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	<title>Thebaische Legion - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Thebaische_Legion&amp;diff=22868&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MenkinAlRire: /* Martyrium im Rheinland */ textschludrigkeit korrigiert</title>
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		<updated>2026-03-10T13:19:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Martyrium im Rheinland: &lt;/span&gt; textschludrigkeit korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die legendarische christliche Märtyrerlegion. Für die Eliteeinheit im antiken Griechenland siehe [[Heilige Schar (Theben)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Zentralbibliothek Solothurn - DIE THEBAISCHE SCHAAR - aa0204.tif|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Die Thebaische Schaar&amp;#039;&amp;#039;, [[Lithografie]], zwischen 1830 und 1850]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cathedral Fribourg vitrail Maertyrer 05.jpg|mini|hochkant|[[Józef Mehoffer]]: Hl. Mauritius, Detail aus dem &amp;#039;&amp;#039;Märtyrerfenster&amp;#039;&amp;#039; (1898–1899) in der [[St. Nikolaus (Freiburg im Üechtland)|Kathedrale von Freiburg]], Schweiz]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thebaische Legion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oft auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thebäische Legion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{laS|Legio Thebaica}}) war entsprechend der [[Christentum|christlichen]] Überlieferung eine [[römische Legion|Legion]] der römischen Armee, deren sämtliche Mitglieder gegen Ende des 3. Jahrhunderts den [[Märtyrer]]tod erlitten haben sollen. Vor allem im [[Mittelalter]] war diese Legende sehr populär, und sowohl die ganze Legion als auch einzelne Mitglieder waren Gegenstand intensiver Verehrung. Die Existenz der Legion ist nach modernen Forschungserkenntnissen jedoch höchst zweifelhaft und gilt den meisten [[Althistoriker]]n als unhistorische Fiktion. Als Gedenktage der Mehrheit der Märtyrer generell gelten der 10. Oktober und der 11. September.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellenlage ==&lt;br /&gt;
Die Berichte über die angebliche Existenz und Geschichte der Thebaischen Legion stützten sich über viele Jahrhunderte im Wesentlichen auf die um 430/40&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gelpke&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Friedrich Gelpke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kirchengeschichte der Schweiz unter der Römer-, Burgunder- und Allemannenherrschaft.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der J. Dalp’schen Buchhandlung, Bern 1856, S. 53.&amp;lt;/ref&amp;gt; entstandene [[spätantike]] Schrift &amp;#039;&amp;#039;passio Acaunensium martyrum&amp;#039;&amp;#039; des um 450 verstorbenen Lyoner Bischofs [[Eucherius von Lyon|Eucherius]], in der dieser bekundete, „er wolle mit seiner Schrift zu Ehren des Ereignisses (&amp;#039;&amp;#039;pro honore gestorum&amp;#039;&amp;#039;) und mit Glaubwürdigkeit (&amp;#039;&amp;#039;fide&amp;#039;&amp;#039;) berichten, was geschah, um damit zu verhindern, dass das ruhmreiche Martyrium der Thebäischen Legion aus dem Gedächtnis der Menschen entschwinde“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dmgh.de/mgh_ss_rer_merov_3/index.htm#page/20/mode/1up |titel=Passio Acaunensium martyrum |werk=[[Monumenta Germaniae Historica]] Scriptores rerum Merovingicarum, Passiones I |seiten=20–41 |abruf=2023-10-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;speidel&amp;quot;&amp;gt;Alexander Speidel: {{Webarchiv|url=http://www.mavors.org/PDFs/ThebaeischeLegion.pdf |wayback=20130108041134 |text=&amp;#039;&amp;#039;Die Thebäische Legion und das spätrömische Heer&amp;#039;&amp;#039;. |archiv-bot=2019-05-18 04:28:01 InternetArchiveBot }} (PDF; 141 kB) abgerufen am 24. November 2006&amp;lt;/ref&amp;gt; Eucherius stützt sich auf eine mündliche Überlieferungskette über den Bischof [[Isaak von Genf]], der sich wiederum auf Bischof [[Theodor von Sitten]] bezog,&amp;lt;ref name=&amp;quot;beissel&amp;quot;&amp;gt;[[Stephan Beissel]]: &amp;#039;&amp;#039;[[s:Das Martyrthum des hl. Victor und seiner Genossen|Das Martyrthum des hl. Victor und seiner Genossen]]&amp;#039;&amp;#039;. In: ders., &amp;#039;&amp;#039;Die Bauführung des Mittelalters. Studie über die Kirche des hl. Victor zu Xanten&amp;#039;&amp;#039;. Herder, Freiburg 1889, S. 7–21.&amp;lt;/ref&amp;gt; der Anfang des 5. Jahrhunderts verstarb. Eine weitere Überlieferung dieser Zeit ist eine eigenständige anonyme Version der &amp;#039;&amp;#039;passio&amp;#039;&amp;#039; aus dem 5. Jahrhundert, die einige Unterschiede zur Handschrift des Eucherius aufweist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor= Paul Müller| Titel=Mauritius, Zeuge seines Glaubens. Die Einsiedelner Version X2 der Passio des heiligen Mauritius | Sammelwerk=Beiträge zur Geschichte des Erzbistums Magdeburg | Herausgeber=F. Schrader |Ort=Leipzig | Jahr=1969 | Seiten=179–191 | Kommentar=Deutsche Übersetzung}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die frühesten Berichte über die Legion entstanden somit mindestens einhundert Jahre nach dem Zeitpunkt, zu dem sich die Ereignisse zugetragen haben sollen. Die Erzählungen können nicht durch zeitgenössische historiographische Quellen überprüft werden, da diese für das späte 3. Jahrhundert nicht existieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Büttner (Historiker)|Heinrich Büttner]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Diskussion über das Martyrium der Thebäischen Legion.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Schweizerische Kirchengeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 55 (1961) {{ISSN|0044-3484}}, S. 270 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?rid=zfk-001:1961:55::406 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgezeit berichteten neben anderen auch [[Gregor von Tours]], [[Venantius Fortunatus]] und [[Walafried Strabo]] vom Schicksal der Thebaischen Legion und beriefen sich weitestgehend auf Eucherius. Häufig wurden dabei lokale Heilige zu Mitgliedern der Thebaischen Legion erhoben. Gregor von Tours behauptete um 590 beispielsweise auch die Legionszugehörigkeit des in [[Köln]] verehrten [[Gereon von Köln|Gereon]] und dessen Genossen und fügte der bislang auf den heutigen [[schweiz]]erischen [[Kanton Wallis]] beschränkten Legendenbeschreibung somit weitere Martyrien im [[Rheinland]] hinzu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;beissel&amp;quot; /&amp;gt; Die im 10. oder 11. Jahrhundert entstandene Schrift &amp;#039;&amp;#039;passio sanctorum Gereonis, Victoris, Cassi et Florentii Thebaeorum martyrum&amp;#039;&amp;#039; eines unbekannten Verfassers erweiterte die Handlung auf fast das gesamte Rheinland.&amp;lt;ref name=&amp;quot;runde&amp;quot;&amp;gt;Ingo Runde: &amp;#039;&amp;#039;„Sagenhaftes Xanten“. Helden und Heilige in mittelalterlichen Sagen und Geschichten.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dieter Geuenich]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Xantener Vorträge zur Geschichte des Niederrheins 2004&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;91–119.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1569 notierte [[Laurentius Surius]] die Überlieferung in seine Lebensbeschreibungen der Heiligen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gelpke&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Eucherius von Lyon ist in seiner Passio dagegen weniger auf den historischen Hintergrund eingegangen; dieser bleibt bei ihm viel undeutlicher und wird sogar etwas verschwommen dargestellt; das Interesse des Eucherius gilt den äusseren Begleitumständen viel weniger als seinem eigentlichen Thema, der Passio selbst.|Autor=Heinrich Büttner|Quelle=Zur Diskussion über das Martyrium der Thebäischen Legion.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Büttner: &amp;#039;&amp;#039;Zur Diskussion über das Martyrium der Thebäischen Legion.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Schweizerische Kirchengeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 55 (1961) {{ISSN|0044-3484}}, S. 269.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Legende ==&lt;br /&gt;
