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	<title>The Hitler Gang - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T05:03:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=The_Hitler_Gang&amp;diff=2482781&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SeptemberWoman: Bilder sind in D-A-CH nicht gemeinfrei, + Navi, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-03-07T00:43:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bilder sind in D-A-CH nicht gemeinfrei, + Navi, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Bild             = &lt;br /&gt;
| Deutscher Titel  = &lt;br /&gt;
| Originaltitel    = The Hitler Gang&lt;br /&gt;
| Produktionsland  = USA&lt;br /&gt;
| Originalsprache  = Englisch&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr = 1944&lt;br /&gt;
| Länge            = 101&lt;br /&gt;
| FSK              = &lt;br /&gt;
| JMK              = &lt;br /&gt;
| Regie            = [[John Farrow]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch         = [[Frances Goodrich]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Albert Hackett]]&lt;br /&gt;
| Produzent        = [[Buddy G. DeSylva]]&lt;br /&gt;
| Musik            = [[David Buttolph]]&lt;br /&gt;
| Kamera           = [[Ernest Laszlo]]&lt;br /&gt;
| Schnitt          = [[Eda Warren]]&lt;br /&gt;
| Besetzung        = &lt;br /&gt;
* [[Bobby Watson (Schauspieler)|Robert Watson]]: [[Adolf Hitler]]&lt;br /&gt;
* [[Roman Bohnen]]: SA-Chef [[Ernst Röhm]]&lt;br /&gt;
* [[Martin Kosleck]]: [[Joseph Goebbels]]&lt;br /&gt;
* [[Alexander Pope (Schauspieler)|Alexander Pope]]: [[Hermann Göring]]&lt;br /&gt;
* [[Luis van Rooten]]: [[Heinrich Himmler]]&lt;br /&gt;
* [[Victor Varconi]]: [[Rudolf Heß]]&lt;br /&gt;
* [[Ivan Triesault]]: Pastor [[Martin Niemöller]]&lt;br /&gt;
* [[Reinhold Schünzel]]: General [[Erich Ludendorff]]&lt;br /&gt;
* [[Sig Ruman]]: Reichspräsident [[Paul von Hindenburg]]&lt;br /&gt;
* [[Poldi Dur|Poldy Dur]]: [[Geli Raubal]], Hitlers Nichte&lt;br /&gt;
* [[Helene Thimig]]: [[Angela Hammitzsch|Angela Raubal]], Hitlers Halbschwester&lt;br /&gt;
* [[Alexander Granach]]: [[Julius Streicher]]&lt;br /&gt;
* [[Fritz Kortner]]: [[Gregor Strasser]]&lt;br /&gt;
* [[Tonio Selwart]]: [[Alfred Rosenberg]]&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Donath]]: [[Gustav von Kahr]]&lt;br /&gt;
* [[Ernö Verebes]]: [[Anton Drexler]]&lt;br /&gt;
* [[Leo Reuss|Lionel Royce]]: [[Fritz Thyssen]]&lt;br /&gt;
* [[Walter Kingsford]]: [[Franz von Papen]]&lt;br /&gt;
* [[Ray Collins (Schauspieler)|Ray Collins]]: Kardinal [[Michael von Faulhaber]], Erzbischof von München&lt;br /&gt;
* [[Richard Révy|Richard Ryen]]: Gauleiter [[Adolf Wagner (Gauleiter)|Adolf Wagner]]&lt;br /&gt;
* [[Arthur Loft]]: General [[Walter von Reichenau]]&lt;br /&gt;
* [[Fred Nurney]]: General [[Franz Ritter von Epp]]&lt;br /&gt;
* [[Felix Basch]]: [[Alfred Hugenberg]]&lt;br /&gt;
* [[Lotte Palfi-Andor]]: [[Carin Göring|Karin Göring]]&lt;br /&gt;
* [[Gene Roth]]: [[Ernst Hanfstaengl]], Hitlers Pressechef&lt;br /&gt;
* [[Adolph Milar]]: [[Heinrich Hoffmann (Fotograf)|Heinrich Hoffmann]], Hitlers Fotograf&lt;br /&gt;
* [[Peter Pohlenz]]: [[Reinhard Heydrich]]&lt;br /&gt;
* [[Frank Reicher]]: Justizminister [[Franz Gürtner]]&lt;br /&gt;
