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	<title>The Washington Post - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=The_Washington_Post&amp;diff=29572&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alinea: Änderungen von ~2026-23294-06 (Diskussion) auf die letzte Version von IsUpper zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-04-16T07:57:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-23294-06&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-23294-06&quot;&gt;~2026-23294-06&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-23294-06&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-23294-06 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:IsUpper&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:IsUpper (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;IsUpper&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|1=behandelt die Tageszeitung; für den Marsch siehe [[The Washington Post (Marsch)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Publikation&lt;br /&gt;
|titel              = The Washington Post&lt;br /&gt;
|bild               = [[Datei:The Logo of The Washington Post Newspaper.svg|250px]]&lt;br /&gt;
|beschreibung       = US-amerikanische Tageszeitung&lt;br /&gt;
|sprache            = Englisch&lt;br /&gt;
|verlag             = Nash Holdings LLC&lt;br /&gt;
|land               = [[Vereinigte Staaten]]&lt;br /&gt;
|hauptsitz          = 1301 K Street NW, [[Washington, D.C.]]&lt;br /&gt;
|erstausgabe_tag    = 6. Dezember&lt;br /&gt;
|erstausgabe_jahr   = 1877&lt;br /&gt;
|gründer            = Stilson Hutchins&lt;br /&gt;
|erscheint          = täglich&lt;br /&gt;
|auflage_quelle     = [https://www.cision.com/us/2019/01/top-ten-us-daily-newspapers/ Top 10 U.S. Daily Newspapers]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Audit Bureau of Circulations (Nordamerika)|ABC]]&lt;br /&gt;
|auflage_zahl       = werktags 159.040 (2021),&amp;lt;br /&amp;gt;sonntags ca. 600.000 (2012)&amp;lt;br /&amp;gt;online &amp;gt;3 Mio.(2021)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.auditedmedia.com/news/research-and-data/top-25-us-newspapers-for-september-2012.aspx |titel=Top 25 U.S. Newspapers for September 2012 |werk=Alliance for Audited Media |sprache=en |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220809112721/https://www.visualcapitalist.com/visualized-the-top-25-u-s-newspapers-by-daily-circulation/ |archiv-datum=2022-08-09 |abruf=2024-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|verbreitung_quelle = &lt;br /&gt;
|verbreitung_zahl   = &lt;br /&gt;
|reichweite_quelle  = &lt;br /&gt;
|reichweite_zahl    = &lt;br /&gt;
|chefred            = [[Matt Murray (Journalist)|Matt Murray]]&lt;br /&gt;
|chefredin          = &lt;br /&gt;
|herausgeber        = Jeff D&amp;#039;Onofrio &amp;lt;!--löst [[William Lewis (Journalist)|William Lewis]] am 7.2.2026 ab--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|herausgeberin      = &lt;br /&gt;
|weblink            = [https://www.washingtonpost.com/ www.washingtonpost.com]&lt;br /&gt;
|archiv             = &lt;br /&gt;
|issn-print         = 0190-8286&lt;br /&gt;
|issn-online        = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Franklin Park &amp;amp; One Franklin Square - Washington, D.C..jpg|mini|Redaktionsgebäude der Washington Post]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sign, &amp;quot;Welcome Home From the Crow-Eaters,&amp;quot; on the front of the Washington Post Building in Washington, DC. President... - NARA - 199955.jpg|mini|Das Gebäude der &amp;#039;&amp;#039;Washington Post&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1948]]&lt;br /&gt;
[[Datei:TheodoreRooseveltTeddyBear.jpg|mini|Im Jahr 1902 in der Washington Post publizierter Ursprung des [[Teddybär]]en]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;The Washington Post&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die größte [[Tageszeitung]] in [[Washington, D.C.]], der [[Hauptstadt]] und dem [[Regierungssitz]] der [[Vereinigte Staaten|USA]].&lt;br /&gt;
Die „Post“ wurde 1877 gegründet; sie ist damit die älteste noch erscheinende Zeitung in Washington, einer [[Metropolregion]] mit über 8 Millionen Einwohnern. Im August 2013 wurde der Verkauf der Zeitung an den [[Amazon]]-Gründer [[Jeff Bezos]] bekanntgegeben. Das Motto der Washington Post lautet  „Demokratie stirbt im Dunkeln“; die politische Linie der Zeitung ist aber seit der Übernahme auf die politischen Präferenzen Bezos’ ausgerichtet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Land on the Moon 7 21 1969-repair.jpg|mini|Ein Mädchen liest die &amp;#039;&amp;#039;Washington Post&amp;#039;&amp;#039; vom 21.&amp;amp;nbsp;Juli 1969 mit der Schlagzeile „The Eagle Has Landed – Two Men Walk on the Moon“ (&amp;#039;&amp;#039;Der Adler ist gelandet – zwei Menschen spazieren auf dem Mond&amp;#039;&amp;#039;) über die ersten Menschen auf dem Mond.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfangszeit ===&lt;br /&gt;