=== Überlieferung des 5. Jahrhunderts ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Martirio de San Mauricio El Greco.jpg|mini|hochkant|[[El Greco]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Martyrium des Heiligen Mauritius&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Laut Eucherius stammte die Legion aus dem östlichen Teil des [[Römisches Reich|Römischen Reiches]], aus dem heutigen [[Ägypten]], und alle 6.600 (anonyme Fassung: 6.660) Mitglieder waren Christen. Sie wurde angeblich von [[Mauritius (Heiliger)|Mauritius]] geführt, der (nach noch späterer Überlieferung) auch im Besitz der [[Heilige Lanze|Heiligen Lanze]] gewesen sein soll. Weitere namentlich genannte Offiziere sind [[Exuperius (Thebaische Legion)|Exuperius]] und [[Candidus (Heiliger)|Candidus]]. Zum Ende des 3. Jahrhunderts habe, so die anonyme &amp;#039;&amp;#039;passio&amp;#039;&amp;#039;, Kaiser [[Maximian]] die Legion in den Krieg gegen die [[Bagauden]] nach [[Gallien]] geschickt. Laut Eucherius fanden die folgenden Ereignisse dagegen erst mit Beginn der Großen [[Christenverfolgungen im Römischen Reich#Diokletian_und_Galerius_(303–311)|Christenverfolgung 303]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Maximian sein [[Römische Militärlager#Legionslager|Lager]] in Octodurum (heute: [[Martigny]]) aufgeschlagen hatte, so die Legende, forderte er seine Untergebenen vor Kampfbeginn zu einem Opfer für die römischen Götter auf. Mauritius und seine Legion weigerten sich und gingen nach Agaunum (heute: [[Saint-Maurice VS|St. Maurice d’Agaune]]), wo sie lagerten. Nach einer Aufforderung zur Rückkehr und Opferung wurde die Legion zur Strafe zweimal [[Dezimation|dezimiert]]. Eucherius’ &amp;#039;&amp;#039;passio&amp;#039;&amp;#039; zufolge war der Grund der Dezimierung deren Weigerung, gegen christliche Glaubensbrüder zu kämpfen. Er berichtet auch, dass die Legionäre keinen Widerstand leisteten und geradezu nach dem Martyrium trachteten. So ließ Maximian schließlich den Befehl zur Ermordung der gesamten Legion geben. Während der Plünderung der Leichen soll außerdem ein unbeteiligter Christ namens Victor vorbeigekommen und ermordet worden sein, weil er sich zu erkennen gab. Zwei Legionäre entkamen nach [[Solothurn]] und wurden dort umgebracht ([[Victor von Solothurn|St. Victor]] und [[Ursus von Solothurn|St. Ursus]]). Das gleiche Schicksal widerfuhr [[Felix und Regula]] in [[Zürich]], welche dort später zu Stadtheiligen erklärt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martyrium im Rheinland ===&lt;br /&gt;
Teile der Legion sollen der anonymen &amp;#039;&amp;#039;„passio sanctorum Gereonis“&amp;#039;&amp;#039; zufolge jedoch bereits zur Niederschlagung eines Aufstandes in das heutige Rheinland vorausgeeilt sein, wo diese unter anderem in [[Bonn]] ([[Cassius und Florentius|St. Cassius und St. Florentius]] mit sieben beziehungsweise zwölf Gefährten), in [[Köln]] ([[Gereon von Köln|St. Gereon]] mit 318 Gefährten) und [[Xanten]] ([[Viktor von Xanten|St. Viktor]] mit 330 Gefährten, [[Mallosus|St. Mallosus]]) aufgegriffen und gleichfalls hingerichtet worden sein sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Trier Sankt Paulin BW 12.jpg|mini|hochkant|Gewölbefresko in der Kirche St. Paulin, Trier. Dargestellte Szenen:&lt;br /&gt;
Oben: Das Trierer Martyrium&lt;br /&gt;
