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	<title>Theodor Dannecker - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;tk kl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:SS war criminal Theodor Dannecker.jpg|mini|Theodor Dannecker (1942)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theodor Dannecker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. März]] [[1913]] in [[Tübingen]]; † [[10. Dezember]] [[1945]] in [[Bad Tölz]]) war ein deutscher [[Schutzstaffel|SS]]-[[Hauptsturmführer]] und als [[Judenreferent]] (auch „Judenberater“) einer der engsten Mitarbeiter [[Adolf Eichmann]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Werdegang ==&lt;br /&gt;
Danneckers Vater war Kaufmann, der ein Geschäft für Herrenbekleidung führte. Er verstarb im November 1918 und hinterließ zwei Söhne: Carl und den fünfjährigen Theodor. Theodor besuchte ab 1922 in Tübingen ein Gymnasium, wechselte zur Oberrealschule und erreichte dort 1928 die „Mittlere Reife“. Anschließend besuchte Theodor die Höhere Handelsschule in Reutlingen und begann 1930 eine Lehre in Stuttgart. Diese brach er nach wenigen Monaten ab, um in den nächsten beiden Jahren das Geschäft der erkrankten Mutter zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Juni 1932 wurde Dannecker Mitglied der [[Schutzstaffel|SS]] und zum 1. August 1932 trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 1.234.220).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/5790754&amp;lt;/ref&amp;gt; 1934 wurde er Angehöriger der [[SS-Verfügungstruppe]] (SS-Nummer 38.114). Dannecker war im Wachdienst des [[KZ Oranienburg]] und im [[KZ Columbia|Columbia-Haus]] tätig. Nach einem Vorfall mit Trunkenheit und Urkundenfälschung wurde er Mitte 1935 strafweise versetzt, wenig später aber in den [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|SD]] übernommen. Bei einer Schulung in Berlin fiel Dannecker positiv auf; er wurde im Januar 1937 zum SS-Oberscharführer befördert und im März 1937 in die Abteilung II/112 des Sicherheitsdienstes versetzt, zuständig für jüdische Angelegenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dannecker als Judenreferent ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während [[Adolf Eichmann]] 1938 bei der [[Zentralstelle für jüdische Auswanderung in Wien]] war, leitete Dannecker vorübergehend das Berliner Judenreferat II-112. Ende 1939 wurde er dem neu zugeschnittenen [[Eichmannreferat]] zugeteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Steur: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Dannecker. Ein Funktionär der „Endlösung“&amp;#039;&amp;#039;. Essen 1996, ISBN 3-88474-545-X, S. 24 und 28.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang 1939 war Dannecker kurzzeitig beurlaubt worden, weil er unter Alkoholeinfluss in eine Schlägerei verwickelt war.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Steur: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Dannecker. Ein Funktionär der „Endlösung“&amp;#039;&amp;#039;. Essen 1996, ISBN 3-88474-545-X, S. 34–35.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem sich die Bildung eines „Judenreservats“ in Polen als undurchführbar erwiesen hatte, griff im Sommer 1940 [[Franz Rademacher (Diplomat)|Franz Rademacher]] vom Referat D III des [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amtes]] den [[Madagaskarplan]] wieder auf. [[Reinhard Heydrich]] zeigte sich besorgt, Kompetenzen zu verlieren, und beauftragte Dannecker, den „ins einzelne gehenden Plan für die technische Durchführung“ zu entwickeln.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eckart Conze]], [[Norbert Frei]], [[Peter Hayes (Historiker)|Peter Hayes]], [[Moshe Zimmermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Amt und die Vergangenheit. Deutsche Diplomaten im Dritten Reich und in der Bundesrepublik&amp;#039;&amp;#039;. Karl Blessing Verlag, München 2010, ISBN 3-89667-430-7, ISBN 978-3-89667-430-2, S. 184.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Frankreich ===&lt;br /&gt;
