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	<title>Theklalerche - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theklalerche&amp;diff=1298849&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw am 14. April 2026 um 09:38 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-14T09:38:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Theklalerche&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Galerida theklae&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Alfred Brehm|A. E. Brehm]], 1857&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Galerida&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Lerchen&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Alaudidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Singvögel&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Passeri&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Sperlingsvögel&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Passeriformes&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Neukiefervögel&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Neognathae&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Thekla Lark - Marocco 07 3582 (16759996740).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Theklalerche (&amp;#039;&amp;#039;Galerida theklae&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:NovitatesZoologicae18 Pl10.png|mini|Vor allem in Nordafrika variiert die Art sehr deutlich: Abgebildet sind ein Vogel aus der nordöstlichen Küstenregion Algeriens (links), aus dem [[Atlas (Gebirge)|Atlas]] bei [[Batna]] (Mitte) und vom Nordrand der Sahara bei [[Douz]] (rechts)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theklalerche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Galerida theklae&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Vögel|Vogel]][[Art (Biologie)|art]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Lerchen]] (Alaudidae), deren Verbreitung von Südwesteuropa über große Teile Nordafrikas reicht. Außerdem ist die Art im östlichen Afrika in [[Eritrea]], [[Äthiopien]], [[Somalia]] und Nord[[kenia]] zu finden. Während die südwesteuropäischen Vögel stark der nahe verwandten [[Haubenlerche]] ähneln, sind die Populationen am Nordrand der [[Sahara]] sehr hell und sandfarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art wurde erstmals von [[Alfred Brehm|Alfred Edmund Brehm]]&amp;lt;ref&amp;gt;A. E. Brehm: &amp;#039;&amp;#039;Vorläufige Zusammenstellung der Vögel Spaniens mit kritischer Benutzung der bisher von spanischen Ornithologen herausgegebenen Verzeichnisse&amp;#039;&amp;#039;, in Allgemeine Deutsche Naturhistorische Zeitung, N.F. 3, Heft 12, 1857, S. 456, ([https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/?id=5363&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=597&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=482 Digitalisat]), siehe insbesondere die Fußnote: &amp;#039;&amp;#039;in sororis dilectae defunctae memoriam appellata&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; beschrieben und zu Ehren seiner früh verstorbenen Schwester Thekla Brehm (1833–1857) benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Viktor Wember: &amp;#039;&amp;#039;Die Namen der Vögel Europas – Bedeutung der deutschen und wissenschaftlichen Namen&amp;#039;&amp;#039;, Aula-Verlag, Wiebelsheim 2007, ISBN 3-89104-709-6, S. 151&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Theklalerche zählt zu den mittelgroßen Lerchenarten und ist mit einer Körperlänge von 15–17&amp;amp;nbsp;cm gut [[Haussperling|sperlingsgroß]]. Das Gewicht liegt bei 30–40&amp;amp;nbsp;g. Sie ist relativ kräftig gebaut und weist eine auffällige Haube auf. Die Flügel sind relativ kurz mit breiter Basis. Im zusammengelegten Zustand sind die Handschwingen kaum zu sehen. Die äußere Handschwinge ist stark verkürzt. Die [[Steuerfeder]]n sind relativ kurz, die hintere Zehe mit 9–14&amp;amp;nbsp;mm deutlich verlängert. Die Geschlechter unterscheiden sich nicht. Bei Vögeln im Jugendkleid ist die Haube kürzer, die Oberseite gefleckt und die Brust weniger kräftig gestrichelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[adult]]en Vögeln der [[Nominatform]] sind Scheitel und Oberseite graubraun mit kräftiger schwärzlicher