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	<title>Thekenschaaf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Grundausstattung: lf</title>
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		<updated>2025-01-10T20:31:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Beichtstuhl-4.jpg|mini|hochkant|Thekenschaaf im Kölner [[Haus Töller]] – Hausflurseite]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thekenschaaf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Kölsch (Sprache)|Kölsch]] für „Thekenschrank“) ist der traditionelle Sitz- und Arbeitsplatz für den [[Gastwirt]] in [[Köln]]er [[Brauhaus|Brauhäusern]] und [[Gaststätte|Gastwirtschaften]], von dem aus der Geschäftsbetrieb überwacht und gesteuert wird. Das meist als halboffene hölzerne [[Kabine]] in die Einrichtung integrierte kleine Büro wird aufgrund seines Erscheinungsbildes auch &amp;#039;&amp;#039;[[Beichtstuhl]]&amp;#039;&amp;#039;, aufgrund seiner Funktion auch &amp;#039;&amp;#039;[[Kontor|Kontörchen]]&amp;#039;&amp;#039; und in der Kurzform einfach &amp;#039;&amp;#039;Theke&amp;#039;&amp;#039; genannt. Die Einrichtung existiert noch in einigen Kölner Brauhäusern, obwohl sie nach der Einführung elektronischer Kassen- und Abrechnungssysteme heute nur noch selten für ihren ursprünglichen Zweck genutzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Mathar, Spiegel: &amp;#039;&amp;#039;Kölsche Bier- und Brauhäuser.&amp;#039;&amp;#039; S. 131.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Thekenschaaf&amp;#039;&amp;#039; setzt sich aus [[Theke]] und „Schaaf“ zusammen. Der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;Schaaf&amp;#039;&amp;#039; ist auf das [[althochdeutsch]]e „scaf“ oder „scaph“ für &amp;#039;&amp;#039;Gefäß&amp;#039;&amp;#039; beziehungsweise &amp;#039;&amp;#039;Schöpfgefäß&amp;#039;&amp;#039; zurückzuführen. Gleichbedeutend sind das mittelhochdeutsche „schaf“, das [[Altenglisch|angelsächsische]] „scap“ und das [[Englische Sprache|englische]] „skep“. Im Mittelalter fand eine Entwicklung des Begriffs „Schaff“ von einem Behälter mit Holzwänden zu einem verschließbaren Schrank statt.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. das aktuelle niederdeutsche Wort „[[Schapp (Möbel)|Schapp]]“ für „Schrank“, „Kasten“, das auch in der Seemannssprache verwendet wird&amp;lt;/ref&amp;gt; In Köln ist die Verwendung dieser Bezeichnung für einen Schrank ab dem 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert nachweisbar; nach dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert dann als „Schaaf“, etwa wie in &amp;#039;&amp;#039;Kleiderschaaf&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Wandschaaf&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Eintrag „Schaaf“ in Adam Wrede: &amp;#039;&amp;#039;Neuer Kölnischer Sprachschatz&amp;#039;&amp;#039;, Greven Verlag, Köln, 9.&amp;amp;nbsp;Auflage 1984, ISBN 3-7743-0155-7&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Aachen]] war nur der Begriff „Theke“ für den erkerartig vorgebauten Sitz des Wirtes gebräuchlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wörterbuch&amp;quot;&amp;gt;Karl Meisen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rheinisches Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Achter Band, Klopp Verlag, Berlin, 1958–1964, S. 1171.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Koelnische-bierwirtschaft-grundriss.jpg|mini|hochkant|links|Erdgeschoss einer Bierwirtschaft aus dem 17. Jahrhundert mit Thekenschaaf]][[Datei:Koelnische-bierwirtschaft-vorraum-schreiterer.jpg|mini|Ansicht des Vorraumes einer Bierwirtschaft aus dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert mit Schwemme und Thekenschaaf]]&lt;br /&gt;
