<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Theo_Lutz</id>
	<title>Theo Lutz - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Theo_Lutz"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theo_Lutz&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T02:06:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theo_Lutz&amp;diff=1889660&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Oshakati City: /* Werke */formale Vereinheitlichung der Literaturangaben</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theo_Lutz&amp;diff=1889660&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-24T18:51:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werke: &lt;/span&gt;formale Vereinheitlichung der Literaturangaben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theo Lutz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Juli]] [[1932]]; † [[31. Januar]] [[2010]] in [[Esslingen am Neckar]]) war ein deutscher [[Informatiker]]. Lutz war [[Professor]] an der Fakultät für [[Informationstechnik]] der [[Hochschule Esslingen]] und ein Pionier auf dem Gebiet der [[Digitale Poesie|digitalen Poesie]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;heise online&amp;quot;&amp;gt;[https://www.heise.de/newsticker/meldung/Als-die-Welt-das-Lutzen-lernte-Zum-Tod-von-Theo-Lutz-923875.html &amp;#039;&amp;#039;heise online – Als die Welt das Lutzen lernte: Zum Tod von Theo Lutz&amp;#039;&amp;#039;]. Abgerufen am 7. Februar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die stochastischen Texte, die Theo Lutz im Jahre 1959 erzeugte, indem er einen Algorithmus für eine von [[Konrad Zuse]] konstruierte [[Z22]] programmierte, sind frühe Beispiele computergenerierter Poesie.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;The Present [Future] of Electronic Literature&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Transdisciplinary Digital Art: Sound, Vision and the New Screen&amp;#039;&amp;#039;, Communications in Computer and Information Science (CCIS), Volume 7, R. Adams, S. Gibson and S. Müller Arisona, Springer.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Lutz studierte [[Mathematik]], Physik und Elektronik in [[Stuttgart]] und [[Tübingen]] und war ab [[1959]] bei der Standard Elektrik Lorenz AG, Stuttgart-Zuffenhausen beschäftigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Lohberg/Theo Lutz, Was denkt sich ein Elektronengehirn?, Stuttgart: Franckh’sche Verlagshandlung 1963, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab [[1966]] war er Mitarbeiter von [[IBM]] Deutschland, wo er [[1982]] Leiter der Abteilung Grundsatzfragen bzw. Produktprognosen in Stuttgart wurde, wo er sich unter anderem mit der [[Technologiefolgenabschätzung]] befasste.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://d-nb.info/gnd/138375550 &amp;#039;&amp;#039;DNB Datensatz zu Theo Lutz&amp;#039;&amp;#039;]. Abgerufen am 7. Februar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Lutz war ein Schüler des Philosophen [[Max Bense]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;heise online&amp;quot; /&amp;gt; und stand in Kontakt zur [[Stuttgarter Gruppe/Schule]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.netzliteratur.net/stuerner/stuerner_mag.pdf &amp;#039;&amp;#039;Von künstlicher und digitaler Poesie&amp;#039;&amp;#039; – Magisterarbeit von Miriam Stürner; siehe 4. Kapitel] (PDF; 1,2&amp;amp;nbsp;MB). Abgerufen am 8. Februar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theo Lutz starb 2010 nach langen Jahren der [[Demenz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;heise online&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zehn mal 2010 ==&lt;br /&gt;
Lutz stellte 1987 zehn Thesen zur Entwicklung des Computers bis zum Jahre 2010 auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* These 1: „Bis zum Jahre 2010 wird der Computer ein weit verbreitetes Werkzeug sein. Der Mensch hat sich daran gewöhnt, dass der Computer nützlich ist, aber auch daran, dass ihm der Computer in vielen Bereichen überlegen ist, und dass man nicht mehr auf ihn verzichten kann und will. – Typisch für heute ist, dass wir keinerlei Gefühl dafür haben, welche Bereiche dies sein werden.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heise.de/newsticker/meldung/Was-war-Was-wird-Die-Jahresendbeigabe-894168.html &amp;#039;&amp;#039;heise online – Was war. Was wird. Die Jahresendbeigabe&amp;#039;&amp;#039;]. Abgerufen am 7. Februar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* These 2: „Die Jahre bis zum Jahre 2010 werden vor allem in unseren Büros bestimmt sein durch eine Befreiung des Menschen von einem erheblichen Teil an ‚informeller Kommunikation‘, die zügiger und produktiver über geeignete Medien formell abgewickelt werden kann.