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	<title>Theo Nischwitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theo_Nischwitz&amp;diff=2447897&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lómelinde: Ignorierte Tags -&lt;/div&gt;</title>
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		<updated>2026-04-19T10:41:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:LintErrors/stripped-tag&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Spezial:LintErrors/stripped-tag (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Ignorierte Tags&lt;/a&gt; -&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theo Nischwitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, gebürtig &amp;#039;&amp;#039;Theodor Nischwitz&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. April]] [[1913]] in [[Berlin]]; † [[14. Juli]] [[1994]] in [[Grünwald]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Spezialeffekt]]künstler und [[Kameramann]] für Spezialaufnahmen beim Film, neben [[Erwin Lange (Spezialeffektkünstler)|Erwin Lange]] und [[Karl Baumgartner (Spezialeffektkünstler)|Karl Baumgartner]] der bedeutendste Vertreter seines Fachs in der deutschen Filmgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des Elsässers [[Heinrich Lisson]] kam über seinen Vater mit nicht einmal dreieinhalb Jahren erstmals mit der Kinematographie in Berührung, als er in dem Film &amp;#039;&amp;#039;Glaubensketten&amp;#039;&amp;#039; mitwirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Profilaufbahn startete er im Alter von 17 Jahren. 1930 begann Nischwitz eine Lehre bei dem [[Kopierwerk]] [[Afifa]], bereits im Jahr darauf wurde er von der tricktechnischen Abteilung der [[UFA]] übernommen. Obwohl das gesamte Jahrzehnt fast durchgehend als Assistent tätig, stellte Nischwitz einige beachtliche und für die damalige Zeit ungewöhnlich innovative Filmtricks auf die Beine, vor allem bei so aufwändigen UFA-Produktionen wie &amp;#039;&amp;#039;[[Der Kongreß tanzt (1931)|Der Kongreß tanzt]], [[F.P.1 antwortet nicht]], [[Gold (1934)|Gold]], [[Amphitryon – Aus den Wolken kommt das Glück|Amphitryon]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Stadt Anatol]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg war er zunächst [[Kriegsberichterstatter]] und wurde für zwei militaristische Inszenierungen [[Karl Ritter (Regisseur)|Karl Ritters]] von der Front abberufen. 1942 schloss er sich dem Team an, das die zahlreichen Spezialeffekte des UFA-Jubiläumsfilms &amp;#039;&amp;#039;[[Münchhausen (Film)|Münchhausen]]&amp;#039;&amp;#039; besorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 ging Nischwitz zur Münchner [[Bavaria Film|Bavaria]] und wurde im Jahr darauf Leiter von deren Trickabteilung. In den kommenden anderthalb Jahrzehnten arbeitete er für Kinoproduktionen, ab 1963, beginnend mit [[Michael Pfleghar]]s Unterhaltungsrevue &amp;#039;&amp;#039;Lieben Sie Show?&amp;#039;&amp;#039;, zehn Jahre lang primär für das Fernsehen. In dieser Zeit entstand Nischwitz’ umfangreichste und bekannteste Leistung, die Spezialeffekte zur ersten deutschen Science-Fiction-Serie &amp;#039;&amp;#039;[[Raumpatrouille]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Rückkehr zum Kinofilm zu Beginn der 70er Jahre ging einher mit der Kooperation mit dem Regisseur [[Hans-Jürgen Syberberg]]. In späteren Jahren arbeitete Nischwitz auch an einigen internationalen, in den Bavaria-Ateliers entstandenen Produktionen mit. Darüber hinaus beteiligte er sich auch an prestigeträchtigen Großprojekten. So kreierte er 1979/80 die Effekte für [[Rainer Werner Fassbinder]]s viel diskutierte Serie &amp;#039;&amp;#039;[[Berlin Alexanderplatz (Fernsehverfilmung)|Berlin Alexanderplatz]]&amp;#039;&amp;#039;, 1980/81 die für [[Wolfgang Petersen]]s