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	<title>Theodor Duesterberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T08:31:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2026-11365-36: Form</title>
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		<updated>2026-02-20T17:15:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-13191, Hugenberg und Duesterberg.jpg|mini|[[Alfred Hugenberg]] (links) und Theodor Duesterberg bei der Versammlung der Deutschnationalen zur Präsidentenwahl im Sportpalast in Berlin (März 1932)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theodor Duesterberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Oktober]] [[1875]] in [[Darmstadt]]; † [[4. November]] [[1950]] in [[Hameln]]) war in der [[Weimarer Republik]] Spitzenfunktionär und langjähriger Vorsitzender des deutschnationalen paramilitärischen [[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten|Stahlhelmbundes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Theodor Duesterberg war der Sohn des [[Generalarzt]]es Georg Duesterberg und seiner Frau Elis, geborene Collmann. 1893 trat er nach einer Ausbildung in den [[Kadettenanstalt]]en in [[Potsdam]] und [[Preußische Hauptkadettenanstalt|Groß-Lichterfelde]] in die [[Preußische Armee]] ein. 1900/01 war er Mitglied des anlässlich des [[Boxeraufstand]]s nach [[China]] entsandten ostasiatischen Expeditionskorps. Zwei Jahre später wurde Duesterberg zum [[Offizier]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] war Duesterberg im [[Preußisches Kriegsministerium|Kriegsministerium]] als Leiter der Abteilung Verbündete Heere tätig und wurde schließlich zum [[Oberstleutnant]] befördert.&lt;br /&gt;
[[Datei:HL Damals – Stahlhelm- und Treubundtag – 1927 – 2.jpg|mini|Eine Fahnenabteilung zieht am &amp;#039;&amp;#039;Stahlhelm- und Treubundtag&amp;#039;&amp;#039; an der Führung vorbei (1927)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-P046284, Berlin, Reichspräsidentenwahl, Werbung &amp;quot;Stahlhelm&amp;quot;.jpg|mini|Wahlwerbung für Duesterberg im Jahr 1932]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Protest gegen den [[Friedensvertrag von Versailles]] quittierte er den Dienst 1919, hörte Geschichtsvorlesungen an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berliner Universität]] und beschloss, sich politisch zu engagieren. Im gleichen Jahr trat er der [[Deutschnationale Volkspartei|Deutschnationalen Volkspartei]] (DNVP) bei und wurde im Oktober zum Parteisekretär in [[Halle (Saale)]] ernannt. Er verließ die Partei aber 1923 nach mehreren Meinungsverschiedenheiten mit der Parteiführung wieder und schloss sich nun dem [[Monarchismus|monarchistisch]]-nationalistischen Wehrverband Stahlhelm an. Duesterberg machte hier schnell Karriere, noch im Jahr seines Beitritts wurde er Führer des von ihm aufgebauten Verbands [[Mitteldeutschland]] und ein Jahr später bereits gemeinsam neben [[Franz Seldte]] einer der beiden Bundesführer. Im September dieses Jahres fand in [[Lübeck]] der &amp;#039;&amp;#039;Stahlhelm- und Treubundtag&amp;#039;&amp;#039; statt. Nachdem sie, wie schon einst der [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Kaiser]], vor dem [[Lübeck Hauptbahnhof|Hauptbahnhof]] die Front der Ehrenkompanie abgenommen hatten, zog der etwa 2&amp;amp;nbsp;km lange über 5000 Teilnehmer mit mindestens 100 Fahnen und mehreren Musikkapellen zählende Festmarsch [[Veteran|Ehemaliger]] durch die Stadt zum Hindenburghaus. In der [[Große Burgstraße (Lübeck)|Burgstraße]] passierte er die Führung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Th. Duesterberg Der Stahlhelm und Hitler (1949).jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Der Stahlhelm und Hitler&amp;#039;&amp;#039; von Duesterberg aus dem Jahr 1949]]&lt;br /&gt;
