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	<title>Theodor Benn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T03:48:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theodor_Benn&amp;diff=2466493&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Perrak: Linkfix</title>
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		<updated>2025-01-22T23:06:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theodor Richard Benn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Dezember]] [[1891]] in [[Zielin (Mieszkowice)|Sellin]]; † [[15. Februar]] [[1981]] in [[Gießen]]&amp;lt;ref&amp;gt;Standesamt Gießen: Sterberegister für das Jahr 1981, Sterbeurkunde Nr. 272/1981&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Offizier]] und [[paramilitär]]ischer [[Aktivismus|Aktivist]]. Er wurde vor allem aufgrund seiner Verwicklung in einen [[Fememord]] der 1920er Jahre bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Benn wurde als eines von sieben Kindern des Pfarrers Gustav Benn geboren. Er war ein jüngerer Bruder des Schriftstellers [[Gottfried Benn]]. Nach dem Besuch von Gymnasien in Königsberg und Frankfurt an der Oder bis zur Unterprima absolvierte er eine kaufmännische Lehre, um im Herbst 1913 beim 3. Garde-Regiment zu Fuß einzutreten, mit dem er von 1914 bis 1918 am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teilnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benn, der bei Kriegsende im Rang eines [[Leutnant]]s aus der regulären Armee ausgeschieden war, engagierte sich in der Freikorps-Bewegung, bevor er in der &amp;#039;&amp;#039;[[Schwarze Reichswehr|Schwarzen Reichswehr]]&amp;#039;&amp;#039; (SR) ein Unterkommen fand. Am 4. Juni 1923 ermordeten seine Untergebenen Stein, Schirrmann und Aschenkampf den SR-Angehörigen Erich Pannier, der aus der Schwarzen Reichswehr in Döberitz [[Fahnenflucht|desertiert]] war, aber nach kurzer Zeit hatte festgenommen werden können. Bei der Tat handelte es sich um einen jener Fälle von [[Selbstjustiz]] der paramilitärisch organisierten politischen Rechten der Weimarer Zeit, die später als Fememorde bekannt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1924 arbeitete Benn als Angestellter beim Kreislandbund Schwerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Tötung Panniers den Justizstellen bekannt geworden war, gab der verhaftete Stein an, Benn habe den Mord befohlen. Im Rahmen der zu dieser Zeit allgemein einsetzenden Verfolgung der Fememörder wurde Benn am 2. Februar 1926 wegen Mordes angeklagt und zum Tode verurteilt. Im Februar 1927 gab Stein im &amp;#039;&amp;#039;Wilms-Prozess&amp;#039;&amp;#039; zu, Benn fälschlicherweise beschuldigt zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Erwin Knauß: &amp;#039;&amp;#039;Der Gießener Fememordprozess von 1927&amp;#039;&amp;#039;. In: Eckhardt, Albrecht (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Festschrift für Friedrich Knöpp zum 70. Geburtstag. Historischer Verein für Hessen in Verbindung mit der Technischen Hochschule Darmstadt&amp;#039;&amp;#039; (= Archiv für Hessische Geschichte und Altertumskunde Neue Folge, 32. Band 1974). Historischer Verein für Hessen, Darmstadt, S. 557–620, hier 590, Fußnote 58.&amp;lt;/ref&amp;gt; Benn wurde – wie zahlreiche andere als Fememörder Verurteilte – zu lebenslanger [[Zuchthaus]]haft begnadigt, bevor er im Dezember 1929 infolge einer Amnestie in Freiheit kam. Seinen Lebensunterhalt verdiente Benn fortan bei der [[UFA]], wobei er sich vom einfachen Portier zum kaufmännischen Angestellten hocharbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch gehörte Benn seit dem 1. Januar 1930 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 201.258) an.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/2391269&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Sauer: &amp;#039;&amp;#039;Schwarze Reichswehr und Fememorde&amp;#039;&amp;#039;, S. 143.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932 tat er sich in der Partei kurzzeitig durch seine zusammen mit [[Wilhelm Radecke]] unternommenen Anstrengungen hervor, die frei-sozialistischen Wirtschaftstheorien [[Silvio Gesell]]s – insbesondere das Konzept eines Devisenumlaufzwanges zur Stabilisierung der Konjunktur und damit der Gesamtwirtschaft – als Wirtschaftskurs der NSDAP durchzusetzen. Da Benn sich in diesem Zusammenhang öffentlich gegen die offiziellen wirtschaftlichen Programmatiker der NSDAP, [[Gottfried Feder]] und [[Walther Funk]], sowie gegen den der NSDAP nahestehenden [[Hjalmar Schacht]] wandte, wurde zum Jahreswechsel 1932/1933 ein Parteiausschlussverfahren gegen ihn wegen „parteischädigendem Verhalten“ eingeleitet, das im Januar 1933 im Parteiausschluss mündete. Benn wurde später, im März 1936, ebenso wie Radecke, aufgrund einer Gnadenentscheidung [[Adolf Hitler]]s jedoch wieder in die NSDAP aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 schrieb Benn an einer „Art Familiengeschichte“.