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	<title>Theodor Goerlitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Quellen: &lt;/span&gt; https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theodor Hans Walter Goerlitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Mai]] [[1885]] in [[Breslau]]; † [[4. Mai]] [[1949]] in [[Magdeburg]]) war ein deutscher Lokalpolitiker ([[Deutsche Demokratische Partei|DDP]]) und Historiker. Er war viele Jahre Oberbürgermeister der Stadt [[Oldenburg (Oldenburg)|Oldenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Büste von Theodor Goerlitz.jpg|mini|hochkant|Büste in Oldenburg vor dem Rathaus]]&lt;br /&gt;
Goerlitz war der Sohn des Breslauer Kaufmanns Theodor Goerlitz und dessen Ehefrau Clara geb. Mentzel. Er besuchte das [[Johannesgymnasium Breslau|Johannesgymnasium]] und studierte von 1903 bis 1907 [[Rechtswissenschaft]]en an der [[Universität Breslau]]. Dort promovierte er im Jahr 1907 und begann schon bald mit ersten Lehraufträgen in den Fächern Wirtschaft und Verwaltung. Ab 1912 arbeitete er bei der Stadtverwaltung Breslau und wurde 1916 Stadtrat und Finanzreferent in [[Toruń|Thorn]]. 1918 übersiedelte er nach [[Hamburg-Altona|Altona]], wo er Senator wurde. Am 22.&amp;amp;nbsp;März 1921 wurde er als Kandidat der Deutschen Demokratischen Partei mit knapper Mehrheit zum Oberbürgermeister Oldenburgs gewählt und am 7. Juni in sein Amt eingeführt. Durch die Eingemeindungen der Ortschaften [[Osternburg]] (1922) und [[Eversten]] (1924) beseitigte er die räumliche Einengung der Stadt, die die Industrialisierung bisher behindert hatte. Schwerpunkte seiner Arbeit lagen in der Industrieansiedlung und Wirtschaftsförderung (Fleischwarenfabrik, Zentralviehmarkt) und in dem Ausbau des Schulwesens und der kulturellen Einrichtungen. Am 8. November 1928 bestätigte ihn der Gesamtstadtrat für weitere acht Jahre in seinem Amt. Nach der [[Machtergreifung|Regierungsübernahme]] der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] in Oldenburg wurde Goerlitz am 2.&amp;amp;nbsp;November 1932 abgewählt und im folgenden Jahr in den Ruhestand versetzt. Bereits im Januar 1931 hatte die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] im Stadtrat versucht, Goerlitz mit den Stimmen der [[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]], der [[Reichspartei des deutschen Mittelstandes|Wirtschaftspartei]] und des [[Reichslandbund|Landbundes]] in den Wartestand zu versetzen, war aber gescheitert, da der dem [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrum]] angehörende [[Innenminister]] [[Franz Driver]] seine erforderliche Zustimmung verweigert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goerlitz zog im Jahr 1933 in seine Geburtsstadt Breslau zurück, wo er einen Lehrauftrag erhielt und 1939 Honorarprofessor wurde. Im Jahr 1941 übernahm Goerlitz die Direktion des Instituts zur Erforschung des Magdeburger Stadtrechts in [[Magdeburg]], die er bis 1945 ausübte. Danach wurde er von den [[Sowjetische Militäradministration in Deutschland|sowjetischen Besatzungsbehörden]] als Amts[[richter]] in Magdeburg eingesetzt, bevor er 1947 die Berufung zum Honorarprofessor an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg]] erhielt, die er wegen eines Schlaganfalls jedoch nicht mehr annehmen konnte. Vor dem Rathaus in Oldenburg wurde 2004 ihm zu Ehren eine Büste aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oldenburger Neubaugebiet am Brookweg wurde die Dr.-Theodor-Goerlitz-Straße nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Theodor Goerlitz legte zahlreiche juristische Publikationen insbesondere zur Verbreitung des [[Stadtrecht]]s vor. Bereits 1934 veröffentlichte er eine Untersuchung über die [[Roland (Statue)|Rolandsbilder]], der 1938 eine Studie über die Stadtrechtsfamilien [[Schlesien]]s folgte. Sein wissenschaftlicher Nachlass liegt teilweise im [[Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt]] und teilweise in der Dokumentesammlung des [[Herder-Institut (Marburg)|Herder-Instituts Marburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|6|530|531|Goerlitz, Theodor|Franz Klein-Bruckschwaiger|12434805X}}&lt;br /&gt;
* Hans Friedl u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Handbuch zur Geschichte des Landes Oldenburg]].&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. im Auftrag der Oldenburgischen Landschaft. Isensee, Oldenburg 1992, ISBN 3-89442-135-5, S. 242–244.&lt;br /&gt;
* [[Peter Wörster]]: &amp;#039;&amp;#039;„Dieser stille und emsige Breslauer Forscher“. Theodor Goerlitz (1885-1949). Baustein zu einer künftigen Biographie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung]]&amp;#039;&amp;#039;, 56. Jahrgang 2007, Heft 2, S. 237–250 ([[doi:10.25627/20075628716]]).&lt;br /&gt;
* Britta Lehmann: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Goerlitz (1885–1949)&amp;#039;&amp;#039;. In: Joachim Bahlcke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schlesische Lebensbilder.&amp;#039;&amp;#039; Band XIII. Stiftung Kulturwerk Schlesien, Würzburg 2021, ISBN 978-3-929817-11-9, S. 239–258.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [https://www.oldenburg.de/?id=3372 Webseite der Stadt Oldenburg]&lt;br /&gt;
* [https://alt-oldenburg.de/oldenbuerger/oberbuergermeister/index.html Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|12434805X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12434805X|LCCN=no/2010/205971|VIAF=20612552}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Goerlitz, Theodor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Oldenburg (Oldb))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (deutsche Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Goerlitz, Theodor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Goerlitz, Theodor Hans Walter (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Lokalpolitiker und Historiker, Oberbürgermeister von Oldenburg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Mai 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Mai 1949&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Magdeburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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