Am 5. September 1940 wurde Dannecker Leiter des Judenreferats der SD-Dienststelle in Paris, die anfangs nur sechs Mitarbeiter hatte. Dannecker unterstand disziplinarisch&amp;lt;ref&amp;gt;„diszipliär und sachlich“ – Ahlrich Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Täter im Verhör. Die »Endlösung der Judenfrage« in Frankreich 1940–1944&amp;#039;&amp;#039;. Darmstadt 2005, ISBN 3-534-17564-6, S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt; dem Leiter der Sicherheitspolizei in Frankreich, [[Helmut Knochen]], bezog seine Weisungen aber von Eichmann.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Steur: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Dannecker. Ein Funktionär der „Endlösung“&amp;#039;&amp;#039;. Essen 1996, ISBN 3-88474-545-X, S. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die vom deutschen Botschafter [[Otto Abetz]] initiierten und von der Militärverwaltung unter [[Otto von Stülpnagel]] für das besetzte Gebiet gebilligten antijüdischen Maßnahmen hinaus strebte Dannecker an, ein übergreifendes &amp;#039;&amp;#039;Generalkommissariat für Judenfragen&amp;#039;&amp;#039; zu installieren, um auch die Juden im [[Unternehmen Anton|bis zum 11. November 1942 unbesetzten]] Teil Frankreichs zu erfassen. Eine Ausarbeitung Danneckers vom 21. Januar 1941 zeigt, dass er über außergewöhnlich genaue Informationen über die Planungen in Berlin verfügte, die zu diesem Zeitpunkt als „territoriale Lösung der Judenfrage“ die [[Deportation#Deportationen während des Nationalsozialismus|Deportation]] aller europäischen Juden in zu erobernde Gebiete in der Sowjetunion vorsahen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ahlrich Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Täter im Verhör. Die »Endlösung der Judenfrage« in Frankreich 1940–1944&amp;#039;&amp;#039;. Darmstadt 2005, ISBN 3-534-17564-6, S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang 1941 erreichte Dannecker den Zusammenschluss jüdischer Verbände zum &amp;#039;&amp;#039;Comité de Coordination&amp;#039;&amp;#039;, einem ersten „Instrument zur Kontrolle der jüdischen Gemeinschaft in Frankreich.“&amp;lt;ref&amp;gt;Katja Happe, Michael Mayer, Maja Peers (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945&amp;#039;&amp;#039; (Quellensammlung) Band 5: &amp;#039;&amp;#039;West- und Nordeuropa 1940 – Juni 1942.&amp;#039;&amp;#039; München 2012, ISBN 978-3-486-58682-4, S. 51 sowie Dokument [[Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945|VEJ]] 5/272, hier S. 684–685.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Drängen Danneckers und mit Unterstützung von Abetz und [[Carltheo Zeitschel|Carl-Theodor Zeitschel]] stimmte die Militärverwaltung dem Vorschlag zu, ausländische Juden zu internieren; allerdings beschränkt auf kriminelle und politisch aktive Personen und begrenzt auf drei- bis fünftausend. Im Mai 1941 ließ Dannecker 3746 Juden verhaften und in die Lager [[Camp de transit de Pithiviers|Pithiviers]] und [[Beaune-la-Rolande]] verbringen.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Steur: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Dannecker. Ein Funktionär der „Endlösung“&amp;#039;&amp;#039;. Essen 1996, ISBN 3-88474-545-X, S. 56.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Anschlägen auf deutsche Besatzer genehmigte Stülpnagel eine Großrazzia in Paris, die am 20. August 1941 unter Danneckers Aufsicht von französischer Polizei durchgeführt wurde. 4323 Juden wurden im [[Sammellager Drancy]] interniert. Im Dezember 1941 ließ Dannecker mit eigenen Kräften eintausend „Sühnejuden“ verhaften und bis zur geplanten Deportation im [[KZ Royallieu|Internierungslager Compiègne]] unterbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dannecker war im März 1942 im [[Reichssicherheitshauptamt]] in Berlin anwesend, als der „Abschub“ von 5000 Juden aus Frankreich vorbereitet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Dokument [[Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945|VEJ]] 5/316 in: Katja Happe, Michael Mayer, Maja Peers (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Band 5. München 2012, ISBN 978-3-486-58682-4, S. 795.&amp;lt;/ref&amp;gt; Spätestens zu diesem Zeitpunkt wusste Dannecker, dass die Juden ermordet werden sollten und ihre Tötung bereits begonnen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Steur: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Dannecker. Ein Funktionär der „Endlösung“&amp;#039;&amp;#039;. Essen 1996, ISBN 3-88474-545-X, S. 41 sowie S. 72 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein erster Massentransport nach [[KZ Auschwitz-Birkenau|Auschwitz]] mit 1112 Juden verließ das Internierungslager Compiègne am 27. März 1942. Sechs weitere folgten bis Ende Juli.