in dessen Fußstapfen. Er studierte [[Pharmazie]] und [[Chemie]] an der [[Universität Wien]] und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] 1910. Schon ab dem Jahr 1908 arbeitete er in der väterlichen Apotheke „Zum heiligen Karl“ in [[Landstraße (Wien)|Wien-Landstraße]], deren Leitung er 1914 übernahm.&amp;lt;ref&amp;gt;Österreichisches Biographisches Lexikon 1815-1950: [http://www.biographien.ac.at/oebl_6/2.pdf Theodor Heinrich Mayer] (PDF-Datei; 167&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Er sah diese Tätigkeit jedoch mehr als Brotberuf, sein eigentliches Interesse galt der Literatur. Schon früh verkehrte er in literarischen Kreisen der damaligen Kaiserstadt. Mit dem Schriftsteller [[Anton Wildgans]] verband ihn seit der Jugend eine enge Freundschaft. Mit diesem und anderen Künstler- und Literatenfreunden verbrachte er nicht nur regelmäßig die [[Sommerfrische]] in [[Steinhaus am Semmering]], Mayer war es auch, der Wildgans zum Schreiben ermutigte und ihm gemeinsam mit [[Arthur Trebitsch]] die Veröffentlichung seines ersten Gedichtbandes „Vom Wege“ im Jahr 1902/1903 finanzierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Literatur begeisterte sich Mayer für die Technik. Er zählte zu den ersten [[Automobil]]isten seiner Zeit und war um die Jahrhundertwende ein eifriger Fotograf. Der technische Fortschritt und dessen Auswirkung auf das Leben der Menschen, den er in seinen Texten durchaus kritisch und von den Ideen der [[Soziologie]] und der noch jungen [[Psychologie]] beeinflusst, untersuchte, wurden damals zum Hauptthema seines Schreibens.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Ringhofer: &amp;#039;&amp;#039;„In diesem großen Traurigsein, das Leben heißt“, Der Widerspruch als bestimmendes Moment in Leben und Werk von Anton Wildgans&amp;#039;&amp;#039;; Diplomarbeit, Wien, Oktober 2008 ([http://othes.univie.ac.at/1426/1/2008-10-02_8451648.pdf PDF]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] veröffentlichte er 1915 den Erzählband „Von Menschen und Maschinen“. In der dort enthaltenen Novelle „Ordonanzfahrt“ beschreibt er euphorisch die Kriegsabenteuer im k.u.k. Automobilcorps und stilisiert das Auto zum technischen Kameraden des Soldaten.&amp;lt;ref&amp;gt;Dorit Müller: [http://books.google.at/books?id=-Y6kzddi6BkC&amp;amp;pg=PA148&amp;amp;dq=theodor+heinrich+mayer&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=gLU-TtnsMMnGswaJzO3_Aw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CCwQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=theodor%20heinrich%20mayer&amp;amp;f=false Gefährliche Fahrten: das Automobil in Literatur und Film um 1900], Königshausen &amp;amp; Neumann, 2004&lt;br /&gt;
ISBN 9783826026720, S. 147&amp;lt;/ref&amp;gt; Später, durch die Dauer des Krieges und dessen Ausgang ernüchtert, wandte sich Theodor Heinrich Mayer erst exotischen Themen zu, etwa in dem Roman &amp;#039;&amp;#039;Rapanui – Der Untergang einer Welt&amp;#039;&amp;#039; von 1923, einer erotischen Fabel über die [[Osterinsel]]. Später widmete er sich dem historischen Roman, wobei die letzten Jahrzehnte der Habsburgermonarchie einen Schwerpunkt bildeten. Er verfasste mehrere Romane über große Persönlichkeiten dieser vergangenen Epoche, so etwa über den Eisenbahnpionier [[Carl von Ghega]] (&amp;#039;&amp;#039;Die Bahn über den Berg&amp;#039;&amp;#039;, 1928), Minister [[Karl Ludwig von Bruck (Politiker)|Karl Ludwig von Bruck]] (&amp;#039;&amp;#039;Minister Bruck&amp;#039;&amp;#039;, 1929) und General [[Ludwig von Benedek]] (&amp;#039;&amp;#039;Königgrätz&amp;#039;&amp;#039;, 1931). Im Jahr 1935 veröffentlichte er mitten in der [[Weltwirtschaftskrise]] den historischen Roman „Geld … Geld!“, der in Wien zur Zeit des [[Gründerkrach]]s 1873 spielt und eine mit viel [[Lokalkolorit]] ausgeschmückte Kritik am [[Finanzkapital]]ismus zeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1924 hatte Theodor Heinrich Mayer die ererbte Apotheke verkauft, um sich ganz der Literatur zu widmen. Von nun an lebte er als freier Schriftsteller und erreichte mit seinen Romanen in Österreich Bekanntheit. Politisch war Mayer in dieser Zeit bürgerlich-liberal und befürwortete wie viele seiner Zeitgenossen einen Anschluss Österreichs an Deutschland. Nach der dortigen [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] im Jahr 1933 näherte er sich aber mehr und mehr der Position der katholisch-konservativen [[Vaterländische Front|Vaterländischen Front]] an. In der Zeit des Kanzlers [[Kurt Schuschnigg|Schuschnigg]] wurde Mayer unter anderen in die Jury mehrerer staatlicher Literaturpreise bestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Österreichische Verlagsgeschichte 1918-1938: [http://verlagsgeschichte.murrayhall.com/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=98&amp;amp;Itemid=109 Ralph A. Höger-Verlag]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wissenschaftliche Kommission zur Erforschung der Republik Österreich: {{Webarchiv |url=http://books.google.at/books?id=C4_A3B6Dnu0C&amp;amp;pg=PA339&amp;amp;dq=theodor+heinrich+mayer+schriftsteller&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=tKk-TsbeBJHNswbwp8TDBw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=6&amp;amp;ved=0CEUQ6AEwBQ#v=onepage&amp;amp;q=theodor%20heinrich%20mayer%20schriftsteller&amp;amp;f=false |text=Geistiges Leben im Österreich der Ersten Republik |wayback=20140222153326 |archiv-bot=2019-05-18 05:09:26 InternetArchiveBot}}, Oldenbourg Wissenschaftsverlag, 1986, ISBN 9783486537314, S. 339.