Strichelung, die am Nacken feiner ist. Die Kopfzeichnung besteht aus einem weißlichen [[Überaugenstreif]] und einem dunklen Augenstreif, einem hellen [[Orbita]]lring und einem dunkel gesäumten, weißlichen [[Bartstreif]]. Der Schnabel ist dunkel hornfarben mit etwas aufgehellter Unterschnabelbasis. Die Unterseite ist weißlich, wobei Brustseiten und Flanken deutlich braunbeige getönt sind. Auf der unteren Kehle, der Brust und den Brustseiten zeigt sich eine dunkle Fleckung, die sich zu kräftigen Längsstreifen verdichtet. Die Schwingen sind dunkel olivbraun mit feinen beigen bis zimtrötlichen Säumen. Die Achselfedern und Unterflügeldecken sind gräulich. Der [[Bürzel]] ist nahezu ungezeichnet graubraun, die [[Schwanzdecken|Oberschwanzdecken]] sind rötlich getönt. Die mittleren Steuerfedern sind olivbraun bis grau, die folgenden schwärzlich und die äußeren rötlich-braun. Füße und Beine sind bräunlich bis gelblich-fleischfarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der teils recht ähnlichen Haubenlerche kann man die Theklalerche anhand des kürzeren, weniger stark herabgebogenen Schnabels und der etwas kürzeren, weniger zugespitzten Haube unterscheiden. Außerdem ist die Strichelung auf der Brust meist kräftiger. Im Flug sind die Unterflügeldecken grau – nicht rostbraun wie bei der Haubenlerche. Eine gute Unterscheidungsmöglichkeit bieten aber oft die unterschiedlichen Lebensraumpräferenzen. Die Theklalerche sitzt zudem häufiger auch auf Büschen oder kleinen Bäumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stimme ==&lt;br /&gt;
Der Gesang (Hörbeispiel&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url=http://www.xeno-canto.org/135572 | title=XC135572 · Theklalerche · Galerida theklae | publisher=xeno-canto.org | author=Fernand DEROUSSEN | date=2012-03-30 | accessdate=2019-11-11| language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;), der meist im Flug oder von einer [[Singwarte|Warte]] aus vorgetragen wird, ist eine etwas schleppende Reihe aus flötenden, zwitschernden und trällernden Lauten. Er ähnelt dem der Haubenlerche, ist aber etwas lieblicher, weicher und variabler. Oft werden Imitationen anderer Arten eingebaut. Der flötende Ruf (Hörbeispiel&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url=http://www.xeno-canto.org/149048 | title=XC149048 · Theklalerche · Galerida theklae | publisher=xeno-canto.org | author=Patrik Åberg | date=2013-03-31  | accessdate=2019-11-11| language=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) besteht meist aus mehreren Silben. Er ist variabler und energischer als der der Haubenlerche und wird meist auf der letzten Silbe betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung, Wanderungen und Bestand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Galerida theklae distribution map.png|mini|Verbreitungsgebiet der Theklalerche]]&lt;br /&gt;
In [[Europa]] kommt die Theklalerche in [[Spanien]], [[Portugal]] sowie auf den [[Balearische Inseln|Balearen]] und lokal im Südosten [[Frankreich]]s vor. Außerdem erstreckt sich das Areal in [[Nordafrika]] entlang des Nordrands der Sahara von [[Westsahara]] über [[Marokko]], [[Algerien]] und [[Tunesien]] bis in den Westen [[Libyen]]s sowie von dort zerstreut bis in den Westen [[Ägypten]]s. Weitere Teilareale finden sich am [[Horn von Afrika]], wo die Verbreitung von [[Eritrea]] südwärts über  [[Äthiopien]] bis in den Norden [[Kenia]]s reicht sowie weiter östlich große Teile Ostäthiopiens und Somalias umfasst. Die Art ist überall [[Standvogel]], lokal kann es aber zu teilweise recht weiträumigen [[Dismigration]]en kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theklalerche ist nicht bedroht und meist häufig. In Afrika zählt sie innerhalb ihres Verbreitungsgebiets oft zu den häufigsten Lerchenarten. Der Bestand auf der [[Iberische Halbinsel|Iberischen Halbinsel]] wurde in den frühen 1990er Jahren auf 1,4–1,7 Mio. Brutpaare geschätzt, von denen etwa 94 % auf Spanien entfielen. Die Art ist dort vor allem im Süden sehr häufig, nach Norden und Westen nimmt die Bestandsdichte ab. Der Bestand in Südfrankreich ist mit 10–100 Paaren nur sehr klein. Lokal sind die Bestände aufgrund von Bewässerung und Aufforstung zurückgegangen. Im Naturschutzgebiet [[Las Amoladeras]] bei [[Almería]] gab es einen deutlichen Rückgang, nachdem die Bejagung von Kaninchen und Füchsen eingestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Variation ==&lt;br /&gt;
