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	<title>Theodor Babilon - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T20:58:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theodor_Babilon&amp;diff=1144452&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Shakko: /* Würdigung */</title>
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		<updated>2025-11-11T09:28:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Würdigung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theodor Babilon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Februar]] [[1899]] in [[Köln]]; † [[11. Februar]] [[1945]] im [[Zwangsarbeitslager Ohrdruf|Außenlager Ohrdruf]] des [[KZ Buchenwald]]) war Geschäftsführer des Kölner [[Gesellenhospiz|Kolpinghauses]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Theodor Babilon absolvierte eine kaufmännische Ausbildung, wurde während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] zum Frontdienst eingezogen und war seit dem 24. März 1919 bei der Geschäftsführung der Kölner Kolpinghäuser beschäftigt. 1932 wurde er Geschäftsführer des Katholischen Gesellenhospitiums Köln, des späteren Kolpinghauses in der Breite Straße.&lt;br /&gt;
Seit der nationalsozialistischen Machtübernahme 1933 lebte Babilon in der Spannung zwischen selbstbestimmter verbandlicher Tätigkeit und der drohenden Zerschlagung des [[Kolpingwerk]]es. Bereits 1937 weigerte er sich, das Doppelmitgliedschaftsverbot anzuerkennen, und wurde daraufhin aus der [[Deutsche Arbeitsfront|Deutschen Arbeitsfront]] (DAF) ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] gehörte Babilon in der Zentrale des Kolpingwerkes zu einem Gesprächskreis, der sich in meist wöchentlichen Abständen traf, um die tagespolitische Situation zu erörtern. Ein Angestellter des Kolpinghauses denunzierte im Sommer 1944 diese Gruppe bei der Kreisleitung der [[NSDAP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhaftung und Tod ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Köln, Theo Babilon (Breite Straße 118).jpg|mini|150px|[[Liste der Stolpersteine im Kölner Stadtteil Altstadt-Nord|Stolperstein]] Breite Str. 118]]&lt;br /&gt;
Am 15. August 1944 wurde Babilon im Kolpinghaus zusammen mit [[Leo Schwering]] und dem Kölner [[Präses|Lokalpräses]] des Kolpingwerkes, [[Heinrich Richter (Priester)|Heinrich Richter]], von der [[Gestapo]] verhaftet, mehrere Tage unter menschenunwürdigen Bedingungen im berüchtigten [[EL-DE-Haus]] in der Elisenstraße festgehalten und anschließend in das [[Messelager Köln|KZ-Durchgangslager Deutz]] verbracht. Mit Rücksicht auf seine Ehefrau und seine vier Kinder nutzte er eine sich nach einem verheerenden Bombenangriff am 14. Oktober bietende Chance zur Flucht nicht. Nachdem im Dezember 1944 das [[Konzentrationslager]] Deutz vollends zerstört worden war, wurde Babilon in das Gefängnis [[Klingelpütz]] überstellt und weiteren Verhören unterzogen. Interventionen des Kölner [[Erzbischof]]s [[Joseph Frings]] zur Freilassung scheiterten. Am 15. Januar 1945 wurde Babilon in das [[KZ Buchenwald]] deportiert und von dort aus in das [[Zwangsarbeitslager Ohrdruf|KZ-Außenkommando Ohrdruf]] überstellt (Haftnummer 47588), wo er am 11. Februar 1945 verhungert und entkräftet starb. Bis heute ist nicht eindeutig geklärt, ob er infolge einer Hirnhautentzündung verstarb oder in den letzten Tagen vor der alliierten Befreiung von Wachsoldaten ermordet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigung ==&lt;br /&gt;
* Im Kölner Stadtteil Deutz ist nach Theodor Babilon eine Straße benannt. Ihm zum Gedenken wurden in Köln an seinem Wohnort &amp;lt;small&amp;gt;(Alarichstr. 28)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.museenkoeln.de/ns-dokumentationszentrum/pages/1204.aspx?s=1204&amp;amp;stid=28&amp;amp;vgr=Politisch%20Verfolgte NS-Dokumentationszentrum - Stolpersteine | Erinnerungsmale für die Opfer des Nationalsozialismus (Babilon, Theodor)], abgerufen am 6. März 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; und an seiner Wirkungsstätte &amp;lt;small&amp;gt;(Breite Str. 118)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.museenkoeln.de/ns-dokumentationszentrum/pages/1204.aspx?s=1204&amp;amp;stid=29&amp;amp;vgr=Politisch%20Verfolgte NS-Dokumentationszentrum - Stolpersteine | Erinnerungsmale für die Opfer des Nationalsozialismus (Babilon, Theo)], abgerufen am 6. März 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; zwei [[Stolpersteine]] verlegt. &lt;br /&gt;
* Die katholische Kirche hat Theodor Babilon im Jahr 1999 als Glaubenszeugen in das [[Deutsches Martyrologium des 20. Jahrhunderts|deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts]] aufgenommen.  Gedenktag katholisch: 11. Februar&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.heiligenlexikon.de/BiographienT/Theodor_Babilon.html&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
(Auswahl)&lt;br /&gt;
* Bernhard Ridder: &amp;#039;&amp;#039;Männer des Kolpingwerkes.&amp;#039;&amp;#039; Köln 1955, S. 153–158.&lt;br /&gt;
* Robert Steimel: &amp;#039;&amp;#039;Kölner Köpfe.&amp;#039;&amp;#039; Köln 1958, Sp. 36.&lt;br /&gt;
* Heinz-Albert Raem: &amp;#039;&amp;#039;Katholischer Gesellenverein und Deutsche Kolpingsfamilie in der Ära des Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte, Bd. 35. Mainz: Matthias-Grünewald-Verlag 1982, S. 232ff.&lt;br /&gt;
* [[Leo Schwering]]: &amp;#039;&amp;#039;In den Klauen der Gestapo.&amp;#039;&amp;#039; Köln 1988, ISBN 3-7616-0937-X, insb. S. 231–238.&lt;br /&gt;
* Heinrich Festing und [[Helmut Moll]], Art.: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Babilon&amp;#039;&amp;#039;, in: Helmut Moll (Hrsg. im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz), &amp;#039;&amp;#039;Zeugen für Christus. Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Paderborn u. a. 1999, 8., erweiterte und aktualisierte Auflage 2024, Bd. I, S. 365–370.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20080117090025/http://www.bautz.de/bbkl/b/babilon_t.shtml |band=18|autor=[[Ekkart Sauser]]|spalten=117-118}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.heiligenlexikon.de/BiographienT/Theodor_Babilon.html Theodor Babilon im Ökumenischen Heiligenlexikon]&lt;br /&gt;
* [https://thema.erzbistum-koeln.de/koelner-maertyrer/Theodor_Babilon.html Erzbistum Köln: Märtyrer des Erzbistums Köln - Theodor Babilon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1281356158|VIAF=288167764325713890001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Babilon, Theodor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kolpingwerk)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholische Kirche im Deutschen Reich 1933–1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Märtyrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Köln ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Babilon, Theodor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Babilon, Theo&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Februar 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Februar 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Shakko</name></author>
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