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	<title>Theodor Dierksmeier - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T04:40:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theodor_Dierksmeier&amp;diff=592388&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;At40mha: WP:WPSK (ISBN mit falscher Prüfsumme) korrigiert</title>
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		<updated>2025-09-27T14:41:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:WPSK&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:WPSK (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:WPSK&lt;/a&gt; (ISBN mit falscher Prüfsumme) korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theodor Dierksmeier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Februar]] [[1908]] in [[Münster]]; † [[10. April]] [[1979]] in [[Bad Homburg vor der Höhe]]) war ein deutscher [[Architekt]] und [[Baubeamter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Dierksmeier studierte [[Architektur]] an der [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover|Technischen Hochschule Hannover]] und der [[Technische Universität Danzig|Technischen Hochschule Danzig]]. 1931 legte er die [[Diplom]]-Hauptprüfung in Hannover ab. Im Jahre 1935 absolvierte er das [[Staatsexamen]] zum &amp;#039;&amp;#039;Regierungsbaumeister&amp;#039;&amp;#039; ([[Assessor]]) in [[Berlin]] und wurde bei der Bauabteilung der Deutschen Reichsbahn eingestellt; später zum preußischen Finanzministerium in Berlin abgeordnet. 1936 wechselte Dierksmeier in die Bauabteilung des [[Reichsverkehrsministerium]]s in Berlin. Dort wurde er 1942 zum Chefarchitekten und [[Referent (Behörde)|Referenten]] für den Eisenbahnhochbau berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 erzielte er den 1. Preis im Architektenwettbewerb für das [[Haus des Fremdenverkehrs]] in Berlin. Das Haus des Fremdenverkehrs war das erste und einzige ausgeführte Bauwerk am [[Runder Platz (Berlin)|Runden Platz]] an der [[Nord-Süd-Achse (Berlin)|Nord-Süd-Achse]] der so genannten [[Welthauptstadt Germania]], gemäß den Planungen des [[Generalbauinspektor für die Reichshauptstadt|Generalbauinspektors für die Reichshauptstadt]] [[Albert Speer]]. Baubeginn war 1938, die Einstellung der Bauarbeiten des weitgehend fertiggestellten Rohbaus erfolgte 1942. Im Jahre 1964 wurde das zur Ruine verkommene Gebäude abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Entwurf von Dierksmeier zu einem neuen Bahnhof für den Empfang von [[Staatsbesuch]]en in Berlin, der sogenannte [[Mussolini-Bahnhof]], erhielt 1939 die Zustimmung von [[Adolf Hitler]]. Der Bau wurde begonnen, aufgrund des Krieges kam das Projekt über Tiefbauarbeiten aber nicht hinaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Bock und [[Alfred Gottwaldt]]: &amp;#039;&amp;#039;Regierungszüge, Kaiserbahnhöfe und Staatsfahrten in Deutschland 1889–1989&amp;#039;&amp;#039;. Geramond, München 2006. ISBN 3-7654-7070-8, S. 95.&amp;lt;/ref&amp;gt; Des Weiteren erhielt er den Planungsauftrag für den von ihm entworfenen Nordbahnhof an der Ost-West-Achse, der die gesamte [[Berliner Stadtbahn]] mit [[Bahnhof Berlin-Charlottenburg|Bahnhof Charlottenburg]], [[Bahnhof Berlin Zoologischer Garten|Bahnhof Zoo]], [[Bahnhof Berlin Friedrichstraße|Bahnhof Friedrichstraße]], dem [[Berlin Ostbahnhof|Schlesischen Bahnhof]], sowie den [[Berlin Lehrter Bahnhof|Lehrter]] und den [[Stettiner Bahnhof]] zusammenfassen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin plante er für das Projekt einer 3000-mm-[[Breitspurbahn (Nationalsozialismus)|Breitspurbahn]] die Innenraumgestaltung der Personenwagen 1. und 2. Klasse mit Barwagen, Lese- und Gesellschaftswagen in Anlehnung an ein gehobenes Hoteldesign der 1940er Jahre. Den Auftrag für die Planung der Breitspurbahn hatte Adolf Hitler dem Reichsverkehrsministerium bzw. der [[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)|Deutschen Reichsbahn]] 1942 erteilt. Alle diese Projekte kamen bis zum Ende des Krieges nicht über das