Die Washington Post erschien erstmals am 6. Dezember 1877 in einer Auflage von zehntausend Exemplaren und hatte einen Gesamtumfang von vier Seiten. Zeitungsgründer war der [[Journalist]] [[Stilson Hutchins]] (1838–1912); er war seit 1866 Abgeordneter im [[Repräsentantenhaus von Missouri]] für die [[Demokratische Partei (Vereinigte Staaten)|Demokratische Partei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den [[Autor]]en der Anfangszeit gehörte unter anderem [[Theodore Roosevelt]], der spätere [[Präsident der Vereinigten Staaten|US-Präsident]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitung wurde 1889 an den [[Republikanische Partei|Republikaner]] [[Frank Hatton]] verkauft und schlug einen [[Konservatismus|konservativeren]] Kurs ein. 1905 kaufte [[John Roll McLean]] die &amp;#039;&amp;#039;Post&amp;#039;&amp;#039;, der wie Gründer Hutchins den Demokraten nahestand. Mit McLean erlebte die Zeitung einen Aufschwung in Auflage und Anzeigenerlösen. Dies änderte sich erst, als nach seinem Tod 1916 der Sohn Edward Beale McLean, genannt Ned, die Zeitung übernahm, der das Leben eines Playboys führte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Katharine Graham]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Verlegerin: Wie die Chefin der „Washington Post“ Amerika veränderte&amp;#039;&amp;#039;. Rowohlt, Reinbek 2018, S. 61.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die sich stetig verschlechternde finanzielle Situation fand ihren Tiefpunkt schließlich in der Versteigerung des Blattes 1933 (1929 hatte die [[Weltwirtschaftskrise]] begonnen; ihr folgte in den USA die [[Great Depression]], die bis Ende der 1930er Jahre anhielt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach der Versteigerung 1933 ===&lt;br /&gt;
Die Washington Post wurde 1933 versteigert; der kalifornische Bankier [[Eugene Meyer]] kaufte sie. &amp;lt;!--wann genau ?--&amp;gt;Unter seiner Ägide entwickelte sich die Post wieder zu einem rentablen Unternehmen. Nach dem Zweiten Weltkrieg erschienen täglich über 160.000 Exemplare. Sein Schwiegersohn [[Philip Graham]] übernahm schließlich mit seiner Frau [[Katharine Graham]] die Leitung der Zeitung; dabei konnte er auf ein gewachsenes Team guter Journalisten bauen. Katharine Graham begann 1939 als Journalistin ihren Weg im Konzern und baute ihn nach dem [[Suizid]] ihres Mannes 1963 zu einem Medienimperium aus, zu dem Rundfunksender, TV-Sender, Tageszeitungen und [[Zeitschrift|Magazine]] gehörten. 1954 kaufte sie den in Washington als Morgenzeitung in größerer Auflage erscheinenden &amp;#039;&amp;#039;Washington Times-Herald&amp;#039;&amp;#039; (hervorgegangen aus der Fusion der Washingtoner Zeitungen Times und Herald). Nach der Zusammenlegung erschien die Zeitung zunächst unter beiden Namen; der Titel &amp;#039;&amp;#039;Times-Herald&amp;#039;&amp;#039; wurde immer kleiner und verschwand schließlich ganz. 1960 übernahm die Washington Post Company zudem das in New York erscheinende Magazin &amp;#039;&amp;#039;News-Week&amp;#039;&amp;#039; (später &amp;#039;&amp;#039;[[Newsweek]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ruf der Post als nationale Zeitung mit Erfahrungen im [[Investigativer Journalismus|Investigativen Journalismus]] stammt aus den frühen 1970er Jahren. 1971 publizierte die Post die [[Pentagon-Papiere]], die Täuschungen und Fehleinschätzungen im [[Vietnamkrieg]] belegten. Die Post unterstützte damit die [[The New York Times|New York Times]], die einige Tage zuvor mit dem Abdruck begonnen hatte, in ihrem Kampf gegen den damaligen US-Präsidenten [[Richard Nixon]]. Der New York Times war zuvor durch einen Bundesrichter auf Bestreben der Bundesregierung der Abdruck weiterer Teile der Pentagon-Papiere untersagt worden, womit erstmals in der Geschichte der USA einer Zeitung eine Veröffentlichung verboten wurde. Beide Zeitungen zogen das Verfahren vor den [[Oberster Gerichtshof der Vereinigten Staaten|Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten]] und gewannen in einem Grundsatzurteil zur [[Pressefreiheit]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Douglas O. Linder |url=https://law2.umkc.edu/faculty/projects/ftrials/ellsberg/pentagonpaperschrono.html |titel=The Daniel Ellsberg (Pentagon Papers) Trial: A Chronology |werk= [[University of Missouri–Kansas City]] online |sprache=en |abruf=2013-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Post-Reporter [[Bob Woodward]] und [[Carl Bernstein]] deckten Juni 1972 die [[Watergate-Affäre]] auf. Ausgehend von einer Reihe kleinerer Artikel über auffällige Zusammenhänge im Präsidentschaftswahlkampf erlangten Woodward und Bernstein das Vertrauen eines als &amp;#039;&amp;#039;[[Mark Felt|Deep Throat]]&amp;#039;&amp;#039; bekannt gewordenen [[Whistleblower]]s. Er lieferte ihnen Informationen aus dem [[FBI]] und unterstützte so ihre Recherchen, nach denen Nixon und sein Team unter anderem Regierungsbehörden rechtswidrig einsetzten, Wahlkampf-Finanzen manipulierten, illegale Methoden im Wahlkampf anwendeten und Ermittlungen der Justiz behinderten. Für die [[Investigativer Journalismus|investigativen Recherchen]] von Woodward und Bernstein wurde die Zeitung im darauf folgenden Jahr mit dem [[Pulitzer-Preis]] in der Kategorie [[Pulitzer-Preis/Dienst an der Öffentlichkeit|Dienst an der Öffentlichkeit]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einstieg von Warren Buffett 1973 ===&lt;br /&gt;
