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	<title>Thayngen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Thayngen&amp;diff=93198&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Timk70: /* Persönlichkeiten */ Link</title>
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		<updated>2026-04-15T19:58:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
|NAME_ORT = Thayngen&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Thayngen 2010.png&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_WAPPEN = Thayngen Wappen.svg&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = CH-SH&lt;br /&gt;
|BEZIRK = Reiat&lt;br /&gt;
|IMAGEMAP = Bezirk Reiat&lt;br /&gt;
|BFS = 2920&lt;br /&gt;
|PLZ = 8236 [[Opfertshofen]]&amp;lt;br /&amp;gt;8240 Thayngen&amp;lt;br /&amp;gt;8241 [[Barzheim]]&amp;lt;br /&amp;gt;8242 [[Bibern SH|Bibern]]&amp;lt;br /&amp;gt;8242 [[Hofen SH|Hofen]]&amp;lt;br /&amp;gt;8243 [[Altdorf SH|Altdorf]]&lt;br /&gt;
|UN/LOCODE = CH THA&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 47.7468266&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 8.708725&lt;br /&gt;
|HÖHE = 437&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 19.92&lt;br /&gt;
|AUSLÄNDER = 20,5 % &amp;lt;small&amp;gt;(31. Dezember 2013)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ausländeranteil&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.pxweb.bfs.admin.ch/Selection.aspx?px_language=de&amp;amp;px_db=px-x-0102010000_101&amp;amp;px_tableid=px-x-0102010000_101%5Cpx-x-0102010000_101.px&amp;amp;px_type=PX |wayback=20170208195859 |text=Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter |archiv-bot=2023-01-20 14:55:36 InternetArchiveBot }}.Gemeinde Thayngen. Stand: 1. April 2012, abgerufen am 11. Juli 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Einwohnerdaten werden automatisch aus einer zentralen Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|WEBSITE = www.thayngen.ch&lt;br /&gt;
|BILD = Thayngen.jpg &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thayngen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{IPA|[ˈtaːɪŋən]}}) ist eine [[politische Gemeinde]] des [[Kanton Schaffhausen|Kantons Schaffhausen]] in der [[Schweiz]]. Auf den 1. Januar 2004 wurde sie um die vormals selbständige Gemeinde [[Barzheim]] erweitert. Per 1. Januar 2009 haben sich ausserdem die Gemeinden [[Altdorf SH|Altdorf]], [[Bibern SH|Bibern]], [[Hofen SH|Hofen]] und [[Opfertshofen]] der Gemeinde Thayngen angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Thayngen liegt im [[Reiat]], nordöstlich der Stadt [[Schaffhausen]]. Das Flüsschen [[Biber (Rhein)|Biber]] formte das Tal von Thayngen. Auf der Nordseite überragt der [[Chapf (Thayngen)|Chapf]] mit etwa {{Höhe|550|CH}} das Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Speziell an Thayngen ist, dass es eine längere [[Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz|Grenze zu Deutschland]] (12&amp;amp;nbsp;km) als die Verbindung zur übrigen Schweiz (7&amp;amp;nbsp;km) aufweist.&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Thayngen-LBS H1-021481.tif|mini|Historisches Luftbild von Werner Friedli von 1958]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Steinzeit ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kesslerloch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor über 10&amp;#039;000 Jahren bewohnten Rentierjäger der Steinzeit die Höhle [[Kesslerloch]], die noch heute existiert und westlich des Dorfs liegt. Sie gilt als eine der bedeutendsten Fundstellen der Schweiz aus dieser Zeit. In der Nachbarschaft bei [[Herblingen]] liegt das [[Schweizersbild]], ebenfalls eine steinzeitliche Station.