| Synchronisation  = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;The Hitler Gang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein von Spätherbst 1943 bis Anfang 1944 gedrehter und am 26. April 1944 uraufgeführter [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] [[Spielfilm]] mit propagandistischen Untertönen. Er zeichnet den Aufstieg [[Adolf Hitler]]s, verkörpert von dem auf diesen Part spezialisierten [[Bobby Watson (Schauspieler)|Robert „Bobby“ Watson]], vom böhmischen Gefreiten zum [[Reichskanzler]] des nationalsozialistischen [[Deutsches Reich|Deutschen Reiches]] nach. Abgedeckt werden hierbei die Jahre von 1918 bis 1934. Der von [[John Farrow]] inszenierte Film gilt als einer der wenigen Versuche [[Hollywood]]s während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]], sich auf ernsthafte Weise mit dem Phänomen des deutschen [[Nationalsozialismus]] auseinanderzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
3. November 1918. Infolge eines Nervenzusammenbruchs und, wie er behauptet, nach einem feindlichen Gasangriff vorübergehend erblindet, liegt der junge Gefreite Adolf Hitler im Lazarett von [[Pasewalk]]. Doch die Militärärzte schließen Hitlers Eigendiagnose aus und konstatieren vielmehr einen Anflug von [[Hysterie]] und [[Paranoia]] bei ihrem Patienten. Wieder entlassen, findet sich der junge Hitler im Zivilleben nicht mehr zurecht. Wenig später lernt er Hauptmann [[Ernst Röhm]] kennen, wie er reaktionär und kaisertreu. Röhm begeistert Hitler für die Mär von der [[Dolchstoßlegende]], der diese begierig aufnimmt und in seinen ersten Reden über die im Felde unbesiegte deutsche Armee ideologisch verwertet. Rasch macht Hitler sie zum Leitfaden der [[Deutsche Arbeiterpartei|Deutschen Arbeiterpartei]], der er 1919 beitritt. Hitler, ein glänzender Redner und [[Agitator]], findet schnell seine ersten Anhänger, darunter auch [[Rudolf Heß]]. Mit 100 Reichsmark Startkapital erkauft sich Hitler schließlich die Führerschaft in der Arbeiterpartei und bootet zugleich den bisherigen Parteichef [[Anton Drexler]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rasch entwickelt sich Hitler zum Volkstribun in verrauchten Bierkellern. Massenweise schreiben sich Neumitglieder in seine Partei ein. Auch [[Gregor Strasser]] und sein Chauffeur [[Heinrich Himmler]] schließen sich rasch der neuen Hitler-Partei an. Bei den Sitzungen in den schummrigen Kellern reden sich die Fanatiker in Rage. Hitler gibt den Takt vor. Er sagt: „Die Menschen interessieren sich nicht für Parteiprogramme. Wir müssen ihre Gefühle ansprechen, ihre stärksten Instinkte! Hass! Gebt ihnen einen Sündenbock. Jemandem, dem man für alles die Schuld geben kann!“ Und: „Wir brauchen einen kleineren Feind als die Christen. Einen, den wir besiegen können.“ Schließlich schlägt Himmler völlig kalt die Juden als idealen Sündenbock vor. Hitler überlegt kurz, dann ist er entflammt von dieser Idee. „Die Juden sind der Grund für all unseren Ärger! Die Juden haben den Krieg begonnen, die Juden sind der Grund für unsere Niederlage!“ brüllt sich Hitler in Rage. Hitler hat sein Lebensthema gefunden und trommelt es fortan in all seinen Bierzeltreden einer ebenso dankbaren wie immer ergebener werdenden Zuhörerschaft in die Köpfe. Nicht selten enden solche Redeschlachten auch in Saalschlachten. [[Hermann Göring]], der über einiges Kapital verfügt, stößt zu der Truppe und verspricht, ab sofort mit seinen Leuten für Hitlers Sicherheit zu sorgen. Dafür verspricht ihm Hitler die Leitung der Luftwaffe, sollte man erst einmal an die Macht kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr viel wichtiger für Hitler wird die Bekanntschaft mit dem Helden von [[Schlacht bei Tannenberg (1914)|Tannenberg]], General [[Erich Ludendorff|Ludendorff]]. Der verheißt ein Höchstmaß an Seriosität und Ansehen und erleichtert überdies den Zugang zu den wichtigen gesellschaftlichen Kreisen und vor allem mehr Anerkennung in der [[Reichswehr]]. Doch die Berufssoldaten zögern, wollen trotz Ludendorffs Fürsprache nicht über einen Staatsstreich nachdenken. Ihnen erscheinen die Erfolgschancen zu gering. Hitler ist jedoch kein Mann des Abwartens, er will zuschlagen – sofort. Und so drängt er seine Mannen, am 8. November 1923 den Staatsstreich zu wagen. Doch der [[Hitlerputsch|Putsch]] geht schief, und Hitler wird festgenommen und zu einer fünfjährigen [[Justizvollzugsanstalt Landsberg#Festungshaft in der Weimarer Republik|Festungshaft]] verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Landsberg am Lech|Landsberg]], wo er außerordentlich komfortabel seine auf knapp neun Monate verkürzte Haftstrafe absitzt, diktiert Hitler Heß sein Pamphlet &amp;#039;&amp;#039;[[Mein Kampf]]&amp;#039;&amp;#039;. Dort besucht ihn eines Tages ein Strasser-Emissär aus Berlin. Sein Name: [[Joseph Goebbels]]. Wieder in Freiheit, entschließt sich Hitler, den Weg zur Macht auf legalem Wege zu beschreiten und zieht sich vorerst in die bayerische Provinz, wo er ein Haus besitzt, zurück. Dort stellt ihm eines Tages seine Halbschwester [[Angela Hammitzsch|Angela Raubal]] ihre Tochter [[Geli Raubal|Geli]] vor. Hitler ist entzückt von ihr, doch das junge Mädchen reagiert verstört auf die zaghaften Annäherungen des Onkels. Eines Nachts dringt Hitler in ihre Kammer ein, man hört ein leises Schluchzen durch die geschlossene Tür nach außen dringen. Am nächsten Morgen bittet Geli ihre Mutter eindringlich, mit ihr zurück nach [[Wien]] zu fahren, stößt aber bei ihr auf taube Ohren. Hitler kommt hinzu und überredet sie in Anwesenheit ihrer Mutter zu bleiben. Bei einem nächtlichen Kartenspiel planen Himmler, Goebbels und Göring derweil die Ermordung Gelis, damit Hitler sich wieder auf die wesentlichen Dinge, die Politik, zu konzentrieren beginnt. Gelis Mutter hört eines Abends einen Schuss aus der Kammer ihrer Tochter und rennt zur Treppe, die dorthin führt. Da kommt ihr Himmler entgegen. Er nimmt den Hut ab und kondoliert geheuchelt: „Armes Kind. Wir versuchten, sie aufzuhalten. Aber es war zu spät …“ Ein Zeitungsredakteur, der diesem mysteriösen Vorgang auf den Grund gehen will, wird von Himmlers Schergen heimtückisch ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren versucht Hitler Verbündete zu gewinnen. Er macht Versprechungen allerorten: Versprechungen gegenüber den Industriellen, den Militärs. Er verspricht ihnen Aufrüstung, die Revision des [[Versailler Vertrag]]es und den Großindustriellen wie [[Fritz Thyssen]] und [[Alfred Hugenberg]] die Zerschlagung der Gewerkschaften, während Gregor Strasser zeitgleich den Arbeitern höhere Löhne bei kürzerer Arbeitszeit zusagt und Goebbels im Rundfunk verkündet, Hitler sei ein Freund der Arbeiter. So schafft sich Hitler Verbündete und Freunde auf dem Weg zur Macht. Auf allen Seiten. Bald wird auch Reichspräsident [[Paul von Hindenburg|von Hindenburg]] auf ihn aufmerksam. [[Franz von Papen]] rät ihm dazu, Hitler zu empfangen. Nur widerwillig ernennt Hindenburg diesen am 30. Januar zum Reichskanzler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den wichtigsten politischen Gegner, die [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunisten]], auszuschalten, schlägt Goebbels vor, den [[Reichstagsbrand|Reichstag