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	<title>Theodor Bumiller - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T20:12:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theodor_Bumiller&amp;diff=656771&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;René Thiemann: Linkfix.</title>
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		<updated>2026-01-30T09:53:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bumiller.jpg|mini|Theodor Bumiller]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Theodor Bumiller.JPG|mini|Renommist Bumiller als Garde-Offizier]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theodor Bumiller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Juni]] [[1864]] in [[Landstuhl]]; † [[26. November]] [[1912]] in [[Yeşilköy|San Stephano]] bei [[Konstantinopel]]) war ein deutscher Forschungsreisender und Wegbegleiter des Afrikaforschers [[Hermann von Wissmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Theodor Bumiller stammte aus einer katholischen Familie und wurde am 22. Juni 1864 als Sohn des Kaufmanns Johannes Theodor Bumiller und Cecilie Hortensie, geb. Raquet, in [[Landstuhl]] in der [[Pfalz (Region)|Pfalz]] geboren. Er war mit der Tochter des Maschinenfabrikanten [[Heinrich Lanz]] verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bumiller studierte &amp;lt;!--Rechtswissenschaften--stimmt das? In den KCL Dr. phil.--&amp;gt; an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universität Heidelberg]], in [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]] und in [[Berlin]]. In Heidelberg war er seit 1883 Mitglied des [[Corps Suevia Heidelberg|Corps Suevia]] und galt zu seiner Zeit als „der seit Generationen größte [[Mensur (Studentenverbindung)|Fechter]], der je in [[Heidelberg]] auf der [[Hirschgasse (Heidelberg)|Hirschgasse]] gestanden hat“. In seiner Göttinger Zeit wurde er 1884 auch Mitglied des [[Corps Hannovera Göttingen|Corps Hannovera]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kösener Corpslisten]] 1930, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;67&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 715: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;42&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 746&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bumiller war auch als Alpinist bekannt: Am 1. September 1887 durchstieg er den für die damalige Zeit als bergsteigerisch außergewöhnlich schwierig einzustufenden Nordwand-Zentralpfeiler des [[Piz Palü]] in der [[Berninagruppe]] in [[Graubünden]]. Die Führe weist im Fels Schwierigkeiten bis zum oberen fünften Schwierigkeitsgrad auf (V+ nach [[Schwierigkeitsskala (Klettern)#Erklärung der UIAA-Skala|UIAA-Skala]]), im Ausstieg ist die 75° steile Eisnase eines Hängegletschers zu überwinden. Bei seiner Erstdurchsteigung wurde er von den [[Pontresina|Pontresiner]] Bergführern Martin Schocher, Johann Gross sowie Christian Schnitzler begleitet. Der Pfeiler wird heute als &amp;#039;&amp;#039;Bumillerpfeiler&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. In der alpinen Literatur wird Theodor Bumiller fast durchgängig mit dem unzutreffenden Vornamen &amp;#039;&amp;#039;Hans&amp;#039;&amp;#039; geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Internetquelle | url= https://www.dav-mannheim.de/wp-content/uploads/2013_Festschrift-125-Jahre-DAV-Mannheim.pdf | titel=Theodor Bumiller – Der Mannheimer Erstbesteiger der Piz-Palü-Nordwand| titelerg= | autor=Marion Jourdan, Ralf Rehberger | hrsg=Deutscher Alpenverein Sektion Mannheim e.V.| werk=1888 – 2013 Festschrift zum 125-jährigen Jubiläum| seiten=15 | datum=2013-05 | archiv-url= | archiv-datum= | zugriff=2015-08-27 | sprache=de | format=pdf | kommentar= | zitat= | offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bumiller, aufs [[Renommee|Renommieren]] bedacht, wollte seinen Militärdienst „beim besten Regiment“ ableisten. Ihm wurde das [[Gardes du Corps|Regiment der Gardes du Corps]] empfohlen. Als er vom Kommandeur nach Referenzen gefragt wurde, schickte Bumiller die Sammlung aller [[Karzer]]haftanordnungen und [[Festungshaft]]verurteilungen. Diese wurden im [[Offizierskasino|Offizierkasino]] vom jüngsten Leutnant vorgelesen und fand breite Zustimmung. Zum Dank trank Bumiller alle Anwesenden „unter den Tisch“. Bumiller war der erste bürgerliche [[Reserveoffizier]]sanwärter des Regiments. In seine Dienstzeit fiel auch das [[Dreikaiserjahr]] 1888. Sein Studium schloss er an der [[Humboldt-Universität|Friedrich-Wilhelms-Universität]] in Berlin mit dem Staatsexamen und der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum [[Dr. phil.]] (1889) ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er trat sodann 1889 als [[Oberleutnant]] und [[Adjutant]] des Majors [[Hermann von Wissmann]] in die [[Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika|Kaiserliche Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika]] ein und wurde durch seine Teilnahme an der [[Kilimandscharo]]-Expedition zur [[Kilimandscharo#Erstbesteigung|Erstbesteigung des Berges]] und im [[Aufstand der ostafrikanischen Küstenbevölkerung]] unter [[Buschiri bin Salim]] bekannt. 