&amp;lt;ref&amp;gt;Die ersten Massentransporte nach Auschwitz endeten zwar nicht mit Selektion und Ermordung in Gaskammern. Vom zweiten Transport mit 1000 Personen kamen aber z.&amp;amp;nbsp;B. innerhalb von zehn Wochen 738 um. Ab dem 7. Zug (Ankunft am 21. Juli 1942) wurde an der Rampe selektiert und Opfer unmittelbar nach Ankunft vergast. Danuta Czech: &amp;#039;&amp;#039;Kalendarium der Ereignisse im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau 1939–1945&amp;#039;&amp;#039;. Reinbek bei Hamburg 1989, ISBN 3-498-00884-6, S. 193 und 223 bzw. 253 / s. a. Dokument [[Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945|VEJ]] 5/327: &amp;#039;&amp;#039;Dannecker kündigt weitere Züge an&amp;#039;&amp;#039;. In: Katja Happe, Michael Mayer, Maja Peers (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. München 2012, ISBN 978-3-486-58682-4, Bd. 5, S. 820.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dannecker erteilte am 30. Juni 1942 genauere Weisungen zur Deportation der jüdischen Bevölkerung aus dem besetzten Gebiet.&amp;lt;ref&amp;gt;Dokument [[Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945|VEJ]] 12/238 in: Katja Happe u.&amp;amp;nbsp;a. (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945&amp;#039;&amp;#039; (Quellensammlung) Band 12: &amp;#039;&amp;#039;West- und Nordeuropa, Juni 1942–1945.&amp;#039;&amp;#039; München 2015, ISBN 978-3-486-71843-0, S. 634–635.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Planungen sahen die Deportation von einhunderttausend Juden aus Frankreich vor; allerdings wurde wegen mangelnder Transportkapazitäten die Zahl kurzfristig auf vierzigtausend reduziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Katja Happe u.&amp;amp;nbsp;a. (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945&amp;#039;&amp;#039; (Quellensammlung) Band 12: &amp;#039;&amp;#039;West- und Nordeuropa, Juni 1942–1945.&amp;#039;&amp;#039; München 2015, ISBN 978-3-486-71843-0, S. 63 / s. a. Dokument [[Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945|VEJ]] 12/235. – Tatsächlich wurden 1942–1944 aus Frankreich 73.853 Juden verschleppt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dannecker konnte jedoch bei [[René Bousquet]] nur die Preisgabe von staatenlosen und ausländischen Juden erreichen. Eine Großrazzia am 16./17. Juli 1942, die als [[Rafle du Vélodrome d’Hiver]] in die Geschichte einging, erfasste 12884 Juden, darunter rund 4000 Kinder.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Steur: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Dannecker. Ein Funktionär der „Endlösung“&amp;#039;&amp;#039;. Essen 1996, ISBN 3-88474-545-X, S. 83.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1942 wurde Dannecker überraschend abberufen. Anlass waren ein marginaler Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung und Trunkenheit; der tatsächliche Grund war ein Zerwürfnis mit Helmut Knochen.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Steur: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Dannecker. Ein Funktionär der „Endlösung“&amp;#039;&amp;#039;. Essen 1996, ISBN 3-88474-545-X, S. 89.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Geschichte der Juden in Frankreich#Während des Zweiten Weltkriegs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Bulgarien ===&lt;br /&gt;
Bereits im Jahr 1942 hatte [[Martin Luther (Unterstaatssekretär)|Martin Luther]] vom [[Auswärtiges Amt#Deutsches Reich (1933–1945, Zeit des Nationalsozialismus)|Auswärtigen Amt]] die bulgarische Regierung aufgefordert, der [[Deportation von Juden aus Deutschland|Deportation]] ihrer in Deutschland ansässigen Staatsangehörigen zuzustimmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Joachim Hoppe: &amp;#039;&amp;#039;Bulgarien.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wolfgang Benz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dimensionen des Völkermords. Die Zahl der jüdischen Opfer des Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; dtv, München 1996, ISBN 3-423-04690-2, S. 282.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Oktober 1942 wurde das Auswärtige Amt erneut bei der „Judenfrage“ aktiv. Der deutsche Gesandte in Sofia, [[Adolf Beckerle|Adolf Heinz Beckerle]], teilte dem Referat D III des Auswärtigen Amtes die prinzipielle Bereitschaft Bulgariens zur Deportation bulgarischer Juden mit. Bei der Bestellung eines Judenberaters waren Auswärtiges Amt und [[Reichssicherheitshauptamt]] gleichermaßen beteiligt. Beckerle schlug den SS-Hauptsturmführer [[Dieter Wisliceny]] vor, der aber in der Slowakei unabkömmlich war.