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	<title>Theodor Buhl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T02:20:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theodor_Buhl&amp;diff=2068856&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ditschie-wiki: /* Veröffentlichungen */ Mónica Lista verlinkt</title>
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		<updated>2023-03-31T17:20:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Veröffentlichungen: &lt;/span&gt; Mónica Lista verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theodor Buhl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Juni]] [[1936]] in [[Bolesławiec|Bunzlau]] in [[Provinz Niederschlesien|Niederschlesien]]; † [[8. April]] [[2016]]) war ein deutscher [[Schriftsteller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Theodor Buhl verbrachte seine Kindheit in [[Schlesien]]. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] lebte die Familie ab 1940 in [[Lubliniec|Lublinitz]] in [[Oberschlesien]]. Im Januar 1945 flüchteten sie vor der [[Rote Armee|Roten Armee]] nach [[Płakowice|Plagwitz]] in Niederschlesien. Der Fluchtweg führte über [[Dresden]], wo die Familie Buhl am 13.&amp;amp;nbsp;Februar 1945 den alliierten [[Luftangriffe auf Dresden|Luftangriff]] überstand, und dann zurück nach [[Stare Bogaczowice|Altreichenau]] und Bunzlau im heutigen [[Polen]]. Erneut in Plagwitz, lebte Buhl mit seinen Eltern und Geschwistern ein Jahr lang unter sowjetisch-polnischer Verwaltung, bevor im Sommer 1946 die [[Heimatvertriebene|Vertreibung]] nach Westen erfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Deutschland 1945 bis 1949|Westdeutschland]] bzw. der [[Deutschland|Bundesrepublik]] war die Familie Buhl bis 1950 in sogenannten Flüchtlingslagern bei und in [[Bergisch Gladbach]] untergebracht. Ab 1950 studierte Theodor Buhl an der [[Kunstakademie Düsseldorf|Kunstakademie]] in [[Düsseldorf]] und an der [[Universität Köln]]. Anschließend war er als [[Lehrer]] sowie in der Lehrerausbildung für Gymnasien tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenher arbeitete Buhl an literarischen Werken, daraus erwuchsen Kontakte zu [[Heinrich Böll]] und [[Peter Rühmkorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theodor Buhl war verheiratet und lebte mit seiner Frau in Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literarisches Werk ==&lt;br /&gt;
=== Werk und Rezeption ===&lt;br /&gt;
Eine von Buhls frühen literarischen Arbeiten fand Aufnahme in die [[Prosa|Kurzprosa]]-[[Anthologie]] &amp;#039;&amp;#039;Geschichten aus dem Literaturbüro&amp;#039;&amp;#039;, die 1986 im renommierten Düsseldorfer Verlag [[Eremitenpresse|Eremiten-Presse]] in deren [[Bibliophilie|bibliophilen]] Reihe „Das andere Buch, Edition Düsseldorf“ erschien.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-Z0309-310, Zerstörtes Dresden.jpg|miniatur|In seinem Roman &amp;#039;&amp;#039;Winnetou August&amp;#039;&amp;#039; verarbeitete Theodor Buhl auch die Zerstörung Dresdens durch die [[Luftangriffe auf Dresden|Luftangriffe]] im Februar 1945, die er als Kind selbst miterlebt hatte.]]&lt;br /&gt;
Buhls Romandebüt &amp;#039;&amp;#039;Winnetou August&amp;#039;&amp;#039; kam im August 2010 im Frankfurter [[Eichborn Verlag]] heraus. Die ersten Fassungen des stark [[Autobiografie|autobiographischen]] Werkes lagen bereits Ende der 1980er-Jahre vor, seitdem wurde der Text mehrfach von Buhl bearbeitet. Sein erster [[Roman]] wurde von der Kritik positiv aufgenommen. So notierte zum Beispiel die Rezensentin [[Susanna Gilbert-Sättele]] in einer Vorschau auf den „Bücherherbst“ im Literaturmagazin &amp;#039;&amp;#039;[[Die Berliner Literaturkritik]]&amp;#039;&amp;#039; zu Buhls Debütwerk: „Die schlesische Familiengeschichte aus den letzten Kriegsjahren besticht durch sprachliche Genauigkeit – jenseits aller nostalgischen Verklärung und Heimattümelei.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Susanna Gilbert-Sättele]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.berlinerliteraturkritik.de/detailseite/artikel/die-neuen-romane-erzaehlen-von-liebe-und-zerfallenden-familien.html Neue Romane: Liebe und Familientwists]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Die Berliner Literaturkritik]], 12.&amp;amp;nbsp;August 2010. (Abgerufen am 3.&amp;amp;nbsp;September 2010.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andreas Heiman befand in seiner [[Rezension]] in einer der nachfolgenden Ausgaben der &amp;#039;&amp;#039;Berliner Literaturkritik&amp;#039;&amp;#039;, dass Buhls „später Versuch“, an „die brutalen Folgen von Flucht und Vertreibung“ zu erinnern, weder in Revanchismus noch in Kitsch abgeglitten sei. Buhl beschreibe auch schreckliche Szenen ohne Pathos, was selbst dann gelte, wenn die geschilderten Erlebnisse an die Grenze dessen gingen, was sich literarisch darstellen ließe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimann&amp;quot;&amp;gt;Andreas Heiman: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.berlinerliteraturkritik.de/detailseite/artikel/theodor-buhl-erzaehlt-seine-geschichte-der-vertreibung.html Theodor Buhl erzählt seine Geschichte]&amp;#039;&amp;#039;. In: Die Berliner Literaturkritik, 19.&amp;amp;nbsp;August 2010. (Abgerufen am 3.&amp;amp;nbsp;September 2010.