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	<title>Theo Glinz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T12:52:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theo_Glinz&amp;diff=1025509&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mariusowitsch: /* Besprechungen */ Verlinkungen</title>
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		<updated>2025-04-25T21:16:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Besprechungen: &lt;/span&gt; Verlinkungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theo Glinz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. September]] [[1890]] in [[Lenzburg]] im [[Kanton Aargau]]; † [[10. Mai]] [[1962]] in [[Horn TG]] im [[Thurgau|Kanton Thurgau]]; [[Bürgerort|heimatberechtigt]] in [[St. Gallen]]) war ein [[Schweizer]] [[Künstler]], vor allem ein [[Maler]], [[Zeichnung (Kunst)|Zeichner]] und [[Grafiker]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Theo Glinz wuchs in Lenzburg auf, wo sein Vater [[Theophil Glinz]] als Zeichenlehrer an der Bezirksschule unterrichtete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glinz absolvierte eine Lehre als Stickereizeichner an der [[Textilmuseum St. Gallen|Stickereischule St. Gallen]]. Anschliessend ging er nach Paris, wo er Stoffmuster und Tapeten entwarf. 1911 hielt sich Glinz an der [[Akademie der Bildenden Künste München]] auf und wurde von [[Franz von Stuck]] unterrichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Akademie der Bildenden Künste München |url=https://matrikel.adbk.de/matrikel/mb_1884-1920/jahr_1911/matrikel-04073 |titel=1911, Matrikelbucheintrag für Theophil Glinz |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2020-03-16 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder in Paris wurde er Schüler von [[Édouard Vuillard]]. 1914 bis zum Kriegsende lebte Glinz im Gebiet der [[Sabiner Berge|Sabriner Berge]]. 1915 kehrte er in die Schweiz zurück und lebte zuerst in St. Gallen, dann als frisch verheirateter Ehemann im Schlösschen Wiggen oberhalb [[Rorschach]] und ab 1927 im [[Horn TG|Schloss Horn]] am [[Bodensee]]. Dort bewohnte der Kunstschaffende das Eingangsgeschoss vom Schloss und bemalte das Gewächshaus, das in den Jahren 2000/01 samt seinen Wandmalereien saniert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dort aus führten ihn seine Studienreisen nach [[England]], [[Korsika]] und das [[Kanton Tessin|Tessin]] in sein geliebtes [[Carona TI|Carona]]. In St. Gallen bewegte er sich in der Künstlerszene im legendären, 1972 abgebrochenen Hotel Schiff in der Multergasse.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Nekrolog für Theo Glinz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Thurgauer Jahrbuch]]&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 38, 1963, (archiviert in [[E-Periodica]]), abgerufen am 16. März 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Nachruf für Kunstmaler Theo Glinz (1890–1962).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Lenzburger Neujahrsblätter,&amp;#039;&amp;#039; Bd. 34, 1963, [[doi:10.5169/seals-918262#114]], S. 85–88 (archiviert in E-Periodica der ETH Zürich), abgerufen am 28. Mai 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der begabte Zeichner illustrierte die Bücher &amp;#039;&amp;#039;Die Kinder aus Nr. 67&amp;#039;&amp;#039; der bekannten [[Kinderbuch]]autorin [[Lisa Tetzner]], ebenso die zweibändige Erstausgabe &amp;#039;&amp;#039;[[Die schwarzen Brüder]]&amp;#039;&amp;#039; 1940/1941 von Lisa Tetzner/[[Kurt Held]] aus dem [[Verlag Sauerländer]]. Glinz schuf 1937 das imposante Wandbild &amp;#039;&amp;#039;Odysseus und Nausikaa&amp;#039;&amp;#039; vor dem Lehrerzimmer in der St. Galler [[Kantonsschule am Burggraben]]. Das Bild wurde 1991 bei Renovationsarbeiten überdeckt, mit leicht zu entfernender Farbe. Fünfzehn weitere Werke des Künstlers befinden sich im Besitz des Kantons St. Gallen. Bilder von Theo Glinz sind im Kunstkabinett des Museums Kornhaus in [[Rorschach]] zu sehen.&lt;br /&gt;