Mitte: Auferstehung und Himmelfahrt der Trierer Märtyrer&lt;br /&gt;
Unten: Die Trierer Bürger und die Thebäische Legion preisen Christus am Kreuz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach regionaler Legende in [[Trier]] wurde die Legion hingegen im Norden der damaligen Stadt hingerichtet. Zahlreiche Schädel und Knochen, die den Märtyrern zugeschrieben werden, werden bis heute in der Trierer Kirche [[St. Paulin]] aufbewahrt. Die Kirche war ursprünglich auf einem römischen Gräberfeld errichtet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies gilt genauso für St. Gereon in Köln, wo drei Sarkophage mit Knochen von Grabstellen des spätantiken Vorgängerbaus und aus dem Gräberfeld, sowie verschiedene Reliquien verehrt wurden. An der antiken, sogenannten Blutsäule sollen sie ihr Leben gelassen und in einen nicht nachweisbaren Brunnen geworfen worden sein. Aufgrund ihrer spätantiken Ausstattung mit Goldgrundmosaiken wird St. Gereon schon von Gregor von Tours &amp;#039;&amp;#039;Sanctos Aureos&amp;#039;&amp;#039; genannt; ein um 1000 entstandener Predigttext, der erstmals die Gereonslegende zusammfasst, bezeichnet sie als Kirche „zu den Goldenen Heiligen“, was in Annos Vita als &amp;#039;&amp;#039;ad aureos sanctos&amp;#039;&amp;#039; wiederkehrt. Offensichtlich half der Glanz des Gebäudes der ‚Strahlkraft‘ der Legende.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Werner Schäfke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kölns romanische Kirchen. Architektur, Ausstattung, Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Köln 1984, ISBN 3-7701-1360-8, S. 100–155, hier: S. 104&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Die Thebaischen Legion in St. Gereon in Köln&amp;quot; captionalign=left&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sarkophag des Märtyrers Gereon und seiner Gefährten der Thebäischen Legion in der Krypta, St. Gereon, Köln-4698.jpg|Sarkophag Gereons und der the&amp;amp;shy;bä&amp;amp;shy;ischen Mär&amp;amp;shy;ty&amp;amp;shy;rer in der Con&amp;amp;shy;fes&amp;amp;shy;sio&lt;br /&gt;
Köln, St. Gereon, Apsis, Thebäer 07b.jpg|Fresko eines Thebäers in der Apsis des Hochchors&lt;br /&gt;
Reliquienbüste Gregorius Maurus im Reliquienschrank in der Chorapsis des Hochchors von St. Gereon-4946.jpg|Reliquienbüste des Gre&amp;amp;shy;gorius Maurus im Re&amp;amp;shy;li&amp;amp;shy;qui&amp;amp;shy;en&amp;amp;shy;schrank der Apsis&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Überlieferungen ===&lt;br /&gt;
Laut einer weiteren Legende des späten 9. Jahrhunderts kam im Gefolge der Thebäischen Legion auch die [[heilige Verena]] von Zurzach in die Schweiz, wo sie die Gräber der Märtyrer verehrt und ein Leben in Jungfräulichkeit und Askese geführt haben soll. [[Sigebert von Gembloux]] verfasste in den 70er Jahren des 11. Jahrhunderts eine metrische Passio Sanctorum Thebeorum in drei Büchern, in der er auch Victor von Xanten, Victor und Ursus von Solothurn, Tyrsus von Trier, Gereon von Köln und dessen Gefährten, die 50 Bonner Märtyrer sowie [[Alexander von Bergamo]] und [[Secundus von Victimulum|Secundus von Ventimiglia]] erwähnt und deren Zahlen zahlensymbolisch ausdeutet.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Dümmler: &amp;#039;&amp;#039;Sigeberts von Gembloux Passio sanctae Luciae virginis und Passio sanctorum Thebeorum.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der königlich Preussischen Akademie der Wissenschaften zu Berlin&amp;#039;&amp;#039; 1893, S. 1–125 ([https://bibliothek.bbaw.de/bibliothek-digital/digitalequellen/schriften/anzeige?band=07-abh/1893&amp;amp;seite:int=00000146 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verehrung ==&lt;br /&gt;
