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	<title>The Social Network - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=The_Social_Network&amp;diff=2063333&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Umstellung FSK-Vorlage, Infobox formatiert</title>
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		<updated>2026-04-28T07:27:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Umstellung FSK-Vorlage, Infobox formatiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Bild                   = The social network.svg&lt;br /&gt;
| Deutscher Titel        = The Social Network&lt;br /&gt;
| Originaltitel          = The Social Network&lt;br /&gt;
| Produktionsland        = Vereinigte Staaten&lt;br /&gt;
| Originalsprache        = Englisch&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr       = 2010&lt;br /&gt;
| Länge                  = 121&lt;br /&gt;
| FSK                    = 12{{FSK|124614/V|Abruf=2026-04-17}}&lt;br /&gt;
| JMK                    = 12{{JMK|16470}}&lt;br /&gt;
| Regie                  = [[David Fincher]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch               = [[Aaron Sorkin]]&lt;br /&gt;
| Produzent              = [[Dana Brunetti]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ceán Chaffin]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Michael de Luca]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Scott Rudin]]&lt;br /&gt;
| Musik                  = [[Trent Reznor]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Atticus Ross]]&lt;br /&gt;
| Kamera                 = [[Jeff Cronenweth]]&lt;br /&gt;
| Schnitt                = [[Kirk Baxter]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Angus Wall]]&lt;br /&gt;
| Besetzung              =&lt;br /&gt;
* [[Jesse Eisenberg]]: [[Mark Zuckerberg]]&lt;br /&gt;
* [[Andrew Garfield]]: [[Eduardo Saverin]]&lt;br /&gt;
* [[Justin Timberlake]]: [[Sean Parker]]&lt;br /&gt;
* [[Armie Hammer]] ([[Josh Pence]] als Körperdouble): [[Cameron Winklevoss]] / [[Tyler Winklevoss]]&lt;br /&gt;
* [[Rashida Jones]]: Marylin Delpy&lt;br /&gt;
* [[Joseph Mazzello]]: [[Dustin Moskovitz]]&lt;br /&gt;
* [[Max Minghella]]: [[Divya Narendra]]&lt;br /&gt;
* [[Wallace Langham]]: [[Peter Thiel]]&lt;br /&gt;
* [[Brenda Song]]: Christy Lee&lt;br /&gt;
* [[Rooney Mara]]: Erica Albright&lt;br /&gt;
* [[Malese Jow]]: Alice Cantwell&lt;br /&gt;
* [[Douglas Urbanski]]: [[Lawrence Summers|Larry Summers]]&lt;br /&gt;
* [[Denise Grayson]]: Gretchen&lt;br /&gt;
* [[Patrick Mapel]]: [[Chris Hughes (Unternehmer)|Chris Hughes]]&lt;br /&gt;
* [[Dakota Johnson]]: Amelia Ritter&lt;br /&gt;
* [[Trevor Wright (Schauspieler)|Trevor Wright]]: Josh Thompson&lt;br /&gt;
* [[John Getz]]: Sy&lt;br /&gt;
* [[Emma Fitzpatrick]]: Sharon&lt;br /&gt;
* [[Jessica Franz]]: Sorority Girl&lt;br /&gt;
| Synchronisation        = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;The Social Network&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Vereinigte Staaten|US-amerikanisches]] [[Drama (Filmgenre)|Filmdrama]] aus dem Jahr 2010 von Regisseur [[David Fincher]], das die Entstehungsgeschichte des [[Soziales Netzwerk (Internet)|sozialen Netzwerks]] [[Facebook]] thematisiert.&lt;br /&gt;
Das [[Drehbuch]] wurde von [[Aaron Sorkin]] geschrieben und basiert auf dem Buch &amp;#039;&amp;#039;Milliardär per Zufall: Die Gründung von Facebook&amp;amp;nbsp;– eine Geschichte über Sex, Geld, Freundschaft und Betrug&amp;#039;&amp;#039; von [[Ben Mezrich]]. Facebook-Gründer [[Mark Zuckerberg]] wirkte nicht direkt auf die Verfilmung ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Mark Harris |url=https://nymag.com/movies/features/68319/ |titel=Inventing Facebook |hrsg=New York Magazine |datum=2010-09-17 |abruf=2010-10-18 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film hatte am 24. September 2010 beim New York Film Festival Premiere und lief in der deutschsprachigen Version am 7. Oktober in [[Deutschland]] und der [[Schweiz]] sowie am 8. Oktober 2010 in [[Österreich]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.imdb.de/title/tt1285016/releaseinfo |titel=Starttermine für The Social Network (2010) |hrsg=[[Internet Movie Database|IMDb]] |abruf=2010-10-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Nachdem ihn seine Freundin Erica Albright verlassen hat, weil er „einfach ein Arschloch“ sei, entwickelt der US-amerikanische Student [[Mark Zuckerberg]] im Jahr 2003 die Idee für eine [[Website]] namens &amp;#039;&amp;#039;FaceMash&amp;#039;&amp;#039;, auf der die Nutzer jeweils Bilder zweier Frauen präsentiert bekommen und per Mausklick deren Attraktivität vergleichen und bewerten können. Den Algorithmus für den Bildervergleich liefert ihm sein bester Freund und Kommilitone [[Eduardo Saverin]]. Um an das entsprechende Bildmaterial für die Website zu kommen, [[Hacker|hackt]] sich Zuckerberg in die Datenbanken aller Wohnheime der [[Harvard University]], stiehlt aus den Online-Jahrbüchern der Fakultäten digitale Fotos der Studentinnen und stellt die Bilder online. Zeitgleich postet der als [[Nerd]] verschriene Außenseiter herablassende Kommentare über seine Exfreundin in seinem Blog. &amp;#039;&amp;#039;FaceMash&amp;#039;&amp;#039; verbreitet sich währenddessen rasend schnell unter den Studenten der Universität, und binnen kürzester Zeit bringt der [[Datenverkehr|Traffic]] die [[Server]] an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit. Die Universität unterbricht die Verbindung zum Server und Zuckerberg muss sich vor einem Gremium der Universität für den Vorfall verantworten. Als Strafe erhält er eine Bewährungszeit von sechs Monaten. Erica Albright wendet sich komplett von Zuckerberg ab, erschüttert über seine geschmacklosen Blog-Posts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berichte über die Website und deren überwältigenden Erfolg machen die ebenfalls in Harvard studierenden Zwillinge [[Cameron Winklevoss|Cameron]] und [[Tyler Winklevoss]] und ihren Kommilitonen [[Divya Narendra]] auf Zuckerberg aufmerksam. Sie besprechen mit ihm ihre Idee für ein elitäres [[Soziales Netzwerk (Internet)|soziales Netzwerk]], das nur für die Kommilitonen an der Harvard University verfügbar sein soll. Zuckerberg sagt zu, die drei zu unterstützen, ist dann jedoch für mehrere Wochen nur sporadisch für sie erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit arbeitet er an seiner eigenen Website, die er &amp;#039;&amp;#039;thefacebook.com&amp;#039;&amp;#039; nennt. Währenddessen versucht Eduardo Saverin, Mitglied von „The Phoenix Club“ zu werden, einer Vereinigung von Harvard-Studenten. Saverin bringt in der Anfangszeit von &amp;#039;&amp;#039;thefacebook&amp;#039;&amp;#039; das notwendige Kapital ein und wird später &amp;#039;&amp;#039;Chief Financial Officer&amp;#039;&amp;#039;. Außerdem wird Zuckerberg von [[Dustin Moskovitz]] und [[Chris Hughes (Unternehmer)|Chris Hughes]] unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuckerberg erkennt, dass Menschen über das Internet erfahren wollen, was ihre Freunde machen. Daher möchte er als Grundidee der Website sämtliche sozialen Erlebnisse der College-Studenten online stellen und stellt diese Funktionen den Nutzern seiner Website zur Verfügung. Der ungeahnte Erfolg überrollt die Gründer. Schnell wächst &amp;#039;&amp;#039;thefacebook&amp;#039;&amp;#039; über Campus- und Länder-Grenzen hinaus. Zuckerberg trifft sich mit [[Sean Parker]], dem einstigen Mitgründer der Musiktauschbörse [[Napster]]. Er wird Zuckerbergs Mentor und schlägt ihm unter anderem vor, das &amp;#039;&amp;#039;the&amp;#039;&amp;#039; im Domainnamen zu entfernen. Fortan als &amp;#039;&amp;#039;Facebook&amp;#039;&amp;#039; bekannt, geht es bei der Website nicht mehr um eine „Kommunikationsrevolution“ an der Hochschule, sondern um viel Geld. Parker sagt: „Eine Million Dollar ist nicht cool. Weißt du, was cool ist? Eine Milliarde!