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Heimans Rezension wurde von der [[Deutsche Presse-Agentur|dpa]] übernommen und erschien unter anderem im Magazin &amp;#039;&amp;#039;[[Focus]]&amp;#039;&amp;#039; und in mehreren [[Regionalzeitung]]en in ganz Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;Die von der dpa verbreitete Rezension von Andreas Heiman erschien unter anderem am 20.&amp;amp;nbsp;August 2010 im Magazin [[Focus]] ([http://www.focus.de/kultur/buecher/literatur-theodor-buhl-arbeitet-seine-vertreibung-auf_aid_543467.html online]) und in verschiedenen Regionalzeitungen, wie [[Augsburger Allgemeine]], [[Lübecker Nachrichten]], [[Ruhr Nachrichten]] ([https://web.archive.org/web/20140911184226/https://www.ruhrnachrichten.de/leben-und-erleben/kulturwelt/buch/kritiken/Theodor-Buhl-arbeitet-seine-Vertreibung-auf;art615,1005342 online]), [[Südkurier]], [[Südwest Presse]] ({{Webarchiv |url=http://www.swp.de/ulm/nachrichten/politik/POLITISCHES-BUCH-Nichts-ausgeblendet;art4306,598361 |archive-is=20120911114106 |text=online}}), [[Volksstimme]] und [[Westdeutsche Zeitung]]. (Jeweils abgerufen am 3.&amp;amp;nbsp;September 2010; aktualisiert am 9.&amp;amp;nbsp;September 2014.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Rezension im &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel|Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039; resümierte der Literaturwissenschaftler und Autor [[Jan Volker Röhnert|Jan Röhnert]]: „Theodor Buhls herausragendes Romandebüt ‚Winnetou August‘ ist wegen seiner erzählerischen Qualitäten weit mehr als ein wertvolles Kapitel der [[Oral History|oral history]].“ Der Roman, bei dem „man getrost von einem Lebensthema sprechen“ dürfe, schließe spät, dafür mit umso größerem Nachdruck eine Lücke in der deutschen [[Nachkriegsliteratur]]. Buhl sei, so befand Röhnert, zukünftig gemeinsam und noch vor ihnen mit [[Gert Loschütz]], [[Reinhard Jirgl]] oder [[Marcel Beyer]] zu nennen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jan Volker Röhnert|Jan Röhnert]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.tagesspiegel.de/kultur/buhl-gelingt-herausragendes-romandebuet/1918728.html Buhl gelingt herausragendes Romandebüt]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Der Tagesspiegel]] vom 5.&amp;amp;nbsp;September 2010. (Abgerufen am 5.&amp;amp;nbsp;September 2010.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ohne falsche Parteinahme führt Buhl dem Leser vor Augen, dass Vertreibung immer von unermesslichem menschlichen Leid und moralischer Verkommenheit begleitet wird“, so Simon Strauss in seiner Rezension auf &amp;#039;&amp;#039;[[sueddeutsche.de]]&amp;#039;&amp;#039;, dem Internetportal der &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung|Süddeutschen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. Buhl berichte von „humanitären Tiefpunkten“ und in ihrer Unmittelbarkeit seien diese Lektüreaugenblicke ebenso aufwühlend wie verstörend: „Man möchte aus der Leserhaltung heraus und in die Beschützerrolle hineinspringen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Simon Strauss: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.sueddeutsche.de/kultur/theodor-buhl-winnetou-august-unter-blutsbruedern-1.1024120-2 Humanitäre Tiefpunkte]&amp;#039;&amp;#039;. Auf: [[sueddeutsche.de]] vom 15.&amp;amp;nbsp;November 2010. (Abgerufen am 26.&amp;amp;nbsp;November 2010.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veröffentlichungen ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Winterkorn. Die Lebenserinnerungen der Jule Andersen&amp;#039;&amp;#039;. Kindler, Reinbek bei Hamburg 2012, ISBN 978-3-463-40637-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Winnetou August&amp;#039;&amp;#039;. 1.&amp;amp;nbsp;Aufl., Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2010, ISBN 978-3-8218-6118-0 (Roman).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichten aus dem Literaturbüro. Kurze Prosa&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg.: Klaus Ulrich Reinke, Eremiten-Presse, Düsseldorf 1986 (=&amp;amp;nbsp;Das andere Buch, Edition Düsseldorf), ISBN 3-87365-228-5 (mit: Irene Aalenfeld, Rudolf Burow, [[Liane Dirks]], [[Mónica Lista]], [[Norbert Scheuer]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|142024821}}&lt;br /&gt;
* [http://www.perlentaucher.de/autoren/24719/Theodor_Buhl.html Angaben über Theodor Buhl] bei [[Perlentaucher]]&lt;br /&gt;
* [https://www.fr.de/kultur/literatur/kosten-opfer-11432301.html Interview mit Theodor Buhl] in der [[Frankfurter Rundschau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=142024821|LCCN=n/2012/22532|VIAF=130942619}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Buhl, Theodor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriegsliteratur (Zweiter Weltkrieg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurzgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2016]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Buhl, Theodor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Juni 1936&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bolesławiec|Bunzlau]], [[Provinz Niederschlesien|Niederschlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. April 2016&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ditschie-wiki</name></author>
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