Die geografische Variation ist bezüglich der Gefiederfärbung sehr ausgeprägt; weniger deutlich ist sie hinsichtlich Größe und Schnabellänge. Im Westen des Areals ist sie auffällig [[Kline (Biologie)|klinal]] ausgeprägt von oberseits graubraunen Vögeln in Spanien hin zu den sandfarbenen Populationen in der Sahara. Es werden zwölf Unterarten anerkannt. Die für Ost-Marokko beschriebene Unterart &amp;#039;&amp;#039;G. th. aguirrei&amp;#039;&amp;#039; wird meist zu &amp;#039;&amp;#039;G. th. ruficolor&amp;#039;&amp;#039; gestellt und bei der Unterart &amp;#039;&amp;#039;G. th. deichleri&amp;#039;&amp;#039; handelt es sich vermutlich um besonders ausgeblichene Vögel der Unterart &amp;#039;&amp;#039;G. th. carolinae&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;G. th. theklae&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Alfred Brehm|A. E. Brehm]]}}, 1857 – östliches und südliches Portugal, Spanien (mit Balearen) und äußerster Süden Frankreichs (Roussillon)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;G. th. erlangeri&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Ernst Hartert|Hartert]]}}, 1904 – nördliches Marokko&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;G. th. ruficolor&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Joseph Whitaker|Whitaker]]}}, 1898 – nordöstliches und mittleres Marokko, Küstenregionen Algeriens und nördliches Tunesien&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;G. th. theresae&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Richard Meinertzhagen|Meinertzhagen]]}}, 1939 – südwestliches Marokko und [[Westsahara]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;G. th. superflua&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Hartert}}, 1897 – Hochebene von Marrakesch im Nordosten Marokkos (östlich des [[Moulouya]]) und nördliches Algerien (südwärts bis zum [[Saharaatlas]]) ostwärts bis Tunesien&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;G. th. carolinae&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Carlo von Erlanger|Erlanger]]}}, 1897 – nördliche Sahara vom äußersten Osten Marokkos (Figuig) ostwärts bis ins nordöstliche Libyen, wahrscheinlich auch äußerster Nordwesten Ägyptens (Salum)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;G. th. praetermissa&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|[[William Thomas Blanford|Blanford]]}}, 1869) –  [[Hochland von Abessinien]] vom südlichen [[Eritrea]] südwärts bis ins mittlere [[Äthiopien]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;G. th. huei&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Christian Érard|Érard]] &amp;amp; [[René de Naurois|de Naurois]]}}, 1973 – südliche Mitte Äthiopiens (Bale Mountains, [[Oromia]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;G. th. huriensis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Benson}}, 1947 – südliches Äthiopien und nördliches [[Kenia]] (Huri Hills südwärts bis [[Marsabit]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;G. th. ellioti&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Hartert}}, 1897 – nördliches und mittleres [[Somalia]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;G. th. harrarensis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Érard &amp;amp; [[Guy Jarry|Jarry]]}}, 1973 – östliches Äthiopien ([[Harar]], [[Jijiga]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;G. th. mallablensis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Peter Colston|Colston]]}}, 1982 – Küsten des südlichen Somalias&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterart &amp;#039;&amp;#039;G. th. erlangeri&amp;#039;&amp;#039; ist dunkler als die Nominatform und weist die kräftigste Strichelung und einen längeren Schnabel auf. &amp;#039;&amp;#039;G. th. ruficolor&amp;#039;&amp;#039; ist etwas heller mit rötlichen Federsäumen auf der Oberseite und einer schwächeren Strichelung der Unterseite. Die ähnliche &amp;#039;&amp;#039;G. th. theresae&amp;#039;&amp;#039; ist oberseits noch rötlicher und am ganzen Körper feiner