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war seit 1940 wieder Apotheker, ab 1945 als Leiter der ehemals eigenen Apotheke im 3. Wiener Gemeindebezirk. 1940 beantragte er die Aufnahme in die [[NSDAP]], wurde aber wegen einer Logen-Mitgliedschaft abgelehnt und nur in die [[Reichsschrifttumskammer]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Uwe Baur und Karin Gradwohl-Schlacher |Titel=Literatur in Österreich 1938–1945 |Band=Band 4: Wien |Verlag=Böhlau |Ort=Wien |Datum=2018 |Seiten=532-36 |Online=[https://library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/29574/1000358.pdf library.oapen.org]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]] begann er wieder zu schreiben und veröffentlichte noch einige Novellen und Romane, meist mit der nun wieder politisch genehmen Betonung der österreichischen Heimat als Thema. Anfang 1949 kritisierte er in der [[Österreichischer Automobil-, Motorrad- und Touring Club|ÖAMTC]]-Zeitschrift [[auto touring]] seines Erachtens „engstirnige“ Naturschützer, die ein Infrastrukturvorhaben der [[Großglockner Hochalpenstraßen AG]] in der seines Erachtens „völlig uninteressanten“, heute jedoch streng geschützten [[Sonderschutzgebiet Gamsgrube|Gamsgrube]] verhinderten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Für und Wider.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Natur und Land (vormals Blätter für Naturkunde und Naturschutz)&amp;#039;&amp;#039;, 1949, Bd. 12, S. 208–211 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/nat-land_1949_12_0208-0211.pdf}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1949 starb er in seiner Heimatstadt Wien. Sein Nachlass an Manuskripten, Filmskizzen und Theateraufsätzen wurde 1975 der [[Österreichische Nationalbibliothek|Österreichischen Nationalbibliothek]] übergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Murray G. Hall]], [[Gerhard Renner]]: [http://books.google.at/books?id=rFEu5mWUrjcC&amp;amp;pg=PA224&amp;amp;lpg=PA224&amp;amp;dq=theodor+heinrich+mayer+1884&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=GiPUsoPawg&amp;amp;sig=hQVChGhIt_GmCc4WeHLlNKbovlU&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=2Ys-TpDXJoTFtAaBmf0R&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=10&amp;amp;ved=0CFcQ6AEwCQ#v=onepage&amp;amp;q=theodor%20heinrich%20mayer%201884&amp;amp;f=false Handbuch der Nachlässe und Sammlungen österreichischer Autoren], Böhlau Verlag, Wien 1995, ISBN 9783205983712, S. 224.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Romane und Novellen ==&lt;br /&gt;
* Von Menschen und Maschinen (1915)&lt;br /&gt;
* Typhus (1920)&lt;br /&gt;
* Wir (Drama, 1921)&lt;br /&gt;
* Prokop der Schneider (1922)&lt;br /&gt;
* Rapanui – Der Untergang einer Welt (1923)&lt;br /&gt;
* Cyprian der Abenteurer (1924)&lt;br /&gt;
* Die Macht der Dinge (Erzählungen, 1924)&lt;br /&gt;
* David findet Abissag (1925)&lt;br /&gt;
* Der große Stiefel (1926)&lt;br /&gt;
* Die letzten Bürger (1927)&lt;br /&gt;
* Die Bahn über den Berg (1928)&lt;br /&gt;
* Minister Bruck: Das Buch vom Anschluß Österreichs, wie er vor siebzig Jahren hätte sein können und auch heute noch sein kann (1929)&lt;br /&gt;
* Tod über der Welt (1930)&lt;br /&gt;
* Königgrätz (1931)&lt;br /&gt;
* Clown der Welt: Ein Film-Roman (1931)&lt;br /&gt;
* Deutscher im Osten (1932)&lt;br /&gt;
* Geld … Geld! (1935)&lt;br /&gt;
* Ärzte (1936)&lt;br /&gt;
* Der Adjutant des Prinzen (1937)&lt;br /&gt;
* Sudeten (1938)&lt;br /&gt;
* Vom Gedanken zur Tat. Novellen aus der Geschichte werktätigen Schaffens (1941)&lt;br /&gt;
* Menschenland (1947)&lt;br /&gt;
* Im ewigen Eis (1949)&lt;br /&gt;
* Mariahilferstraße – Alt-Wiener Novellen (1949)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|6|2||Mayer Theodor Heinrich|V. Hanus}}&lt;br /&gt;
* Nessun Saprà: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der deutschen Science Fiction &amp;amp; Fantasy 1870-1918.&amp;#039;&amp;#039; Utopica, Oberhaid 2005, ISBN 3-938083-01-8, S.&amp;amp;nbsp;183.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{OL-Autor|OL150391A}}&lt;br /&gt;
* [http://data.onb.ac.at/rec/AL00038270 Bestand in den Katalogen der Österreichischen Nationalbibliothek Wien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117548189|VIAF=67246089|LCCN=no/2014/014342}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mayer, Theodor Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Apotheker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Science-Fiction-Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger der Technischen Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mayer, Theodor Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Schriftsteller und Apotheker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Februar 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. November 1949&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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