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	<title>Theodor Burchardi - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T06:14:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theodor_Burchardi&amp;diff=1732388&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Shaun92: Literatur ergänzt</title>
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		<updated>2024-12-27T09:30:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Literatur ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-1979-086-13, Theodor Burchardi.jpg|mini|Vizeadmiral Theodor Burchardi, 1944]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theodor Burchardi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Mai]] [[1892]] in [[Homberg (Efze)]]; † [[12. August]] [[1983]] in [[Glücksburg (Ostsee)|Glücksburg]]) war ein deutscher [[Offizier|Marineoffizier]], zuletzt [[Admiral]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Burchardi trat am 1. April 1911 als [[Seekadett]] in die [[Kaiserliche Marine]] ein und absolvierte seine Schiffsausbildung auf dem [[Großer Kreuzer|Großen Kreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Hansa (Schiff, 1899–1920)|Hansa]]&amp;#039;&amp;#039;. Während des anschließenden Besuchs der Marineschule wurde er am 15. April 1912 zum [[Fähnrich zur See]] ernannt und kam am 1. Oktober 1913 auf den Großen Kreuzer &amp;#039;&amp;#039;[[Seydlitz (Schiff, 1913)|Seydlitz]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wurde er kurz nach Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] am 3. August 1914 zum [[Leutnant zur See]] befördert. Ab 3. Januar 1915 wurde er auf dem Großen Kreuzer &amp;#039;&amp;#039;[[Moltke (Schiff, 1911)|Moltke]]&amp;#039;&amp;#039; eingesetzt und vom 6. Mai bis 15. Juni 1915 kurzzeitig zu einem Artillerielehrgang auf &amp;#039;&amp;#039;[[Kaiserin Augusta]]&amp;#039;&amp;#039; kommandiert. Anschließend erfolgte seine Versetzung zur 1. Torpedobootshalbflottille und seine Verwendung als [[Wachoffizier]]. Nach seiner Beförderung zum [[Oberleutnant zur See]] am 26. April 1917 übernahm Burchardi mit dem [[Torpedoboot]] &amp;#039;&amp;#039;[[SMS G 39|G 39]]&amp;#039;&amp;#039; sein erstes eigenes Kommando, dass er bis Ende 1918 innehaben sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde Burchardi in die [[Reichsmarine]] übernommen und den Seestreitkräften der Ostsee zugeteilt. Er übernahm am 23. August 1920 das [[Minenabwehrfahrzeug#Minensuchboote|Minensuchboot]] &amp;#039;&amp;#039;M 2&amp;#039;&amp;#039;. Als Nächstes ernannte man Burchardi am 27. September 1921 zum [[Kompaniechef]] in der VI. Marineartillerieabteilung in [[Emden]] und beförderte ihn am 1. Februar 1922 zum [[Kapitänleutnant]]. Für zwei Jahre erhielt Burchardi mit dem Torpedoboot &amp;#039;&amp;#039;G 11&amp;#039;&amp;#039; ab 23. September 1924 wieder ein Schiffskommando. Nach einer einjährigen Verwendung als Adjutant beim Inspekteur der Marineartillerie kam Burchardi am 3. Oktober 1927 als Artillerieoffizier auf den [[Kleiner Kreuzer|Kleinen Kreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Amazone (Schiff, 1901)|Amazone]]&amp;#039;&amp;#039; und in gleicher Funktion vom 3. Januar bis 14. März 1929 auf den Kleinen Kreuzer &amp;#039;&amp;#039;[[SMS Nymphe II|Nymphe]]&amp;#039;&amp;#039;. Von dort wurde Burchardi am 17. April 1929 als Artillerieoffizier auf den gerade in Dienst gestellten [[Leichter Kreuzer|Leichten Kreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Königsberg (Schiff, 1929)|Königsberg]]&amp;#039;&amp;#039; versetzt und am 1. Januar 1930 zum [[Korvettenkapitän]] befördert. Ende September 1931 erfolgte seine Versetzung als Kommandeur zur V. Marineartillerieabteilung nach [[Baltijsk|Pillau]] und er fungierte dort in Vertretung auch wiederholt als Befehlshaber der Kommandantur Pillau. Anschließend übernahm Burchardi vom 1. Oktober 1934 zwei Jahre lang die II. Schiffsstammabteilung der Ostsee in [[Stralsund]] und wurde am 1. April 1935 [[Fregattenkapitän]]. Dann übertrug man ihm für ein Jahr die Leitung des Marineartilleriezeugamtes [[Kiel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Beförderung zum [[Kapitän zur See]] am 1. Januar 1937 erhielt er am 15. Oktober das Kommando über den Leichten Kreuzer &amp;#039;&amp;#039;[[Köln (Schiff, 1930)|Köln]]&amp;#039;&amp;#039; und war mit diesem u.