kommerziell äußerst erfolgreiches Kriegsdrama &amp;#039;&amp;#039;[[Das Boot (Film)|Das Boot]]&amp;#039;&amp;#039; und 1986 bis 1988 die für [[Peter Fleischmann (Regisseur)|Peter Fleischmanns]] in der sowjetischen Provinz unter schwierigsten Arbeitsbedingungen entstandenen Science-Fiction-Produktion &amp;#039;&amp;#039;[[Es ist nicht leicht, ein Gott zu sein (Film)|Es ist nicht leicht, ein Gott zu sein]]&amp;#039;&amp;#039;. Nischwitz war aber auch an den ersten Kinokomödienerfolgen von [[Otto Waalkes]] und [[Loriot]] beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in späteren Jahren hat Nischwitz für einzelne Fernsehfilme die Spezialeffekte geschaffen, so 1975 für die Adaption der szenischen Kantate &amp;#039;&amp;#039;[[Carmina Burana (Orff)|Carmina Burana]]&amp;#039;&amp;#039;, 1980 für [[August Everding]]s Inszenierung von &amp;#039;&amp;#039;[[Hänsel und Gretel (Oper)|Hänsel und Gretel]]&amp;#039;&amp;#039;, 1983 für [[Ilse Hofmann]]s &amp;#039;&amp;#039;Das Gespinst&amp;#039;&amp;#039; und 1985 für die &amp;#039;&amp;#039;[[Geschichten aus der Heimat]]&amp;#039;&amp;#039;-Episode &amp;#039;&amp;#039;Sonnenschauer&amp;#039;&amp;#039; mit [[Hardy Krüger]]. Außerdem war er 1984 an der Fernsehserie &amp;#039;&amp;#039;Das Rätsel der Sandbank&amp;#039;&amp;#039; beteiligt. Im selben Jahr erhielt Nischwitz das [[Filmband in Gold]] für langjähriges und hervorragendes Wirken im deutschen Film.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theo Nischwitz war zeitweilig mit der Filmeditorin [[Gertrud Hinz]] verheiratet. Sein letzter Schwiegervater war der Filmkomponist [[Mischa Spoliansky]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |liste=&lt;br /&gt;
* 1916: [[Glaubensketten]] (nur Filmrolle)&lt;br /&gt;
* 1931: [[Bomben auf Monte Carlo (1931)|Bomben auf Monte Carlo]]&lt;br /&gt;
* 1931: [[Der Kongreß tanzt (1931)|Der Kongreß tanzt]]&lt;br /&gt;
* 1932: [[F.P.1 antwortet nicht]]&lt;br /&gt;
* 1933: [[Ekstase (1933)|Ekstase]]&lt;br /&gt;
* 1933: [[Flüchtlinge (Film)|Flüchtlinge]]&lt;br /&gt;
* 1934: [[Gold (1934)|Gold]]&lt;br /&gt;
* 1934: [[Maskerade (Film)|Maskerade]]&lt;br /&gt;
* 1934: [[Liebe, Tod und Teufel (1934)|Liebe, Tod und Teufel]]&lt;br /&gt;
* 1934: Das Stahltier (Dokumentarfilm)&lt;br /&gt;
* 1935: [[Amphitryon – Aus den Wolken kommt das Glück]]&lt;br /&gt;
* 1935: Königswalzer&lt;br /&gt;
* 1935: [[Mazurka (1935)|Mazurka]]&lt;br /&gt;
* 1936: [[Stadt Anatol]]&lt;br /&gt;
* 1938: [[Capriccio (1938)|Capriccio]]&lt;br /&gt;
* 1938: Die Hochzeitsreise&lt;br /&gt;
* 1939: [[Es war eine rauschende Ballnacht]]&lt;br /&gt;
* 1940: [[Bal paré]]&lt;br /&gt;
* 1940: [[Stukas]]&lt;br /&gt;
* 1942: [[Münchhausen (Film)|Münchhausen]]&lt;br /&gt;
* 1943: [[Besatzung Dora]]&lt;br /&gt;
* 1948: [[Der Herr vom andern Stern]]&lt;br /&gt;
* 1948: [[Der Apfel ist ab (Film)|Der Apfel ist ab]]&lt;br /&gt;
* 1948: [[Der große Mandarin]]&lt;br /&gt;
* 1949: Hallo Fräulein!&lt;br /&gt;
* 1949: [[Nachtwache (1949)|Nachtwache]]&lt;br /&gt;
* 1949: [[Königskinder (1950)|Königskinder]]&lt;br /&gt;
* 1950: [[Das doppelte Lottchen (1950)|Das doppelte Lottchen]]&lt;br /&gt;
* 1950: Verzauberte Bergwelt (Kurz-Dokumentarfilm)&lt;br /&gt;
* 1950: Begierde&lt;br /&gt;
* 1951: [[Nachts auf den Straßen]]&lt;br /&gt;
* 1952: [[Ich heiße Niki]]&lt;br /&gt;
* 1954: [[Dieses Lied bleibt bei dir]]&lt;br /&gt;
* 1954: [[Sauerbruch – Das war mein Leben]]&lt;br /&gt;
* 1956: Stählerne Adern (Industriefilm)&lt;br /&gt;
* 1957: [[Eine Frau, die weiß, was sie will (1958)|Eine Frau, die weiß, was sie will]]&lt;br /&gt;
* 1959: [[Geliebte Bestie]]&lt;br /&gt;
* 1959: [[Der Engel, der seine Harfe versetzte]]&lt;br /&gt;
* 1959: [[Labyrinth (1959)|Labyrinth]]&lt;br /&gt;
* 1959: [[Die Nackte und der Satan]]&lt;br /&gt;