anzünden]] zu lassen und die Tat den Roten in die Schuhe zu schieben. Daraufhin erhält Hitler von Hindenburg die Unterschrift zum [[Ermächtigungsgesetz]], das ihm fortan völlig freie Hand bei der Durchsetzung seiner politischen Ziele lässt. Der braune Terror hält nun endgültig Einzug in Deutschland. Die Gewerkschaften werden zerschlagen, die Aufrüstung forciert, die Kirchen drangsaliert und die Kindererziehung komplett der neuen Ideologie unterworfen. In einem Streitgespräch mit Pastor [[Martin Niemöller]] kündigt Hitler an, die nationalsozialistische Ideologie an Stelle christlicher Werte und Erziehung treten zu lassen. Niemöller widerspricht tapfer dem „Führer“ und wendet sich mit klaren Worten gegen dessen Vorstellungen einer [[Herrenrasse]] und der Minderwertigkeit der „[[Judentum|jüdischen Rasse]]“. Daraufhin bekommt Hitler einen seiner berüchtigten Tobsuchtsanfälle und stößt wüste Drohungen gegenüber dem Gottesmann aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 macht [[Walter von Reichenau|General von Reichenau]] Hitler klar, dass das Militär ihn als Oberbefehlshaber und, nach Hindenburgs Tod, auch als neues Staatsoberhaupt anerkennen werde, sollte die Macht von Hitlers Schlägertruppe, der [[Sturmabteilung|SA]], gebrochen werde. Auch Goebbels bestärkt Hitler darin, mit Röhm und der SA abzurechnen. Am 30. Juni beginnt die [[Röhm-Putsch|Nacht der langen Messer]], und Hitler lässt seinen alten Weggefährten Röhm und andere SA-Männer sowie den ehemaligen Reichskanzler [[Kurt von Schleicher]] und seinen einstigen Vertrauten [[Gregor Strasser]] kurzerhand ermorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film endet mit kurzen Hinweisen auf Hitlers weitere Aggressionsakte und stellt fest, dass sich nunmehr allmählich die freie Welt gegen ihn zu formieren begann. Die letzte Einstellung im Rahmen der Spielhandlung zeigt Hitler, seine Triumphe genießend, wie er durch einen gewaltigen Saal schreitet und dabei kurz an einer symbolisierten Weltkugel haltmacht, in deren Mitte ein riesiges, eisernes Hakenkreuz prangt. Dann hält er kurz inne. Aus dem Off ertönt die Stimme Martin Niemöllers, die dunkel dräuend sein und Deutschlands Schicksal weissagt: „Some day they find arms to fight your arms“ und „They will destroy you“. Dann blendet der Film allmählich aus mit einigen dokumentarischen Aufnahmen, wie die Armeen der in der [[Kalter Krieg#Anti-Hitler-Koalition und Blockbildung|Anti-Hitler-Allianz]] zusammenarbeitenden Nationen zu den Waffen greifen und zu marschieren beginnen. Dazu wehen die Flaggen dieser Nationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktionsnotizen ==&lt;br /&gt;
Eine Fülle von aus dem [[Drittes Reich|Dritten Reich]] geflohenen deutschen, österreichischen und ungarischen Schauspiel-[[Emigrant]]en wirkten in dieser bisweilen sehr holzschnittartig angelegten und oftmals (nach heutigem Kenntnisstand) ahistorisch wirkenden Produktion in kleinen bis kleinsten Rollen mit. Deswegen gab es schon im Vorfeld der Produktion viel böses Blut um vermeintliche (für damalige Verhältnisse) Topgagen von bis zu 2.500 Dollar pro Woche für Emigrantendarsteller, während, wie Hollywoods Klatschkolumnistin [[Hedda Hopper]] behauptete, US-Schauspieler zur selben Zeit unbeschäftigt blieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aufbau&amp;quot;&amp;gt;Meldung in &amp;#039;&amp;#039;Aufbau&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 46, 12. November 1943, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sämtliche