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfahlbauten ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Pfahlbausiedlung Weier}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ca. 3900 bis 3500 v. Chr. wurden im Gebiet &amp;#039;&amp;#039;Weier&amp;#039;&amp;#039; (südlich von Thayngen) [[Pfahlbau]]ten errichtet. Diese wurden bei [[Melioration]]sarbeiten im Jahr 1914 entdeckt. Die Fundstelle sticht wegen ihrer gut erhaltenen Befunde von Häusern hervor. Dank mehrerer kurz aufeinanderfolgender, [[Dendrochronologie|dendrodatierter]] Siedlungen lässt sich hier die kulturelle Entwicklung innerhalb der [[Pfyner Kultur]] verfolgen. Nach ersten Ausgrabungen von verschiedensten Gegenständen wurde die Siedlung wieder eingegraben, um sie vor der Zerstörung zu retten. Heute wird das Gebiet für die Landwirtschaft und Schrebergärten verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2011 wurde die Pfahlbausiedlung Weier mit [[Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen|110 weiteren Fundstellen in 6 Alpenländern]] von der [[UNESCO]] in das Inventar des [[UNESCO-Welterbe|UNESCO-Weltkulturerbes]] aufgenommen. Fundstücke werden im [[Museum zu Allerheiligen]] in Schaffhausen ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Aus einer [[Alamannen]]-Siedlung bildeten sich zwei große Höfe heraus, der &amp;#039;&amp;#039;Frohnhof&amp;#039;&amp;#039; (1539) und der &amp;#039;&amp;#039;Kelnhof&amp;#039;&amp;#039; (genannt in Urkunden des [[Kloster Petershausen|Klosters Petershausen]]). Sie waren Besitztum der Grafen des [[Hegau]] und Bestandteil des [[Herzogtum Schwaben|Herzogtums Schwaben]]. Zunächst kam das Gebiet von den [[Grafen von Nellenburg]] (später folgten die von [[Blumenegg]] und [[Ruine Hohenstoffeln|Herren von Stoffeln]]) an die [[Hochstift Konstanz|Bischöfe von Konstanz]]. Diese vergaben es an die Klöster Petershausen, [[Kloster St. Blasien (Schwarzwald)|Kloster St. Blasien]], das [[Kloster Sankt Agnesen (Schaffhausen)|Kloster St. Agnesen]] und das [[Kloster St. Katharinental]]. Die Adligen erhielten jeweils die Eigentumsrechte als [[Lehnswesen|Lehen]] zurück. Nach der [[Schlacht bei Sempach]], erstmals bereits 1454, kam Thayngen an Schaffhausen, das den Bund mit den [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] schloss. Als Vögte der Stadt Schaffhausen waren die von Fulach und die [[Im Thurn]] bestimmend für den Ort bis 1798.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Winzeler: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Thayngen.&amp;#039;&amp;#039; 1963.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Schwabenkrieg]] war [[Götz von Berlichingen]] vor Ort, der als 19-jähriger [[Schildknappe|Knappe]] in Diensten des [[Liste der Markgrafen und Großherzöge von Baden|Markgrafen von Baden]] in die Kampfhandlungen (Thaynger Sturm) verwickelt wurde, Zeuge der Belagerung und berichtete darüber in seiner Lebensbeschreibung (25. Juli 1499).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Götz von Berlichingen |Titel=Lebensbeschreibung des Ritters Götz von Berlichingen ins Neuhochdeutsche übertragen von Karl Müller |Sammelwerk=Reclam Universalbibliothek |Nummer=1556 |Ort=Stuttgart |Datum=1963 |Seiten=15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Grenzwachtsoldaten in Barzheim - CH-BAR - 3240935.tif|mini|Grenzwachtsoldaten in Barzheim während des Ersten Weltkriegs]]&lt;br /&gt;
