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	<title>Theaterdonner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theaterdonner&amp;diff=1500745&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Henriy23t: /* Geschichte der Geräuscherzeugung */</title>
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		<updated>2024-05-30T21:46:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte der Geräuscherzeugung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theaterdonner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet ursprünglich im engeren Sinne eine Vorrichtung im [[Theater]] zur Imitation eines donnernden Geräusches, also beispielsweise eines [[Blitzeinschlag]]s. Der Begriff wird aber bereits von Beginn an und heute praktisch ausschließlich als [[Metapher]] verwendet, meist im Sinne von „nur Schall und Rauch“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Theaterdonner&amp;#039;&amp;#039; wurde vermutlich erst recht spät geprägt, erst im 20. Jahrhundert ist er in den Wörterbüchern zu finden. Als sein Vorgänger kann der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Theatercoup&amp;#039;&amp;#039; angesehen werden, der einerseits gleichbedeutend mit „Knalleffekt“ verwendet wurde, andererseits auch für alles, was auf der Bühne auf überraschende Art vorgeführt wird und den Stand der Dinge verändert&amp;lt;ref&amp;gt;[[Philipp Jacob Düringer]]: &amp;#039;&amp;#039;Theater Lexicon&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1841, Seite 1066&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Begriff stammt aus dem Französischen und in dieser Sprache wird die Herleitung von Theaterdonner durch die Verwandtschaft von &amp;#039;&amp;#039;Coup de théatre&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Coup de tonnere&amp;#039;&amp;#039;, zu Deutsch ‚Donnerschlag‘, verständlich.&amp;lt;ref&amp;gt;F. Nelle: &amp;#039;&amp;#039;Theaterdonner – Geräusch und Illusion um 1800&amp;#039;&amp;#039;. Seite 495, siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Geräuscherzeugung ==&lt;br /&gt;
Schon die [[Theater der griechischen Antike|Griechen]] sollen künstlichen Donner verwendet haben. Im ausgehenden [[Mittelalter]], in den [[Mysterienspiel]]en, wurde ein steingefülltes Fass verwendet. Das [[Barock|barocke]] [[Bühnenmaschinerie|Maschinentheater]] kannte unterschiedliche Vorrichtungen zur Erzeugung des Donners: eine Donnerrinne, durch die Steine herunterpolterten, eine schwere eiserne Kugel, die auf dem [[Schnürboden (Theater)|Schnürboden]] hin und her gewälzt wurde oder den bis ins 19. Jahrhundert gebräuchlichen Donnerwagen, der mit Steinen beladen und auf sechskantigen Rädern „rollend“ ein dumpf grollendes Geräusch erzeugte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nelle496&amp;quot;&amp;gt;F. Nelle: &amp;#039;&amp;#039;Theaterdonner – Geräusch und Illusion um 1800&amp;#039;&amp;#039;. Seite 496ff, siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere, einfachere Technik zur Geräuscherzeugung war ein mit Fäusten bearbeitetes [[Donnerblech]]. Außerdem ist die Verwendung von Donner[[pauke]]n überliefert, deren Fell mit Steinen belegt war, um den Paukenschlag nachgrollen zu lassen. Zudem konnten die Steine noch durch eine Rinne auf die Pauke geleitet werden, um einen noch realistischeren Effekt zu erzielen. Spätestens um die Wende zum 19. Jahrhundert wurde zur Nachahmung des rollenden Donners ein komplizierter Mechanismus verwendet, bei dem mit Filz überzogene Zahnräder in unregelmäßiger Weise über einen [[Resonanzboden]] kollerten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nelle496&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zum rollenden Donner waren die Apparaturen zur Erzeugung das krachenden Geräuschs des einschlagenden Blitzes nicht ganz so vielfältig. Vom 17. bis zum 19. Jahrhundert wurde der Einschlag meist durch in unregelmäßigen Abständen übereinander aufgehängte Holz- und Metallbretter erzeugt, die aus größerer Höhe gleichzeitig fallen gelassen wurden. Eine andere Variante war ein vom Schnürboden herabführender hölzerner Kanal, der in eine eiserne Trommel oder in einen hölzernen Kasten mündete, durch den das auf dem Schnürboden vorrätige Material – kleine Steine, Kugeln, Kastanien oder ähnliches – heruntergeschüttet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nelle496&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl zur Simulation des Einschlags als auch für den rollenden Donner wurden später noch weitere ausgefeiltere Varianten dieser Apparaturen verwendet. Bereits seit dem 15. Jahrhundert sind auch Experimente  mit [[Schießpulver]] und [[Kanone]]n überliefert, allerdings blieb die mechanische Erzeugung des Donnergeräuschs unverzichtbar. Dies lässt sich wohl am besten dadurch erklären, dass die Geräuscherzeugung zwar einerseits durch den zuständigen Bühnenbearbeiter kontrollierbar sein musste, andererseits aber eine gewisse Eigendynamik entwickeln sollte, um überzeugend zu wirken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nelle496&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Florian Nelle: &amp;#039;&amp;#039;Theaterdonner – Geräusch und Illusion um 1800&amp;#039;&amp;#039;. In: Hans-Peter Bayerdörfer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Stimmen – Klänge – Töne&amp;#039;&amp;#039;. Gunter Narr Verlag, Tübingen 2002, ISBN 978-3-8233-5230-3, Seite 493–506&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bühnentechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geräusch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Henriy23t</name></author>
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