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	<title>The Other Report on Chernobyl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T12:31:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-04-19T21:19:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;The Other Report on Chernobyl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;TORCH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist ein 2006 von [[Ian Fairlie]] und [[David Sumner]] erstellter Bericht über die gesundheitlichen Folgen der [[Katastrophe von Tschernobyl]]. In Auftrag gegeben wurde die Studie von der Grünen Europaabgeordneten [[Rebecca Harms]]. Unterstützt wurde sie von der Altner-Combecher-Stiftung für Ökologie und Frieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Darstellung des Reports unterschätzen die bisherigen Berichte der [[Internationale Atomenergie-Organisation|IAEA]], [[UNSCEAR]] und des [[Tschernobyl-Forum]]s die tatsächlichen Gesundheitsschäden in erheblichem Maß. Insbesondere würden die offiziellen Berichte kaum auf die [[Kontamination (Radioaktivität)|Kontamination]] europäischer Regionen außerhalb des Unglückszentrums (dem Grenzgebiet zwischen [[Belarus]], [[Russland]], und [[Ukraine]]) eingehen. Das wurde mittlerweile nachgeholt, siehe die untenstehende IARC-Analyse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem schätzen die Autoren den Anteil der radioaktiven Spaltprodukte [[Iod]]-131 und [[Caesium]]-137 deutlich höher als die offiziellen Angaben der belarussischen Regierung und der IAEA. TORCH stellt fest, dass 40 Prozent der gesamten Landfläche Europas mit mindestens 4 kBq/m² Caesium-137 belastet worden sind. Die damit verursachte [[Kollektivdosis]] geben Fairlie und Summer mit 600.000 Personensievert an; davon entfallen 36 Prozent auf die Bevölkerung von Belarus, Ukraine und Russland; 53 Prozent auf die Bevölkerung im übrigen Europa und 11 Prozent auf die restliche Weltbevölkerung. Durch Multiplikation von Dosis und Risikofaktor gelangen die beiden Autoren auf insgesamt weltweit 30.000 bis 60.000 zusätzliche Todesfälle durch Krebs bis zum Jahr 2056 (d.&amp;amp;nbsp;h. 70 Jahre nach der Katastrophe). Damit liegt ihre Schätzung über den offiziellen Publikationen, die in einem Fall ([[Internationale Agentur für Krebsforschung|IARC]] 2017) von etwa 16.000 zusätzlichen  Krebstodesfällen auf dem Gebiet Europas ausgehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.iarc.who.int/wp-content/uploads/2018/07/IARCBriefingChernobyl.pdf IARC Briefing Chernobyl]&amp;lt;/ref&amp;gt; Faktisch dokumentiert waren 2017 zu den einigen Dutzend unmittelbaren Todesfällen ([[Strahlenkrankheit]] und/oder thermische [[Verbrennung (Medizin)| Verbrennungen]]) insgesamt nur gut 60 weitere Todesfälle aufgrund der rund 6000 Fälle von [[Schilddrüsenkrebs]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.unscear.org/unscear/en/publications/whitepapers.html |titel=UNSCEAR White Papers |sprache=en |abruf=2025-11-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für kleine Ortschaften in der Nähe des Unfallreaktors, deren Bevölkerung erst Tage später evakuiert wurde, schätzt eine japanische Studie die erhaltene Strahlendosis um 1 Sievert. Über 200 Personen haben demgemäß nach einem vormaligen Geheimdokument des Sowjet-[[Politbüro]]s Symptome von Strahlenkrankheit entwickelt. Nach der Evakuierung verteilten sich diese Personen auf weite Gebiete der [[Sowjetunion]], womit über ihr weiteres Schicksal nichts bekannt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rri.kyoto-u.ac.jp/NSRG/reports/kr21/kr21pdf/Imanaka2.pdf Studie der Universität Kyoto]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Methodik der Zukunftsprognosen basiert auf einer Abschätzung der gesundheitlichen Langzeitfolgen von kleinen Strahlendosen nach dem &amp;#039;&amp;#039;[[LNT-Modell|linear no-threshold model]]&amp;#039;&amp;#039; (LNT) über die gesamte nördliche Hemisphäre&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.oecd-nea.org/ndd/reports/2010/nea6862-comparing-risks.pdf |wayback=20150924055159 |text=Comparing Nuclear Accident Risks with Those from Other Energy Sources }}, OECD, 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das LNT-Modell geht von der Annahme aus, dass das Risiko linear mit der Strahlendosis steigt, d.&amp;amp;nbsp;h. eine beliebig kleine Dosis hat Auswirkungen. Viele Studien zeigen, dass das LNT-Modell eine Oberabschätzung ist, da Lebewesen Reparaturmechanismen gegen geringe Strahlendosen besitzen, die bei höheren Dosen nicht mehr funktionieren.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Tubiana, L. E. Feinendegen, C. Yang, J. M. Kaminski: &amp;#039;&amp;#039;The linear no-threshold relationship is inconsistent with radiation biologic and experimental data.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Radiology.&amp;#039;&amp;#039; Band 251, Nummer 1, April 2009, S.&amp;amp;nbsp;13–22, {{DOI|10.1148/radiol.2511080671}}, PMID 19332842, {{PMC|2663584}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.icrp.org/publication.asp?id=ICRP%20Publication%20103 The 2007 Recommendations of the International Commission on Radiological Protection], [[Internationale Strahlenschutzkommission]], abgerufen am 31. Juli 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.world-nuclear.org/info/Safety-and-Security/Safety-of-Plants/Appendices/Chernobyl-Accident---Appendix-2--Health-Impacts/ |wayback=20140617140115 |text=Health Impacts, Chernobyl Accident Appendix 2 }}, World Nuclear Association, 2009. Abgerufen am 31. Juli 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20240517230401/http://www.chernobylreport.org/summary-de.pdf Der andere Bericht über Tschernobyl. Zusammenfassung in deutscher Sprache (PDF; 208&amp;amp;nbsp;kB; Archiv)].&lt;br /&gt;
* Ian Fairlie, David Sumner: &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20250811163651/http://www.chernobylreport.org/torch.pdf The Other Report on Chernobyl (TORCH). An independent scientific evaluation of a recent report by the International Atomic Energy Agency (IAEA) and the World Health Organisation (WHO)].&amp;#039;&amp;#039; Berlin/Brüssel/Kiew 2006 (englisch, PDF; 2,3&amp;amp;nbsp;MB; Archiv).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nuklearkatastrophe von Tschernobyl]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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