Die Verehrung der thebäischen Legion an ihrem vermeintlichen Hinrichtungsort lässt sich bis ins späte 4. Jahrhundert zurückverfolgen. Die [[Reliquie]]n der Thebäer wurden vom Bischof von [[Martigny|Octodurum]], dem später heiliggesprochenen [[Theodor von Sitten|Theodorus]], in Agaunum, dem heutigen [[Saint-Maurice VS|St. Maurice]] im [[Kanton Wallis|Wallis]] ([[Schweiz]]), aufgefunden. Er setzte sie vor 392 in der &amp;#039;&amp;#039;Cour du Martolet&amp;#039;&amp;#039; bei und erbaute an dem Ort eine Grabkirche ([[Basilika (Bautyp)|Basilika]]). 430 tauchten Mauritius und Gefährten im [[Martyrologium Hieronymianum]] auf und sind somit vermutlich bereits Teil eines lokalen Kirchenkalenders gewesen. Eucherius berichtet von einer [[Wunder|Mirakelgeschichte]], die vermutlich um 450 vor sich ging, in der eine Frau nach Agaune kam und für die Heilung ihrer Lähmung betete, welche schließlich erfolgt sei. Es gab damals also bereits ein Pilgerwesen zur Leidensstätte der Märtyrer. Eucherius erzählt in diesem Zusammenhang auch von der Existenz einer Herberge (&amp;#039;&amp;#039;hospitium&amp;#039;&amp;#039;) sowie Spenden in Form von Silber und Gold. Offenbar hatten die Gebeine der Legionäre schon zu Eucherius’ Zeit eine beachtliche Bekanntheit erreicht. Agaune war vermutlich auch deshalb bei Pilgern beliebt, da es geographisch günstig lag für Pilgerreisende, die auf einer Nord-Süd-Reise die Alpen überquerten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Maurice Zufferey| Titel=Der Mauritiuskult im Früh- und Hochmittelalter | Sammelwerk=Historisches Jahrbuch | Nummer=106 | Jahr=1986 | Seiten=23–58}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
515 gründete [[Sigismund (Burgund)|Sigismund]], designierter König der [[Burgunden]], die [[Abtei Saint-Maurice]] und „professionalisierte“ damit das Pilgerwesen am Ort. Der erste Papst, der nachweislich das Märtyrergrab besuchte, war Ende 753 [[Stephan II. (Papst)|Stephan II.]], um an diesem Ort diplomatische Verhandlungen mit dem Frankenkönig [[Pippin der Jüngere|Pippin]] zu führen – der König erschien jedoch nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Liber Pontificalis]]&amp;#039;&amp;#039; 94, 24.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein berühmter karolingischer Besucher war [[Karl der Kahle]] 875.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Annalen von St. Bertin]]&amp;#039;&amp;#039;, 875/876.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während die frühe Überlieferung noch die Thebäer als Gruppe verehrte, lassen die Reiseberichte von St. Maurice bis ins 9. Jahrhundert dann eine zunehmende Konzentration auf die Person des Mauritius erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühmittelalter existierte bereits ein Reliquienwesen in St. Maurice, was durch die Lage über einem antiken Massengrab begünstigt wurde. Die Reliquien wurden an Klöster, Kapellen oder Kirchen verschenkt; einige waren auch mit [[Stiftung]]en verbunden. Gebeine, die als [[Reliquie]]n von Märtyrern verehrt wurden, wurden später teils nach St. Maurice überführt und sorgten dafür, dass der Ort jahrhundertelang ein zentraler [[Wallfahrtsort]] wurde. Andere Reliquien werden bis heute in den Kirchen an den Orten ihres angeblichen Martyriums verwahrt und gelten dort als Überreste von [[Schutzpatron]]en; so wurden beispielsweise Cassius und Florentius 1643 zu [[Stadtpatron]]en Bonns ernannt. Teils entwickelten sich auch Legenden über die Bergung der Gebeine mehrerer Märtyrer durch [[Flavia Iulia Helena Augusta|Helena]], die Mutter Konstantins des Großen, so unter anderem für Gereon und Viktor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen ==&lt;br /&gt;
