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	<title>Theodor Bohner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T03:47:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-02-25T08:43:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werke: &lt;/span&gt; Verb kleingeschrieben &amp;lt;https://d-nb.info/57892868X&amp;gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theodor Bohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Pseudonym: &amp;#039;&amp;#039;Paul Hirner&amp;#039;&amp;#039;) (* [[6. Juli]] [[1882]] in Abokobi ([[Goldküste (Kolonie)|Goldküste]]); † [[4. Februar]] [[1963]] in [[Berlin]]) war ein Publizist, Verbandsfunktionär und liberaler Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugend und Ausbildung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theodor Paul Bohner, der evangelischen Glaubens war, geboren am 6. Juli 1882 in Abokobi (Goldküste) im heutigen [[Ghana]], als ältester Sohn von zehn überlebenden Geschwistern, der zweiten Frau seines Vaters [[Heinrich Bohner|Heinrich]]. Dieser war Missionar der [[Basler Mission]] für die Goldküste und später [[Kamerun]]. Die Familie stammt aus der [[Pfalz (Region)|Rheinpfalz]] nahe der [[Ebernburg]]. Seine Mutter war Philippa (genannt Hannah), geb. Krieg. Wie sein jüngerer Bruder [[Hermann Bohner|Hermann]] wurde er 1889–1895 im Missionshaus in Basel erzogen. Er studierte an den Universitäten [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Freiburg/B.]], [[Universität Zürich|Zürich]], [[Universität Basel|Basel]], [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]] und [[Universität Leipzig|Leipzig]]. In Freiburg wurde er zum Dr. phil. promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst war er als [[Philologe]] im höheren Schuldienst tätig. Zuerst von 1904 bis 1907 in Baden, ab 1907/08 in Berlin und von 1908 bis 1915 als Leiter der Deutschen Schule in Rom. Von 1909 war er dort auch Universitätslektor für deutsche Sprache. Nach seiner Rückkehr aus Italien war er Studienrat in Saarbrücken und Berlin, vom 1. April 1917 bis 1929 Oberstudiendirektor an der [[Hegel-Gymnasium Magdeburg|Viktoria-Schule]] in [[Magdeburg]] und 1929–1933 Oberschulrat in Berlin. Aus politischen Gründen wurde er 1933 aus dieser Stellung entlassen. Er betätigte sich dann als freier Schriftsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1919 war er Stadtverordneter in Magdeburg. In dieser Zeit lebte er in der Brückstraße 1 im Magdeburger Stadtteil [[Brückfeld]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Magdeburger Adressbuch von 1920&amp;#039;&amp;#039;, Teil I, Seite 29&amp;lt;/ref&amp;gt;  Als Mitglied des [[Preußischer Landtag|preußischen Landtages]] (1924–32), dem er als Abgeordneter der [[Deutsche Demokratische Partei|Deutschen Demokratischen Partei]] angehörte, vertrat Bohner in der [[Weimarer Republik]] die kulturpolitischen Ansprüche des deutschen Schrifttums. Er war Präsident des [[Schutzverband Deutscher Schriftsteller|Schutzverbandes Deutscher Schriftsteller]], bis er im Jahre 1933 diesen Posten ebenfalls aufgeben musste. Er war im Juni 1945 Mitbegründer der CDU. Im Jahre 1950 rief er den Schutzverband wieder ins Leben, leitete ihn 1951/52 und war ab 1953 dessen Ehrenpräsident.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verheiratet mit Martha Lydia, Tochter von [[Reinhold Seeberg]]. Mit ihr hatte er drei Töchter: Eva (* 1915), Christa (* 1918) und [[Marguerite Andersen|Margret]] (1924–2022). Er lebte den Zweiten Weltkrieg über in Berlin und ging nach Kriegsende nach England, wo er von 1946 bis 1948 für das [[War Office]] in London in deutschen Gefangenenlagern tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948–49 war er Dozent für Philosophie an der amerikanischen [[South Western Universität]] in [[Georgetown (Texas)]]. Seit 1949 lebte Bohner wieder in Berlin. 1956 unternahm er eine Reise nach Moskau, um sich auch dort umzusehen und endlich herauszufinden, „was Wahres dran ist.“ Er verstarb 80-jährig – im selben Jahr wie zwei seiner Brüder – 1963.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schriftsteller trat Bohner mit Themen aus dem Mittelmeerraum und Afrika hervor, außerdem schrieb er mehrere biographische Werke. Aus seinem Gesamtwerk herausgegriffen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Beiträge zu einem [[Goethe]]-Wörterbuch“ (1904)&lt;br /&gt;
* „Die deutsche Kriegsdichtung“ (1914, 15)&lt;br /&gt;
* „Auf allen Straßen&amp;quot;, (zweibändiger Roman: 1; &amp;quot;Kwabla,“ 2; &amp;quot;Der Weg zurück&amp;quot;; 1919 bzw. 1921)&lt;br /&gt;
* „Lachendes, liebendes Rom“ (Novelle, 1921)&lt;br /&gt;
* „Der eroberte Erdteil, Deutsches Schicksal in Afrika um Gustav Nachtigal“ (1934)&lt;br /&gt;
* „Der Schuhmacher Gottes, ein deutsches Leben in Afrika“ (Biographie seines [[Heinrich Bohner|Vaters]], 1934)&lt;br /&gt;