1973 stieg Investor [[Warren Buffett]] mit 10 % bei der &amp;#039;&amp;#039;Post&amp;#039;&amp;#039; ein und übernahm bis zu seinem Ausscheiden in den Ruhestand 2011 die Leitung des Aufsichtsrats. Die Zeitung konnte weiterhin solide wirtschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der New York Times zusammen gab die „Post“ die weltweit erscheinende „[[International Herald Tribune]]“ heraus. Am 30. Dezember 2002 übernahm die New York Times Company den Aktienanteil der „Post“; seitdem gibt sie den „Tribune“ alleine heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2006 bis 2007 engagierte sich die Zeitung auf dem Washingtoner Radiomarkt. Das &amp;#039;&amp;#039;Washington Post Radio&amp;#039;&amp;#039; (WPR)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.prosoundnetwork.com/archives/washington-post-radio-station-to-debut-in-march/29214 |titel=Washington Post Radio Station to Debut in March |abruf=2016-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; als Radioprogramm von &amp;#039;&amp;#039;Bonneville Broadcasting&amp;#039;&amp;#039; und der Washington Post sollte eine kommerzielle Version des [[National Public Radio]] bilden. Übertragen wurde das Programm auf MW 1500 kHz von [[WTOP]]. Der Versuch hatte ein Jahr lang Bestand; dann wurde WPR durch andere Programmformate ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=The Washington Post Company |url=https://www.prnewswire.com/news-releases/washington-post-radio-to-debut-in-march-2006-53126992.html |titel=Washington Post Radio to Debut in March 2006 |werk=www.prnewswire.com |abruf=2016-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 gab die &amp;#039;&amp;#039;Post&amp;#039;&amp;#039; Newsweek für einen symbolischen Dollar ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wirtschaftliche Entwicklung der &amp;#039;&amp;#039;Washington Post&amp;#039;&amp;#039; litt 2011 darunter, dass sie zwar nationale Verbreitung hatte, ihre langjährigen Mehrheitseigentümer aber regional orientiert waren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sarah Ellison |url=https://www.vanityfair.com/news/business/2012/04/washington-post-watergate |titel=Ghosts in the Newsroom |werk=Vanity Fair online |datum=2012-04 |sprache=en |abruf=2013-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weltweit Büros zu unterhalten, war primär ein Service für die regionale Leserschaft, den sich die Zeitung leisten konnte, bis mit zunehmender Verbreitung des Internets ihre Auflage binnen einiger Jahre im sechsstelligen Bereich sank. Die Zeitung entließ seit 2003 mehrmals Mitarbeiter und schloss auswärtige Büros. Ende 2009 verblieben im [[Newsdesk|Newsroom]] noch 700 Redakteure (sechs Jahre zuvor waren es noch 900 gewesen); neben dem Stammsitz gab es nur noch Büros im Ausland.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bill Carter |url=https://www.nytimes.com/2009/11/25/business/media/25post.html?_r=0 |titel=Washington Post to Shut U.S. Bureaus |werk=The New York Times online |datum=2009-11-24 |sprache=en |abruf=2013-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Europa verblieb das Büro der &amp;#039;&amp;#039;Washington Post&amp;#039;&amp;#039; in London.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.washingtonpost.com/world/foreign-bureaus |titel=Washington Post Foreign Bureaus |werk=The Washington Post Online |sprache=en |abruf=2013-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Notwendigkeit für radikale Einschnitte wurde zunächst gemindert, weil die &amp;#039;&amp;#039;Washington Post&amp;#039;&amp;#039; 1984 im Rahmen einer Diversifizierungsstrategie das Unternehmen [[Kaplan (Unternehmen)|Kaplan]] gekauft hatte, das private und gewinnorientierte [[College]]s betreibt. Kaplan nahm in den 1990er Jahren einen gewaltigen Aufschwung; die Verluste der &amp;#039;&amp;#039;Post&amp;#039;&amp;#039; konnten im Gesamtunternehmen lange durch Gewinne anderer Unternehmensteile kompensiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eigentümerwechsel 2013 ===&lt;br /&gt;