Schauspieler, auch der gebürtige US-Amerikaner [[Bobby Watson (Schauspieler)|Robert „Bobby“ Watson]], sprechen mit einem harten, „teutonisch“ wirkenden Akzent. Für Watson wurde der Hitler die Rolle seines Lebens. Insgesamt zehnmal – überwiegend recht slapstickhaft – verkörperte der Mann aus [[Illinois]] zwischen 1942 und 1961 den deutschen Diktator. Jedoch nie zuvor und nie danach war sein Hitler-Part so groß wie in diesem Film, und selten hat er den Diktator so überzeugend (und weitgehend klamaukfrei) gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Maskenbildner unter der Leitung von [[Wally Westmore]] leisteten zum Teil Meisterliches. Besonders gelungen sind, neben der Angleichung Watsons an Hitler, die optischen Transformationen von [[Luis van Rooten]] (als Himmler) und [[Victor Varconi]] (als Heß). Ebenfalls beachtlich sind die von den gebürtigen Deutschen [[Hans Dreier]] und [[Franz Bachelin]] entworfenen Filmbauten, die dem amerikanischen Kinobesucher einen guten Eindruck von den kleinbürgerlichen Wohnwelten und bierdunstgeschwängerten Hinterzimmern im Deutschland der 1920er und 1930er Jahre vermittelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der seit Anfang November 1931 in den USA lebende [[Martin Kosleck]], von Goebbels unmittelbar nach der Machtübernahme 1933 auf eine [[Schwarze Liste]] gesetzt, spielte hier (nach &amp;#039;&amp;#039;[[Ich war ein Spion der Nazis]]&amp;#039;&amp;#039;) zum zweiten Male seinen obersten Verfolger, dem er leidlich ähnlich sah. Letztmals als Goebbels konnte man Kosleck in der 1961 entstandenen &amp;#039;&amp;#039;Hitler&amp;#039;&amp;#039;-Filmbiografie von [[Stuart Heisler]] sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Albert Bassermann]], dem die kleine Rolle des Reichspräsidenten [[Paul von Hindenburg]] angeboten worden war, lehnte diese aus persönlichen Gründen ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aufbau&amp;quot; /&amp;gt; Sie ging stattdessen an [[Sig Ruman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Versuchen, den Ablauf der historischen Ereignisse einigermaßen korrekt nachzuerzählen, werden auch immer wieder unbelegte Behauptungen aufgestellt oder ganz offensichtliche Propagandasegmente eingestreut:&lt;br /&gt;
* So wird Hitler als Lügner und Feigling dargestellt, der beim gescheiterten November-Putsch 1923 als erster das Hasenpanier ergreift und ebenso großmäulig wie wahrheitswidrig behauptet, einem verwundeten Kameraden geholfen zu haben. Außerdem wird Hitler gezielt der Lächerlichkeit preisgegeben, wenn er sich bei seiner Verhaftung (ebenfalls 1923) in einem Schrank hinter Frauenkleidern versteckt.&lt;br /&gt;
* Auch die im Film gezeigte Unterstellung, die Nationalsozialisten selbst hätten den Reichstag angezündet, gilt heute als [[Reichstagsbrand#Der Streit über die Täterschaft|umstritten]].&lt;br /&gt;
* Zwar kam es Anfang 1934 zu einer direkten Begegnung zwischen Hitler und Pastor Niemöller. Es darf jedoch bezweifelt werden, dass es ein Vier-Augen-Gespräch gab, in dem Hitler – wie im Film gezeigt – behauptete, er sei mächtiger als [[Jesus Christus]] und dass das [[Christentum]] eine Art Krankheit sei. Ebenfalls unbelegt ist, dass Niemöller Hitler gegenüber gesagt haben soll, dass er eines Tages zerstört werden würde und mit ihm das geliebte Deutschland, worauf der Film-Hitler ihn, den Film-Niemöller, wutschnaubend mit dem Tode droht („You should die like everyone should die who gets in my way“).&lt;br /&gt;
