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	<title>The Fog of War - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T16:06:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=The_Fog_of_War&amp;diff=1511136&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Umstellung FSK-Vorlage, Infobox formatiert, deutsche Schlüsselworte, Aliasparameter ersetzt</title>
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		<updated>2026-04-29T14:10:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Umstellung FSK-Vorlage, Infobox formatiert, deutsche Schlüsselworte, Aliasparameter ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Deutscher Titel        = The Fog of War&lt;br /&gt;
| Originaltitel          = The Fog of War: Eleven Lessons from the Life of Robert S. McNamara&lt;br /&gt;
| Produktionsland        = USA&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr       = 2003&lt;br /&gt;
| Länge                  = 95&lt;br /&gt;
| Originalsprache        = Englisch&lt;br /&gt;
| FSK                    = 12{{FSK|99729/K|Abruf=2026-04-17}}&lt;br /&gt;
| Regie                  = [[Errol Morris]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch               = Errol Morris&lt;br /&gt;
| Produzent              = Errol Morris&amp;lt;br /&amp;gt;Michael Williams&amp;lt;br /&amp;gt;Julie Ahlberg&lt;br /&gt;
| Musik                  = [[Philip Glass]]&lt;br /&gt;
| Kamera                 = Robert Chappell&amp;lt;br /&amp;gt;Peter Donahue&lt;br /&gt;
| Schnitt                = Doug Abel&amp;lt;br /&amp;gt;Chyld King&amp;lt;br /&amp;gt;[[Karen Schmeer]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;The Fog of War&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Original: &amp;#039;&amp;#039;The Fog of War: Eleven Lessons from the Life of Robert S. McNamara&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] [[Dokumentarfilm]] des Regisseurs [[Errol Morris]]. Der Film handelt von den Jahren 1961–1968. Damals, während des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] und in den ersten Jahren des [[Vietnamkrieg]]es, war [[Robert S. McNamara]] (1916–2009) [[Verteidigungsministerium der USA|Verteidigungsminister der USA]] unter den demokratischen Präsidenten John F. Kennedy und Johnson.&lt;br /&gt;
Der Film gewann mehrere Preise, darunter den [[Oscar/Bester Dokumentarfilm|Academy Award für den Besten Dokumentarfilm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
McNamara war als US-Verteidigungsminister maßgeblich an den Entscheidungen während der [[Kubakrise]] beteiligt und für den Verlauf des US-Engagements im [[Vietnamkrieg]] mitverantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzept und Inhalt ==&lt;br /&gt;
Die Grundlage des Films ist ein Interview mit McNamara, das ihn in Großaufnahme auf einem Stuhl sitzend zeigt. Den Fragensteller (Regisseur Errol Morris) kann man hören, aber nicht sehen. Größtenteils ist es einen [[Monolog]] von McNamara; Morris unterbricht ihn nur selten. Die zwischendurch eingeblendeten historischen Filmaufnahmen, Tondokumente und Bilder dienen als Unterlegung von McNamaras Ausführungen. Morris unterteilte sie in &amp;quot;elf Lektionen&amp;quot; (&amp;#039;&amp;#039;eleven lessons&amp;#039;&amp;#039;), die McNamara aus seinem Leben und in Bezug auf Staats- und Kriegsführung während des [[Kalter Krieg|Kalten Kriegs]] gezogen habe. Dabei beleuchtet McNamara seine persönliche Vita, seinen Aufstieg zum Verteidigungsminister und Einschätzungen und Charakterisierungen von politischen Größen wie [[John F. Kennedy]] und [[Lyndon B. Johnson]]. Er veranschaulicht und verteidigt teilweise militärische Positionen und Denkweisen im Zusammenhang mit der [[Kubakrise]] und dem [[Vietnamkrieg]], äußert jedoch auch Kritik an einzelnen Entscheidungen seiner früheren Arbeitgeber und Vorgesetzten. Seine Selbstkritik bleibt meist allgemein und kryptisch. Schon zu Beginn des Films betont er, dass alle Menschen Fehler machen, und dass auch er in seinem Leben viele Fehler gemacht habe, ohne jedoch konkreter zu werden. Durch die Großaufnahmen werden die teilweise sehr emotionalen Reaktionen McNamaras auf seine eigenen Erinnerungen aufgefangen, beispielsweise, als er mühevoll Tränen unterdrückend vom Attentat auf Kennedy berichtet. Da der Film im Jahr [[2003]], gleichzeitig mit dem Beginn des [[Irakkrieg]]s erschien, wurde McNamara mehrfach zu diesem und zum Bezug seiner Aussagen auf den aktuellen Konflikt befragt. Dazu Stellung zu beziehen, lehnte er jedoch stets ab. Er sagte, es sei nicht seine Aufgabe, den heutigen Verteidigungsminister zu beurteilen. In der Dokumentation selbst gibt es jedoch eine Passage, in der McNamara erklärt, dass, wenn viele Staaten mit ähnlichen Wertesystemen wie dem der [[USA]] zu anderen Einschätzungen internationaler Konflikte kämen als man selbst, man seine eigene Position hinterfragen müsse.&lt;br /&gt;