Ab Ende 2012 dachte die Eigentümer-Familie ernsthaft über einen Verkauf nach.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.washingtonpost.com/business/technology/the-sale-of-the-washington-post-how-the-unthinkable-choice-became-the-clear-path/2013/08/06/46216532-fed7-11e2-9711-3708310f6f4d_story.html?hpid=z1 &amp;#039;&amp;#039;The sale of The Washington Post: How the unthinkable choice became the clear path&amp;#039;&amp;#039;], Washington Post, 7. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.theguardian.com/media/2013/aug/06/washington-post-jeff-bezos &amp;#039;&amp;#039;Jeff Bezos: Washington Post sale leaves some anxiety over mogul&amp;#039;s motives&amp;#039;&amp;#039;], The Guardian, 7. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 5. August 2013 gab die Washington Post Company bekannt, dass der Gründer und Präsident des Online-Versandhändlers [[Amazon]], [[Jeff Bezos]], als Privatmann die Washington Post gekauft und aus der Washington Post Company herausgelöst hat. Der Kaufpreis betrug 250 Millionen US-Dollar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;washpo20130805&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Paul Farhi |url=https://www.washingtonpost.com/national/washington-post-to-be-sold-to-jeff-bezos/2013/08/05/ca537c9e-fe0c-11e2-9711-3708310f6f4d_story.html?hpid=z1 |titel=Washington Post to be sold to Jeff Bezos |werk=The Washington Post online |datum=2013-08-05 |sprache=en |abruf=2013-08-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Washington Post Company mit ihren Tochterunternehmen Kaplan, StudentAdvisor.com, Slate Group, SocialCode, Post-Newsweek Stations, den Zeitungen The Gazette, Express, El Tiempo Latino etc. sollte unter geändertem Namen ohne ihr bisheriges „Flaggschiff“ weiter bestehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;washpo20130805&amp;quot; /&amp;gt; Der neue Name lautet [[Graham Holdings Company]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ghco.com/hist2000 |titel=Our Company |werk=Graham Holdings |sprache=en |abruf=2023-05-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezos schrieb den Angestellten am Kauftag einen Brief, in dem er formulierte: „Die Werte der ‚Post‘ brauchen keine Veränderung. Die Zeitung wird ihren Lesern verpflichtet bleiben und nicht den Privatinteressen ihrer Besitzer“ und er „habe nicht vor, ins Tagesgeschäft einzugreifen“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;briefbezos&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jeff Bezos |url=https://www.washingtonpost.com/national/jeff-bezos-on-post-purchase/2013/08/05/e5b293de-fe0d-11e2-9711-3708310f6f4d_story.html |titel=Jeff Bezos on Post purchase |hrsg=The Washington Post |datum=2013-08-05 |sprache=en |abruf=2013-08-06 |kommentar=Brief Bezos&amp;#039; an die Belegschaft der Washington Post |zitat=The values of The Post do not need changing. The paper’s duty will remain to its readers and not to the private interests of its owners. … I won’t be leading The Washington Post day-to-day.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er sagte einige Tage später, er wolle auf das Blatt dieselben drei Ansätze anwenden, die Amazon groß gemacht hätten: die Kunden zuerst, Innovation und Geduld. Er werde der Washington Post über einen längeren Zeitraum das nötige Geld bereitstellen, damit das Management ausprobieren könne, wie die Verbreitung von Nachrichten profitabel sein kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Washington Post: [https://www.washingtonpost.com/lifestyle/style/jeffrey-bezos-washington-posts-next-owner-aims-for-a-new-golden-era-at-the-newspaper/2013/09/02/30c00b60-13f6-11e3-b182-1b3bb2eb474c_print.html Jeffrey Bezos, Washington Post’s next owner, aims for a new ‘golden era’ at the newspaper], 2. September 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Post baute 2014 das Team an Softwareentwicklern stark aus und optimierte ihr Angebot gezielt für den mobilen Abruf. Die dafür geschriebene Software lizenziert das Unternehmen an andere Medienhäuser weiter und erzielt dadurch eine neue Form von Einnahmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Adrian Lobe: [https://www.abendblatt.de/kultur-live/article136858043/Die-Washington-Post-will-keine-Zeitung-mehr-sein.html &amp;#039;&amp;#039;Die „Washington Post“ will keine Zeitung mehr sein&amp;#039;&amp;#039;]. Hamburger Abendblatt, 28. Januar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Partner-Programm lizenziert die Post ihre Online-Ausgabe kostenlos an Abonnenten von 270 anderen Zeitungen (Stand Mai 2015). Dadurch erlangt die Post Daten über Leser außerhalb ihrer eigenen Abonnenten und kann zudem individualisierte Online-Anzeigen für diese Leser verkaufen.&amp;lt;ref&amp;gt;The Economist: [https://www.economist.com/news/business/21652319-jeff-bezos-using-ideas-his-online-business-revitalise-venerable-paper-exploring#mm Exploring the Amazon], 30. Mai 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Sommer 2015 zog die Post an den Franklin Square an der K-Street um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingriffe in die journalistische Unabhängigkeit seit 2024 ===&lt;br /&gt;
