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	<title>Theodor Gsell Fels - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T16:36:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theodor_Gsell_Fels&amp;diff=2049402&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Grabstätte */ Halbgeviertstrich</title>
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		<updated>2025-02-07T11:47:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Grabstätte: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Theodor Gsell Fels 1899.jpg|mini|hochkant|Theodor Gsell Fels]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Theodor Gsell Fels&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. März]] [[1818]] in [[St. Gallen]]; † [[12. Oktober]] [[1898]] in [[München]]) war ein [[Schweizer]] [[Sachbuchautor]], [[Kunsthistoriker]] und [[Mediziner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gsell, Sohn des Kaufmanns und [[Lithograf]]en Jakob Laurenz Gsell, wollte ursprünglich Pfarrer werden. Er studierte deshalb zunächst zweieinhalb Jahre lang an der [[Universität Basel]] [[Evangelische Theologie|Evangelisch-reformierte Theologie]] und [[Philologie]]. Bei einer philosophischen Preisaufgabe gewann er dort den ersten Preis. Seine Studien setzte er anschliessend an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]] bei [[Friedrich Strauß (Theologe)|Friedrich Strauss]] und [[Franz Theremin]] fort, wo er ausserdem mit besonderem Interesse die Philosophie-Vorlesungen von [[Friedrich Wilhelm Joseph Schelling]] besuchte. Er gab dann seinen Plan, Pfarrer zu werden, auf und studierte in Berlin [[Kunstgeschichte]] bei [[Franz Kugler (Historiker)|Franz Kugler]] und [[Heinrich Gustav Hotho]]. Zur Ergänzung dieses Studiums unternahm er anschliessend zu Fuss ausgedehnte Bildungsreisen durch ganz [[Italien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren von 1845 bis 1848 studierte er an der [[Universität von Paris|Pariser Universität]] Naturwissenschaften. Nachdem er 1848 nach St. Gallen zurückgekehrt war, nahm er dort eine Stellung im Staatsarchiv an. Anschliessend studierte er in [[Universität Würzburg|Würzburg]], [[Universität Wien|Wien]] und Berlin [[Medizin]]. Nachdem er 1856 zum Dr. med. promoviert worden war, praktizierte er als Arzt in [[Nizza]], [[Rom]], Paris und [[Zürich]]. 1870 liess sich Gsell in [[Basel]] nieder. Er wirkte an der dortigen Universität als Dozent für italienische Kunstgeschichte und war Mitglied des Grossen Rats. 1880 zog er nach München um. Er verfasste zahlreiche Reise- und Kunstführer, unter anderem über Italien und die Schweiz, die meistens mehrfach aufgelegt wurden, in überarbeiteter Form sogar noch ein Vierteljahrhundert nach seinem Tod. Einige seiner Reiseführer wurden ins Englische übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gsell heiratete 1850 Louise Carolina Fels, die Tochter des St. Galler Politikers [[Christian Friedrich Fels]]. Er liess 1883 seinem Familiennamen durch einen Beschluss des St. Galler Regierungsrates offiziell auf &amp;#039;&amp;#039;Gsell Fels&amp;#039;&amp;#039; ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theodor Gsell Fels Bruder, [[Gaspard Gsell]], machte sich in Frankreich als Glasmaler einen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theodor Gsell-Fels starb 1898 im Alter von 80 Jahren in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabstätte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grabstätte von Theodor Gsell-Fels befand sich auf dem [[Alter Südfriedhof (München)|Alten Südlichen Friedhof]] in München (Gräberfeld 37 – Reihe 6 – Platz 1). Das Grab ist nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Römische Ausgrabungen im letzten Decennium&amp;#039;&amp;#039;, 1870.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Oberitalien&amp;#039;&amp;#039;, 1872. 1189 Seiten (6. Auflage: 1898).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Schweiz&amp;#039;&amp;#039;, 2 Bände, 1875–1877 (2. Auflage: 1881/82). [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:1-72285 Digitalisierte Ausgabe] der [[Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
** [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061::1-72222 1. Vom Genfer See über den St. Gotthard und Vierwaldstätter See in&amp;#039;s Berner Oberland. 1875]&lt;br /&gt;
** [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061::1-72420 2. Von Bern über Basel nach dem Osten, der romanischen Schweiz und Zürich. 1876]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unter-Italien und Sizilien&amp;#039;&amp;#039;, 1877.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Steiermark&amp;#039;&amp;#039;. München 1894. 288 Seiten.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Venedig – Mit Bildern und Zeichnungen von Th. Coulant, Fr. Eibner, E. Kirchner, L. Passini und Ferd. Wagner&amp;#039;&amp;#039;. München 1900. 72 Seiten.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rom und die Campagna&amp;#039;&amp;#039;, 1901. 1255 Seiten.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Bodensee – Ein praktischer Reiseführer mit besonderer Berücksichtigung  naturwissenschaftlicher Forschung und der geschichtlichen Ereignisse&amp;#039;&amp;#039;. 7. Auflage, Konstanz 1925. 164 Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|49|612|615|Gsell Fels, Theodor|[[Ludwig Fränkel (Autor)|Ludwig Fränkel]]|ADB:Gsell Fels, Theodor}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche biographische Enzyklopädie&amp;#039;&amp;#039;, 2. Ausgabe, Band 4, K. G. Saur, München 2006, S. 230.&lt;br /&gt;
* {{HLS|45918|Gsell &amp;amp;#x5B;Gsell Fels&amp;amp;#x5D;, Theodor|Autor=Marcel Mayer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Helveticat-GND|gnd=116903341}}&lt;br /&gt;
* {{HistVV|Zürich|gsell-fels_t|W|1863|S|1870}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116903341|LCCN=n/86/809762|VIAF=775936}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gsell Fels, Theodor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunsthistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1818]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gsell Fels, Theodor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gsell Fels, Johann Theodor (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Schriftsteller, Kunsthistoriker und Mediziner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. März 1818&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[St. Gallen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Oktober 1898&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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