Während des [[Alliierte Bombenabwürfe auf die Schweiz|Zweiten Weltkriegs]] bombardierten am 25. Dezember 1944 gegen 14 Uhr elf zweimotorige [[Martin B-26|B-26 Maurader]]-Bomber der 320&amp;lt;sup&amp;gt;th&amp;lt;/sup&amp;gt; Bombardment Group im Rahmen der «[[Operation Clarion]]» aus dem besetzten französischen [[Dijon]] kommend Thayngen. Dies geschah fälschlicherweise, auf Grund eines Navigationsfehlers, anstelle des rund 10 km entfernt liegenden [[Singen (Hohentwiel)|Singen]]. Dabei wurde das Tonwerk südlich des Bahnhofs fast vollständig zerstört. Ein Angestellter des Stellwerks im Bahnhof wurde getötet. Wäre der Angriff an einem Arbeitstag erfolgt, hätte man im Tonwerk um die 100 Opfer beklagen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=One mission, eleven sorties, today intended for the Singen RR bridge in Germany, but we unintentionally played Santa Claus to the good burghers of Thayngen, Switzerland and dropped our bombs on them. Fortunately no one was reported killed although a large tile factory received several hits. It was a case of mistaken identity. Thayngen’s misfortune was to be so close to Singen and resemble it from the air.&lt;br /&gt;
 |Übersetzung=Eine Mission, elf Maschinen, war heute für die Singener Eisenbahnbrücke in Deutschland bestimmt, aber wir haben unbeabsichtigt für die guten Bürger von Thayngen in der Schweiz den Weihnachtsmann gespielt und haben unsere Bomben auf sie fallenlassen. Glücklicherweise wurden keine Toten gemeldet, obwohl eine große Ziegelei mehrere Treffer erhielt. Es war eine Verwechslung: Thayngens Unglück war es, so nahe an Singen zu sein, und dessen Ähnlichkeit aus der Luft.&lt;br /&gt;
 |Autor=&lt;br /&gt;
 |Quelle=Originaler Missionreport der 320&amp;lt;sup&amp;gt;th&amp;lt;/sup&amp;gt; Bombardment Group&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.320thbg.org/diary_pdfs/1944_12_444.pdf Originalreport] (PDF; 71&amp;amp;nbsp;kB) des Einsatzes am 25. Dezember 1944 der 320&amp;lt;sup&amp;gt;th&amp;lt;/sup&amp;gt; Bombardment Group (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist die gleiche Eisenbahnlinie in Richtung Ost-West wie durch Singen, und auch wie in Singen gibt es eine kleine Eisenbahnbrücke über einen kleinen Bach. Wesentlicher Unterschied aber war, dass das Primärziel (die Eisenbahnbrücke) in Thayngen östlich des wesentlich kleineren Bahnhofs, in Singen aber die grosse Eisenbahnbrücke westlich vom wesentlich grösseren Hauptbahnhof lag. Der Angriff wurde in relativ niedriger Höhe bei bester Bodensicht geflogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fusion mit Barzheim per 1. Januar 2004 ===&lt;br /&gt;
Nachdem die Barzheimer Gemeindeversammlung am 3. Juli 2003 mit 83&amp;amp;nbsp;Prozent die Fusion befürwortete, stimmte auch die Bevölkerung von Thayngen bei der Urnenabstimmung am 31. August mit 86&amp;amp;nbsp;Prozent der Fusion der Gemeinden Thayngen und Barzheim zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abstimmungsresultate ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Ja-Stimmen !! Nein-Stimmen !! Stimmbeteiligung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Barzheim || {{Ja-Feld|{{0|00}}69}} || {{0|00}}5 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Thayngen || {{Ja-Feld|1437}} || 224 || 69 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grund der Fusion ====&lt;br /&gt;
Barzheim wollte lange seine Eigenständigkeit bewahren, und eine Fusion war kein Thema. In den Jahren vor der Fusion wurde es aber aus Mangel an Nachwuchs für die Gemeindepolitik immer schwieriger, alle Ämter zu besetzen. Zudem wurden bereits viele Aufgaben wie Schulen oder auch die Feuerwehr mit Thayngen zusammen erfüllt. So beschloss die Barzheimer Gemeindeversammlung im Dezember 2001, die Fusionsverhandlungen aufzunehmen. Zudem wollten die beiden Gemeinden damit an Raum und Attraktivität gewinnen. Für die Barzheimer Einwohner senkte sich zudem der Steuerfuss von 125 auf das Niveau von Thayngen mit 85 Prozent. Die ganze Fusion sollte für die Gemeinde Thayngen kostenneutral sein. Zudem wurde der Zusammenschluss mit einem einmaligen Kantonsbeitrag von 250&amp;#039;000 Franken gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fusion mit Altdorf, Bibern, Hofen und Opfertshofen per 1. Januar 2009 ===&lt;br /&gt;