&amp;amp;nbsp;a. während des [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkriegs]] an der Sicherung der spanischen [[Mittelmeer]]küste beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs kam das Schiff in der [[Ostsee]] zum Einsatz. Burchardi gab das Kommando am 14. Januar 1940 ab und wurde zum Chef des Stabes der Kriegsmarinewerft Kiel ernannt. Am 1. Januar 1941 erhielt er die Beförderung zum [[Konteradmiral]] und wurde in der Folge am 19. Mai zum Marinebefehlshaber D und bei der Umbenennung diese Dienststelle am 6. November 1941 zum Marinebefehlshaber und [[Admiral Ostland]] ernannt. Am 1. Februar 1943 wurde er zum [[Vizeadmiral]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juni 1944 ernannte man Burchardi zum Kommandierenden Admiral Östliche Ostsee und beförderte ihn am 1. Januar 1945 zum Admiral. In dieser Funktion führte er das [[Unternehmen Aster]] zur Evakuierung deutscher Truppen vor der nachrückenden Roten Armee. In den letzten Kriegsmonaten gelang es Burchardi, mit den in seinem Verantwortungsbereich liegenden Marineeinheiten die Rückführung deutscher Truppen und die Evakuierung von Flüchtlingen vor der anrückenden [[Rote Armee|Roten Armee]] über die Ostsee zu organisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Burchardi geriet am 18. April 1945 in britische [[Kriegsgefangenschaft]], aus der er am 24. Februar 1946 entlassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Die rechtsextreme [[National-Zeitung (München)|National-Zeitung]] porträtierte Burchardi im Mai 2000 in ihrer Serie „Große deutsche Soldaten – unsterbliche Helden“. Burchardi wird zu den „untadeligsten und verdientesten deutschen Soldaten“ gezählt, der dazu beigetragen habe, dass „[w]eit mehr als zwei Millionen Menschen […] dem Zugriff Stalins entzogen“ werden konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;National-Zeitung 21/2000 (19. Mai 2000), S. 11. Zitiert bei: Fabian Virchow: &amp;#039;&amp;#039;Gegen den Zivilismus. Internationale Beziehungen und Militär in den politischen Konzeptionen der extremen Rechten.&amp;#039;&amp;#039; VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2006, ISBN 978-3-531-15007-9, S. 396.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Serie wurden ausschließlich dem NS-Regime treu ergebene Soldaten gewürdigt, zum Teil unter Verwendung von sprachlichen Formeln der Wehrmachts- und [[NS-Propaganda]].&amp;lt;ref&amp;gt;Virchow, &amp;#039;&amp;#039;Zivilismus&amp;#039;&amp;#039;. S. 347.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Politikwissenschaftler [[Fabian Virchow]] ordnet die Serie in „die Vorstellung der extremen Rechten von den auf die Tat orientierten, den Lauf des Geschehens/der Geschichte im Interesse des ‚nationalen‘ oder ‚[[Völkische Bewegung|völkischen]]‘ Kollektivs gestaltenden Männern“ ein. Die Charakterisierungen verwiesen „zugleich auf eine Konzeptualisierung von [[Männlichkeit]], deren Profil – sehr vereinseitigt – durch Eigenschaften wie ‚Härte‘, ‚Opferbereitschaft‘, ‚Todesmut‘, ‚Tapferkeit‘, ‚Zähigkeit‘, ‚Schneid‘ oder ‚Steherqualitäten‘ zu markieren wäre“.&amp;lt;ref&amp;gt;Virchow, &amp;#039;&amp;#039;Zivilismus&amp;#039;&amp;#039;. S. 394.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1914) II. und I. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz|Spange zum Eisernen Kreuz]] II. und I. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Kreuz]] in Gold am 31. März 1944&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer&amp;quot;&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 254.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] mit Eichenlaub&amp;lt;ref name=Scherzer /&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Ritterkreuz am 29. September 1944&lt;br /&gt;
** Eichenlaub am 8. April 1945 (823. Verleihung)&lt;br /&gt;
* [[Finnischer Orden des Freiheitskreuzes]] I. Klasse am 7. Juni 1943&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans H. Hildebrand und Ernest Henriot: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Admirale 1849-1945 Band 1: A-G&amp;#039;&amp;#039;, Biblio Verlag, Osnabrück 1988, ISBN 3-7648-1499-3.&lt;br /&gt;
* Berthold Hamer: &amp;#039;&amp;#039;Burchardi, Theodor&amp;#039;&amp;#039;. In: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Glücksburger Biografien. Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Husum Verlag, Husum 2010, ISBN 978-3-89876-507-7, S. 55–57.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1171563159|VIAF=4653154260434124480000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Burchardi, Theodor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant zur See (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fregattenkapitän (Reichsmarine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Admiral (Kriegsmarine der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Torpedoboot-Kommandant (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Torpedoboot-Kommandant (Reichsmarine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Finnischen Ordens des Freiheitskreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Burchardi, Theodor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Marineoffizier und Admiral im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Mai 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Homberg (Efze)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. August 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Glücksburg (Ostsee)|Glücksburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Shaun92</name></author>
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