&amp;lt;ref&amp;gt;Brief an Thilo Koch, 1958-03-11, in: Thilo Koch: &amp;#039;&amp;#039;Nachwort 1970&amp;#039;&amp;#039;, in: Thilo Koch: &amp;#039;&amp;#039;Gottfried Benn&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 1986, S. 77–103, hier S. 86.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1969 veröffentlichte Benn eine Darstellung der Fememorde in der Reichswehr,&amp;lt;ref&amp;gt;Theodor Benn: &amp;#039;&amp;#039;Fememorde in der Schwarzen Reichswehr&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Kulturwerk Europäischen Geistes#Publikationen|Klüter Blätter]]. Deutsche Sammlung&amp;#039;&amp;#039;, 20. Jahrgang 1969, Heft 8. Türmer, München 1969.&amp;lt;/ref&amp;gt; die der Historiker [[Erwin Knauß]] als „eindrucksvoll und überraschend objektiv“ einschätzt. In einem Gespräch im September 1973 nannte ihm Benn die „wahren Schuldigen an dieser &amp;#039;&amp;#039;Selbstjustiz&amp;#039;&amp;#039;“, nämlich die höheren Chargen der Reichswehr, darunter „[[Walter von Brockdorff-Ahlefeldt|Brockdorff]], … [[Fedor von Bock|von Bock]], [[Kurt von Schleicher|von Schleicher]] … und auch [[Hans von Seeckt|von Seeckt]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;Erwin Knauß: &amp;#039;&amp;#039;Der Gießener Fememordprozess von 1927&amp;#039;&amp;#039;. In: Eckhardt, Albrecht (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Festschrift für Friedrich Knöpp zum 70. Geburtstag. Historischer Verein für Hessen in Verbindung mit der Technischen Hochschule Darmstadt&amp;#039;&amp;#039; (= Archiv für Hessische Geschichte und Altertumskunde Neue Folge, 32. Band, 1974). Historischer Verein für Hessen, Darmstadt, S. 557–620, hier 590, Fußnote 58.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benn lebte in seinen letzten Lebensjahren in der Bleichstraße 46 in Gießen, wo er 1981 verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Belege|ein Zitat braucht immer auch einen Nachweis.}}&lt;br /&gt;
Die mit Benn befreundete Musikwissenschaftlerin [[Eta Harich-Schneider]] beschrieb ihn später in einer Charakterskizze als eine auffällige Persönlichkeit, „ausgezeichnet durch Schönheit, Düsterkeit, Eigenwilligkeit, Sportstalent und Dichtergabe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Emil Julius Gumbel]]: &amp;#039;&amp;#039;Vom Fememord zur Reichskanzlei&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Lambert Schneider, Heidelberg 1962.&lt;br /&gt;
* [[Werner Onken]], Günter Bartsch: &amp;#039;&amp;#039;Natürliche Wirtschaftsordnung unter dem Hakenkreuz. Anpassung und Widerstand&amp;#039;&amp;#039;. Fachverlag für Sozialökonomie, Lütjenburg 1997, ISBN 3-87998-441-7.&lt;br /&gt;
* Bernhard Sauer: &amp;#039;&amp;#039;Schwarze Reichswehr und Fememorde. Eine Milieustudie zum Rechtsradikalismus in der Weimarer Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Metropol Verlag, Berlin 2004, ISBN 3-936411-06-9 (zugl. Dissertation, TU Berlin 2003).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesarchiv.de/aktenreichskanzlei/1919-1933/1010/adr/adrag/kap1_2/para2_102.html Theodor Benn in den Akten der Reichskanzlei]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133290379|VIAF=55332591}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Benn, Theodor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schwarze Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Täter (Fememord)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zum Tode verurteilte Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Benn, Theodor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Benn, Theodor Richard&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Offizier und paramilitärischer Aktivist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Dezember 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zielin (Mieszkowice)|Sellin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Februar 1981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gießen]], Hessen&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Perrak</name></author>
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