Bei der Urnenabstimmung vom 17. August 2008 stimmten die fünf selbstständigen Gemeinden Thayngen, [[Altdorf SH|Altdorf]], [[Bibern SH|Bibern]], [[Hofen SH|Hofen]] und [[Opfertshofen]] der Fusion per 1. Januar 2009 zu. Die neue Gemeinde Thayngen umfasst rund 5000 Einwohner. Der [[Kanton Schaffhausen]] unterstützte die Fusion finanziell mit 6,88 Millionen Franken, die aus den Ausschüttungen des Goldverkaufs der [[Schweizerische Nationalbank|Schweizerischen Nationalbank]] stammten, um damit die Schulden der vier [[Gemeinde]]n zu tilgen und den [[Steuerfuss]] auf das niedrige Niveau von Thayngen zu senken. Ziel dieser Fusion war es, dass die vier kleinen Gemeinden im Unteren [[Reiat]] gegenüber den Nachbargemeinden wieder konkurrenzfähig werden und die neue Gemeinde längerfristig Kosten sparen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abstimmungsresultate ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Ja-Stimmen !! Nein-Stimmen !! Stimmbeteiligung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Altdorf || {{Ja-Feld|{{0}}120}} || {{0|09}}7 || 89 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Bibern || {{Ja-Feld|{{0}}121}} || {{0}}27 || 87 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Hofen || {{Ja-Feld|{{0|00}}68}} || {{0}}17 || 98 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Opfertshofen || {{Ja-Feld|{{0|00}}52}} || {{0}}19 || 82 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Thayngen || {{Ja-Feld|1341}} || 504 || 70 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wichtigste Vertragspunkte ====&lt;br /&gt;
Der Fusionsvertrag umfasst 50 Teilprojekte. Die wichtigsten Vertragspunkte sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Name der neuen Einwohnergemeinde ist Thayngen; die vier bisherigen Gemeinden Altdorf, Bibern, Hofen und Opfertshofen werden wie Barzheim, das 2004 mit Thayngen fusionierte, zu Ortsteilen, behalten jedoch ihre Postleitzahl.&lt;br /&gt;
* Das bisherige Wappen von Thayngen wird zum Wappen der neuen Gemeinde.&lt;br /&gt;
* Alle Bürger der Reiatgemeinden erhalten das Bürgerrecht von Thayngen.&lt;br /&gt;
* Alle lokalen Behörden, Kommissionen, und auch Zonenpläne werden zusammengeführt.&lt;br /&gt;
* Es gibt eine zentrale Gemeindeverwaltung in Thayngen.&lt;br /&gt;
* Der Steuerfuss wird an das tiefe Niveau von Thayngen angepasst.&lt;br /&gt;
* Der Einwohnerrat von Thayngen umfasst weiterhin 15 Mitglieder, und es gibt nur einen Wahlkreis (das heisst keine fixen Sitze für die neuen Ortsteile)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kritik ====&lt;br /&gt;
Kritiker aus den neuen Ortsteilen wiesen darauf hin, dass die Ortsteile ohne fixe Sitze im Einwohnerrat zukünftig mitsprachelos durch Thayngen verwaltet werden könnten. Zudem wurde befürchtet, dass die gemeinsame Schule der vier neuen Ortsteile in Kürze geschlossen werden könnte. Kritiker aus Thayngen warnten insbesondere vor den finanziellen Risiken einer solchen Fusion, die auf lange Sicht den günstigen Steuerfuss gefährden könnten. Aus allen Gemeinden wurden zudem Stimmen laut, dass Thayngen zuerst seine eigenen Finanzprobleme lösen solle, bevor es mit der Fusion weitere Aufgaben und Unsicherheiten übernehme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Thayngen ist eine deutschsprachige Gemeinde; 90,25 % seiner Bewohner haben Deutsch als Muttersprache. Die häufigsten Sprachen der Zuwanderer sind Italienisch mit 3,11 % und Serbokroatisch mit 1,99 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen – Konfessionen ===&lt;br /&gt;
