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	<title>Theodor Dipper - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-11-26T06:19:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theodor Dipper&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Januar]] [[1903]] in [[Unterheinriet]]; † [[20. August]] [[1969]] in [[Imperia (Ligurien)]], [[Italien]]) war ein deutscher evangelischer Pfarrer. Er war Mitbegründer der württembergischen Bekenntnisbewegung und einer der entscheidenden Organisatoren der [[Württembergische Pfarrhauskette|Württembergischen Pfarrhauskette]], einer Durchschleuseinrichtung für [[Juden]] während der [[NS-Zeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Dipper kam als Sohn des evangelischen Pfarrers Richard Dipper (1866–1933) und der Anna Dipper, geb. Fehr (1872–1937), zur Welt. Er machte 1921 am [[Evangelische Seminare Maulbronn und Blaubeuren|Evangelisch-theologischen Seminar in Blaubeuren]] das Abitur und studierte anschließend [[Evangelische Theologie]] am [[Evangelisches Stift Tübingen|Evangelischen Stift in Tübingen]]. 1925 legte er die I. theologische Dienstprüfung ab und war dann Vikar in [[Ebingen]], [[Heilbronn]] und [[Stuttgart]]. 1929 folgte die II. theologische Dienstprüfung. Seine erste Pfarrstelle führte ihn 1930 nach [[Würtingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war seit 1934 Mitglied der [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]] und leitete bis 1938 den Evangelischen Gemeindedienst. Ab 1938 war er Pfarrer in [[Reichenbach an der Fils]], stand in engem Zusammenhang mit den Anfängen der württembergischen Bekenntnisbewegung und war maßgeblicher Urheber des [[Kirchenkampf]]s. Er gründete im gleichen Zeitraum die [[Kirchlich-theologische Arbeitsgemeinschaften|Kirchlich-theologischen Arbeitsgemeinschaften]] (KTA), die heute in jedem [[Kirchenbezirk]] tätig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dipper war führender Mitinitiator der mehr als 40 Quartiere umfassenden Württembergischen Pfarrhauskette in Reichenbach und wurde u.&amp;amp;nbsp;a. vom Kinderkirch-Helferkreis unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;Eberhard Röhm, Jörg Thierfelder: &amp;#039;&amp;#039;Juden-Christen-Deutsche.&amp;#039;&amp;#039; Band 4/1: &amp;#039;&amp;#039;Vernichtet 1941–1945.&amp;#039;&amp;#039; Calwer Verlag, Stuttgart 2004. ISBN 3-7668-3887-3, Kapitel 10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Dezember 1937 wurde gegen ihn ein [[Redeverbot]] verhängt. „Sie haben mit Ihrer Verfügung die Verkündigung des Wortes Gottes verboten. Diese Verkündigung aber ist mir als Prediger des Wortes Gottes befohlen“, wird er zitiert. 1938 wurde er für 21 Tage ins [[Schutzhaftlager Welzheim]] eingeliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg war Dipper [[Dekan (Kirche)|Dekan]] der Kirchenbezirke [[Kirchenbezirk Nürtingen|Nürtingen]] (1945–59) und [[Kirchenbezirk Ludwigsburg|Ludwigsburg]] (1959–69). Daneben war er Vorsitzender des Württembergischen Landesbruderrats, ab 1956 auch als Vorsitzender des [[Bruderrat der EKD|Bruderrats der EKD]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderes ==&lt;br /&gt;
[[Max und Ines Krakauer]], Juden aus Berlin, stellten ein Verzeichnis auf, in dem sie all die Namen der Menschen notierten, bei denen sie untertauchen konnten oder Hilfe erhielten. In diesem Verzeichnis wird für etwa 3 Wochen „Max“ und für 14 Tage „Ines“ mit der Adresse Reichenbach an der Fils, Pfarrhaus Kirchstraße 24, Landkreis Esslingen angegeben (21. Dezember 1944 – 15. Januar 1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2003 wurde der Platz vor der Reichenbacher Mauritiuskirche in &amp;#039;&amp;#039;Theodor-Dipper-Platz&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. 2008 wurden Theodor Dipper und seine Frau Hildegard vom Staat [[Israel]] als &amp;#039;&amp;#039;[[Gerechter unter den Völkern|Gerechte unter den Völkern]]&amp;#039;&amp;#039; ausgezeichnet. Die zur Auszeichnung gehörende Urkunde und die Medaille von [[Yad Vashem]] wurden in einer Feierstunde am 4. Februar 2010 in Reichenbach den Angehörigen überreicht. Am 3. November 2024 erhielt der Platz vor dem Chor der Nürtinger Stadtkirche Sankt Laurentius den Namen &amp;#039;&amp;#039;Dipper-Platz&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rudi Fritz |url=https://www.ntz.de/nuertingen/artikel_nuertingen-hat-eine-neue-adresse-den-dipper-platz.html |titel=Nürtingen hat eine neue Adresse: den Dipper-Platz |werk=Nürtinger Zeitung |datum=2024-11-04 |abruf=2024-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Max Krakauer: &amp;#039;&amp;#039;Lichter im Dunkel. Flucht und Rettung eines jüdischen Ehepaares im Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Gerda Riehm und Jörg Thierfelder. Calwer, Stuttgart 2007.&lt;br /&gt;