Planungsstadium hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1944 wurde er von Albert Speer in den [[Arbeitsstab für den Wiederaufbau bombenzerstörter Städte]] berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg 1945 fungierte Dierksmeier in der [[Britische Besatzungszone|britischen Besatzungszone]] in [[Bielefeld]] als Referent für Eisenbahnhochbau. Von 1949 bis 1953 beschränkte sich seine Tätigkeit auf das Gebiet der [[Reichsbahndirektion Münster (Westf)|Bundesbahndirektion Münster]]. Dort plante und baute er das Verwaltungsgebäude der Bundesbahndirektion Münster und das neue Empfangsgebäude des Hauptbahnhofs.&amp;lt;ref&amp;gt;Sylvaine Hänsel, Stefan Rethfeld: &amp;#039;&amp;#039;Architekturführer Münster.&amp;#039;&amp;#039; Dietrich Reimer, Berlin 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem entwarf er dort einige Wohnbauten. Weiterhin erzielte er in seiner Geburtsstadt Münster den 3. Preis beim Wettbewerb für das neue Rathaus und wurde mit der künstlerischen Oberleitung für dieses Projekt beauftragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1953 wurde Dierksmeier als Chefarchitekt und Hochbaureferent in die Hauptverwaltung der [[Deutsche Bundesbahn|Deutschen Bundesbahn]] in [[Frankfurt am Main]] berufen. In dieser Funktion steuerte und beeinflusste er den Wiederaufbau der Eisenbahnhochbauten und insbesondere der Bahnhöfe im gesamten Bundesgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf dem Gebiet des Fahrzeugdesigns und der Innenraumgestaltung von Schienenfahrzeugen war Dierksmeier erfolgreich. So wurde nach seinen Entwürfen und Ausführungsplanungen 1958 der Salonwagen für den [[Schah]] von [[Iran|Persien]] gebaut, und im Jahre 1968 war er mit seinem Entwurf für den Pullmanzug [[Blue Train (Südafrika)|Blue Train]] im Auftrage der deutschen Waggonbauindustrie für [[Südafrika]] erfolgreich und tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dierksmeier wurde als Hochbaureferent der Deutschen Bundesbahn und [[Ministerialdirigent]] am 1. Januar 1973 in den Ruhestand verabschiedet. Er starb an einer Krebserkrankung am 10. April 1979 in Bad Homburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neue Bauten der Deutschen Bundesbahn.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Planen und Bauen im neuen Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Köln / Opladen 1960. S. 50–59.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Hochbau bei der Deutschen Bundesbahn.&amp;#039;&amp;#039; In: Deutsche Bundesbahn (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neue Hochbauten der Deutschen Bundesbahn.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1962, S. 9 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Anton Joachimsthaler: &amp;#039;&amp;#039;Die Breitspurbahn.&amp;#039;&amp;#039; 1981.&lt;br /&gt;
* Ulrich Langner: &amp;#039;&amp;#039;Ein Eisenbahnarchitekt zwischen Diktatur und Demokratie. Dipl.-Ing. Theodor Dierksmeier (1908–1979).&amp;#039;&amp;#039; In: Martin Schack: &amp;#039;&amp;#039;Neue Bahnhöfe.&amp;#039;&amp;#039; B. Neddermeyer, Berlin 2004, ISBN 3-933254-49-3, S. 73–105.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1116632934|VIAF=3638147727694664710005}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dierksmeier, Theodor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Deutsche Reichsbahn 1920–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Deutsche Bundesbahn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungsbaumeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dierksmeier, Theodor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt und Baubeamter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Februar 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Münster]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. April 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Homburg vor der Höhe]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;At40mha</name></author>
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