In Thayngen gibt es sowohl eine evangelisch-reformierte als auch eine römisch-katholische Kirche. Zudem gibt es eine Kirche der Freien Evangelischen Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationalitäten ===&lt;br /&gt;
Von den 5151 Einwohnern sind 1057 ausländische Staatsbürger (Stand 31. Dezember 2013). Die Zahl der verschiedenen Nationalitäten ist nicht verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr || Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1850 || 1252&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1860 || 1233&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 || 1284&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900 || 1508&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || 1760&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1930 || 2070&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 2461&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 3640&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1980 || 3751&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 3773&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2007 || 4160&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || 4948&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2013 || 5033&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.thayngen.ch/Uber-Thayngen/Thayngen-in-Zahlen.htm|titel=Gemeinde Thayngen - Thayngen in Zahlen|titelerg=|autor=|hrsg=|werk=thayngen.ch|seiten=|datum= |zugriff=2013-11-21|sprache=|format=|kommentar=|zitat=|offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 5293&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.pxweb.bfs.admin.ch/Selection.aspx?px_language=de&amp;amp;px_db=px-x-0102010000_101&amp;amp;px_tableid=px-x-0102010000_101%5Cpx-x-0102010000_101.px&amp;amp;px_type=PX|titel=Gemeinde Thayngen|titelerg=|autor=|hrsg=|werk=bfs.admin.ch|seiten=|datum=|zugriff=2016-10-29|sprache=|format=|kommentar=|zitat=|offline=ja|archiv-url=https://web.archive.org/web/20170208195859/https://www.pxweb.bfs.admin.ch/Selection.aspx?px_language=de&amp;amp;px_db=px-x-0102010000_101&amp;amp;px_tableid=px-x-0102010000_101%5Cpx-x-0102010000_101.px&amp;amp;px_type=PX|archiv-datum=2017-02-08|archiv-bot=2023-01-20 14:55:36 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 5608&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| Beschriftung = Sitze&lt;br /&gt;
| Land = CH&lt;br /&gt;
| float = right&lt;br /&gt;
| GPS|SPS|EVP|glp|FDP|SVP|EDU&lt;br /&gt;
| GPS = 1&lt;br /&gt;
| SPS = 3&lt;br /&gt;
| glp = 2&lt;br /&gt;
| EVP = 1&lt;br /&gt;
| FDP = 3&lt;br /&gt;
| SVP = 4&lt;br /&gt;
| EDU = 1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Einwohnerrat (Legislative) ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeindeparlament|Einwohnerrat]] von Thayngen umfasst 15 Mitglieder und wird alle vier Jahre im [[Verhältniswahl|Proporz]] gewählt. Die nebenstehende Grafik zeigt seine Zusammensetzung seit der Wahl vom 29. November 2020.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://thayngen.ch/CMS/Webseite/Home-6923161-DE.html |titel=Resultate 29.11.2020 |hrsg=Gemeinde Thayngen |datum=2020-11-29 |sprache=de |abruf=2020-11-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat (Exekutive) ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat setzt sich nach der Gemeindepräsidiumswahl vom 30. August 2020 und der Gemeinderatswahl vom 25. Oktober 2020 folgendermassen zusammen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name !! Partei !! Referat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Marcel Fringer || FDP || [[Gemeindepräsident]] &amp;lt;!-- Präsidiales (Sicherheit, Repräsentationen, Medien, Information) und zentrale Dienste (Personal, Verwaltung, EDV), Kultur, Alterswohnheim&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.thayngen.ch/politik/der-gemeinderat.htm]&amp;lt;/ref&amp;gt; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Christoph Meister || FDP || Hochbau&lt;br /&gt;
