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	<title>Theodor Apel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T07:25:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theodor_Apel&amp;diff=1266756&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-33104-13: Geburts- und Todestag gemäß Abbildung Gedenktafel im Artikel angepasst</title>
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		<updated>2025-11-27T18:52:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Geburts- und Todestag gemäß Abbildung Gedenktafel im Artikel angepasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Theodor Apel Ernst Laddey 1854.jpg|mini|Theodor Apel]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Guido Theodor Apel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Mai]] [[1811]] in [[Leipzig]]; † [[26. November]] [[1867]] ebenda) war ein [[deutscher Schriftsteller]] und Stifter der [[Apelsteine]] zum Gedenken an die [[Völkerschlacht bei Leipzig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Theodor Apel wurde als Sohn des Leipziger Ratsherrn und Dichters [[August Apel]] geboren. Als Schüler der [[Alte Nikolaischule|Nikolaischule]] und über die Schulzeit hinaus war er mit [[Richard Wagner]] befreundet. Von 1830 bis 1834 studierte Apel [[Rechtswissenschaft]] an den Universitäten [[Universität Leipzig|Leipzig]] und [[Universität Heidelberg|Heidelberg]]. 1832 wurde er Mitglied des [[Corps Saxo-Borussia Heidelberg]]. Damit war er in Heidelberg in der gleichen Verbindung wie [[Robert Schumann]].&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Pester, &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Musik und Jus – Das &amp;quot;Burschenjahr&amp;quot; in Heidelberg 1829/30&amp;#039;&amp;#039;, in: Der akademische&amp;quot; Schumann und die Jenaer Promotion von 1840, herausgegeben von Joachim Bauer und Jens Blecher (Veröffentlichungen des Universitätsarchivs Leipzig Bd. 14, hrsg. von Jens Blecher und Gerald Wiemers), Leipzig 2010, S. 39–48. Hier S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Studium schloss er mit der Promotion zum Dr. jur. ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Korpslisten 1910, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;120&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 151&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Leipzig war Apel zuvor [[Renonce (Studentenverbindung)|Renonce]] beim [[Corps Saxonia Leipzig]].&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Wagner an Theodor Apel, Leipzig 1910 (Nachdruck London 2013),&lt;br /&gt;
S. 3 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Apel setzte sich 1835 mit seiner Unterschrift unter eine Petition für die Wiederzulassung der Studentenverbindungen an der Universität Leipzig ein, wenn auch vergeblich. Das taten weitere Mitglieder des Corps Saxonia auch, die wie er im Umkreis Richard Wagners standen, so Bernhard Nake, Karl Louis Graf von Beust und Karl Allwill Graf von Tecklenburg.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Carl Friedrich Glasenapp]], Das Leben Richard Wagners, Bd. 1, 4. Aufl.,&lt;br /&gt;
Leipzig 1905, S. 135–140. -Universitätsarchiv Leipzig (UAL): Bestand Rektor: Rep. II Kap. IV Nr. 10 &amp;quot;Acta die von den Studirenden Johann Eduard Naechster u. Cons eingereichte Petition um Abänderung der akademischen Gesetze insbesondere um Gestattung der Studentenverbindungen betr.&amp;quot; (1830–1844). &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apel schrieb Dramen sowie lyrische und erzählende Gedichte. Sein Stück &amp;#039;&amp;#039;Nähkätchen&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1858 wurde ein Bühnenerfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theodor Apel besaß das von seinem Großvater [[Heinrich Friedrich Innocentius Apel]] erworbene Rittergut [[Ermlitz]] bei [[Schkeuditz]], wo er auch lebte. Er war verheiratet mit Marie, geborene Ploß. Nach einem Sturz vom Pferd war er ab 1836 fast völlig blind.&lt;br /&gt;
[[Datei:Apelstein-Einweihung.jpg|mini|Theodor Apel 1861 bei der Einweihung des Apelsteins Nr. 5]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Apel-Tafel-Leipzig.jpg|mini|Gedenktafel am Ort des ehemaligen [[Apelsches Haus (Neumarkt)|Apelschen Hauses]] am [[Neumarkt (Leipzig)|Neumarkt]], Geburtshaus von Theodor Apel in Leipzig]]&lt;br /&gt;