“ Er stellt den Kontakt zum [[Risikokapital]]geber [[Peter Thiel]] her, der &amp;#039;&amp;#039;Facebook&amp;#039;&amp;#039; mit einer erheblichen Summe finanziell unterstützt. Saverin wird währenddessen aus dem Unternehmen gedrängt. Seine Anteile werden durch die [[Kapitalerhöhung]] im Gegensatz zu dem aller anderen Gründer erheblich reduziert, nachdem er im Streit das Bankkonto von &amp;#039;&amp;#039;Facebook&amp;#039;&amp;#039; einfrieren ließ und so dessen Existenz aufs Spiel gesetzt hat. Kurz darauf wird Sean Parker mit Drogen auf einer Party erwischt, worauf Zuckerberg ihm eröffnet, dass dies Schlagzeilen machen und deshalb Konsequenzen nach sich ziehen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saverin verklagt daraufhin Zuckerberg. Ebenso gehen die Winklevoss-Zwillinge und Narendra rechtlich gegen Zuckerberg vor, dem sie Diebstahl [[Geistiges Eigentum|geistigen Eigentums]] vorwerfen. Die Verhandlungen mit den beiden Parteien bilden den Rahmen der Handlung, die in Rückblicken die Entstehungsgeschichte von &amp;#039;&amp;#039;Facebook&amp;#039;&amp;#039; erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende informiert eine junge Anwältin Zuckerberg, dass sie mit Saverin einen Vergleich anstreben werden. Sie teilt Zuckerberg mit, dass er niemals vor einem Geschworenengericht gewinnen werde, da es ein Leichtes sei, ihn vor der Jury als [[Sympathie|unsympathisch]] darzustellen. Bevor sie den Raum verlässt, sagt sie zu Zuckerberg, dass er kein Arschloch sei, sich jedoch große Mühe gebe, eines zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuckerberg sitzt allein im Raum und denkt über die Aussage der Anwältin nach. Dann sendet er per Facebook eine Freundschaftsanfrage an seine Ex-Freundin. Er wartet vor dem Bildschirm und lädt die Seite alle paar Sekunden neu, um zu überprüfen, ob sie diese bereits angenommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saverin erhält später eine Abfindung in unbekannter Höhe, die Abfindung der Winklevoss-Zwillinge wird im Abspann mit 65 Millionen Dollar beziffert. Zuckerberg wurde durch den Erfolg von &amp;#039;&amp;#039;Facebook&amp;#039;&amp;#039; laut Film zum jüngsten [[Milliardär]] der Welt. Im Jahr 2010 hatte &amp;#039;&amp;#039;Facebook&amp;#039;&amp;#039; nach einigen Schätzungen einen Marktwert von bis zu 25 Milliarden Dollar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrundinformationen ==&lt;br /&gt;
* Das [[Filmbudget|Budget]] des Filmes betrug 40 bis 50 Millionen [[US-Dollar]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://boxofficemojo.com/movies/?id=socialnetwork.htm |titel=The Social Network (2010) |hrsg=Box Office Mojo |abruf=2011-03-15 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.movieinsider.com/m5030/3/the-social-network/ |titel=The Social Network (2010) |hrsg=The Movie Insider |abruf=2011-03-15 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Den [[Trailer]] zum Film unterlegt der belgische Mädchenchor [[Scala &amp;amp; Kolacny Brothers|Scala]] mit dem [[Radiohead]]-Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Creep (Radiohead-Lied)|Creep]]&amp;#039;&amp;#039;. Das Motto „Du kannst keine 500 Millionen Freunde haben, ohne dir ein paar Feinde zu machen“ spielt sowohl auf die damalige Benutzerzahl von Facebook an – die sich als „Freunde“ miteinander verbinden – als auch auf zerbrochene Freundschaften, die Zuckerberg hinter sich ließ und die zum Teil vor Gericht endeten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://derstandard.at/1285199319835/Film-Epos-ueber-Facebook-Kein-suesser-Zuckerberg |titel=Film-Epos über Facebook: Kein süßer Zuckerberg |hrsg=[[Der Standard]] |datum=2010-09-27 |abruf=2010-10-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der von Eduardo Saverin verwendete Algorithmus zur Bewertung der Frauen in &amp;#039;&amp;#039;Facemash&amp;#039;&amp;#039; ist eine Adaption des von [[Arpad Elo]] in den 60er Jahren entwickelten [[Elo-Zahl]]-Wertungssystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Der Film erhielt überwiegend positive Kritiken. Laut [[Rotten Tomatoes]] bewerteten 96 Prozent aller Kritiker den Film positiv, basierend auf 224 Kritiken bei einem Durchschnittswert von 9,0 von 10 Punkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Lexikon des internationalen Films]] urteilt: „Filmisch mitreißend inszeniert, mit hohem Tempo, brillanten Dialogen und guten Darstellern, wird die an sich etwas dünne Geschichte höchst unterhaltsam aufbereitet“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LdiF|536085|Abruf=2021-06-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für David Hugendick von [[Zeit Online]] ist &amp;#039;&amp;#039;The Social Network&amp;#039;&amp;#039; hingegen ein „äußerst langweiliger Film“ und eine „eindimensionale Charakterstudie“: „Dass er mit diesem schwachen Skript überhaupt gedreht wurde, kann man als Indiz werten für die gesellschaftliche Relevanz, die Zuckerbergs Erfindung mittlerweile erreicht hat. Nur ist die im Internet weitaus besser aufgehoben als im Kino“.&amp;lt;ref&amp;gt;David Hugendick: [https://www.zeit.de/kultur/film/2010-09/the-social-network/komplettansicht &amp;#039;&amp;#039;Facebook, die College-Klamotte&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeit Online]]&amp;#039;&amp;#039;, 29. September 2010, abrufen am 5. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kritiker Steven Jay Schneider schreibt in seiner Kritik, dass es in Anbetracht der Mitgliedszahlen kein Wunder sei, dass der Film erfolgreich war. Er empfindet es als „überraschend“, dass der Film gut sei. Er beschreibt das Drehbuch als „von brutaler Komik“, welche deutlich mache, wie viel Narzissmus und Geltungssucht in den Profilen der Nutzer von Facebook stecken. Insbesondere hebt er die Leistungen der Darsteller hervor. So agiere Eisenberg „hervorragend“, Garfield portraitiere seine Figur mit „herzzerreißender Verletzlichkeit“ und Justin Timberlake verkörpere „gekonnt“ die Arroganz seiner Figur. Den Film, den er „visuell beeindruckend“ umgesetzt empfindet, sieht er als endlose Debatte um die Frage, wer was getan habe und wer in wessen Schuld stehe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;1001F&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Schneider, Steven Jay |Hrsg=Schneider, Steven Jay, Ueberle-Pfaff, Maja |Titel=The Social Network (2010) |Sammelwerk=1001 Filme, die Sie sehen sollten, bevor das Leben vorbei ist. |WerkErg=Ausgewählt und vorgestellt von 77 internationalen Filmkritikern. |Auflage=Zwölfte, aktualisierte Neuausgabe |Verlag=Edition Olms |Ort=Oetwil am See |Datum=2017 |ISBN=978-3-283-01243-4 |Seiten=915}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Faktentreue des Films ===&lt;br /&gt;
Einige Kritiker monierten, dass die [[Fiktion]]alität der Handlung nicht deutlich genug gemacht werde. Laut David Kirkpatrick, Autor des Buches &amp;#039;&amp;#039;The Facebook Effect: The Inside Story of the Company That Is Connecting the World.&amp;#039;&amp;#039;, entspricht der Film zu ca. 40 % der Wahrheit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BBC&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Finlo Rohrer |url=https://www.bbc.co.uk/news/world-us-canada-11437873 |titel=Is the Facebook movie the truth about Mark Zuckerberg? |hrsg=[[British Broadcasting Corporation|BBC]] |datum=2010-09-30 |abruf=2010-10-18 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon das abfällige und auf eine gemeine Art sarkastische Verhalten (“…snide and sarcastic in a cruel way…”), in dem Jesse Eisenberg den Facebook-Gründer spiele, entspreche nicht den Tatsachen. Laut Kirkpatrick sei dieser eine „unglaublich selbstsichere“ Person (“…unbelievably confident and secure.”).&amp;lt;ref name=&amp;quot;BBC&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele der dargestellten Vorgänge seien tatsächlich so geschehen, aber andere seien auch verzerrt dargestellt und der generelle Eindruck, den der Film hinterlasse, sei falsch (“A lot of the factual incidents are accurate, but many are distorted and the overall impression is false.”).