Wann das erste Gasthaus ein Thekenschaaf einführte, ist nicht genau überliefert. Eine Erklärung für die Einführung des „Beichtstuhls“ liefert der ab dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert verbreitete typische Grundriss kleiner Hausbrauereien in Köln.&amp;lt;ref&amp;gt;Edmund Renard: &amp;#039;&amp;#039;Berühmte Kunststätten.&amp;#039;&amp;#039; Band 78: &amp;#039;&amp;#039;Köln.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Seemann, Leipzig 1907, S. 180.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie bei einem Wohnhaus lag hinter der Eingangstür zunächst ein Haus- oder Vorflur, der seitwärts in die Gast- oder Bierstube, geradeaus aber zur [[Brauerei]] und in den Keller führte. Genutzt wurde der Flur nicht nur als Durchgang: Er war Schankraum (Kölsch: &amp;#039;&amp;#039;et Zappes&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.koelsch-woerterbuch.de/zappes-auf-deutsch-1590.html &amp;#039;&amp;#039;Kölsch-Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;) zum Zapfen des [[Bier]]es von der Fassbank und Anlaufstelle für den Kleinverkauf außer Haus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text= Hier wird das Bier für die ganze Wirthschaft vom Fasse verzapft; hier laufen die Bediensteten der Nachbarn vor Essenszeit in Schaaren heran, um den Mittags- oder Abendtrunk zu holen; hier werden die Stehschoppen getrunken, und hier müssen alle Gäste passieren, um in die Wirthschaftsräume zu gelangen, sofern sie es nicht vorziehen, in dem Vorraume gleich Platz zu nehmen (…)&lt;br /&gt;
|Quelle=Verband Deutscher Architekten und Ingenieure-Vereine, 1888&lt;br /&gt;
|ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;Köln und seine Bauten&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Köln und seine Bauten&amp;#039;&amp;#039;, Festschrift zur VIII. Wanderversammlung des Verbandes Deutscher Architekten und Ingenieure-Vereine in Köln vom 12. bis 16. August 1888, Köln, 1888, S. 611–612.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Schwemme (Gastronomie)#Bedeutung im Kölner Raum|Schwemme]] diente auch dem Aufenthalt von Gästen, denen das Betreten der Gaststube nicht gestattet war. In der [[Freie Reichsstadt|Reichsstadt]] Köln durften etwa der [[Scharfrichter|Henker]] und seine Knechte, die [[Abdecker]], die Diener des [[Gewaltgericht]]s und auch die [[Funke (Karneval)|Stadtsoldaten]] ein Gasthaus nicht betreten, sondern nur dessen Hausflur aufsuchen. In der [[Franzosenzeit]] beendete man diese „Klassengesellschaft“. Trotzdem war auch danach noch eine [[Sozialstruktur|schichtspezifisch]] unterschiedliche Nutzung von Schwemme und Gaststube verbreitet, die für „gewisse Klassen“&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Menden: &amp;#039;&amp;#039;Köln am Rhein vor hundert Jahren – Sittenbilder nebst historischen Andeutungen und sprachlichen Erklärungen&amp;#039;&amp;#039; im Nachdruck des im Jahre 1862 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Köln am Rhein vor fünfzig Jahren&amp;#039;&amp;#039; erschienenen Buches, Verlag Stauff &amp;amp; Cie., Köln, 1913, S. 109.&amp;lt;/ref&amp;gt; nach wie vor das Bier im Hausflur vorsah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gast- und Brauhäusern mit diesem Grundriss, heute noch vertreten im [[Brauerei Päffgen|Brauhaus Päffgen]] und im [[Haus Töller]], wurde das Thekenschaaf als Sitz für Wirt und Wirtin in die Wand zwischen Gaststube und Schwemme eingebaut, mit einem schalterähnlichen, meist runden Glasabschluss zur Flurseite hin versehen. Dies ermöglichte dem Wirt die Beobachtung beider Räume mit Publikumsverkehr und einen guten Blick auf die Bierfässer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit dürfte das Bestreben, Gäste und [[Köbes]]se im gesamten Betrieb gleichermaßen im Blick zu behalten, zur Einführung des Thekenschaafs geführt haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Köln und seine Bauten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussehen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Beichtstuhl-3.jpg|mini|Thekenschaaf „Haus Töller“ mit Schreibtisch, Gaststubenseite]]&lt;br /&gt;