Insbesondere der Name Victor (beziehungsweise Viktor) bezeichnet im Kontext der Legion gleich mehrere Märtyrer, so dass für diese mitunter angenommen wird, namentlich unbekannt zu sein und stattdessen den Titel &amp;#039;&amp;#039;victor&amp;#039;&amp;#039; (Latein für &amp;#039;&amp;#039;Sieger&amp;#039;&amp;#039;) zu tragen. Auch Mauritius, der Anführer der Thebaischen Legion, trage keinen überlieferten Namen, sondern sei über das griechische &amp;#039;&amp;#039;mauros, μαῦρος&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;schwarz, dunkel&amp;#039;&amp;#039;) schlicht als [[Mauren|Maure]] beziehungsweise „[[Mohr]]“ tituliert worden, was auch der üblichen Darstellung Mauritius’ als dunkelhäutigem Legionär entspricht. Auch Gereons Name wird gelegentlich über das griechische &amp;#039;&amp;#039;geron&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Greis&amp;#039;&amp;#039;) oder das lateinische &amp;#039;&amp;#039;gerere&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Krieg führen&amp;#039;&amp;#039;) als Titel eines eigentlich Namenlosen interpretiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historizität ==&lt;br /&gt;
Heutige Forschungsergebnisse berechtigen zu massiven Zweifeln an der Existenz der Legion und an den Umständen ihrer gewaltsamen Auflösung; dies wurde bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts so gesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Rettberg: &amp;#039;&amp;#039;Kirchengeschichte Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 1 (Göttingen 1845); Gieseler: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Kirchengeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 1, 1. (Bonn 1835).&amp;lt;/ref&amp;gt; Als eines der Hauptargumente wurde schon im 16. Jahrhundert angeführt, dass von [[Sulpicius Severus]], einem dem Eucherius zeitgenössischen und bedeutenden Geschichtsschreiber, keine Überlieferung zur Thebaischen Legion existiere und er sogar ausdrücklich bemerke, dass von dem Ende der [[valerian]]ischen Verfolgungen (257–260) bis zur Christenverfolgung unter [[Diokletian]] (seit 303) fünfzig Jahre verstrichen seien, in denen es keine staatlichen Maßnahmen gegen Christen gab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;beissel&amp;quot; /&amp;gt; Dies widerspricht den Angaben der anonymen &amp;#039;&amp;#039;passio&amp;#039;&amp;#039;, die behauptet, die spektakulären Ereignisse hätten 285/86 im Zusammenhang mit den [[Bagauden]]kriegen stattgefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wurde schon früh auf widersprüchliche und sehr unwahrscheinliche Inhalte der Legende verwiesen. Beispielsweise gilt es als unglaubwürdig, dass Maximian um 304 im Herrschaftsgebiet seines Mitkaisers [[Constantius I.|Constantius]] militärische Operationen unternommen haben soll, wie es die Version des Eucherius voraussetzt. Dies hätte der damaligen Herrschaftspraxis widersprochen. Ebenso fehlt es völlig an Belegen für eine Christenverfolgung im westlichen Teil des römischen Reiches während des Zeitraums der vermeintlichen Auslöschung der Thebaischen Legion. Auch der Name der Legion – bei Eucherius wird sie als „&amp;#039;&amp;#039;legio militum&amp;#039;&amp;#039;“ bezeichnet, die „&amp;#039;&amp;#039;Thebaei&amp;#039;&amp;#039;“ genannt worden sei – gibt Anlass zum Zweifel an der Existenz der Legion: So deutet der Name darauf hin, dass sie ihr ursprüngliches Standlager im ägyptischen [[Theben (Ägypten)|Theben]] hatte, wohingegen die Legionsbesatzung Ägyptens im 2. und 3. Jahrhundert in Wahrheit von der &amp;#039;&amp;#039;[[Legio II Traiana fortis]]&amp;#039;&amp;#039; gebildet wurde, die auch nicht in Theben oder der Thebäis, sondern in [[Nikopolis (Ägypten)|Nicopolis]] bei Alexandria stationiert war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;speidel&amp;quot; /&amp;gt; Auch die Zahl der Legionäre der Thebaischen Legion, 6.600 beziehungsweise 6.660, passt nicht zur tatsächlichen Größe einer Legion dieser Zeit, die unter Diokletian (seit 284) nur noch zwischen 1.000 und 2.000 Legionäre umfasste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;speidel&amp;quot; /&amp;gt; Für Legionen unzutreffend sind auch die betont bei Eucherius aufgeführten Ränge „&amp;#039;&amp;#039;[[primicerius]]&amp;#039;&amp;#039;“ und „&amp;#039;&amp;#039;senator&amp;#039;&amp;#039;“ des Mauritius und des Candidus, die zwar teils bei den Auxiliartruppen, niemals jedoch bei Legionen verbreitet waren. Ebenso wird mit Recht bemerkt, es sei sehr unwahrscheinlich, dass eine gesamte Legion dieser Zeit nur aus Christen bestanden habe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;beissel&amp;quot; /&amp;gt; Und überdies hatte man um 300 längst die Praxis aufgegeben, ganze Legionen geschlossen einzusetzen, sondern entsandte nur noch Armeen, die aus Abteilungen ([[Vexillation]]) diverser Einheiten zusammengesetzt waren. Daher besteht aus Sicht der althistorischen Forschung kaum ein Zweifel daran, dass die Geschichte der „Thebaischen Legion“ zumindest in der überlieferten Form eine spätere Erfindung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der katholische Schweizer Politiker und Historiker [[Louis Dupraz]] (1896–1982) ging als einer von wenigen modernen Gelehrten davon aus, dass die Geschichte einen wahren Kern habe und die Thebäer-Legion eine – mutmaßlich berittene – militärische Abteilung der &amp;#039;&amp;#039;Legio II Traiana fortis&amp;#039;&amp;#039; gewesen sei. Die Bezeichnung der Truppe als ‚Thebäer‘ stamme sicherlich aus der mündlichen Überlieferung. Eucherius benutze das zu seiner Zeit nicht mehr geläufige Wort &amp;#039;&amp;#039;legio&amp;#039;&amp;#039;, das er seinen zeitgenössischen Lesern erst noch erklären musste, was für die Authentizität der Überlieferung spreche.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Büttner: &amp;#039;&amp;#039;Zur Diskussion über das Martyrium der Thebäischen Legion.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Schweizerische Kirchengeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 55 (1961) {{ISSN|0044-3484}}, S. 273.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Forscher, darunter [[David Woods]], vermuten, die Legende vom Martyrium der Thebaischen Legion sei im Zusammenhang mit dem Kampf zwischen Kaiser [[Theodosius I.]] und dem [[Usurpator]] [[Eugenius]] erfunden worden: 394 kam es zum [[Schlacht am Frigidus|Bürgerkrieg]] zwischen den beiden, wobei Theodosius den Eugenius und dessen mächtigen [[Heermeister]] [[Arbogast der Ältere|Arbogast]], der kein Christ war, zu Gottesfeinden und Christenverfolgern stilisieren ließ. Mit der Legende vom angeblichen Martyrium der Thebaischen Legion habe [[Theodor von Sitten]], so Woods, die bei Octodurum ([[Martigny]]) stationierten ägyptischen Truppen auf die Seite des Theodosius bringen wollen. Aufgrund der dürftigen Quellenlage lässt sich aber nicht endgültig entscheiden, ob diese Hypothese zutrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heilige der Thebaischen Legion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mauritius (Heiliger)|Mauritius]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schweiz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Candidus (Heiliger)|Candidus]]&lt;br /&gt;
* [[Exuperantius]]&lt;br /&gt;
* [[Exuperius (Thebaische Legion)|Exuperius]]&lt;br /&gt;
* [[Felix und Regula]]&lt;br /&gt;
* [[Ursus von Solothurn]]&lt;br /&gt;
* [[Verena (Heilige)|Verena von Zurzach]]&lt;br /&gt;
* [[Victor von Solothurn|Viktor von Solothurn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Cassius und Florentius]]&lt;br /&gt;
* [[Gereon von Köln]]&lt;br /&gt;
* [[Innocentius (Märtyrer)|Innocentius]]&lt;br /&gt;
* [[Mallosus]]&lt;br /&gt;
* [[Mauritius (Heiliger)|Mauritius]]&lt;br /&gt;
* [[Viktor von Xanten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Norditalien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alexander von Bergamo]]&lt;br /&gt;
* [[Bessus von Ivrea]]&lt;br /&gt;
* [[Defendens]]&lt;br /&gt;
* [[Fidelis von Como]] (zusammen mit [[Carpophorus und Exanthus]])&lt;br /&gt;
* [[Fortunatus von Casei]]&lt;br /&gt;