(Hochbau, gemeindeeigene Bauten, Raumplanung, Energie, Schrebergärten)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Andreas Winzeler || SVP ||Bildung&lt;br /&gt;
(Schule, Tagesstrukturen, Jugend)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Walter Scheiwiller || SP || Tiefbau&lt;br /&gt;
(Strassen, Wasser, Kanalisation, Entsorgung, Pachtland) &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rainer Stamm || parteilos || Finanzen&lt;br /&gt;
(Finanzen, Umwelt, Wald)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemalige Gemeindepräsidenten:&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.stadtarchiv-schaffhausen.ch/Politik3.asp?Ort=Thayngen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:2004-Thayngen-Gemeindehaus.jpg|mini|Gemeindehaus]]&lt;br /&gt;
* 2012–2020 Philippe Brühlmann ([[Schweizerische Volkspartei|SVP]])&lt;br /&gt;
* 2000–2012 Bernhard Müller (SVP)&lt;br /&gt;
* 1993–2000 Werner Winzeler ([[Freisinnig-Demokratische Partei|FDP]])&lt;br /&gt;
* 1970–1992 Walter Stamm ([[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]])&lt;br /&gt;
* 1956–1970 [[Bernhard Stamm]] (FDP)&lt;br /&gt;
* 1945–1956 Jakob Schneider (BP)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
=== Industrie und Gewerbe ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Unilever-Gebäudekomplex beim Bahnhof Thayngen (2017).jpg|mini|Unilever-Gebäudekomplex beim Bahnhof Thayngen]]&lt;br /&gt;
Der wichtigste Arbeitgeber des Dorfes ist die [[Unilever]] Schweiz, das Mutterhaus der [[Knorr (Lebensmittelhersteller)|Knorr]] Nährmittel AG. Weitere wichtige Arbeitgeber sind die Druckerei Augustin, der Industriekeramikhersteller Metoxit, der Tampondruckmaschinenhersteller [[Teca-Print]] AG und [[Rieker|Rieker Schuhe]]. Daneben gibt es in Thayngen eine Vielzahl von Gewerbe- und Dienstleistungsbetrieben. Bis vor wenigen Jahren stand in Thayngen auch die 1910 gegründete Zementfabrik der [[LafargeHolcim|Holcim]] (früher als &amp;#039;&amp;#039;Portland-Zementwerk&amp;#039;&amp;#039; bekannt), die 2003 geschlossen und teilweise [[Abriss (Bauwesen)|rückgebaut]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft und Weinbau ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick vom Weinberg über Thayngen.jpg|mini|Blick vom Weinberg über Thayngen]]&lt;br /&gt;
In Thayngen gibt es mehrere Weinbauern und Landwirtschaftsbetriebe. Der [[Weinbau]] hat hier eine lange Tradition, als Besonderheit baut man hier noch die &amp;#039;&amp;#039;Stickelreben&amp;#039;&amp;#039; an. Dies bezeichnet die Einzelanbauweise mit Holzpflöcken, was sehr arbeitsintensiv ist. Angebaut wird zumeist [[Spätburgunder|Blauburgunder]], es gibt mehrere spezielle Südlagen, die vor Nordwinden geschützten Reben ergeben den &amp;#039;&amp;#039;Thaynger Reiatwein&amp;#039;&amp;#039;. Die Anbaugebiete zählen zum [[Schaffhauser Blauburgunderland]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.blauburgunderland.ch/startseite |wayback=20131103111051 |text=Schaffhauser Blauburgunderland |archiv-bot=2019-05-17 21:01:10 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.blw.admin.ch/themen/00013/00084/00344/ |wayback=20150709070128 |text=BLW: Das Weinjahr |archiv-bot=2023-01-20 14:55:36 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Weinbau [ha]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Andreas Schiendorfer|Titel=1000 Jahre Thayngen|Hrsg=Augustin-Verlag|Sammelwerk=|Band=|Nummer=|Auflage=|Verlag=|Ort=Thayngen|Datum=1995|Seiten=|ISBN=3-905116-03-0}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1865&lt;br /&gt;