1893 nahm er an der Expedition zur Überführung des Dampfschiffes „[[Hermann von Wissmann (Schiff)|Hermann von Wissmann]]“ des [[Abolitionismus#Deutschland|deutschen Anti-Sklaverei-Komitees]] auf den [[Nyassasee]] teil, welches der Bekämpfung des Sklavenhandels auf dem See dienen sollte. Es folgten weitere Expeditionen mit v. Wissmann nach [[Sibirien]] und [[China]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Ernennung v. Wissmanns zum [[Gouverneur]] der [[Deutsche Kolonie|deutschen Kolonie]] [[Deutsch-Ostafrika]] trat er 1895 von der Schutztruppe als [[Regierungsrat (Deutschland)|Regierungsrat]] in den Reichskolonialdienst im Gouvernement der Kolonie in [[Daressalam]] über. 1896 wurde er der Kolonialabteilung des [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amtes]] zugewiesen, wo er ab 1898 zunächst als [[Legationsrat]], ab 1902 als Konsul in [[Kairo]] und später als &amp;#039;&amp;#039;Kolonialer Beirat&amp;#039;&amp;#039; des deutschen Botschafters in [[Paris]] tätig war. Der bekannte Alpinist Bumiller starb während des [[Balkankriege|Ersten Balkankrieges (1912)]] als Berichterstatter an den Folgen der grassierenden [[Cholera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein imponierendes Auftreten brachte ihm zeitlebens den Spitznamen „Pfälzer [[Lohengrin]]“ ein, sein Lebensweg war geprägt von vielseitigen Tätigkeiten, verbunden mit ausgedehnten Auslandsaufenthalten. Er war seit 1895 verheiratet mit Emilie Charlotte Lanz, Tochter des Fabrikanten [[Heinrich Lanz]] aus [[Mannheim]]. Seine Witwe übergab 1920 seine umfassende und bedeutende [[Ethnografie|ethnographische]] Sammlung [[ostafrika]]nischer Kunst dem [[Reiss-Engelhorn-Museen|Museum Zeughaus]] in Mannheim. Nach seinem Tod beherbergte sein Haus in der Mannheimer Innenstadt (D 7, 5) soziale Einrichtungen und blieb als sog. „Bumillerhaus“ eng mit seinem Namen verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Roter Adlerorden]] 4. Klasse mit Schwertern (1895)&lt;br /&gt;
* [[Mecidiye-Orden]] 3. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Orden der Württembergischen Krone]], Ehrenkreuz (1900)&lt;br /&gt;
* Orden vom Glänzenden Stern II. Klasse, 1. Stufe (1901)&lt;br /&gt;
* [[Königlicher Kronen-Orden (Preußen)]] 3. Klasse mit Schwertern am Ringe&lt;br /&gt;
* [[Landwehrdienstauszeichnung]] 2. Klasse (1907)&lt;br /&gt;
* Landwehrdienstauszeichnung 1. Klasse (1908)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Armin Danco: &amp;#039;&amp;#039;Das Gelbbuch des Corps Suevia zu Heidelberg.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage (Mitglieder 1810–1985), Heidelberg 1985, Nr. 718.&lt;br /&gt;
* Maria Keipert: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871–1945.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Auswärtigen Amt, Historischer Dienst. Band 1: [[Johannes Hürter]]: &amp;#039;&amp;#039;A–F.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Paderborn u. a. 2000, ISBN 3-506-71840-1, S. 345.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Ferdinand Curschmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Blaubuch des Corps Hannovera zu Göttingen.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;1809–1899.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 2002, S. 239, Nr. 768.&lt;br /&gt;
* C. Velten: &amp;#039;&amp;#039;Schilderungen der Suaheli von Expeditionen v. Wissmanns, Dr. Bumillers, Graf Goetzens, und Anderer.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1901.&lt;br /&gt;
* Dietrich Bahls: &amp;#039;&amp;#039;Frechheit siegt! Der Corpsstudent Theodor Bumiller.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Verein für corpsstudentische Geschichtsforschung|Einst und Jetzt]].&amp;#039;&amp;#039; Band 49 (2004), S. 245–249.&lt;br /&gt;
* Bernhard Gissibl u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Imperiale Weltläufigkeit und ihre Inszenierungen. Theodor Bumiller, Mannheim und der deutsche Kolonialismus um 1900.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2021 (Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz, Beiheft; 127), ISBN 978-3-525-10157-5 (open access: https://doi.org/10.13109/9783666101571) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url= https://www.dav-mannheim.de/wp-content/uploads/2013_Festschrift-125-Jahre-DAV-Mannheim.pdf | titel=Theodor Bumiller – Der Mannheimer Erstbesteiger der Piz-Palü-Nordwand| autor=Marion Jourdan, Ralf Rehberger | hrsg=Deutscher Alpenverein Sektion Mannheim e.V.| werk=1888 – 2013 Festschrift zum 125-jährigen Jubiläum| seiten=14–21 | datum=2013-05 | archiv-url= | archiv-datum= | zugriff=2015-08-27 | sprache=de | format=PDF | offline=}}&lt;br /&gt;
* {{internetquelle |autor=|hrsg=Historisches Alpenarchiv der  Alpenvereine in Deutschland, Österreich und Südtirol|url=http://www.historisches-alpenarchiv.org/data/dokumente/main/10/00125633_m.pdf|titel=Personenmappe zu Theodor („Hans“) Bumiller (Materialsammlung)|format = pdf; 830&amp;amp;nbsp;kB| sprache = de|datum=|zugriff=2015-09-20}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117640662|LCCN=no2022019808|VIAF=50008171}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bumiller, Theodor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Afrikaforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Kaiserliche Schutztruppe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Diplomat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Kolonialgeschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 3. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 4. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Mecidiye-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Württembergischen Krone (Ehrenkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Landstuhl)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1864]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergsteiger (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bumiller, Theodor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Forschungsreisender und Wegbegleiter des Afrikaforschers Hermann von Wissmann&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Juni 1864&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Landstuhl]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. November 1912&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Yeşilköy|San Stephano]] bei [[Konstantinopel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;René Thiemann</name></author>
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