Im Oktober 2024 entstand eine Kontroverse,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nina Barth |url=https://www.tagesschau.de/ausland/uswahl/usa-washington-post-bezos-harris-100.html |titel=Abo-Kündigungen nach Verzicht auf Wahlempfehlung bei Washington Post |werk=tagesschau.de |datum=2024-10-29 |sprache=de |abruf=2024-10-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=US-Präsidentschaft: »Washington Post« verzichtet auf Wahlempfehlung |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2024-10-25 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/ausland/kamala-harris-vs-donald-trump-washington-post-verzichtet-auf-wahlempfehlung-a-6778a222-6d1a-407d-b181-a6f2cecbda53 |Abruf=2024-10-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; als die &amp;#039;&amp;#039;Washington Post&amp;#039;&amp;#039; keine [[Endorsement#Endorsement in der Politikberichterstattung|Wahlempfehlung]] anlässlich der [[US-Präsidentschaftswahl 2024]] abgab und bekanntgab, diesbezüglich zu ihren Wurzeln zurückzukehren bzw. auch zukünftig darauf zu verzichten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.washingtonpost.com/opinions/2024/10/25/washington-post-endorsement/?pwapi_token=eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJyZWFzb24iOiJnaWZ0IiwibmJmIjoxNzI5ODI4ODAwLCJpc3MiOiJzdWJzY3JpcHRpb25zIiwiZXhwIjoxNzMxMjE0Nzk5LCJpYXQiOjE3Mjk4Mjg4MDAsImp0aSI6ImMwYjA4OGU5LTM4YmQtNDg4NS05Y2ExLWY4ZTBjYzFlNjI4MyIsInVybCI6Imh0dHBzOi8vd3d3Lndhc2hpbmd0b25wb3N0LmNvbS9vcGluaW9ucy8yMDI0LzEwLzI1L3dhc2hpbmd0b24tcG9zdC1lbmRvcnNlbWVudC8ifQ.QytUuqJxYTcrn1R5eJrfxbNGtWzcRD0bPDrI-mjUMOo |titel=Opinion On political endorsement. A note from the publisher: |werk=washingtonpost.com |datum=2024-10-25 |abruf=2024-10-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zeitung hatte erst ab 1988 Wahlempfehlungen ausgesprochen – immer für die Kandidaten der [[Demokratische Partei (Vereinigte Staaten)|Demokratischen Partei]]. Quellen, die mit der Situation vertraut sind, gaben an, dass das Redaktionskomitee der &amp;#039;&amp;#039;Washington Post&amp;#039;&amp;#039; eine Wahlempfehlung für [[Kamala Harris]] vorbereitet hatte, diese jedoch auf Anweisung des Eigentümers der Zeitung, Jeff Bezos, blockiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hadas Gold, Brian Stelter |url=https://edition.cnn.com/2024/10/25/media/washington-post-wont-endorse-presidential-candidate/index.html |titel=Washington Post won’t endorse candidate in 2024 presidential election after Bezos decision {{!}} CNN Business |datum=2024-10-25 |sprache=en |abruf=2024-10-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus Protest kündigten mehrere Redakteure ihre Position bei der Zeitung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Etwa 250.000 Leser sollen in der Folge ihr Abonnement gekündigt haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2025 ordnete Eigentümer Bezos an, dass die &amp;#039;&amp;#039;Washington Post&amp;#039;&amp;#039; nur noch Meinungsartikel veröffentlichen dürfe, die mit seiner politischen Präferenz übereinstimmen. Meinungsartikel sollen sich künftig an den Werten von „persönlicher Freiheit und [[Wirtschaftsliberalismus|freien Märkten]]“ orientieren. Davon abweichende Meinungen überlasse er anderen Medien. Gemäß Eigenberichterstattung der Washington Post soll das Meinungsressort nun von Bezos in die [[Libertarismus|libertäre]] Richtung gelenkt werden. Kritisiert wurde die Entscheidung, da sie trotz des Schlagworts „Freiheit“ eine Einschränkung der Meinungsfreiheit bedeute.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Neuausrichtung unter Jeff Bezos: Langjährige »Washington Post«-Kolumnistin kündigt aus Protest |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2025-03-11 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/kultur/washington-post-kolumnistin-ruth-marcus-kuendigt-aus-protest-zu-jeff-bezos-und-will-lewis-a-df7dd591-22f9-4bfb-9fc8-4c5291d580ad?sara_ref=re-so-app-sh |Abruf=2025-03-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=John Nichols |Titel=Democracy Dies at “The Washington Post” |Datum=2025-02-27 |ISSN=0027-8378 |Online=https://www.thenation.com/article/society/jeff-bezos-washington-post-changes-opinion/ |Abruf=2025-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michael Schaffer |url=https://www.politico.com/news/magazine/2025/02/26/jeff-bezos-washington-post-opinion-00206330 |titel=Dying in Darkness: Jeff Bezos Turns Out the Lights in the Washington Post’s Opinion Section |hrsg=Politico |datum=2025-02-26 |sprache=en |abruf=2025-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner wurde in Bezug auf die von ihm präferierten „freien Märkte“ darauf hingewiesen, dass Bezos’ Unternehmen [[Amazon]] der Monopolbildung verdächtigt werde und er daher den „freien Märkten“ selbst entgegenstehe. Der ehemalige Chefredakteur Marty Baron äußerte, der Grund für die politische Neuausrichtung sei die Angst von Washington-Post-Besitzer Jeff Bezos vor US-Präsident [[Donald Trump]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Frauke Steffens |url=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/washington-post-jeff-bezos-macht-vorschriften-fuer-publizierte-meinungen-110323634.html |titel=„Washington Post“: Jeff Bezos macht Vorschriften für publizierte Meinungen |werk=FAZ |datum=2025-02-27 |sprache=de |abruf=2025-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2025-02/us-zeitung-jeff-bezos-washington-post-meinungsressort &amp;#039;&amp;#039;Jeff Bezos macht Vorgaben für Meinungsseiten der „Washington Post“&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; 27. Februar 2025. Abgerufen am 28. Februar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Meinungschef [[David Shipley]] und die langjährige Kolumnistin [[Ruth Marcus (Journalistin)|Ruth Marcus]] verließen die Zeitung aus Protest.