Thekenschaafe sind Konstruktionen aus dunkel gefärbtem Holz, meist nach einer Seite offen und zur anderen Seite mit Glasfenstern versehen. In der ursprünglichen Form ragt das verglaste Schaaf als halbkreisförmiger [[Erker]] aus der Gaststube in den Hausflur. Eine Öffnung ermöglicht Gespräche zur anderen Seite und dient auch als Durchreiche. Diese konnte in manchen Ausführungen mit einem Schiebefenster verschlossen werden, dem &amp;#039;&amp;#039;Thekerüttsche&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Rüttsche&amp;#039;&amp;#039;, Verniedlichung des kölschen &amp;#039;&amp;#039;Rutt&amp;#039;&amp;#039; für „Fensterscheibe“&amp;lt;ref&amp;gt;Adam Wrede: &amp;#039;&amp;#039;Neuer Kölnischer Sprachschatz.&amp;#039;&amp;#039; Einträge „Thekerüttsche“ und „Rutt“.&amp;lt;/ref&amp;gt;). Im Äußeren ähnelt der Beichtstuhl einem alten Bank- oder Fahrkartenschalter – innen befindet sich eine fest eingebaute Doppelbank mit gegenüberliegenden Sitzen für Wirt und Wirtin, in der Mitte ein kleiner Zahl- und Schreibtisch. Dieser konnte einen „Thekenschlitz“ für [[Biermarke]] oder Kleingeld haben, der ins „Thekenschöttche(n)“ darunter führte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wörterbuch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa ab der zweiten Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts nahmen andere Einbauorte und Bauformen zu. Rechteckige Grundrisse, die Verwendung von [[Stuhl (Möbel)|Stühlen]] statt eingebauter Bänke oder die Integration eines Thekenschaafs in einen [[Theke|Tresen]], wie etwa im 1858 gegründeten [[Brauerei zur Malzmühle|Brauhaus zur Malzmühle]], veränderten das Bild des Thekenschaafs. Im 1913 gegründeten &amp;#039;&amp;#039;[[Em Golde Kappes]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Köln-Nippes]]) lag das Thekenschaaf bis zu einem Umbau im Jahr 2009&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Rückkehr des Goldes nach Nippes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Kölner Stadt-Anzeiger]].&amp;#039;&amp;#039; 5. Oktober 2009, [https://www.ksta.de/redaktion/wiedereroeffnung-die-rueckkehr-des-goldes-nach-nippes-287592 ksta.de], abgerufen am 8. Juni 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; zwischen Tresen und Küche und bot Sichtkontakt in beide Räume.&amp;lt;ref&amp;gt;Mathar / Spiegel, S. 135&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher dienen Schubladen und Fächer der Aufbewahrung von Büromaterial, Kassenbeständen, [[Essbesteck]] und Verbrauchsmaterialien für den gastronomischen Betrieb. Schlüssel für Türen und Schränke hängen übersichtlich an angebrachten Haken. In manches Thekenschaaf wurden zentrale Lichtschalter oder [[Elektrische Sicherung|Sicherungen]] integriert. Äußerlich fallen einige Beichtstühle durch reiche Verzierungen, etwa in Form von [[Schnitzen|Schnitzwerk]] oder schmuckvollen [[Jugendstil]]elementen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Biermarken-2-toeller.jpg|mini|[[Biermarke]] auf dem Thekenschaaf; die kleinen Marken stehen für ein Bier, die großen für einen Kranz]]Das Thekenschaaf war in seiner traditionellen Funktion der Arbeitsplatz des Wirtes oder eines von ihm beauftragten Aufsehers, genannt „[[Baas (Beruf)|Baas]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Echte Kölsche Wirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; [https://www.koelner-brauerei-verband.de/historie/brauhauskultur/koelsches-brauhaus-funktion-und-eigenart.html Website des Kölner