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	<title>Theo Hupfauer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T16:01:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theo_Hupfauer&amp;diff=318495&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: Biographie; Satzumstellung gemäß der chronologischen Abfolge und damit Zusammengehöriges zusammen steht</title>
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		<updated>2025-10-07T15:50:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Biographie; Satzumstellung gemäß der chronologischen Abfolge und damit Zusammengehöriges zusammen steht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theo Hupfauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch: Theodor (* [[17. Juli]] [[1906]] in [[Dellmensingen]]; † [[31. August]] [[1993]] in [[München]]), war hoher Funktionsträger im [[Zeit des Nationalsozialismus|Nationalsozialismus]] und zum Kriegsende im kurzlebigen [[Kabinett Goebbels]] [[Reichsarbeitsministerium|Reichsarbeitsminister]] durch Festlegung in [[Politisches Testament Adolf Hitlers|Hitlers politischem Testament]],&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ns-archiv.de/personen/hitler/testament/politisches-testament.php Politisches Testament Hitlers]&amp;lt;/ref&amp;gt; bevor wieder [[Franz Seldte]] im [[Kabinett Schwerin von Krosigk]] Arbeitsminister wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Theo Hupfauer besuchte das Gymnasium. Nach dem [[Abitur]] wollte er eigentlich Sportreporter werden, strebte dann aber den Beruf des [[Anwalt]]s an, weil ihm ein Onkel die Beteiligung an einer Anwaltskanzlei versprochen hatte. Zeitweise studierte Hupfauer in [[Genf]] und [[Lausanne]]. Während seines Studiums wurde er 1926 Mitglied der [[Burschenschaft Germania zu Würzburg|Burschenschaft Germania Würzburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934, S. 217.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eigenen Angaben zufolge besuchte er als Zuschauer Sitzungen des [[Völkerbund]]es und hörte dabei Reden von [[Gustav Stresemann]] und [[Aristide Briand]], wodurch sein politisches Interesse wuchs. 1932 wurde er in [[Würzburg]] über „&amp;#039;&amp;#039;Die unterschiedlichen Bestimmungen im Kriegsverwundetenrecht nach einschlägigen Konventionen von 1906 bis 1929&amp;#039;&amp;#039;“ als Jurist promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Hupfauer war bereits zum 1. Oktober 1930 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 339.580)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/17431397&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1931 der [[Sturmabteilung]] beigetreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 war er Stabsobmann im Münchner Hauptamt der [[Nationalsozialistische Betriebszellenorganisation|NS-Betriebszellen-Organisation]], bevor er 1936 Leiter des Amtes der [[Deutsche Arbeitsfront|Deutschen Arbeitsfront]] (DAF) wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee275&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. Fischer Taschenbuch Verlag, Zweite aktualisierte Auflage, Frankfurt am Main 2005, S. 275–276.&amp;lt;/ref&amp;gt; Rasch machte er in der Deutschen Arbeitsfront Karriere. Er wurde Chef des Amtes für Soziale Schlichtung, das während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] für Zwangsschlichtung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zuständig war. 1941 wurde er [[SS-Sturmbannführer|Sturmbannführer]] beim Stab [[Reichsführer SS]] (SS-Nummer 17.197). 1942 wurde er Verbindungsmann der DAF zum [[Reichsministerium für Bewaffnung und Munition|Rüstungsministerium]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee275&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. März 1936 kandidierte er erfolglos zur [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstagswahl]], ebenso wie am 10. April 1938 zum Großdeutschen Reichstag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Hupfauer nach 1945 äußerte, war er entsetzt über den Kriegsbeginn 1939. Die schnellen militärischen Siege beim [[Überfall auf Polen]] und im [[Westfeldzug]] bewogen ihn dann aber dazu, seine hohe Stellung in der DAF aufzugeben und sich freiwillig zur [[Wehrmacht]] zu melden. Als [[Feldwebel]] nahm er am [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Angriff auf die Sowjetunion]] teil. 1941 wurde er zum Kommandant der [[Ordensburg Sonthofen]], zu dieser Zeit im Rang eines [[SS-Standartenführer]]s. Gleichzeitig setzte Hupfauer seine Karriere im Rüstungsministerium unter [[Albert Speer]] fort. 1944 wurde er Chef des Zentralamtes des Rüstungsministeriums&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee275&amp;quot;/&amp;gt; und damit neben [[Karl-Otto Saur (Rüstungsmanager)|Karl-Otto Saur]] einer der beiden wichtigsten Männer unter Minister Speer. Formal gekrönt wurde seine NS-Karriere durch die Ernennung zum [[Reichsarbeitsministerium|Reichsarbeitsminister]] in Hitlers politischem Testament.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Kurz nach der [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|Kapitulation]] wurde Hupfauer von den [[US Army|Amerikanern]] verhaftet, denen aber die wichtige Rolle Hupfauers während des [[Drittes Reich|Dritten Reiches]] nicht klar war, und zunächst in [[Schloss Kransberg]] interniert. Er wurde nicht als Angeklagter, sondern als Zeuge für die [[Nürnberger Prozesse|Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse]] vernommen. Am 31. Juli 1946 sagte er in öffentlicher Sitzung zu den Verhältnissen in der DAF und zur Lage der ausländischen [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeiter]] aus. Nach seiner Entlassung galt er bei der [[Entnazifizierung]] als Minderbelasteter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juristisch unbehelligt konnte Hupfauer eine neue Karriere in der Wirtschaft in der [[Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)|Bundesrepublik Deutschland]] aufbauen, ohne dass seine Rolle während der NS-Zeit nochmals untersucht worden wäre. Nach Albert Speers Entlassung 1966 organisierte er für ihn „Konvente“ mit dessen ehemaligen Mitarbeitern.&amp;lt;ref&amp;gt;Gitta Sereny: &amp;#039;&amp;#039;Albert Speer – Das Ringen mit der Wahrheit und das deutsche Trauma.&amp;#039;&amp;#039; München, Kindler 1995, S. 793f. Sereny hatte 1986 Hupfauer für ihr Buch interviewt, S. 246.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 2: &amp;#039;&amp;#039;F–H.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 1999, ISBN 3-8253-0809-X, S. 419–420.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783596160488}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3887411161}}&lt;br /&gt;
* [[Gitta Sereny]]: &amp;#039;&amp;#039;Albert Speer – Das Ringen mit der Wahrheit und das deutsche Trauma.&amp;#039;&amp;#039; München, Kindler 1995, ISBN 3-463-40258-0. passim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.ifz-muenchen.de/archiv/zs/zs-0437.pdf Nürnberger Prozesse Dokumente Hupfauer] (PDF; 1,81&amp;amp;nbsp;MB) bei [[Institut für Zeitgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [http://www.zeno.org/Geschichte/M/Der+Nürnberger+Prozeß Nürnberger Prozess] bei Zeno&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett Goebbels&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Reichsarbeitsminister}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1187536296|VIAF=8364741}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hupfauer, Theo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DAF-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsminister (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeuge in den Nürnberger Prozessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hupfauer, Theo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hupfauer, Theodor&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=letzter Reichsarbeitsminister der NS-Zeit&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Juli 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dellmensingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. August 1993&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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