1929 initiierte der Stahlhelm gemeinsam mit der DNVP und der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein [[Volksentscheid gegen den Young-Plan|Volksbegehren gegen den Young-Plan]]. Zwei Jahre später setzte sich Duesterberg für die Zusammenarbeit des Stahlhelms mit DNVP, NSDAP und anderen anti-republikanischen Gruppierungen der extremen Rechten in der recht brüchigen [[Harzburger Front]] und in der [[Gesellschaft zum Studium des Faschismus]] ein. Bei der [[Reichspräsidentenwahl 1932]] wurde Duesterberg von der DNVP als Kandidat aufgestellt, schnitt jedoch, vielleicht beeinflusst durch die Diskreditierung von Seiten der NSDAP als „[[Vierteljude]]“, mit 6,8 % der Stimmen im ersten Wahlgang schlecht ab und zog seine Kandidatur als [[Reichspräsident]] zurück. Trotz der Kampagne wurde ihm 1933 ein Posten im überstürzt gebildeten&amp;lt;ref name=&amp;quot;bruening&amp;quot;&amp;gt;[[Heinrich Brüning]]: &amp;#039;&amp;#039;Memoiren 1918 - 1934&amp;#039;&amp;#039;, Deutsche Verlags-Anstalt GmbH, Stuttgart, 1970, S. 467.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Kabinett Hitler]] als Arbeitsminister angeboten, den dann aber [[Franz Seldte]] einnahm. Auf Grund der [[Gleichschaltung]] des Stahlhelms gab Duesterberg den Vorsitz dort auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem sogenannten [[Röhm-Putsch]] wurde Duesterberg 1934 kurzfristig im [[KZ Dachau]] gefangengehalten. Nach seiner Entlassung aufgrund persönlicher Intervention [[Paul von Hindenburg|Hindenburgs]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lehndorff&amp;quot;&amp;gt;[[Hans von Lehndorff]]: &amp;#039;&amp;#039;Menschen, Pferde, weites Land&amp;#039;&amp;#039;, Deutscher Taschenbuch Verlag, München, 1983, S. 163&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde es um seine Person ruhig. Es ist bekannt, dass er Kontakt zu [[Carl Friedrich Goerdeler]] suchte, jedoch nie direkten [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus]] leistete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 veröffentlichte er die Schrift &amp;#039;&amp;#039;Der Stahlhelm und Hitler&amp;#039;&amp;#039;, in der er seine politische Tätigkeit verteidigte und seine Distanz zum Nationalsozialismus hervorhob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Stahlhelm und Hitler.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Geleitwort von Wolfgang Müller. Wolfenbütteler Verlagsanstalt, Wolfenbüttel und Hannover 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|4|176||Duesterberg, Theodor|Wolfgang Sauer|116240946}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000000964|Theodor Duesterberg||&amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 44/1950 vom 23. Oktober 1950}}&lt;br /&gt;
* Dennis Werberg, Der Stahlhelm - Bund der Frontsoldaten. Eine Veteranenorganisation und ihr Verhältnis zum Nationalsozialismus, de Gruyter Verlag Oldenbourg, Berlin/Boston 2023.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116240946}}&lt;br /&gt;
* {{DHM-HdG|Bio=theodor-duesterberg|Autor=Gabriel Eikenberg}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|GND=116240946}}&lt;br /&gt;
* {{AdR|116240946}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/b1751a33-a117-4dcd-8f91-4562c3f6a884/ Nachlass Bundesarchiv N 1377]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116240946|LCCN=no/2008/24878|VIAF=40125014}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Duesterberg, Theodor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstleutnant (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Boxeraufstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Stahlhelm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Duesterberg, Theodor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Spitzenfunktionär in der Weimarer Republik; Vorsitzender des Stahlhelmbundes&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Oktober 1875&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Darmstadt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. November 1950&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hameln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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