Seit Beginn der 1860er Jahre engagierte sich Apel für das Andenken an die [[Völkerschlacht bei Leipzig]] und ließ auf eigene Kosten  44 Denkmale an den Standorten der Truppen in der Schlacht errichten, die sogenannten [[Apelstein]]e.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Riedel: Stadtlexikon Leipzig, Pro Leipzig, 2005, S. 21f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er verfasste auch einen Führer zu diesen Steinen mit Beschreibungen der Heerführer und dem Schlachtenverlauf.&amp;lt;ref&amp;gt;Theodor Apel: &amp;#039;&amp;#039;Führer auf die Schlachtfelder Leipzigs im October 1813 und zu deren Marksteinen.&amp;#039;&amp;#039; Hoffmann, Leipzig 1863. ([[Medium:Marksteine apel 1863.pdf|Werk als PDF-Datei]])&amp;lt;/ref&amp;gt; Neuere Führer zu den Denkmälern der Völkerschlacht bei Leipzig sind die von Steffen Poser&amp;lt;ref&amp;gt;Steffen Poser: Hiob 38,11. Bis hierher sollst du kommen und nicht weiter, hier sollen sich legen deine stolzen Wellen. Denkmale erzählen über die Leipziger Völkerschlacht. Leipziger Hefte, Bd. 13 (Hrsg. vom Leipziger Geschichtsverein e. V.), Sax-Verlag, Beucha 1998, ISBN 3-930076-66-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Reinhard Münch.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Münch: &amp;#039;&amp;#039;Marksteine und Denkmale der Völkerschlacht in und um Leipzig.&amp;#039;&amp;#039; Barthel, Panitzsch 2000, ISBN 3-910188-28-1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apel saß in Leipzig auch am sogenannten [[Verbrechertisch]], an dem sich der demokratisch und fortschrittlich gesinnte Teil der geistigen Elite der Stadt traf. Apel ist auch auf der Tischplatte mit „Dr. Th Apel“ namentlich erfasst.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Prim Berland: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Marggraff. Ein deutsches Literatenleben. Nach seinen Werken und seinen hinterlassenen Briefschaften, sowie nach der zeitgenössischen Journalistik.&amp;#039;&amp;#039; Paris: Flory, 1942, S. 262.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1898 trägt eine Straße in der ehemaligen [[Petzscher Mark]] in Leipzig den Namen der in Leipzig über 150 Jahre bedeutenden Familie Apel, die &amp;#039;&amp;#039;Apelstraße&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Gina Klank, Gernot Griebsch: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Leipziger Straßennamen&amp;#039;&amp;#039;, Verlag im Wissenschaftszentrum Leipzig, 1995, ISBN 3-930433-09-5, S. 27&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Columbus&amp;#039;&amp;#039; (Schauspiel, vor 1835, Richard Wagner komponiert eine Ouvertüre dazu: WWV 37a)&amp;lt;ref&amp;gt;Kein Exemplar nachweisbar&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Melusine. Gedicht in drei Gesängen.&amp;#039;&amp;#039; Hinrich, Leipzig 1844. ([https://books.google.de/books?id=XiBcAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Hausarzt. Lustspiel in 1 Aufzug.&amp;#039;&amp;#039; Sturm &amp;amp; Koppe, Leipzig 1848.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedichte. Lyrik.&amp;#039;&amp;#039; Verlag von Wilhelm Jurany, Leipzig 1848.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Professor Mispel oder der Seele Wiederkehr.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1854.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Günther von Schwarzburg, erwählter deutscher König.&amp;#039;&amp;#039; Drama. Wigand, Leipzig 1856.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nähkätchen. Schauspiel in 3 Aufzügen.&amp;#039;&amp;#039; Sturm &amp;amp; Koppe, Leipzig 1858.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Tochter des Präsidenten. Schauspiel in 3 Aufzügen.&amp;#039;&amp;#039; Sturm &amp;amp; Koppe, Leipzig 1855.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dichters Liebe und Heimath. Festspiel in 5 Aufzügen zur Jubelfeier 1859.&amp;#039;&amp;#039; Gieseke &amp;amp; Devrient, Leipzig 1859.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Führer auf die Schlachtfelder Leipzigs im October 1813 und zu deren Marksteinen.&amp;#039;&amp;#039; Hoffmann, Leipzig 1863. ([https://books.google.de/books?id=mnVWAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|1|500|501|Apel, Guido Theodor|[[Rochus von Liliencron]]|ADB:Apel, Guido Theodor}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.leipzig-lexikon.de/biogramm/Apel_Theodor.htm Eintrag zu Theodor Apel auf leipzig-lexikon.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.richard-wagner-leipzig.de/de/ein_Leipziger/Der_Freund_Theodor_Apel_und_das_Herrenhaus_Ermlitz_bei_Leipzig_1056.html Theodor Apel, Richard Wagner und Ermlitz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116016809|LCCN=no/2002/31626|VIAF=54889323}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Apel, Theodor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dichterjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stifter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1811]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1867]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Apel, Theodor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Apel, Guido Theodor (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller und Stifter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Mai 1811&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. November 1867&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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