|76.68&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1875&lt;br /&gt;
|64.23&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1885&lt;br /&gt;
|65.83&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1895&lt;br /&gt;
|65.83&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1905&lt;br /&gt;
|56.43&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1915&lt;br /&gt;
|22.05&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1925&lt;br /&gt;
|{{0}}8.81&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1935&lt;br /&gt;
|{{0}}7.49&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1945&lt;br /&gt;
|{{0}}6.23&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1955&lt;br /&gt;
|{{0}}5.27&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1965&lt;br /&gt;
|{{0}}2.87&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1975&lt;br /&gt;
|{{0}}2.21&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1985&lt;br /&gt;
|{{0}}3.45&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1994&lt;br /&gt;
|{{0}}6.18&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Thayngen 040310.jpg|mini|Grenzbahnhof Thayngen (DB)]]&lt;br /&gt;
Thayngen liegt an der [[Europastraße 41|Europastrasse E41]]/[[Europastraße 54|E54]] von [[Schaffhausen]] nach [[Singen (Hohentwiel)]]. Weitere Strassenverbindungen sind die [[Hauptstrasse]] 146 nach [[Bibern SH|Bibern]] und [[Hofen SH|Hofen]] sowie die [[Hauptstrasse 15]] nach Schaffhausen, die schwach genutzt wird seit dem Bau der kantonalen [[Autostrasse]] Mutzentäli ([[Autobahn 4 (Schweiz)|A4]]) – Thayngen – [[Bundesstraße 34|B34]]. Letztere stellt für fast alle Fahrten in dieser Richtung die günstigere Verbindung dar. Eine Nebenstrasse führt nach [[Dörflingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist Thayngen durch seinen Bahnhof am Abschnitt Schaffhausen–Singen der [[Hochrheinbahn]] [[Basel]]–Singen–[[Konstanz]] angebunden. Über diese Strecke verkehrt auch die [[S-Bahn Zürich|S-Bahn]]-Linie S 24 nach Schaffhausen – Winterthur – Zürich Flughafen – Zürich Hauptbahnhof – Thalwil – Baar – Zug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
=== Wappen von Thayngen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Gespaltet von schwarz mit weissem Schlüssel und grün mit weissem Rebmesser überhöht vom weissen Schweizerkreuz.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thayngen war ein bedeutendes Weinbaudorf. Als solches zeichnete 1569 ein silbernes [[Rebmesser]] mit goldenem Griff in rotem Feld sein Wappen. Wenig später findet sich das gleiche Wappen in gleichen Farben, einzig mit einem kleinen, weissen Kreuz überhöht. Nur einmal erscheint für Thayngen ein anderes Wappen, nämlich 1597, wo eine blaue [[Traube]] den Schild schmückt. Über die Jahrhunderte behält Thayngen dieses Wappen bei. Erst 1840 findet sich auf einem Siegel die Teilung mit dem Schlüssel. Woher dieser Schlüssel stammt, lässt sich heute nicht mehr herausfinden. Bei der Bereinigung des Wappens 1951 wurde der Versammlung die historische Version, das Rebmesser mit [[Fahne und Wappen der Schweiz|Schweizerkreuz]] auf rotem Feld, vorgeschlagen, jedoch zugunsten des heutigen Wappens abgelehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Berty Bruckner-Herbstreit: Die Hoheitszeichen des Standes Schaffhausen und seiner Gemeinden, Reinach-Basel 1951, S. 306–312.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen der Ortsteile ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:85%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Datei:Wappen Altdorf SH.png|95px|Wappen]]&amp;lt;br /&amp;gt;Altdorf&lt;br /&gt;