Brauerei-Verbandes], abgerufen am 8. Juni 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der Aufsicht über die [[Köbes]]se behielt man die Gäste und deren Verhalten im Auge, wobei einigen Wirten eine besondere Strenge nachgesagt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Der um die Wende 19. / 20. Jahrhundert das Haus Töller führende Wirt Theodor Töller, genannt „Döres“, soll beispielsweise keinen Tabakgenuss in seinem Lokal geduldet und peinlichst darauf geachtet haben, dass Gäste niemals Zeitungen unterschiedlicher politischer Ausrichtung zusammen legten; Heinz Magka: &amp;#039;&amp;#039;Das Haus Töller - aus der Geschichte einer kölschen Kneipe.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Oberberg. Bote, Köln, 1937, S.&amp;amp;nbsp;9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Se passe op alles op un mache Häufjer, schichten die Jröschelcher un Märkelcher openander“ – „Sie passen auf alles auf und machen Häufchen, schichten Groschen und Markstücke aufeinander“ lautet eine zeitgenössische Beschreibung der Personen im Beichtstuhl.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach Adam Wrede: &amp;#039;&amp;#039;Neuer Kölnischer Sprachschat.&amp;#039;&amp;#039; Eintrag „Theke“&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der Verwaltung der Kasse diente das &amp;#039;&amp;#039;Kontörchen&amp;#039;&amp;#039; ursprünglich auch der Qualitätskontrolle, wenn die Köbesse mit jedem [[Kölsch (Bier)|Kölschkranz]] und jedem [[Gericht (Speise)|Gericht]] vor dem Servieren das Schaaf passieren mussten. Wertvolle Güter wie [[Vollkornbrot|Schwarzbrot]], [[Butter]], [[Essig]] und [[Pflanzenöle|Öl]], [[Zigarre]]n und [[Spirituosen]] wurden im Thekenschaaf unter Aufsicht aufbewahrt und ausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Köbesse gaben hier ihre metallenen [[Biermarke]]n ab, die in einem auf der Tischplatte des Schaafs angebrachten Metallwinkel aufgereiht werden konnten. Der Wirt konnte so auf einen Blick sehen, wie viele Gläser Bier aus dem offenen Fass gezapft wurden und so rechtzeitig erkennen, wann ein neues angeschlagen werden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für Beschwerden der Gäste, Anfragen nach einem „Deckel“ (Kredit) oder zum Telefonieren war der Beichtstuhl die Anlaufstelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Mathar / Spiegel, S.&amp;amp;nbsp;133.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zudem ermöglichte der Sitzplatz für die Wirtsleute engen Kontakt zu den auf der Gaststubenseite in der Nähe befindlichen [[Stammtisch]]en:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text= Dieser so genannten Theke zunächst hatten gemeinlich die Stammgäste, die mancherlei Vorrechte genossen, ihren bestimmten Tisch (der alte Stammgast war stets eine Art Familienmitglied).&lt;br /&gt;
|Quelle= Verband Deutscher Architekten und Ingenieure-Vereine, 1888&lt;br /&gt;
|ref= &amp;lt;ref name=&amp;quot;Köln und seine Bauten&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Verwendung des Schaafs umfasst in den meisten Fällen nur Teilaufgaben der früheren Aufgabenstellung – in viele Gaststuben hat eine elektronische [[Registrierkasse]] Einzug gehalten, die manuelle Abrechnungsvorgänge überflüssig gemacht hat. Die Beichtstühle dienen teils nur noch der Zierde, teils sind kleine Büros darin untergebracht. Der Verkauf von „[[Pittermännchen]]“ (Fassbier) an Privatkunden wird in den Hausbrauereien oft über das Thekenschaaf abgewickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gast- und Brauhäuser mit Thekenschaaf ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Thekenschaaf-e-Malzmühle-005.JPG|mini|hochkant|Brauerei zur Malzmühle; Kombination des Thekenschaafs mit einem Tresen]]&lt;br /&gt;