* [[Eberhard Röhm]], [[Jörg Thierfelder]]: &amp;#039;&amp;#039;Juden-Christen-Deutsche.&amp;#039;&amp;#039; Band 4/1: &amp;#039;&amp;#039;Vernichtet 1941–1945.&amp;#039;&amp;#039; Calwer Verlag, Stuttgart 2004. ISBN 3-7668-3887-3.&lt;br /&gt;
* Peter Haigis: &amp;#039;&amp;#039;Sie halfen Juden. Schwäbische Pfarrhäuser im Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; Edition Gemeindeblatt, Evangelische Gemeindepresse Stuttgart 2007, ISBN 978-3-920207-18-6, S. 78, 108–111, 182 f.&lt;br /&gt;
* Norbert Haag: &amp;#039;&amp;#039;„Ich bin heute froh, dass wir damals dieses Wenige getan haben“ : Festschrift zum 100. Geburtstag von Theodor Dipper (1903–1969)&amp;#039;&amp;#039;.  	Reichenbach : Evang. Gesamtkirchengemeinde, 2003.&lt;br /&gt;
* [[Joachim Scherrieble]]: &amp;#039;&amp;#039;Reichenbach an der Fils unterm Hakenkreuz.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart, Tübingen 1994.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Evangelische Freiheit und kirchliche Ordnung. Freundesgabe anläßlich des 65. Geburtstags von Theodor Dipper.&amp;#039;&amp;#039;  	Stuttgart J. F. Steinkopf 1968.&lt;br /&gt;
* Theodor Dipper: &amp;#039;&amp;#039;Die Evangelische Bekenntnisgemeinschaft in Württemberg 1933–1945. Ein Beitrag zur Geschichte des Kirchenkampfes im Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; Arbeiten zur Geschichte des Kirchenkampfes, Band 17. Göttingen 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|130854581}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ekd.de/aktuell_presse/pm77_2004_elkwue_jubilaeum_evangeliumundkirche.html Pressemeldung &amp;#039;&amp;#039;70 Jahre &amp;quot;Evangelium und Kirche&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.esslinger-zeitung.de/region/kreis_artikel,-zwei-gerechte-unter-den-voelkern-_arid,517892.html Pressemeldung &amp;#039;&amp;#039;Zwei Gerechte unter den Völkern&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://db.yadvashem.org/righteous/family.html?language=en&amp;amp;itemId=6666802 Theodor Dipper] auf der Website von [[Yad Vashem]] (englisch) &lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/130854581/Dipper+Theodor Theodor Dipper] im Landeskundlichen Informationssystem für Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
* [http://de.evangelischer-widerstand.de/?#/menschen/Dipper Dipper in der Online-Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Widerstand!? Evangelische Christen und Christinnen im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;] (mit einem Porträt und vielen Schrift- und Bildquellen).&lt;br /&gt;
* [https://suche.archiv.elk-wue.de/actaproweb/document/Best_d2fbe3e2-ba7b-4feb-b8c3-a9a1b520f1ca Archivinventar zum Nachlass von Theodor Dipper, Landeskirchliches Archiv Stuttgart].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130854581|LCCN=no/2007/10202|VIAF=44293124}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dipper, Theodor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KZ-Häftling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gerechter unter den Völkern (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Bekennenden Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Evangelische Landeskirche in Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dipper, Theodor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Theologe und Organisator der Württembergischen Pfarrhauskette&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Januar 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Unterheinriet]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. August 1969&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Imperia (Ligurien)]], [[Italien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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