* „Aé Ntonga“ (Hallo, Freund)&lt;br /&gt;
* „Unser Leben in Kamerun“ (1935)&lt;br /&gt;
* „Die [[Carl Woermann|Woermanns]], vom Werden der Größe“ (1935, auch tschech.)&lt;br /&gt;
* „[[Johann Peter Hebel|J. P. Hebel]], des deutschen Volkes Hausfreund“ (1936)&lt;br /&gt;
* „Der ehrbare Kaufmann. Ein Jahrhundert in deutschen Kontoren und Fabriken“ (1936, 1956)&lt;br /&gt;
* „Hofmarschall Graf [[Zedlitz (Adelsgeschlecht)|Zedlitz]]-Trützschler“ (1936)&lt;br /&gt;
* „Deutsche Eltern“ (1936)&lt;br /&gt;
* „Das Licht und sein Schatten“ (1937)&lt;br /&gt;
* „[[Philipp Otto Runge]]“ (1937)&lt;br /&gt;
* „Freundschaft mit [[Gustav Frenssen]], Erlebnisse und Briefe“ (1938)&lt;br /&gt;
* „[[Charles George Gordon|Gordon]], Kämpfer und Christ“ Gießen, Basel 1938 (Brunnen)&lt;br /&gt;
* „Der deutsche Kaufmann über See. Hundert Jahre deutscher Handel in der Welt“ (1939)&lt;br /&gt;
* „Die Reise nach Basel“&lt;br /&gt;
* „Mit den Augen des Italieners“ (1940)&lt;br /&gt;
* „[[Haus Savoyen]]“ (1941)&lt;br /&gt;
* „Afrika, Erdteil europäischer Verheißung“ (1941)&lt;br /&gt;
* „Sie kämpften um neuen Lebensraum“ (1941)&lt;br /&gt;
* „Von Dresden nach Kanton“ (1945)&lt;br /&gt;
* „Saat in die Welt“ (1945)&lt;br /&gt;
* „Schiller“ (1946)&lt;br /&gt;
* „Der offene Laden“ (1954)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bohner war auch als Übersetzer tätig und gab „Die schönsten Sagen des klassischen Altertums“ von [[Gustav Schwab]] heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schulbücher ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Quellensammlung für den geschichtlichen Unterricht an höheren Schulen (Heft 134)&amp;#039;&amp;#039; Teubner, Leipzig 1916 [http://gei-digital.gei.de/viewer/resolver?urn=urn%3Anbn%3Ade%3A0220-gd-4964824 (Digitalisat)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Biographische Informationen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in:&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Biographisches Archiv]] (DBA) II 150,171-176;III 95,444-447&lt;br /&gt;
* Deutscher Wirtschaftsverlag (Hrsg.); &amp;#039;&amp;#039;Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft: das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild;&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1930–1931 (Deutscher Wirtschaftsverlag)&lt;br /&gt;
* Cuno Horkenbach (Hrsg.); &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Reich von 1918 bis heute: darin: Führende Persönlichkeiten;&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1931–35 (Verlag für Presse, Wirtschaft und Politik)&lt;br /&gt;
* [[Waldemar Oehlke|Oehlke, Waldemar]]; &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Literatur der Gegenwart;&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1942 (Deutsche Bibliothek Verlagsges.)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wer ist wer? das Deutsche Who’s Who,&amp;#039;&amp;#039; 12. Ausgabe 1955&lt;br /&gt;
* Kosch, Wilhelm; &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Staatshandbuch: Lexikon der Politik, Presse und Publizistik;&amp;#039;&amp;#039; Bern [et al.] 1963 (Francke)&lt;br /&gt;
* Carl, Viktor; &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Pfälzer Persönlichkeiten;&amp;#039;&amp;#039; Edenkoben ²1998 (Hennig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft]] – Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild&amp;#039;&amp;#039;. Erster Band, Deutscher Wirtschaftsverlag, Berlin 1930, ISBN 3-598-30664-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{SaarBiogr |2299 |Bohner Theodor &amp;amp;#91;Pseudonym: Paul Hirner&amp;amp;#93;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116233028|LCCN=no/94/494|VIAF=194237270}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bohner, Theodor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Georgetown, Texas)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Englischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Italienischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Deutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kolonialliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrat (Magdeburg)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Georgetown--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bohner, Theodor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hirner, Paul (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer Schulrat, Schriftsteller und Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Juli 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Abokobi]], Goldküste&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=Februar 1963&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sprachpfleger</name></author>
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