* Brauhaus [[Früh (Brauerei)|Früh]] am Dom, Köln-Altstadt-Nord&lt;br /&gt;
* Brauhaus Stüsser, [[Neusser Straße 47 (Köln)|Neusser Straße 47]], [[St. Agnes (Köln)|Agnesviertel]], [[Köln-Neustadt-Nord]]&lt;br /&gt;
* [[Brauerei zur Malzmühle]], [[Köln-Altstadt-Nord]] – ständig besetzt als Kasse&lt;br /&gt;
* [[Peters Kölsch|Brauhaus Peters]], Mühlengasse, Köln-Altstadt-Nord&lt;br /&gt;
* Wirtshaus „Em Krützche“, Köln-Altstadt-Nord&lt;br /&gt;
* [[Brauhaus Sion]], Unter Taschenmacher, Köln-Altstadt-Nord&lt;br /&gt;
* Pfaffen Brauerei, Köln-Altstadt-Nord&lt;br /&gt;
* Brauhaus Schreckenskammer, Köln-Altstadt-Nord – stillgelegter Doppelbank-Beichtstuhl zwischen Schankraum und Gaststube&lt;br /&gt;
* [[Em Golde Kappes]], [[Köln-Nippes]]&lt;br /&gt;
* [[Em kölsche Boor]], Eigelstein, Köln-Altstadt-Nord – Jugendstilbeichtstuhl ohne Verglasung&lt;br /&gt;
* Füchschen, [[Düsseldorf]] – Beichtstuhl in der Schwemme zum Verkauf von Flaschen- und Fassbier sowie Tabakwaren&lt;br /&gt;
* [[Gaffel Haus]] am [[Alter Markt (Köln)|Alter Markt]]&amp;lt;!--wird nicht flektiert--&amp;gt;, Köln-Altstadt-Nord&lt;br /&gt;
* Haus Unkelbach, [[Köln-Sülz]]&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Imgrund: &amp;#039;&amp;#039;Haus Unkelbach - Ein weiter Bogen.&amp;#039;&amp;#039; In: 111 Kölner Kneipen, die man kennen muss. Emons 2012, ISBN 978-3-89705-838-5; S. 108–109&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Brauerei Päffgen]], Köln-Altstadt-Nord – neben Haus Töller das einzige Thekenschaaf in der ursprünglichen Anordnung zwischen Gaststube und Flur/Schwemme.&lt;br /&gt;
* [[Haus Töller]], [[Köln-Altstadt-Süd]] – weitgehend ursprüngliche Verwendung unter Einsatz von Biermarken, Ausgabe von Tabakwaren, [[Solei]]ern und Besteck&lt;br /&gt;
* [[Brauerei &amp;amp; Brennerei Gebrüder Sünner|Sünner-Keller]] (Brauhaus), [[Köln-Kalk]]&lt;br /&gt;
* Zum Alten Brauhaus, [[St. Severin (Köln)|Severinsviertel]], [[Köln-Altstadt-Süd]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Lambert Macherey&lt;br /&gt;
   |Titel=Kölner Kneipen im Wandel der Zeit (1846 bis 1921)&lt;br /&gt;
   |Verlag=Selbstverlag des Verfassers&lt;br /&gt;
   |Ort=Köln, DuMont&lt;br /&gt;
   |Datum=&lt;br /&gt;
   |Kommentar=etwa 1921}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Detlef Rick, Janus Fröhlich&lt;br /&gt;
   |Titel=KölschKultur&lt;br /&gt;
   |Verlag=Emons&lt;br /&gt;
   |Ort=Köln&lt;br /&gt;
   |Datum=2005&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-89705-377-2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Rudolf Spiegel, Franz Mathar&lt;br /&gt;
   |Titel=Kölsche Bier- und Brauhäuser&lt;br /&gt;
   |Verlag=Greven&lt;br /&gt;
   |Ort=Köln&lt;br /&gt;
   |Datum=1989&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7743-0248-0}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Bernd Imgrund&lt;br /&gt;
   |Titel=111 Kölner Kneipen, die man kennen muss&lt;br /&gt;
   |Verlag=Emons&lt;br /&gt;
   |Ort=Köln&lt;br /&gt;
   |Datum=2012&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-89705-838-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesprochene Version&lt;br /&gt;
|datei=De-Thekenschaaf-article.ogg&lt;br /&gt;
|länge=09:42 min&lt;br /&gt;
|größe=3,43 MB&lt;br /&gt;
|version=60907519&lt;br /&gt;
|datum=8. Juni 2009&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|2. März 2009|57325199}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gastronomie als Thema]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essen und Trinken (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gastronomiemöbel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bier (Köln)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grundausstattung</name></author>
	</entry>
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