&amp;lt;ref&amp;gt;Eckart Conze; Norbert Frei; Peter Hayes; Mosche Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;Das Amt und die Vergangenheit – deutsche Diplomaten im Dritten Reich und in der Bundesrepublik,&amp;#039;&amp;#039; München 2010, ISBN 978-3-89667-430-2, S. 282–284.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Januar 1942 war Dannecker als „Judenberater“ dem deutschen Polizeiattaché in [[Sofia]] [[Friedrich Panzinger]] zugeteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Katja Happe u.&amp;amp;nbsp;a. (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945&amp;#039;&amp;#039; (Quellensammlung) Band 12: &amp;#039;&amp;#039;West- und Nordeuropa, Juni 1942–1945.&amp;#039;&amp;#039; München 2015, ISBN 978-3-486-71843-0, S. 625 mit Anm. 3 / bei Steur, S. 99, wird der 19. Januar als Dienstantritt genannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Formal wurde er als „Gehilfe des Polizeiattachè“ im Apparat der Deutschen Botschaft zum Personal des Auswärtigen Amtes gezählt; faktisch blieb er hauptamtlicher Angehöriger des Sicherheitsdienstes.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Steur: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Dannecker. Ein Funktionär der „Endlösung“&amp;#039;&amp;#039;. Essen 1996, ISBN 3-88474-545-X, S. 97/98.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Februar 1943 erarbeiteten Dannecker und [[Aleksandar Belew]] vom bulgarischen [[Kommissariat für Judenfragen]] (&amp;#039;&amp;#039;Komisarstvo za evreiskite vuprosi&amp;#039;&amp;#039; – KEV) einen Plan zur „Umsiedlung“ von 20.000 Juden aus den annektierten „neubulgarischen“ Gebieten [[Thrakien (Landschaft)|Thrakien]] und [[Makedonien]]. Beide wussten, dass dort höchstens 12.000 Juden lebten, und legten es insgeheim darauf an, mehrere Tausend Juden aus anliegenden „altbulgarischen“ Gebieten in die Deportation einzubeziehen. Der Entwurf empfahl überdies, alle in Vorkriegsbulgarien lebenden männlichen Juden zu internieren. Mitte Februar 1943 billigte der bulgarische Ministerrat den Plan.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Steur: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Dannecker. Ein Funktionär der „Endlösung“&amp;#039;&amp;#039;. Essen 1996, ISBN 3-88474-545-X, S. 101–103.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Joachim Hoppe]]: &amp;#039;&amp;#039;Bulgarien.&amp;#039;&amp;#039; In: Wolfgang Benz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dimensionen des Völkermords. Die Zahl der jüdischen Opfer des Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; dtv München 1996, ISBN 3-423-04690-2, S. 286–288.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. März 1943 begann die Verhaftung der thrakischen Juden. Am 9. März bestätigte Eichmann, die technischen Vorbereitungen zur „Durchführung des Evakuierungsvorhabens“ für zunächst 20.000 Juden seien abgeschlossen. Kurz danach wurde Dannecker informiert, die Eisenbahntransporte müssten auf den April verschoben werden. Dannecker ließ daraufhin ab 22. März 4150 Juden per Dampfschiff nach Wien und von dort aus ins [[Vernichtungslager Treblinka]] schaffen. Die mazedonischen Juden wurden am 10. März festgenommen, 7122 von ihnen später in Güterwagen deportiert und in Treblinka ermordet.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Steur: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Dannecker. Ein Funktionär der „Endlösung“&amp;#039;&amp;#039;. Essen 1996, ISBN 3-88474-545-X, S. 104–108.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofort nach den ersten Verhaftungsaktionen, die Juden aus Altbulgarien betrafen, regte sich breiter Widerstand, der letztlich zur [[Rettung der bulgarischen Juden|Rettung dieser bulgarischen Juden]] führte.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Joachim Hoppe: Bulgarien. In: [[Wolfgang Benz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dimensionen des Völkermords. Die Zahl der jüdischen Opfer des Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; dtv, München 1996, ISBN 3-423-04690-2, S. 289–291.