* 1959: [[Ein Mann geht durch die Wand]]&lt;br /&gt;
* 1959: [[Nacht fiel über Gotenhafen]]&lt;br /&gt;
* 1960: [[Das Spukschloß im Spessart]]&lt;br /&gt;
* 1961: [[Das Wunder des Malachias]]&lt;br /&gt;
* 1962: [[Schneewittchen und die sieben Gaukler]]&lt;br /&gt;
* 1963: Lieben Sie Show? (Fernsehshow)&lt;br /&gt;
* 1964: Die große Kür&lt;br /&gt;
* 1966: [[Raumpatrouille]]&lt;br /&gt;
* 1967: [[Die Schlangengrube und das Pendel]]&lt;br /&gt;
* 1972: [[Ludwig – Requiem für einen jungfräulichen König]]&lt;br /&gt;
* 1973: [[Undine 74]]&lt;br /&gt;
* 1974: [[Karl May (Film)|Karl May]]&lt;br /&gt;
* 1975: Carmina burana (TV)&lt;br /&gt;
* 1976: [[Gefundenes Fressen]]&lt;br /&gt;
* 1977: [[Der amerikanische Freund]]&lt;br /&gt;
* 1977: [[Hitler, ein Film aus Deutschland]]&lt;br /&gt;
* 1977: [[Fedora (Film)|Fedora]]&lt;br /&gt;
* 1978: [[Lawinenexpress]]&lt;br /&gt;
* 1980: [[Die Formel]] &amp;#039;&amp;#039;(The Formula)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1980: Hänsel und Gretel (TV)&lt;br /&gt;
* 1981: [[Das Boot (Film)|Das Boot]]&lt;br /&gt;
* 1981: [[Der Zauberberg (1982)|Der Zauberberg]]&lt;br /&gt;
* 1982: [[Mit dem Wind nach Westen]]&lt;br /&gt;
* 1983: [[Ediths Tagebuch (Film)|Ediths Tagebuch]]&lt;br /&gt;
* 1983: [[Die Schaukel (Film)|Die Schaukel]]&lt;br /&gt;
* 1983: Das Gespinst (TV)&lt;br /&gt;
* 1984: Flucht nach Afrika (TV)&lt;br /&gt;
* 1984: [[Das Rätsel der Sandbank (Fernsehserie)|Das Rätsel der Sandbank]] (TV-Serie)&lt;br /&gt;
* 1984: [[Didi und die Rache der Enterbten]]&lt;br /&gt;
* 1985: [[Otto – Der Film]]&lt;br /&gt;
* 1985: Sonnenschauer (TV)&lt;br /&gt;
* 1987: [[Ödipussi]]&lt;br /&gt;
* 1988: Der Fluch&lt;br /&gt;
* 1988: [[Faust – Vom Himmel durch die Welt zur Hölle|Faust]]&lt;br /&gt;
* 1988–1992: [[Die zweite Heimat – Chronik einer Jugend]] (TV-Serie)&lt;br /&gt;
* 1990: [[Das schreckliche Mädchen]]&lt;br /&gt;
* 1990: [[Werner – Beinhart!]]&lt;br /&gt;
* 1990: [[Es ist nicht leicht, ein Gott zu sein (Film)|Es ist nicht leicht, ein Gott zu sein]]&lt;br /&gt;
* 1990: [[Moon 44]]&lt;br /&gt;
* 1990: [[Café Europa (1990)|Café Europa]]&lt;br /&gt;
* 1990: [[Erfolg (1990)|Erfolg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* HMB = [[Hans-Michael Bock]]: Theodor Nischwitz: &amp;#039;&amp;#039;[[CineGraph]]&amp;#039;&amp;#039;, Lieferung 5, 1985; Lieferung 25, 1995.&lt;br /&gt;
* {{NDB|19|286|287|Nischwitz, Theodor|Wolfgang Jacobsen|138248052}}&lt;br /&gt;
* [[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das große Personenlexikon des Films]]. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;L – N. Rudolf Lettinger – Lloyd Nolan.&amp;#039;&amp;#039; Schwarzkopf &amp;amp; Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 689.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0632618}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|5e92fde828034cccaaec5776942d3f1f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138248052|VIAF=88293710}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nischwitz, Theo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spezialeffektkünstler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kameramann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Filmpreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nischwitz, Theo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Nischwitz, Theodor (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Spezialeffektkünstler, Kameramann und Pyrotechniker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. April 1913&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Juli 1994&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Grünwald]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lómelinde</name></author>
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