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Von anderen Medien wurde Bezos’ Anordnung als widersprüchlich zum Motto der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Democracy Dies in Darkness&amp;#039;&amp;#039; („Demokratie stirbt im Dunkeln“) gesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|1=idn}} Anfang Februar 2026 wurde die Entlassung von mehr als 300 Angestellten der Washington Post öffentlich, was einem Drittel der Belegschaft entsprach; ganze Abteilungen sollen stark reduziert oder aufgelöst werden. Die Sportredaktion und die Literaturberichterstattung werden ganz geschlossen. Auch der Podcast „Post Reports“ wird entfallen. Zahlreiche Auslandsbüros, darunter das Auslandsbüro in Kiew, sollen geschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anne Schneider |url=https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-washington-post-entlassungen-100.html |titel=Hunderte Journalisten müssen gehen |werk=tagesschau.de |datum=2026-02-05 |sprache=en |abruf=2026-02-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Entlassungen wurden als Fortsetzung des Vorhabens, die Zeitung an die politische Ausrichtung [[Donald Trump]]s anzugleichen, gesehen. Chefredakteur [[Matt Murray (Journalist)|Matt Murray]] rechtfertigte die größte Kündigungswelle in der Geschichte der Zeitung als „strategischen Neubeginn“;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jeremy Barr |Titel=‘It’s an absolute bloodbath’: Washington Post lays off hundreds of workers |Sammelwerk=[[The Guardian]] |Datum=2026-02-04 |ISSN=0261-3077 |Online=https://www.theguardian.com/media/2026/feb/04/washington-post-layoffs |Abruf=2026-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=The Washington Post Is in Free Fall—and There’s One Person to Blame |Sammelwerk=[[The New Republic]] |ISSN=0028-6583 |Online=https://newrepublic.com/article/206136/washington-post-layoffs-jeff-bezos-blame |Abruf=2026-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hintergrund der Kürzungen waren Verluste, die auf bis zu 180 Millionen US-Dollar ab Ende 2023 geschätzt wurden. Kritiker merkten an, dass die Verluste selbst verschuldet seien, da viele langjährige Abonnenten durch den Kurswechsel vergrault worden seien, und dass die Verluste nur einen Rundungsfehler im Vermögen von Bezos darstellten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ruth Marcus |Titel=How Jeff Bezos Brought Down the Washington Post |Sammelwerk=The New Yorker |Datum=2026-02-04 |ISSN=0028-792X |Online=https://www.newyorker.com/news/annals-of-communications/how-jeff-bezos-brought-down-the-washington-post |Abruf=2026-02-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Kate Perez |url=https://eu.usatoday.com/story/money/2026/02/04/washington-post-layoffs/88506855007/ |titel=Washington Post sees sweeping layoffs gutting multiple desks |werk=USA Today |datum=2026-02-04 |sprache=en |abruf=2026-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Washington Post&amp;#039;&amp;#039; hat als eine der renommiertesten Zeitungen der Vereinigten Staaten viele Preise erhalten. Die bedeutendste Journalismus-Auszeichnung des Landes, der [[Pulitzer-Preis]], ging bis 2022 achtmal in der Kategorie [[Pulitzer-Preis/Auslandsberichterstattung|Auslandsberichterstattung]] an sie bzw. für sie tätige Journalisten und sechsmal für einen „[[Pulitzer-Preis/Dienst an der Öffentlichkeit|Dienst an der Öffentlichkeit]]“ – darunter 1973 für die Aufdeckung der [[Watergate-Affäre]], 2014 gemeinsam mit dem [[The Guardian|&amp;#039;&amp;#039;Guardian&amp;#039;&amp;#039;]] für die Berichterstattung zum [[Globale Überwachungs- und Spionageaffäre|NSA-Überwachungsskandal]] und 2022 für die Berichte zum [[Sturm auf das Kapitol in Washington 2021|Sturm auf das Kapitol 2021]]. Bis 2022 hatte die &amp;#039;&amp;#039;Washington Post&amp;#039;&amp;#039; insgesamt 70 Pulitzer-Preise gewonnen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.washingtonpost.com/pr/2022/05/09/2022-pulitzer-prize-public-service-awarded-washington-post-coverage-january-6-attack-capitol/ 2022 Pulitzer Prize for Public Service awarded to The Washington Post for coverage of January 6 attack on the Capitol].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The Washington Post.&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 11. Juli 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verleger, Herausgeber ==&lt;br /&gt;