* Als Himmler und Göring 1934 ihre Todeslisten für eine anstehende Säuberungswelle im Rahmen des sogenannten Röhm-Putsches miteinander vergleichen und diese diskutieren, taucht auch der Name Joseph Goebbels auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beträchtliche Mängel und mittlerweile längst widerlegte Behauptungen präsentiert der Film jedoch vor allem hinsichtlich der Passage rund um Hitlers Beziehung zu seiner Nichte Geli Raubal. Hitler wird hier als Lüstling präsentiert, der der höchst widerwilligen Geli penetrant nachstellt. Seine Liebeswerbungen scheitern, und die Verschwörer Himmler, Goebbels und Göring beschließen daraufhin, so wird insinuiert, Geli Raubals Ermordung. Dabei wird angedeutet, dass Himmler persönlich geschossen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezeichnenderweise endet der Film im Wesentlichen bereits 1934, mit der ausführlichen Schilderung des sogenannten [[Röhm-Putsch]]es. Damit wird die höchst unglückliche Rolle, die der amerikanische Kriegsalliierte des Jahres 1944, [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]], seit 1935 (Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht, [[Deutsch-britisches Flottenabkommen]], [[Rheinlandbesetzung (1936)|Remilitarisierung des Rheinlands]], [[Anschluss Österreichs]], [[Münchner Abkommen]] etc.) meist im Zusammenspiel mit [[Frankreich]] gegenüber NS-Deutschland gespielt hatte, komplett ausgespart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Befreiung Europas von der NS-Herrschaft im Mai 1945 wurde &amp;#039;&amp;#039;The Hitler Gang&amp;#039;&amp;#039; auch in zahlreichen (west-)europäischen Staaten aufgeführt. In Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde der von [[Paramount Pictures]] produzierte Film nicht gezeigt; es existiert daher auch keine deutsch synchronisierte Fassung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritiken ==&lt;br /&gt;
Die internationale Kritik erachtete, bei aller Freizügigkeit beim Umgang mit den zum Drehbeginn (Ende 1943) bekannten Fakten, &amp;#039;&amp;#039;The Hitler Gang&amp;#039;&amp;#039; als einen weitgehend respektablen Versuch, den Aufstieg des Nationalsozialismus in Deutschland einem breiten Publikum verständlich und damit nachvollziehbar zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;[[Aufbau (jüdische Zeitung)|Aufbau]]&amp;#039;&amp;#039; bespricht &amp;#039;&amp;#039;The Hitler Gang&amp;#039;&amp;#039; wie folgt: „Der Film trifft ins Schwarze und wirkt genauso erregend auf die Volksphantasie wie jene Balladensänger, die komplizierte Verbrechen auf die Einfachheit einer bebilderten und gesungenen Moritatenserie brachten.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Aufbau&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 21, 26. Mai 1944, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Exilantenblatt &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; schrieb in seiner 396. Ausgabe in einer Rezension vom 6. Oktober 1944 auf Seite 6: „Das Ausserordentliche an diesem Film, dessen Manuskript sich im Wesentlichen auf die Bücher [[Konrad Heiden]]s stützt, ist die Ähnlichkeit der Masken.“ An späterer Stelle wird allerdings auch vermerkt: „Die Schwäche dieses Filmes liegt vor allem darin, dass er sich zeitlich ein zu weites Ziel gesteckt hat. […] Hätte man sich damit begnügt, die Geschichte des braun-schwarzen Ringvereins mit dem 30. Juni 1934 -- vorläufig -- enden zu lassen … so wäre man um die Schwierigkeit herumgekommen, die letzten Jahre vor Ausbruch dieses Krieges im Schnellzugtempo und höchst oberflächlich durchsausen zu müssen.