&amp;lt;ref name=&amp;quot;BBC&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Quelle für den Buchautor Ben Mezrich war [[Eduardo Saverin]], der dem Autor während des Rechtsstreites und noch vor der Einigung mit Facebook als Berater zur Verfügung stand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Henning Steier |url=https://www.20min.ch/digital/dossier/facebook/story/-Mark-Zuckerberg-ist-ein-Heuchler--16603353 |titel=Mark Zuckerberg ist ein Heuchler |hrsg=[[20 Minuten]] |datum=2010-09-08 |abruf=2010-10-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mark Zuckerberg selbst weigerte sich, mit den Machern des Films zu kooperieren, nahm an der Premiere nicht teil und distanzierte sich. Eine Werbeseite durfte der Filmvertrieb Sony auf Facebook nicht schalten. Zuckerberg sagte in einem Fernsehinterview, dass der Film zwar Spaß mache, sein Leben jedoch nicht so dramatisch sei. Der Film sei Fiktion, Zuckerberg selbst wolle mit Facebook die Welt zu einem offeneren Ort machen. Der Film lege stattdessen nahe, er habe das Netzwerk eingerichtet, um Frauen leichter kennenzulernen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FR&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sebastian Moll |url=https://www.fr.de/panorama/facebook-hamlet-11461461.html |titel=Film: Facebook á la Hamlet |hrsg=[[Frankfurter Rundschau]] |datum=2010-09-27 |abruf=2010-10-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Facebook selbst bezeichnete den Film als Fiktion:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=The movie might be a sign that Facebook has become meaningful to people – even if the movie is fiction. What the movie may or may not contain is not what we’re focused on. What matters more is building a useful, innovative service that people enjoy using to connect and share.&lt;br /&gt;
 |Sprache=en&lt;br /&gt;
 |Übersetzung=Der Film könnte ein Anzeichen dafür sein, dass Facebook für viele Leute bedeutsam geworden ist – selbst wenn der Film frei erfunden ist. Wir konzentrieren uns nicht darauf, was der Film enthält oder nicht. Für uns zählt vielmehr, einen nützlichen, innovativen Dienst aufzubauen, den Menschen gerne nutzen, um sich miteinander zu verbinden und auszutauschen.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;BBC&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cameron Winklevoss hingegen verteidigte die Filmmacher und bezeichnete die Handlung als nicht fiktional, Fincher und Sorkin hätten die Fakten korrekt dargestellt (“The film is nonfiction. I think David Fincher and Aaron Sorkin did a great job getting their facts right.”).&amp;lt;ref name=&amp;quot;UI&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Amy Lee |url=http://uinterview.com/news/the-social-network-fact-or-fiction-1673 |titel=‘The Social Network’: Fact Or Fiction? |hrsg=Uinterview |datum=2010-10-01 |abruf=2010-10-18 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Drehbuchautor Aaron Sorkin bezeichnete den Film als Kunstwerk, es handele sich nicht um einen faktentreuen Dokumentarfilm (“This isn’t a documentary. Art isn’t about what happened.”).&amp;lt;ref name=&amp;quot;UI&amp;quot; /&amp;gt; Regisseur David Fincher stellte klar, dass er Zuckerberg mit dem Film nicht schlecht machen wolle (“It’s not my intention to crucify Mark Zuckerberg.”).&amp;lt;ref name=&amp;quot;UI&amp;quot; /&amp;gt; Zuckerberg habe schon in jungen Jahren sehr viel erreicht (“Mark Zuckerberg is a guy who accomplished an enormous amount at a very, very young age.”).&amp;lt;ref name=&amp;quot;UI&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sean Parker]] bezeichnete &amp;#039;&amp;#039;The Social Network&amp;#039;&amp;#039; als komplett erfundene Geschichte (“a complete work of fiction”).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Mike Butcher |url=https://eu.techcrunch.com/2011/01/23/sean-parker-calls-the-social-network-a-complete-work-of-fiction/ |titel=Sean Parker calls The Social Network “a complete work of fiction” |hrsg=[[TechCrunch]] Europe |datum=2011-01-23 |abruf=2011-01-24 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jesse Eisenberg - La red social - Madrid - 2.jpg|mini|Hauptdarsteller [[Jesse Eisenberg]] bei der Vorstellung des Films im Oktober 2010 in Madrid]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;The Social Network&amp;#039;&amp;#039; dominierte die amerikanische