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;faz.net&amp;quot;&amp;gt;[http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/computerjahr-2010-die-zukunft-die-nicht-geschehen-ist-1909825.html &amp;#039;&amp;#039;FAZ.net – Die Zukunft, die nicht geschehen ist&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 7. Februar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* These 5: Diese These sagte eine „umgangssprachliche“ Kommunikation in Schrift und Stimme zwischen Mensch und Computer voraus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://ne-na.de/jetzt-kommt-das-jahrzehnt-der-sprachsteuerung-durchbruch-ber-mobile-webdienste/00236 |wayback=20101127205411 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-05-18 04:43:32 InternetArchiveBot }} Jetzt kommt das Jahrzehnt der Sprachsteuerung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* These 9: „Auch im Jahre 2010 wird die aufgeklärte und demokratische Gesellschaft ihre spezifischen Ängste haben, aber sie werden wenig mit dem Computer zu tun haben. Themen wie ‚Angst vor Überwachung‘, ‚Jobkiller‘, ‚Datenschutz‘ u.&amp;amp;nbsp;a. werden nicht mehr im Zusammenhang mit dem Computer gesehen. Datenschutz wird als Bürgerrecht akzeptiert und respektiert sein.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;heise online&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* These 10: „Bis zum Jahre 2010 wird sich ein gewisses Verständnis dafür entwickelt haben, ob der Computer mehr ist als nur eine Filiale des Gehirns oder ein Intelligenzverstärker. Alles spricht dafür, dass Begriffe wie ‚Künstliche Intelligenz‘ bis zum Jahre 2010 stark relativiert und auf ihren rein technischen, werkzeughaften Sinn reduziert sind. Eine Symbiose zwischen dem biologischen Gehirn und dem technischen Computer bleibt eine Fiktion.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;faz.net&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Auf der Ausstellung „low tech art“ des Festivals für digitale Kunst und Musik &amp;lt; die digitale dusseldorf &amp;gt; präsentierten 2017 der Mathematiker und Informatiker Frank Spiess und der Germanist und Künstler Peter Michael Witt die Installation „first &amp;amp; latest computer poems“. Sie nutzten Lutz’ Algorithmus zur Erzeugung stochastischer Texte, um ihn mit aktuellen Twitter-Ausgaben zu versorgen; die dadurch erzeugten Gedichte wurden an eine Wand projiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=sechs. eine dokumentation über sechs jahre (die digitale dusseldorf) |Hrsg=Werner Pillig, Peter Michael Witt |Auflage=1. |Verlag=Kettler |Ort=Dortmund |Datum=2022 |ISBN=978-3-86206--953-8 |Seiten=224}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zum „Problem des Cicero“.&amp;#039;&amp;#039; In:  Ludwig Harig, Elisabeth Walth (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;muster möglicher welten, eine Anthologie für Max Bense (Festschrift für Max Bense zum 60. Geburtstag).&amp;#039;&amp;#039; voner, Wiesbaden 1970, S. 105–110.&lt;br /&gt;
* (mit Rolf Lohberg:) &amp;#039;&amp;#039;Keiner weiß, was Kybernetik ist.&amp;#039;&amp;#039; Franckh Verlag, Stuttgart 1968.&lt;br /&gt;
* (mit [[Volker Hauff]]:) &amp;#039;&amp;#039;Programmierfibel. Eine verständliche Einführung in das Programmieren digitaler Rechenautomaten.&amp;#039;&amp;#039; Telekosmos-Verlag, Franckh’sche Verlagshandlung, Stuttgart 1966 (2., durchgesehen Auflage).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|138375550}}&lt;br /&gt;
* [http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/computerjahr-2010-die-zukunft-die-nicht-geschehen-ist-1909825.html FAZ.net – Die Zukunft, die nicht geschehen ist.]&lt;br /&gt;
* [http://auer.netzliteratur.net/0_lutz/lutz_original.html Theo Lutz: Stochastische Texte Generator]&lt;br /&gt;
* [http://www.netzliteratur.net/lutz_schule.htm Theo Lutz: Stochastische Texte (1959)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138375550|LCCN=nr88002756|VIAF=89925353|REMARK=keine DNB-Treffer 7. Februar 2010 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lutz, Theo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Esslingen am Neckar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lutz, Theo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Informatiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Juli 1932&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Januar 2010&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Esslingen am Neckar]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Oshakati City</name></author>
	</entry>
</feed>