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zar [[Boris III. (Bulgarien)|Boris III.]] betonte bei seinem Deutschlandbesuch Anfang April, dass er die Zustimmung zur Abschiebung nur für Juden aus den neuerworbenen Gebieten gegeben habe und die altbulgarischen Juden für den Straßenbau einsetzen wolle. Dannecker warf seinen Vorgesetzten in Sofia, Beckerle und Hoffmann, indirekt mangelnden Einsatz vor und verärgerte diese. Nach einem Attentat unterbreiteten Belew und Dannecker dem bulgarischen Innenminister zwei Vorschläge: Die Deportation aller 51.000 Juden in den Osten oder die Umsiedlung aller Juden aus Sofia in die Provinz. Zu Danneckers Enttäuschung entschied sich Boris III. für die Umsiedlung. Dannecker blieb förmlich bis zum 21. März 1944 nach Bulgarien abgeordnet, wurde aber im September 1943 mit einem mobilen Einsatzkommando nach Italien geschickt.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Steur: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Dannecker. Ein Funktionär der „Endlösung“&amp;#039;&amp;#039;. Essen 1996, ISBN 3-88474-545-X, S. 109–112.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Italien ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Kapitulation Italiens]] im September 1943 war er in der gleichen Funktion von Eichmann bis Januar 1944 in [[Italien]] eingesetzt, wo erst [[Sicherheitspolizei (Nationalsozialismus)|Sipo]] und SD ([[Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des SD|BdS]]) eingerichtet werden mussten. Wie in Frankreich waren auch in Italien miteinander konkurrierende Vertreter des Auswärtigen Amtes, der Wehrmacht und der SS tätig. Die Vorbereitung und Durchführung der schon vor dem 24. Dezember 1943 beschlossenen Deportation wurde Dannecker übertragen. Dannecker stellte ein mobiles „Einsatzkommando Italien“ aus etwa acht bis zehn SS-Männern zusammen, das in verschiedenen Städten tätig wurde und zuletzt in [[Verona]] stationiert war.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Steur: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Dannecker. Ein Funktionär der „Endlösung“&amp;#039;&amp;#039;. Essen 1996, ISBN 3-88474-545-X, S. 115–116.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Deportationen sollte in Süditalien begonnen werden. Zu einem Zeitpunkt, als die [[Operation Avalanche (Zweiter Weltkrieg)|Landung der Alliierten bei Salerno]] bereits angelaufen war. Als erste Stadt war [[Neapel]] ausgewählt worden. Der Ende September 1943 in Neapel ausgebrochene [[Vier Tage von Neapel|Volksaufstand gegen die deutschen Besatzer]] machte diesen Plan zunichte, stattdessen bereitete man eine Aktion in Rom vor.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Liliana Picciotto Fargion|Liliana Picciotto]]: &amp;#039;&amp;#039;La macchina antiebraica della RSI e l’Ispettore generale per la razza Giovanni Preziosi.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Michele Sarfatti]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;La Repubblica sociale italiana a Desenzano: Giovanni Preziosi e l’Ispettorato generale per la razza.&amp;#039;&amp;#039; Giuntina, Florenz 2008, ISBN 978-88-8057-301-2, S. 21–22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Herbert Kappler]], [[Kommandeur der Sicherheitspolizei und des SD]] in Rom, [[Eitel Friedrich Moellhausen]] von der deutschen Botschaft sowie Generalfeldmarschall [[Albert Kesselring]] sprachen sich gegen eine Verhaftungsaktion in Rom aus, die in dieser politischen Situation unzweckmäßig sei. Nach Rücksprache bei [[Joachim von Ribbentrop]] hieß es, es läge eine Weisung [[Adolf Hitler|Hitlers]] vor, die in Rom wohnhaften Juden als Geiseln in das [[KZ Mauthausen]] zu schaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Steur: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Dannecker. Ein Funktionär der „Endlösung“&amp;#039;&amp;#039;. Essen 1996, ISBN 3-88474-545-X, S. 117–118.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 16. Oktober 1943 führte Dannecker im [[Römisches Ghetto|Ghetto Rom]] eine Razzia durch, bei der trotz sorgfältiger Vorbereitung nur 1259 statt der erhofften sechstausend Juden inhaftiert werden konnten. Zwei Tage später wurden 1022 der Inhaftierten statt nach Mauthausen nach [[KZ Auschwitz-Birkenau|Auschwitz]] transportiert und dort nach der [[Selektion (Konzentrationslager)|Selektion]] 839 von ihnen in den [[Gaskammern und Krematorien der Konzentrationslager Auschwitz|Gaskammern]] ermordet. Danach verlegte Dannecker seine Tätigkeit nach Norditalien und führte Razzien in Florenz, Siena, Bologna, Venedig und Mailand durch, bei denen insgesamt mehr als vierhundert Juden gefasst wurden. Am 9. November verließ ein zweiter Zug von Florenz aus Italien in Richtung Auschwitz.