Dies wurde von vielen als indirekte Stellungnahme zum Irakkrieg verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Regisseur Morris sagte, er sei zu diesem Film inspiriert worden, als er das Buch &amp;#039;&amp;#039;Wilson’s Ghost: Reducing the Risk of Conflict, Killing, and Catastrophe in the 21st Century&amp;#039;&amp;#039; von McNamara gelesen hatte&amp;lt;ref&amp;gt;Bonnie Azab Powell: [https://www.berkeley.edu/news/media/releases/2004/02/05_fogofwar.shtml &amp;#039;&amp;#039;Robert McNamara, Errol Morris return to Berkeley to share lessons learned from &amp;quot;Fog of War&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[University of California, Berkeley|Universität Berkeley]]&amp;#039;&amp;#039;, 5. Februar 2004 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;. Daraufhin begann er den ehemaligen Verteidigungsminister zu interviewen, was zu Aufnahmen von über 20 Stunden Dauer führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morris und McNamara waren sich nicht immer einig über die Interpretation des Filmes. Morris veröffentlichte eine Bonus-DVD, die zehn zusätzliche Lehren von Robert McNamara enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
{{Zitat|…Nur wird in Fog of War sehr bald deutlich, dass McNamara gerade so viel an moralischer Verantwortung eingesteht, wie für seinen Seelenfrieden verträglich ist. Morris, zweifellos ein technisch hervorragender Filmemacher, degradiert sich dabei zum Erfüllungsgehilfen. Gemeinsam mit McNamaras Autobiographie &amp;#039;&amp;#039;In Retrospect&amp;#039;&amp;#039; fungiert Fog of War als Lebenszeugnis eines Mannes, dem es angesichts der politischen Reichweite seiner Entscheidungen entschieden an kritischer Distanz mangelt. Er ringt sich schwerwiegende Selbsteinschätzungen ab wie die, dass, hätten die USA den Zweiten Weltkrieg verloren, er und [[Curtis E. LeMay|General Curtis E. LeMay]] ganz sicher der Kriegsverbrechen angeklagt worden wären - um etwas später im Film, bei der Frage der Verantwortung für die [[Napalm]]teppiche, wieder in den Nebel des Vergessens abzutauchen. Die Antwort auf Morris´ Frage, wer denn letztendlich die politische Verantwortung für den Vietnam-Krieg getragen habe, fällt eindeutig aus: Der Präsident.|Andreas Busche&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Busche: [https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/geschichte-nach-art-des-strategen &amp;#039;&amp;#039;Geschichte nach Art des Strategen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Freitag]]&amp;#039;&amp;#039;, 1. Oktober 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2003: [[Chicago Film Critics Association|Chicago Film Critics Association Award]] in der Kategorie &amp;#039;&amp;#039;[[Chicago Film Critics Association Award/Bester Dokumentarfilm|Bester Dokumentarfilm]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2003: [[National Board of Review Award]] als beste Dokumentation für The Fog of War&lt;br /&gt;
* 2003: Los Angeles Film Critics Association als beste Dokumentation für The Fog of War&lt;br /&gt;
* 2003: Washington D.C. Area Film Critics als beste Dokumentation für The Fog of War&lt;br /&gt;
* 2004: [[Independent Spirit Awards 2004]] in der Kategorie &amp;#039;&amp;#039;Bester Dokumentarfilm&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2004: [[Oscar/Bester Dokumentarfilm|Academy Award für den Besten Dokumentarfilm]]&lt;br /&gt;
* 2019: Aufnahme in das [[National Film Registry]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Matthias Steinle: &amp;quot;Im Nebel postmodernen Dokumentarfilms – Errol Morris: The Fog of War (2003)&amp;quot;, in: Harro Segeberg (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Referenz in den Medien. Dokumentation – Simulation – Docutainment.&amp;#039;&amp;#039; (Schriftenreihe der GfM, Bd. 16) Marburg: Schüren 2009, S. 223–239.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0317910}}&lt;br /&gt;
* [http://archive.sensesofcinema.com/contents/04/31/errol_morris_interview.html Interview mit dem Regisseur Errol Morris]&lt;br /&gt;
* [http://www.errolmorris.com/film/fow_transcript.html Mitschrift des McNamara-Interviews aus dem Fog-of-War-Film (engl.)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fog Of War #The}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 2003]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-amerikanischer Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dokumentarfilm]]&lt;/div&gt;</summary>
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