gestrichelt. &amp;#039;&amp;#039;G. th. superflua&amp;#039;&amp;#039; ist oberseits heller bis hin zu grau oder sandfarben, unterseits intensiver weiß und an Oberseite und Brust weniger deutlich gestrichelt. Die kleine und sehr helle Form &amp;#039;&amp;#039;G. th. carolinae&amp;#039;&amp;#039; ist oberseits hell sandfarben bis gräulich, mit einem zartrosa Anflug, sehr reduzierter Strichelung und weitgehend weißer Unterseite mit zart rosafarbener Tönung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ostafrikanischen Formen &amp;#039;&amp;#039;G. th. praetermissa&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;G. th. huei&amp;#039;&amp;#039; sind klein und dunkel mit oberseits kräftiger Strichelung, gelblichbrauner Unterseite und relativ feiner Brustzeichnung. Bei &amp;#039;&amp;#039;G. th. huei&amp;#039;&amp;#039; ist die Oberseite am kräftigsten sowie schwärzlich gestrichelt. &amp;#039;&amp;#039;G. th. huriensis&amp;#039;&amp;#039; ist hingegen oberseits heller mit kräftiger gestreifter Haube, weißerer Kehle und rosa getöntem Bauch. Die ähnliche Form &amp;#039;&amp;#039;G. th. ellioti&amp;#039;&amp;#039; ist oberseits noch heller und eher rötlich sandfarben. &amp;#039;&amp;#039;G. th. harrarensis&amp;#039;&amp;#039;ist wiederum dunkler mit breiterer Strichelung und kleinerem Schnabel. &amp;#039;&amp;#039;G. th. mallablensis&amp;#039;&amp;#039; ist recht grau gefärbt – ihr fehlen die warmen Töne. Das Gefieder der Oberseite ist hell gesäumt, die Brust recht kräftig gestrichelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Die Theklalerche besiedelt hügelige bis zerklüftete Felslandschaften mit einem großen Anteil an unbewachsenem, meist felsigem Untergrund oder halbtrockenen Weideflächen. Der Bewuchs kann mit 1–1,5 m verhältnismäßig hoch sein; es muss aber immer ein genügend großer Anteil an kurzrasigen oder unbewachsenen Flächen vorhanden sein. Im Mittelmeerraum brütet die Art an entsprechenden Orten in der Buschsteppe sowie in Gebüschformationen unterschiedlicher Zusammensetzung und ist auch in trockengefallenen Flussbetten mit zerstreutem [[Oleander]] zu finden. Gelegentlich werden auch [[Olivenbaum|Oliven-]] oder [[Mandelbaum]]haine oder [[Weinberg]]e als [[Habitat]] angenommen, Getreideäcker aber gemieden. Im Süden des Verbreitungsgebiets lebt sie auch in Wüsten- und Halbwüstenhabitaten sowie niedrigwüchsiger Dornstrauchsavanne. In Kenia ist sie in der Lavawüste häufig. Die Höhenverbreitung liegt zwischen 50 und 2200&amp;amp;nbsp;m, meist aber unter 1000&amp;amp;nbsp;m. Im Süden ist sie teils noch in 3200&amp;amp;nbsp;m Höhe zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ernährung ==&lt;br /&gt;
Die Theklalerche ernährt sich vorwiegend von [[Insekten]], anderen [[Gliederfüßer]]n und Sämereien sowie zu einem geringeren Anteil von frischen Pflanzenbestandteilen. Während im Frühjahr hauptsächlich Insekten erbeutet werden, steigt im Sommer der Anteil an Sämereien, derweil von Spätsommer bis Herbst Sämereien und Schösslinge überwiegen. Nestlinge werden überwiegend mit Wirbellosen wie [[Heuschrecken]], [[Webspinnen|Spinnen]], Raupen, [[Fangschrecken]] und [[Käfer]]n gefüttert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nahrung wird meist am Boden gesucht, wobei auch kleine Steine umgedreht werden. Außerhalb der Brutzeit bilden sich kleine Trupps von bis zu 10, seltener auch 20 Individuen. Dabei vergesellschaftet sich die Theklalerche teilweise auch mit anderen Arten wie [[Stummellerche]]n, [[Saharaohrenlerche]]n oder auch Haubenlerchen. Sie ist in der Lage, Schneckenhäuser aufzubrechen, indem sie sie gegen Steine oder Felsen schlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Galerida theklae MHNT 232 Laghouat Algérie.jpg|mini|Eier der Theklalerche]]&lt;br /&gt;