* [[Magnus von Cuneo]]&lt;br /&gt;
* [[Solutor, Adventor und Octavius]]&lt;br /&gt;
* [[Tegulus]]&lt;br /&gt;
* [[Theofred]] (Chiaffredo)&lt;br /&gt;
* [[Secundus von Victimulum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |werk=[[Monumenta Germaniae Historica]] Scriptores rerum Merovingicarum, Passiones I |seiten=20–41 |url=https://www.dmgh.de/mgh_ss_rer_merov_3/index.htm#page/20/mode/1up |titel=Passio Acaunensium martyrum |abruf=2012-12-13}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Denis van Berchem]]: &amp;#039;&amp;#039;Le martyre de la légion Thébaine. Essai sur la formation d’une légende.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Beiträge zur Altertumswissenschaft&amp;#039;&amp;#039; Band 8). Reinhardt, Basel 1956.&lt;br /&gt;
* David Woods: &amp;#039;&amp;#039;The origin of the Legend of Maurice and the Theban Legion.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Ecclesiastical History.&amp;#039;&amp;#039; Band 45, 3, 1994, {{ISSN|0022-0469}}, S. 385–395 ([https://cora.ucc.ie/bitstream/10468/102/1/DW_LegendMaurice.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070613170606/http://www.bautz.de/bbkl/t/thebaeer.shtml |band=11|spalten=784-791|autor=Thomas Bauer|artikel=Thebäer}}&lt;br /&gt;
* Ingo Runde: &amp;#039;&amp;#039;Thebäische Legion.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Johannes Hoops]], [[Heinrich Beck (Philologe)|Heinrich Beck]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Reallexikon der germanischen Altertumskunde]].&amp;#039;&amp;#039; 2. völlig neu bearbeitete und stark erweiterte Auflage. Band 30: &amp;#039;&amp;#039;Stil – Tissø.&amp;#039;&amp;#039; de Gruyter, Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 2005, ISBN 3-11-018385-4, S. 400–405.&lt;br /&gt;
* [[Otto Wermelinger]], [[Philippe Bruggisser (Philologe)|Philippe Bruggisser]], [[Beat Näf]], Jean M. Roessli (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mauritius und die thebäische Legion: Akten des internationalen Kolloquiums, Freiburg, Saint-Maurice, Martigny, 17.–20. September 2003&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Paradosis. Beiträge zur altchristlichen Literatur und Theologie&amp;#039;&amp;#039; Bd. 49. Fribourg 2005), darin u.&amp;amp;nbsp;a.:&lt;br /&gt;
** S. 37–46 [[Michael Alexander Speidel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Thebäische Legion und das spätrömische Heer&amp;#039;&amp;#039; ([http://www.mavors.org/PDFs/ThebaeischeLegion.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
** S. 211–225 [[Hans Reinhard Seeliger]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ausbreitung der Thebäer-Verehrung nördlich und südlich der Alpen&amp;#039;&amp;#039; ([https://www.academia.edu/22282650 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Theban Legion|Thebaische Legion|audio=0|video=1}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4238212-9|TYP=Literatur über die}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|10228|Thebäische Legion|Autor=Alfred Zangger}}&lt;br /&gt;
* [https://www.dmgh.de/de/fs1/object/display/bsb00000750_00028.html &amp;#039;&amp;#039;Passio Acaunensium Martyrum&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;MGH Scriptores rerum Merovingicarum&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 3, S. 20ff.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Römische Legion}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4238212-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thebaische Legion| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römische Legion|!Thebaische Legion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Kanton Wallis)|Thebaische Legion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heiligengefährten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MenkinAlRire</name></author>
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