# [[Stilson Hutchins]] (1877–1889)&lt;br /&gt;
# [[Beriah Wilkins]] (1889–1905)&lt;br /&gt;
# [[John Roll McLean|John R. McLean]] (1905–1916)&lt;br /&gt;
# [[Edward Beale McLean|Edward (Ned) McLean]] (1916–1933)&lt;br /&gt;
# [[Eugene Meyer]] (1933–1946)&lt;br /&gt;
# [[Philip Graham|Philip L. Graham]] (1946–1961)&lt;br /&gt;
# [[John W. Sweeterman]] (1961–1968)&lt;br /&gt;
# [[Katharine Graham]] (1969–1979)&lt;br /&gt;
# [[Donald E. Graham]] (1979–2000)&lt;br /&gt;
# [[Boisfeuillet Jones Jr.]] (2000–2008)&lt;br /&gt;
# [[Katharine Weymouth]] (2008–2014)&lt;br /&gt;
# [[Fred Ryan|Frederick J. Ryan Jr.]] (2014–2023)&lt;br /&gt;
# [[William Lewis (Journalist)|William Lewis]] (2024–2026)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Elahe Izadi; Jeremy Barr |Titel=William Lewis named publisher and CEO of The Washington Post |Sammelwerk=The Washington Post |Datum=2023-11-04 |ISSN=0190-8286 |Sprache=en |Online=https://www.washingtonpost.com/style/media/2023/11/04/william-lewis-publisher-ceo-washington-post/}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=Rücktritt /&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Jeff D&amp;#039;Onofrio (kommissarisch seit 2026)&amp;lt;ref name=Rücktritt&amp;gt;[https://taz.de/Nach-Entlassungen/!6152347/ &amp;#039;&amp;#039;Nach Entlassungen: Herausgeber von „Washington Post“ tritt zurück&amp;#039;&amp;#039;], taz.de vom 8. Februar 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitarbeiter (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [[Dan Balz]], Korrespondent&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.washingtonpost.com/people/dan-balz/ |titel=Dan Balz |werk=Washington Post |sprache=en |abruf=2017-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Martin Baron]] (Chefredakteur)&lt;br /&gt;
* [[Ben Bradlee]] (Chefredakteur)&lt;br /&gt;
* [[Robert Costa (Journalist)|Robert Costa]], Reporter&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.washingtonpost.com/people/robert-costa/ |titel=Robert Costa |werk=Washington Post |sprache=en |abruf=2017-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Karoun Demirjian]], Reporter&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.washingtonpost.com/people/karoun-demirjian/ |titel=Karoun Demirjian |werk=Washington Post |sprache=en |abruf=2017-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[David Fahrenthold|David A. Fahrenthold]], Reporter&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.washingtonpost.com/people/david-a-fahrenthold/ |titel=David A. Fahrenthold |werk=Washington Post |sprache=en |abruf=2017-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Shane Harris]], Reporter&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Shane Harris joins national desk as intelligence reporter |Sammelwerk=Washington Post |Datum=2017-12-21 |ISSN=0190-8286 |Sprache=en-US |Online=https://www.washingtonpost.com/pr/wp/2017/12/21/shane-harris-joins-national-as-national-security-correspondent/ |Abruf=2017-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[David Ignatius]], Journalist&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.washingtonpost.com/people/david-ignatius/ |titel=David Ignatius |werk=Washington Post |sprache=en |abruf=2017-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Carol D. Leonnig]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.washingtonpost.com/people/carol-d-leonnig/?hpid=hp_hp-top-table-main_trumpdefense-435pm:homepage/story |titel=Carol D. Leonnig |werk=Washington Post |sprache=en |abruf=2017-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ruth Marcus]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.washingtonpost.com/people/ruth-marcus/ |titel=Ruth Marcus |werk=Washington Post |sprache=en |abruf=2017-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[David Nakamura]], Journalist&amp;lt;ref name=&amp;quot;WPDavNaka&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.washingtonpost.com/people/david-nakamura/ |titel=David Nakamura – Washington, D.C. Reporter covering the White House |werk=[[Washington Post]] |abruf=2019-01-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ashley Parker]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.washingtonpost.com/people/ashley-parker/ |titel=Ashley Parker |werk=Washington Post |sprache=en |abruf=2017-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Kathleen Parker]], Journalist&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.washingtonpost.com/people/kathleen-parker/ |titel=Kathleen Parker |werk=Washington Post |sprache=en |abruf=2017-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Catherine Rampell]], Journalist&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.washingtonpost.com/people/catherine-rampell/ |titel=Catherine Rampell |werk=Washington Post |sprache=en |abruf=2017-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Eugene Robinson (Journalistin)|Eugene Robinson]], Journalist&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.washingtonpost.com/people/eugene-robinson/ |titel=Eugene Robinson |werk=Washington Post |sprache=en |abruf=2017-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Jennifer Rubin (Journalistin)|Jennifer Rubin]], Journalistin&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.washingtonpost.com/people/jennifer-rubin/ |titel=Jennifer Rubin |werk=Washington Post |sprache=en |abruf=2017-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Philip Rucker]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.washingtonpost.com/people/philip-rucker/ |titel=Philip Rucker |werk=Washington Post |sprache=en |abruf=2017-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Dayna Smith]], Photojournalist&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.worldpressphoto.org/person/1056/Dayna%20Smith |titel=Dayna Smith |werk=www.worldpressphoto.org |abruf=2020-05-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[David Weigel]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.washingtonpost.com/people/david-weigel/?hpid=hp_hp-more-top-stories_pp-nehlen-925pm:homepage/story |titel=David Weigel |werk=Washington Post |sprache=en |abruf=2017-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[George Will|George F. Will]], Journalist&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.washingtonpost.com/people/george-f-will/ |titel=George F. Will |werk=Washington Post |sprache=en |abruf=2017-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bob Woodward]], Journalist, Associate Editor&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.washingtonpost.com/people/bob-woodward/ |titel=Bob Woodward |werk=Washington Post |sprache=en |abruf=2023-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Hannah Natanson]], Journalist&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.washingtonpost.com/people/hannah-natanson/ |titel=Hannah Natanson |werk=Washington Post |sprache=en |abruf=2026-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
Die Tätigkeit der &amp;#039;&amp;#039;Washington Post&amp;#039;&amp;#039; bot mehrmals die Vorlage für aufwändige Kinoproduktionen:&lt;br /&gt;
* Unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;All the President’s Men&amp;#039;&amp;#039; (dt.: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Unbestechlichen (1976)|Die Unbestechlichen]]&amp;#039;&amp;#039;) verfilmte [[Alan J. Pakula]] 1976 die Ereignisse rund um die Aufklärung des [[Watergate-Affäre|Watergate-Skandals]] durch die Redakteure [[Carl Bernstein]] und [[Bob Woodward]] mit [[Dustin Hoffman]] und [[Robert Redford]] in den Hauptrollen.&lt;br /&gt;
* 2017 drehte [[Steven Spielberg]] den Kinofilm &amp;#039;&amp;#039;The Post&amp;#039;&amp;#039; (dt.: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Verlegerin]]&amp;#039;&amp;#039;), der die Veröffentlichung der [[Pentagon-Papiere]] durch die Zeitung im Jahr 1971 darstellt. [[Meryl Streep]] spielt darin [[Katharine Graham]] und [[Tom Hanks]] ihren Chefredakteur [[Ben Bradlee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Deborah Davis: &amp;#039;&amp;#039;Katharine the Great. Katharine Graham and Her Washington Post Empire.&amp;#039;&amp;#039; Sheridan Square Press, New York 1991, ISBN 0-941781-14-3.&lt;br /&gt;
* Martin L. Fleming: &amp;#039;&amp;#039;Inside the Washington Post.&amp;#039;&amp;#039; Vintage Press, New York 1996, ISBN 0-533-11818-2.&lt;br /&gt;
* [[Katharine Graham]]: &amp;#039;&amp;#039;Personal History.&amp;#039;&amp;#039; Knopf, New York 1997, ISBN 0-394-58585-2.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Wir drucken! Die Chefin des Washington Post erzählt die Geschichte ihres Lebens.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek 2001, ISBN 3-499-61199-6; Neue Ausgabe 2018 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Die Verlegerin: Wie die Chefin der „Washington Post“ Amerika veränderte.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek 2018, ISBN 978-3-499-63414-7.&lt;br /&gt;
* [[Jill Abramson]]: &amp;#039;&amp;#039;Merchants of Truth: The Business of News and the Fight for Facts.&amp;#039;&amp;#039; Simon &amp;amp; Schuster, New York 2019, ISBN 978-1-5011-2320-7, S. 82–102, 225–270, 403–422 (= &amp;#039;&amp;#039;Kapitel 4&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;8&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;13&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|The Washington Post|audio=1|video=1}}&lt;br /&gt;
* [https://www.washingtonpost.com/ Offizielle Website der Washington Post] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=4185034-8|LCCN=no2019087991|VIAF=189603300}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Washington Post #The}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Englischsprachige Tageszeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medienunternehmen (Washington, D.C.)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterscheinen 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überregionale Tageszeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:The Washington Post| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jeff Bezos]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Peabody Award]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alinea</name></author>
	</entry>
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