Theklalerchen führen eine [[Monogamie|monogame]] Saisonehe, es wurden jedoch auch Fremdvaterschaften nachgewiesen. Es finden im Allgemeinen ein bis zwei, in Spanien manchmal sogar drei Jahresbruten statt. Die Brutzeit liegt zwischen Februar und Juni, wobei die meisten Bruten ab Mai erfolgen. Im südlichen Somalia wurden auch im Januar und Juli Gelege festgestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hbw&amp;quot;&amp;gt;De Juana et al. (2004), siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Männchen besetzt ein Revier und singt von Warten und im niedrigen Singflug, seltener auch in hoch kreisenden Singflügen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hbw&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Nest ist eine Mulde, die auf dem Boden unter Sträuchern oder Grasbüscheln angelegt und mit feinen Grashalmen ausgekleidet wird,&amp;lt;ref name=&amp;quot;hbw&amp;quot; /&amp;gt; wobei die napfförmige Polsterung meist etwas den Muldenrand überragt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;harrison&amp;quot;&amp;gt;C. Harrison, P. Castell, H. Hoerschelmann: &amp;#039;&amp;#039;Jungvögel, Eier und Nester der Vögel Europas, Nordafrikas und des Mittleren Ostens&amp;#039;&amp;#039;, Aula Verlag, Wiebelsheim 2004, ISBN 3-89104-685-5, S. 206/345&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Innendurchmesser beträgt 8–9&amp;amp;nbsp;cm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hbw&amp;quot; /&amp;gt; Beide Partner beteiligen sich am Bau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;harrison&amp;quot; /&amp;gt; Das Gelege besteht aus 3–5, seltener bis zu 7&amp;lt;ref name=&amp;quot;hbw&amp;quot; /&amp;gt; glänzenden Eiern, die auf weißlichem oder hellgrauem Grund gelblich, beigebraun oder grau gesprenkelt bis gefleckt sind, wobei sich die Sprenkelung am stumpfen Pol verdichten kann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;harrison&amp;quot; /&amp;gt; Sie sind etwa 23 × 17&amp;amp;nbsp;mm&amp;lt;ref name=&amp;quot;harrison&amp;quot; /&amp;gt; groß und werden etwa 12 Tage lang vom Weibchen bebrütet. Die Bebrütung beginnt mit dem letzten oder vorletzten Ei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hbw&amp;quot; /&amp;gt; Die Jungen werden von beiden Eltern gefüttert und verlassen das Nest nach 9 Tagen, gelegentlich aber auch später, wenn keine Störungen am Nest auftreten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hbw&amp;quot; /&amp;gt; Mit 15 Tagen sind sie flügge, werden aber oft noch einige Zeit gefüttert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;harrison&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruterfolg ist oft gering und die Verluste betragen oft zwischen 80 und 90 %.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hbw&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eduardo de Juana, Francisco Suárez, Arnau Bonan: &amp;#039;&amp;#039;Thekla Lark (Galerida theklae).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Josep del Hoyo]], Andrew Elliott, [[David A. Christie]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Handbook of the Birds of the World]].&amp;#039;&amp;#039; Band 9: &amp;#039;&amp;#039;Cotingas to Pipits and Wagtails.&amp;#039;&amp;#039; Lynx Edicions 2004 (Revision 2012), S. 596.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0|1=Galerida theklae|2=Theklalerche (&amp;#039;&amp;#039;Galerida theklae&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* Javier Blasco-Zumeta, Gerd-Michael Heinze: [http://blascozumeta.com/specie_files/09730_Galerida_theklae_E.pdf Geschlechts- und Altersbestimmung] (PDF-Datei, englisch)&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
| Year           = 2017&lt;br /&gt;
| ID             = 22717387&lt;br /&gt;
| ScientificName = Galerida theklae&lt;br /&gt;
| YearAssessed   = 2017&lt;br /&gt;
| Assessor       = BirdLife International&lt;br /&gt;
| Download       = 12. September 2021&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Avibase|ID=5351025CD2FE0285|ScientificName=Galerida theklae|CommonName=Theklalerche}}&lt;br /&gt;
* {{eBird.org |ID= thelar1 |Name= Theklalerche  (&amp;#039;&amp;#039;Galerida theklae&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{xeno-canto|ID=Galerida-theklae|ScientificName=Galerida theklae|Name=Theklalerche}}&lt;br /&gt;
* [http://www.vogelfedern.de/tl.htm Federn der Theklalerche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
Sofern nicht anders angegeben stammen die Informationen des Artikels aus dem &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Birds of the World&amp;#039;&amp;#039; (s. o.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lerchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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