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Steur: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Dannecker. Ein Funktionär der „Endlösung“&amp;#039;&amp;#039;. Essen 1996, ISBN 3-88474-545-X, S. 120–123.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Liliana Picciotto: &amp;#039;&amp;#039;La macchina antiebraica della RSI e l’Ispettore generale per la razza Giovanni Preziosi.&amp;#039;&amp;#039; S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verantwortlichen im [[Eichmann-Referat]] waren mit diesem Ergebnis unzufrieden, lasteten den geringen Erfolg aber nicht Dannecker an, sondern der unzureichenden Personalausstattung.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Steur: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Dannecker. Ein Funktionär der „Endlösung“&amp;#039;&amp;#039;. Essen 1996, ISBN 3-88474-545-X, S. 127.&amp;lt;/ref&amp;gt; Grundlage für eine erfolgreichere Zusammenarbeit mit den Italienern sollte ein am 16. November 1943 auf dem ersten Parteitag der neugegründeten [[Republikanische Faschistische Partei|Republikanischen Faschistischen Partei]] in Verona beschlossenes Manifest werden. In dem 18 Punkte umfassenden [[Manifest von Verona]] wurden unter anderem die Juden zu Staatsfeinden erklärt, was die Internierung aller Juden in der [[Italienische Sozialrepublik|Italienischen Sozialrepublik]] zur Folge haben sollte und in einem am 30. November 1943 vom Innenminister [[Guido Buffarini-Guidi]] vorgelegten Erlass sanktioniert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Liliana Picciotto: &amp;#039;&amp;#039;La macchina antiebraica della RSI e l’Ispettore generale per la razza Giovanni Preziosi.&amp;#039;&amp;#039; S. 25.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die italienische Polizei sollte die Juden verhaften, sie der nächstgelegenen Dienststelle der Sipo-SD zuführen und ihre Personalien an Danneckers Judenreferat in Verona übermitteln. Im Dezember warteten 827 Juden aus Oberitalien im [[Durchgangslager Fossoli]] auf den Abtransport nach Auschwitz. Die Vorbereitungen dazu waren die letzte Amtshandlung Danneckers. Er verließ Italien Anfang Januar 1944 und kehrte nach Sofia zurück. Sein Nachfolger in Italien wurde [[Friedrich Boßhammer]].&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Steur: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Dannecker. Ein Funktionär der „Endlösung“&amp;#039;&amp;#039;. Essen 1996, ISBN 3-88474-545-X, S. 124–127.&amp;lt;/ref&amp;gt; der direkt vom Referat IV&amp;amp;nbsp;B&amp;amp;nbsp;4 im Reichssicherheitshauptamt dorthin versetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Ungarn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1944 traf Dannecker mit anderen Judenberatern in Mauthausen ein, wo das „[[Sondereinsatzkommando Eichmann]]“ die Deportation der jüdischen Bevölkerung Ungarns vorbereitete.&amp;lt;ref&amp;gt;Aussage Wislicenys in IMT: &amp;#039;&amp;#039;Der Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher …&amp;#039;&amp;#039; Band 4. fotomech. Nachdruck München 1989,, ISBN 3-7735-2502-8, S. 407 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Quellen zeichnen die Aufenthaltsorte in Ungarn und die Tätigkeit Danneckers nur teilweise ab. Verantwortlich für Verhaftungsaktionen war Dannecker zumindest in [[Košice|Kaschau]] und [[Székesfehérvár|Stuhlweißenburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Steur: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Dannecker. Ein Funktionär der „Endlösung“&amp;#039;&amp;#039;. Essen 1996, ISBN 3-88474-545-X, S. 135f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine der drei Strecken, auf denen vom November 1944 an jüdische Arbeitskommandos zu Fuß nach Deutschland gebracht wurden, trug die Bezeichnung „Dannecker-Route“. Noch Ende November führte Dannecker Razzien aus, um Personen mit gefälschten Schutzbriefen aufzuspüren.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Steur: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Dannecker. Ein Funktionär der „Endlösung“&amp;#039;&amp;#039;. Essen 1996, ISBN 3-88474-545-X, S. 144.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurz vor dem sowjetischen Sieg in der [[Schlacht um Budapest]] flohen Eichmann und Dannecker in Wehrmachtsuniform getarnt aus der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach Kriegsende ==&lt;br /&gt;