2023/2024 wurde im Rahmen der Sanierung des Kindergarten Bogenstrasse in [[Horn]] die drei Wandmalereien an der Südfassade wieder aufgefrischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste|liste=&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Südliche Landschaft&amp;#039;&amp;#039;, Ölbild&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kirche von Carona&amp;#039;&amp;#039;, Öl auf Holz&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grosse Gartenlandschaft&amp;#039;&amp;#039;, Öl auf Sperrholz&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Waldlichtung&amp;#039;&amp;#039;, Feder und Bleistift auf Papier&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Altenrhein&amp;#039;&amp;#039;, Öl auf Sperrholz&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bad Horn&amp;#039;&amp;#039;, Öl auf Leinwand, 1933.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Landschaft bei der Grünau, Horn&amp;#039;&amp;#039;, Federzeichnung auf Papier, 1941.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Er spricht zu seinem Volk&amp;#039;&amp;#039;, Öl auf Sperrholz, 1942.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Landarbeiter bei der Ruhepause&amp;#039;&amp;#039;, Öl auf Holz, 1947.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besprechungen ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
; «Er spricht zu seinem Volk»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1942, Öl auf Sperrholz, Format 54 × 65 cm, Privatbesitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ölbild &amp;#039;&amp;#039;Er spricht zu seinem Volk&amp;#039;&amp;#039; ist eine malerische Umsetzung der von [[Charlie Chaplin]] in [[Der grosse Diktator]] 1940 verfilmten Satire über den verfemten «Führer» des deutschen Nationalsozialismus, der in lächerlicher Weise dargestellt wurde. Das von Theo Glinz gemalte Bild und der von ihm gewählte Titel sind in doppelter Weise tiefgründig wie symbolisch. Auf einem Jahrmarkt spricht von einer überdachten Bühne aus ein Clown zu den dichtgedrängten Besuchern. Zur linken Seite des Clowns die rothaarige Eva, zu seinen Füssen, untergeordnet, das zu ihm hochsehende Volk, im Hintergrund das sich noch drehende Karussell. Das Volk staunt mit grossen Augen und offenen Mündern. Nur gerade drei Besucher sehen vermutlich anders, sie tragen eine (rote, grüne und blaue) Brille. «Und er sprach zu seinem Volke» ist der Urbibel, 2. Mose (Exodus) 1.9 entlehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; «Odysseus und Nausikaa»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937, Wandbild, Kunstsammlung des Kantons St. Gallen, Inv. Nr. 1184&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Szene, in der sich die Königstochter Nausikaa dem schiffbrüchigen Odysseus mutig entgegenstellt, während sich ihre Mägde furchtsam verkriechen, wurde in den Dreissigerjahren vom Maler, Zeichner und Grafiker Theo Glinz gemalt. Sie schmückte in der Kantonsschule am Burggraben die Wand vor dem Lehrerzimmer, zusammen mit der Darstellung der Heimkehr des Helden. Die beiden Szenen entstanden im Rahmen einer künstlerischen Neugestaltung der Kantonsschule, bei der auch die Künstler Chr. A. Egli, [[Josef Büsser]], [[August Wanner]] und Peter Fels zum Zuge kamen. Die Gemälde wurden 1991 bei der Renovation überdeckt, mit einer leicht zu entfernenden Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Theo Glinz: &amp;#039;&amp;#039;[https://opac.nebis.ch/F?func=direct&amp;amp;current_base=NEBIS&amp;amp;con_lng=GER&amp;amp;format=999&amp;amp;doc_number=004917997 Verlorene Moderne in der Ostschweiz. Junge St. Galler Kunst 1920–1940]&amp;#039;&amp;#039;. Ausstellungskatalog von Jost Kirchgraber und Richard Butz. Propstei, St. Peterzell 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{SIKART|4000051|Theo Glinz}}&lt;br /&gt;
* [https://swisscollections.ch/Record/9972407405805504 Nachlass Theo Glinz] in der [[Kantonsbibliothek St. Gallen|Kantonsbibliothek Vadiana St. Gallen]]&lt;br /&gt;
* {{Helveticat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11869541X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11869541X|VIAF=96321811}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Glinz, Theo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kanton Thurgau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Glinz, Theo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. September 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lenzburg]], Kanton Aargau&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Mai 1962&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Horn TG]], Kanton Thurgau&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mariusowitsch</name></author>
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