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	<title>Theobald Dillon - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T23:01:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theobald_Dillon&amp;diff=1196294&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Silewe: PD-fix, +Normdaten, Commonscat mit Helferlein hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-02-06T11:53:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;PD-fix, +Normdaten, Commonscat mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Wurgl/8Schwestern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Wurgl/8Schwestern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Helferlein&lt;/a&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|Theobald Dillon}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1745]] in [[Dublin]]; † [[29. April]] [[1792]] in [[Lille]]), auch &amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|Théobald de Dillon}}&amp;#039;&amp;#039; genannt, war [[Graf]] von Dillon und ein französischer Heerführer während der [[Koalitionskriege]]. Nach einem misslungenen Versuch, die belgische Stadt [[Tournai]] einzunehmen, wurde er von seinen eigenen Soldaten ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theobald war der Sohn {{lang|en|Thomas Dillons}} und seiner Frau {{lang|en|Marie Hussey of Donore}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=R. Hayes |Titel=Biographical Dictionary of Irishmen in France |Datum= |Seiten=277}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und damit Mitglied einer alten irischen Adelsfamilie, die seit 1711 den französischen Adelstitel der Grafen von Dillon trug. Seine Eltern zogen noch im Jahr seiner Geburt von Dublin nach [[Orléans]]. [[Arthur Richard Dillon]], [[Liste der Erzbischöfe von Toulouse|Erzbischof von Toulouse]], war sein Onkel, während der französische [[General]] [[Arthur Dillon (General)|Arthur Dillon]] sein Bruder war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Geliebten {{lang|fr|Joséphine Vierville}} lebte er neun Jahre bis zu seinem Tod zusammen. In seinem Testament vom 28.&amp;amp;nbsp;April 1792 behauptet Theobald, er habe Joséphine heiraten wollen, was nur aufgrund von Zeitmangel nicht verwirklicht worden wäre. Das Paar hatte vier gemeinsame Kinder, unter anderem den Sohn Auguste, der wie sein Vater eine militärische Laufbahn einschlug und Offizier in der &amp;#039;&amp;#039;Irischen Legion&amp;#039;&amp;#039; wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1762 gehörte er als [[Kadett (Militär)|Kadett]] dem [[Régiment de Dillon]] an, das sein Urgroßvater aufgestellt hatte und deshalb nach seiner Familie benannt war. 1778 wurde er zum [[Hauptmann (Offizier)|Capitaine]] der Dillon-[[Infanterie]] befördert. In diesem Rang nahm er am [[Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg|Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg]] teil, ehe er nach seiner Rückkehr nach Frankreich am 13.&amp;amp;nbsp;April 1780 zum Colonel dieses Regiments ernannt wurde. Im gleichen Jahr wurde er zum [[Brigadier des armées du roi]] befördert. Am 13.&amp;amp;nbsp;Juni 1783 folgte die Beförderung zum [[Maréchal de camp]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] wurde sein Regiment –&amp;amp;nbsp;wie alle ausländischen Militäreinheiten&amp;amp;nbsp;– in die französische Armee eingegliedert und am 1. Januar 1791 in „87&amp;lt;sup&amp;gt;e&amp;lt;/sup&amp;gt; regiment d’infanterie“ umbenannt. Dillon bekleidete danach offiziell den Rang eines kommandieren Generals einer [[Kavallerie]]-Einheit. 1792 wurde seine Einheit der Nordarmee an der [[Flandern|flandrischen]] Grenze unter der Führung [[Jean-Baptiste-Donatien de Vimeur, comte de Rochambeau|Rochambeaus]] zugeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Frankreich Österreich den Krieg erklärt hatte, erteilte [[Charles-François Dumouriez]] ihm Ende April 1792 den Befehl, mit seinen Soldaten Tournai einzunehmen, dabei aber Kampfhandlungen und direkte Konfrontationen mit dem Feind zu vermeiden. Auf halbem Weg dorthin sah sich Theobald Dillon am 29.&amp;amp;nbsp;April zwischen [[Lamain]] und [[Marquain]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Pierer-1857 |Lemma=Dillon |Eintragsnummer=1 |Band=5 |Seite=155 |zenoID=20009788204}}&amp;lt;/ref&amp;gt; einer Übermacht österreichischer Streitkräfte gegenüber, so dass er gemäß seiner Order den Rückzug seiner Truppen befahl, um es nicht zu einem offenen Kampf kommen zu lassen. Getragen von einer unterschwelligen Haltung von Unbeherrschtheit und [[Insubordination]] innerhalb der Truppe und weil die Österreicher sie unter Artilleriebeschuss nahmen, glaubten Dillons Männer, ihr Anführer habe sie verraten. Gemeinsam mit weiteren Führungsoffizieren wurde er von seinen eigenen Soldaten ermordet und sein Leichnam anschließend in Lille auf dem Marktplatz öffentlich verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theobalds Bruder Arthur&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= [[Jean-Baptiste-Pierre Jullien de Courcelles]] |Titel=Dictionnaire historique et biographique des généraux français, depuis le onzième siècle jusqu’en 1822 |Band=5 |Ort=Paris |Datum=1822 |Seiten=291 |Online={{archive.org |bub_gb_ttPSfUgVCtIC |Blatt=n297}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; brachte den für seine Zeit einmaligen Fall vor den [[Nationalkonvent]], der die Mörder zum Tode verurteilte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Jacques Godechot&lt;br /&gt;
   |Titel=La révolution française: chronologie commentée 1787–1799 ; suivie de notices biographiques sur le personnage cités&lt;br /&gt;
   |Verlag=Perrin&lt;br /&gt;
   |Ort=Paris&lt;br /&gt;
   |Datum=1988&lt;br /&gt;
   |ISBN=2-262-00508-7}} &amp;lt;!-- nicht eingesehen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Richard Hayes&lt;br /&gt;
   |Titel=Biographical Dictionary of Irishmen in France&lt;br /&gt;
   |Verlag=Gill&lt;br /&gt;
   |Ort=Dublin&lt;br /&gt;
   |Datum=1949&lt;br /&gt;
   |Seiten=277–279}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor= [[Ferdinand Höfer|Jean Chrétien Ferdinand Hoefer]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Nouvelle biographie générale depuis les temps les plus reculés jusqu’à nos jours&lt;br /&gt;
   |Band=14&lt;br /&gt;
   |Verlag=Firmin Didot&lt;br /&gt;
   |Ort=Paris&lt;br /&gt;
   |Datum=1854&lt;br /&gt;
   |Spalten=181–182}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Andrew O’Reilly&lt;br /&gt;
   |Titel=Reminiscences of an Emigrant Milesian: The Irish Abroad and at Home; in the camp; at the court&lt;br /&gt;
   |Band=2&lt;br /&gt;
   |Verlag=Richard Bentley&lt;br /&gt;
   |Ort=London&lt;br /&gt;
   |Datum=1853&lt;br /&gt;
   |Seiten=70–79&lt;br /&gt;
   |Online={{archive.org |bub_gb_4VQ2AAAAMAAJ |Blatt=n81}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|VIAF=315945253|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2025-02-06}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dillon, Theobald}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person in den Koalitionskriegen (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dublin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ire]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1745]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1792]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dillon, Theobald&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Dillon, Théobald de&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=irischer Heerführer in den Koalitionskriegen und Graf von Dillon&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1745&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dublin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. April 1792&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lille]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Silewe</name></author>
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