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	<title>Theo Harych - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T09:53:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theo_Harych&amp;diff=543357&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;F. Peter Müller: /* Literatur */ Böttcher</title>
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		<updated>2025-09-04T17:59:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Böttcher&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theo Harych&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Dezember]] [[1903]] in [[Doruchów|Doruchow]], [[Posen]]; † [[22. Februar]] [[1958]] in [[Ost-Berlin]]) war ein deutscher [[Schriftsteller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-26715-0002, Berlin, Volksbühnen-Matinee, B. Uhse, Theo Harych.jpg|mini|hochkant=1.2|Theo Harych (rechts) und [[Bodo Uhse]], 1954]]&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Theo Harych war der Sohn eines Landarbeiters. Von 1910 bis 1918 arbeitete er als [[Hirte|Hütejunge]] und [[Knecht]] in [[Schlesien]]; den Besuch einer einklassigen [[Volksschule]] brach er 1916 ab. 1919 ging er nach [[Mitteldeutschland]], wo er in einer Zuckerfabrik und in einer Braunkohlengrube in [[Mücheln (Geiseltal)|Mücheln]] arbeitete. Als Mitglied der [[Deutsche Bergarbeitergewerkschaften (Geschichte)|Bergarbeitergewerkschaft]] nahm er 1921 im [[Geiseltal]] am [[Märzkämpfe in Mitteldeutschland|Mitteldeutschen Aufstand]] teil. 1923 besuchte er eine [[Fahrschule|Fahr-]] und eine [[Dienerschule]] in [[Halle (Saale)|Halle]] ([[Saale]]); anschließend war er als [[Fremdgeschriebener|Wanderbursche]] in [[Sachsen]] unterwegs. 1925 war er für kurze Zeit Chauffeur beim erfolgreichen Fabrikanten Hans Windhoff, Inhaber der &amp;#039;&amp;#039;Windhoff Motorenbau Berlin und&amp;#039;&amp;#039; zugleich Gutsbesitzer in [[Scharfenbrück]] bei Luckenwalde, wurde allerdings bereits nach fünf Monaten wegen kommunistischer Propaganda fristlos entlassen. Es folgten erneute Wanderungen und eine Zeit als [[Kraftfahrer]] in [[Berlin]]. Von 1930 bis 1936 war Harych [[Arbeitslosigkeit|arbeitslos]], ab 1936 arbeitete er als [[Schlosserei|Hilfsschlosser]]. Von 1936 bis 1944 führte er mit einem eigenen [[Lieferwagen]] [[Lohnfuhre]]n aus. Er wurde zwar 1944 zur [[Wehrmacht]] eingezogen, allerdings wegen eines [[Ohrenkrankheit|Ohrenleidens]] einer sog. „[[Ohrenkompanie]]“ zugeteilt und schon bald wieder entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] arbeitete er erneut als [[Kraftfahrer]] in [[Ost-Berlin]]. Sein schriftstellerisches Talent wurde 1950 entdeckt und ermöglichte ihm eine Existenz als [[freier Schriftsteller]]. Harych war Mitglied des [[Schriftstellerverband der DDR|Schriftstellerverbandes der DDR]] und erhielt 1954 den [[Heinrich-Mann-Preis]]. Er starb durch [[Suizid|Freitod]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theo Harych verfasste neben einem [[Kinderbuch]] drei [[Roman]]e, von denen &amp;#039;&amp;#039;Hinter den schwarzen Wäldern&amp;#039;&amp;#039; Harychs ärmliche Kinder- und Jugendjahre schildert. Themen von &amp;#039;&amp;#039;Im Geiseltal&amp;#039;&amp;#039; sind Elend und Auflehnung der Arbeiterschaft im mitteldeutschen Braunkohlerevier bis zum Aufstand von 1921; der dritte Roman &amp;#039;&amp;#039;Im Namen des Volkes&amp;#039;&amp;#039; ist die dokumentarische Verarbeitung des „[[Josef Jakubowski|Falls Jakubowski]]“, eines authentischen [[Justizskandal]]s, dessen Opfer in den 1920er Jahren ein polnischer Landarbeiter geworden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theo Harych verkörperte zwar das in der frühen [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] gepflegte Idealbild vom schreibenden Arbeiter, übertraf jedoch als erzählerisches Naturtalent und in seinem dokumentarischen [[Realismus (Literatur)|Realismus]] die meisten Vertreter der staatlich geförderten [[Arbeiterliteratur|proletarischen Literatur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hinter den schwarzen Wäldern.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1951, Neuausgabe Berlin 2015. ISBN 978-3-923211-64-7. [https://www.autonomie-und-chaos.de/theo-harych-hinter-den-schwarzen-waeldern-pdf PDF] &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rabenspuk.&amp;#039;&amp;#039; Erzählung in: &amp;#039;&amp;#039;Neue Deutsche Erzähler.&amp;#039;&amp;#039; 1951.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bärbels und Lothars schönster Tag.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1952.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Geiseltal.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1952.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Namen des Volkes?&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1958 (1962 als &amp;#039;&amp;#039;[[Mord ohne Sühne]]&amp;#039;&amp;#039; verfilmt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kurt Böttcher (Gesamtredaktion): [[Deutsches Schriftstellerlexikon|Lexikon deutschsprachiger Schriftsteller]] von den Anfängen bis zur Gegenwart. VEB Bibliographisches Institut Leipzig, 1974; Band 1, S. 327&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Serke]]: &amp;#039;&amp;#039;Zu Hause im Exil. Dichter, die eigenmächtig blieben in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Piper, München; Zürich 1998. ISBN 3-492-03981-2.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=theo-harych|lemma=Harych, Theo|autor=[[Carsten Wurm]]|band=1|idNum=1261}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118701916}}&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/24871 Theo-Harych-Archiv] im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118701916|LCCN=nr/92/35505|VIAF=116379624}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Harych, Theo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Mitteldeutschen Aufstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1958]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Harych, Theo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Dezember 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Doruchów|Doruchow]], Posen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Februar 1958&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ost-Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;F. Peter Müller</name></author>
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