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	<title>Theodor Ahlrichs - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Silewe: Normdaten korrigiert</title>
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		<updated>2026-04-10T05:28:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theodor Christian Hermann Ahlrichs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. März]] [[1866]] in [[Oldorf (Wangerland)|Oldorf]]; † [[26. Mai]] [[1937]] in [[Bremen]]) war ein deutscher evangelisch-lutherischer [[Theologe]] und von 1907 bis 1935 [[Pastor]] der Stadtkirchengemeinde in [[Delmenhorst]]. Er war der [[Schwiegervater]] des späteren [[Landessuperintendent]]en [[Johannes Schulze (Theologe, 1901)|Johannes Schulze]]; die deutsche [[Journalist]]in [[Domenika Ahlrichs]] ist seine [[Urenkel]]in.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ahlrichs absolvierte sein Abitur am [[Mariengymnasium Jever|Mariengymnasium]] in [[Jever]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Jahresbericht über das Großherzogliche Marien-Gymnasium zu Jever, Schuljahr 1884/85;&amp;#039;&amp;#039; herausgegeben in Jever 1885; Information aus dem Schularchiv&amp;lt;/ref&amp;gt;  und studierte ab 1890 in [[Berlin]] und [[Greifswald]] [[Evangelische Theologie]]. Sein [[Prüfung|Examen]] legte er am 6. Februar 1894 ab, am 4. März 1894 wurde er als Assistenzprediger [[Ordination|ordiniert]] und trat das Amt des Vakanzpredigers in [[Oldenburg (Oldenburg)|Oldenburg]] an. Ab 1895 war er Hilfsprediger in [[Osternburg]]. Er wohnte dort mit seiner Frau Auguste Lisette Lina Ahlrichs (geb. Cordes) in der Ulmenstraße. In Osternburg kam 1896 die gemeinsame Tochter Elisa Henriette Auguste Paula zur Welt. Im Mai 1897 erhielt Ahlrichs die Stelle des 3. Pfarrers in [[Eutin]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;iben&amp;quot;&amp;gt;H. Iben: &amp;#039;&amp;#039;Die Prediger des Herzogtums Oldenburg seit der Reformation&amp;#039;&amp;#039;, Band 2; Oldenburg, 1941.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Eutin wurden auch seine beiden anderen Kinder, Hans-Heinrich (1899), der ebenfalls Pastor wurde, und Irmgard Franziska Elisabeth (1902), die 1926 Johannes Schulze heiratete, geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Gastpredigt, die er am 15. September 1907 in der Stadtkirche zu Delmenhorst gehalten hatte, wurde Ahlrichs am 29. September 1907 in Anwesenheit des [[Oberkirchenrat]]s Johannes Ramsauer aus Oldenburg durch die 167 anwesenden Mitglieder der Gemeindeversammlung einstimmig zum 2. Pfarrer gewählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HuH&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Unerwartet deutliche Wahl zum zweiten Pfarrer. Lebensbilder (111): Theodor Ahlrichs (1866-1937) – Seelsorge und Mission lagen dem Geistlichen besonders am Herzen.&amp;#039;&amp;#039; In: Von Hus un Heimat, Jg. 56, 2005, Nr. 47, Seite 74&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Amtseinführung erfolgte am 15. Dezember 1907.&amp;lt;ref name=&amp;quot;iben&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 2. Pfarrer der Gemeinde hatte folgenden Aufgaben: Die innere Mission, die Krankenhausseelsorge und die [[Kindergottesdienst]]e, die Ahlrichs sehr am Herzen lagen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HuH&amp;quot;/&amp;gt; Letztere erfuhren eine Beteiligung, von der Amtsbrüder heute nur träumen können. Hunderte Kinder bevölkerten regelmäßig am Sonntag um 14 Uhr die [[Stadtkirche Zur Heiligen Dreifaltigkeit (Delmenhorst)|Stadtkirche Zur Heiligen Dreifaltigkeit]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HuH&amp;quot;/&amp;gt; Dafür stand Ahlrichs ein großer Helferkreis zur Seite.&amp;lt;ref name=&amp;quot;knöfel&amp;quot;&amp;gt;Achim Knöfel / Reinhard Ritter: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Kirchenmaler Hermann Oetken 1909-1998&amp;#039;&amp;#039;, in: Oldenburger Jahrbuch 109, 2009, S. 63.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jährlich führte er am Dienstag vor [[Christi Himmelfahrt]] Ausflüge durch. Im Anschluss an eine [[Andacht]] in der Stadtkirche fuhren Pastor, Eltern und bis zu 800 Kinder mit einem Sonderzug nach [[Schierbrok]] und wanderten von dort weiter nach [[Stenum (Ganderkesee)|Stenum]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HuH&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Delmenhorster Jugenderinnerungen - Karla Ahlrichs, geb. Rabben, (1903 bis 1994) über die Zeit von 1907 bis 1918&amp;#039;&amp;#039; in: Delmenhorster Heimatjahrbuch 2015, Seite 57. Culturcon Medien, Berlin, ISBN 978-3-944068-43-5&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Ausflüge waren sehr beliebt und wurden in der Regel durch Zuwendungen der Kaufmannsfamilie [[Johann Carl Lahusen|Lahusen]] finanziell unterstützt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;alt&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Alt-Delmenhorst - Bilder, Erzählungen, Anekdoten.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Siegfried Rieck, Delmenhorst, 5. Auflage, 1988.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;200 Jahren Kirchenschiff Stadtkirche Delmenhorst 1789 bis 1989&amp;#039;&amp;#039;; Seite 56. Herausgeber: Ev.-luth. Kirchengemeinde Stadtkirche Delmenhorst, 1989.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ahlrichs leitete auch den Missionsverein, 1920 führte er eine wöchentliche Bibelstunde ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HuH&amp;quot;/&amp;gt; Im Jahr 1932 konnte er seine 25-jährige Tätigkeit als Pastor in Delmenhorst feiern, am 1. Oktober des Jahres 1935 wurde er in den Ruhestand verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theodor Ahlrichs starb am 26. Mai 1937 im Krankenhaus &amp;#039;&amp;#039;Willehadhaus zum Roten Kreuz,&amp;#039;&amp;#039; dem heutigen [[Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen]]. Er wurde am 31. Mai 1937 in Delmenhorst beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anekdoten ==&lt;br /&gt;
Dass Ahlrichs bei seiner Gemeinde beliebt war, lässt sich an diversen Anekdoten ablesen, die über ihn kursierten. Unter anderem berichtete man, dass in der Zeit nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] eines Nachts die Hühner des Pastors gestohlen worden waren, was seine Gemeindemitglieder erboste. Es wurde jedoch bekannt, dass die Diebe einen Zettel am Tatort zurückgelassen hatten, der mit dem Spruch &amp;#039;&amp;#039;„Gott ist überall, nur nicht in Pastor Ahlrichs Hühnerstall“&amp;#039;&amp;#039; versehen war, was viele Delmenhorster trotz der Tat zum Schmunzeln brachte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;alt&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alt-Delmenhorst – Bilder, Erzählungen, Anekdoten.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Siegfried Rieck, Delmenhorst, 5. Auflage, 1988.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1328444104|VIAF=6003171594728503380003}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ahlrichs, Theodor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Delmenhorst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1866]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1937]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ahlrichs, Theodor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ahlrichs, Theodor Christian Hermann (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher evangelisch-lutherischer Theologe und Pastor der Stadtkirchengemeinde in Delmenhorst (1907–1935)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. März 1866&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Oldorf (Wangerland)|Oldorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Mai 1937&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Silewe</name></author>
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