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://deposit.d-nb.de/cgi-bin/exilframe.pl?ansicht=3&amp;amp;zeitung=zeitung&amp;amp;jahrgang=4&amp;amp;ausgabe=396&amp;amp;seite=27380006 Filmkritik] in &amp;#039;&amp;#039;Die Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 396. Ausgabe, 6. Oktober 1944, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Kay Weniger]]s &amp;#039;&amp;#039;Es wird im Leben dir mehr genommen als gegeben&amp;#039;&amp;#039; ist zu lesen: „‚The Hitler Gang‘, John Farrows Ende 1943 gedrehter, nicht immer gelungener Versuch, das Aufkommen des Nazismus’ in Deutschland glaubhaft nachzuzeichnen, war trotz aller Einschränkungen -- vor allem die Skizzierung der Beziehung Hitlers zu seiner Nichte Geli Raubal und die Umstände ihres Todes, wirken angesichts heutiger Erkenntnisse weit hergeholt und wie pure Propaganda -- im Ansatz durchaus respektabel.“&amp;lt;ref&amp;gt;Kay Weniger: &amp;#039;&amp;#039;„Es wird im Leben dir mehr genommen als gegeben“. Lexikon der aus Deutschland und Österreich emigrierten Filmschaffenden 1933 bis 1945. Eine Gesamtübersicht.&amp;#039;&amp;#039; ACABUS Verlag, Hamburg 2011, S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Das große Personenlexikon des Films]]&amp;#039;&amp;#039; sah in &amp;#039;&amp;#039;The Hitler Gang&amp;#039;&amp;#039; einen „der seltenen Versuche Hollywoods, sich mit dem Phänomen des 3. Reichs ernsthafter als sonst üblich auseinanderzusetzen“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das große Personenlexikon des Films]]. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;C – F. John Paddy Carstairs – Peter Fitz.&amp;#039;&amp;#039; Schwarzkopf &amp;amp; Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 623.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Filmkritiker [[Leonard Maltin]] urteilte: „Historical drama of  Hitler’s rise to power had greatest impact on WW2 audiences but is still fairly interesting, though dwarfed by recent documentaries.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Leonard Maltin]]: &amp;#039;&amp;#039;Movie &amp;amp; Video Guide.&amp;#039;&amp;#039; 1996 edition, S. 582.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Halliwell’s Film Guide&amp;#039;&amp;#039; schreibt: „Though at the time it seemed rather like a serious cabaret turn, this fictionalization of historical fact has some good impersonations and dramatically effective scenes.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Leslie Halliwell]]: &amp;#039;&amp;#039;Halliwell’s Film Guide.&amp;#039;&amp;#039; Seventh Edition, New York 1989, S. 471.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Rotten Tomatoes]] heißt es: „Though it takes several liberties with facts and motivations, The Hitler Gang is a reasonably absorbing chronicle of Hitler’s rise to power.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0036921}}&lt;br /&gt;
* {{Rotten Tomatoes|the-hitler-gang}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Filme von John Farrow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hitler Gang #The}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-amerikanischer Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwarzweißfilm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Film über Adolf Hitler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SeptemberWoman</name></author>
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