Dannecker war bis Mitte März noch in Berlin. Er hielt sich nach der [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|Kapitulation]] vermutlich einige Monate verborgen, bis er den Aufenthaltsort seiner Ehefrau herausgefunden hatte. Am Tage seiner Ankunft in [[Bad Tölz]], am 9. Dezember 1945, wurde er von amerikanischer Militärpolizei verhaftet. Am folgenden Tag starb Dannecker durch Suizid. Seine Leiche wurde von der Ehefrau identifiziert und danach zur Bestattung freigegeben. Trotzdem wurde Danneckers Tod wiederholt angezweifelt. So vermitteln Eichmanns Aussagen den Eindruck, als versuche er Dannecker zu beschützen und einseitig Wisliceny zu belasten, von dessen Tod er überzeugt war. Das Frankfurter Landgericht wollte in den 1970er Jahren nicht ausschließen, dass Dannecker noch lebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Claudia Steur verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass die Ehefrau Danneckers kurz nach dessen Tod versuchte, sich selbst und ihre beiden Söhne zu töten, wobei der ältere Sohn ums Leben kam. Für eine solche Verzweiflungstat hätte es demnach keinen Grund gegeben, wenn die Ehefrau nicht vom Tode Danneckers überzeugt gewesen wäre.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Steur: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Dannecker. Ein Funktionär der „Endlösung“&amp;#039;&amp;#039;. Essen 1996, ISBN 3-88474-545-X, S. 147–150.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Claudia Steur: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Dannecker. Ein Funktionär der „Endlösung“&amp;#039;&amp;#039;. Klartext Verlag, Essen 1996, ISBN 3-88474-545-X (Schriften der Bibliothek für Zeitgeschichte – Neue Folge; 6).&lt;br /&gt;
* [[Ahlrich Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Täter im Verhör. Die »Endlösung der Judenfrage« in Frankreich 1940–1944&amp;#039;&amp;#039;. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2005, ISBN 3-534-17564-6 (vornehmlich S. 36–50).&lt;br /&gt;
* [[Richard Breitman|Richart Breitman]]: &amp;#039;&amp;#039;Dannecker und Kappler in Rom. Neue Quellen zur Oktober-Deportation 1943.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Jürgen Matthäus]], [[Klaus-Michael Mallmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche – Juden – Völkermord. Der Holocaust in Geschichte und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. WBG, Darmstadt 2006, ISBN 3-534-18481-5, S. 191–203.&lt;br /&gt;
* [[Michael Mayer (Historiker)|Michael Mayer]]: &amp;#039;&amp;#039;Staaten als Täter. Ministerialbürokratie und „Judenpolitik“ in NS-Deutschland und Vichy-Frankreich. Ein Vergleich.&amp;#039;&amp;#039; Reihe: Studien zur Zeitgeschichte, 80. Oldenbourg, München 2010, ISBN 978-3-486-58945-0 (zugleich Dissertation, München, 2007); [https://link.bsb-muenchen.de/BV035908782 Volltext] (weiterführend für Tätigkeit in Frankreich).&lt;br /&gt;
* {{HauptkriegsverbrecherIGH1947 |Titel=51. Tag., 5. Februar 1946, Nachmittagssitzung |Band=7 |Seiten=32–64 |zenoID=20002759039}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119430169}}&lt;br /&gt;
* {{Deutsche Biographie |GND=119430169 |Name=Dannecker, Theodor |NDB-online=1 |Autor=Claudia Steur |Datum=2022-07-01}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119430169|LCCN=n97030931|VIAF=821715}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dannecker, Theodor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SD-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Columbia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Italiens 1943–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Frankreichs 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger des Eichmann-Kommandos]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Bulgarien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dannecker, Theodor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SS-Hauptsturmführer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. März 1913&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tübingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Dezember 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Tölz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gib Senf dazu!</name></author>
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