Filmpreis-Saison&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Knegt, Peter: [http://www.indiewire.com/article/tracking_the_oscar_precursors_a_complete_guide_to_award_season/ &amp;#039;&amp;#039;Tracking The Oscar Precursors: A Complete Guide To Award Season&amp;#039;&amp;#039;] bei indiewire.com (aufgerufen am 9. Januar 2011)&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde unter anderem mit den Film- und Regiepreisen der [[National Board of Review]], [[Boston Society of Film Critics]], [[Los Angeles Film Critics Association]], [[National Society of Film Critics]], [[Broadcast Film Critics Association]] und des [[New York Film Critics Circle Award|New York Film Critics Circle]] ausgezeichnet. Ebenfalls preisgekrönt wurde Hauptdarsteller [[Jesse Eisenberg]] (National Board of Review Award, Boston Society of Film Critics Award, National Society of Film Critics Award) sowie das Drehbuch von [[Aaron Sorkin]] (National Board of Review Award, Boston Society of Film Critics Award, Los Angeles Film Critics Association Award, National Society of Film Critics, Broadcast Film Critics Association Award, Writers Guild of America Award 2011).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Golden Globe Awards 2011|68. Golden-Globe-Verleihung]] am 16. Januar 2011 gewann der Film Auszeichnungen in den Kategorien bestes Filmdrama, beste Regie, bestes Drehbuch und beste Filmmusik. Nominiert waren Jesse Eisenberg als bester Drama-Hauptdarsteller und [[Andrew Garfield]] als bester Nebendarsteller. Bei der Verleihung der [[British Academy Film Awards 2011|British Academy Film Awards]] erhielt &amp;#039;&amp;#039;The Social Network&amp;#039;&amp;#039; Auszeichnungen für die beste Regie, das beste adaptierte Drehbuch und für den besten Schnitt. Weitere Auszeichnungen folgten bei der [[Oscarverleihung 2011]] in den Kategorien Bestes adaptiertes Drehbuch, Beste Filmmusik und Bester Schnitt. Nominierungen erhielt &amp;#039;&amp;#039;The Social Network&amp;#039;&amp;#039; in den Kategorien Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller – Jesse Eisenberg, Beste Kamera und Bester Ton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Evening Standard British Film Awards]] wurde [[Andrew Garfield]] als bester Darsteller ausgezeichnet und bei dem [[London Critics’ Circle Film Award|31. London Critics’ Circle Film Award 2011]] gab es Auszeichnungen in den Kategorien Bester Film, Beste Regie und Bestes Drehbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2016 belegte &amp;#039;&amp;#039;The Social Network&amp;#039;&amp;#039; bei einer Umfrage der [[British Broadcasting Corporation|BBC]] zu den [[BBC Culture’s 100 Greatest Films of the 21st Century|100 bedeutendsten Filmen des 21. Jahrhunderts]] den 27. Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2024 wurde der Film in das [[National Film Registry]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ben Mezrich: &amp;#039;&amp;#039;Die Gründung von Facebook.&amp;#039;&amp;#039; riva, München 2011, ISBN 978-3-86883-154-2. (Die englische Originalausgabe von 2009 &amp;#039;&amp;#039;The Accidental Billionaires&amp;#039;&amp;#039; war die Vorlage für den Film)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt1285016}}&lt;br /&gt;
* {{AllMovie |-v468401 |20160122000158 |Autor=Jason Buchanan }}&lt;br /&gt;
* {{Metacritic|the-social-network}}&lt;br /&gt;
* {{Synchronkartei|film|18085}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Filme von David Fincher}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Social Network #The}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Facebook]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-amerikanischer Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmdrama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literaturverfilmung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmbiografie über Unternehmer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fraternities und Sororities im Film]]&lt;/div&gt;</summary>
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