| [[Datei:Barzheim Wappen.svg|90px|Wappen]]&amp;lt;br /&amp;gt;Barzheim&lt;br /&gt;
| [[Datei:Wappen Bibern.png|90px|Wappen]]&amp;lt;br /&amp;gt;Bibern&lt;br /&gt;
| [[Datei:Wappen Hofen.png|90px|Wappen]]&amp;lt;br /&amp;gt;Hofen&lt;br /&gt;
| [[Datei:Wappen Opfertshofen.png|90px|Wappen]]&amp;lt;br /&amp;gt;Opfertshofen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Thayngen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur und Geschichte ===&lt;br /&gt;
* [[Kesslerloch]]: paläolithische Wohnhöhle, im Schweizer [[Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung]]&lt;br /&gt;
* Weier: [[Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen|neolithische Ufersiedlung]], [[UNESCO-Welterbe]]&lt;br /&gt;
* [[Morgetshofsee]] und Rudolfersee: Toteisseen&lt;br /&gt;
* Langloch / Kurzloch: Gletscherabflussrinnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gebäude ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorfbrunnen auf dem Kirchplatz und Haus zum Sternen in Thayngen (2017).jpg|mini|Dorfbrunnen auf dem Kirchplatz und Haus zum Sternen ]]&lt;br /&gt;
* [[Haus zum Hirzen]]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Thayngen|Schloss Oberhof]]: im Thurnscher Vogteisitz&lt;br /&gt;
* [[Haus zum Sternen]]&lt;br /&gt;
* Ehemaliges Gasthaus Adler: Ortsmuseum, [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethe]]-Zimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultureinrichtungen === &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schreibmaschinen-Museum&amp;#039;&amp;#039; (private Sammlung), Thayngen-Bibern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Petrus I. (Abt von St. Blasien)|Petrus I.]] &amp;#039;&amp;#039;von Thayingen&amp;#039;&amp;#039; (1334–1348), Abt des Klosters St. Blasien&lt;br /&gt;
* [[Hans Stokar]] (1490–1556), Kaufmann, Reichsvogt, Chronist und Pilger&lt;br /&gt;
* [[Hans Im Thurn-Stokar]] (1535–1611), Vogtherr&lt;br /&gt;
* [[Hans Im Thurn-Peyer]] (1579–1648), Sohn des ersteren, Bürgermeister in Schaffhausen&lt;br /&gt;
* [[Eberhard Im Thurn]] (1658–1728), Vogt in Büsingen am Hochrhein&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Stamm]] (1827–1905), Lehrer, Jurist, Bundesrichter und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Martin Stamm]] (1847–1918), Chirurg in Ohio&lt;br /&gt;
* [[Karl Wilhelm Bührer]] (1861–1917), Unternehmer und Autor, geboren in Bibern&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Seiler]] (1930–2025), Alt-Ständerat&lt;br /&gt;
* [[Harold Haefner]] (1933–2022), Geograph und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Rosmarie Tissi]] (* 1937), Grafikerin&lt;br /&gt;
* [[Gerold Bührer]] (* 1948), Alt-Nationalrat, Präsident Economiesuisse&lt;br /&gt;
* [[Rainer Weber (Musiker)|Rainer Weber]] (* 1951), Musiker&lt;br /&gt;
* [[Kevin Brühlmann]] (* 1990), Journalist, Reporter und Sachbuchautor, wuchs in Thayngen auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Großes Bild|2011-04-17 13-32-44 Switzerland Kanton Schaffhausen Thayngen.jpg|1000|Morgetshofsee (am 17. April 2011)}}&lt;br /&gt;
{{Großes Bild|2008-05-13 Chapf - Barzheim.jpg|1000|Blick in den Hegau vom Chapf (am 13. Mai 2008)}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
2004-Thayngen-Unilever.jpg|Produktionsgebäude der Unilever (Knorr)&lt;br /&gt;
2004-Thayngen-Adler.jpg|Haus «Adler», ehemaliges Gasthaus, in welchem 1797 auch Johann Wolfgang von Goethe abstieg, beherbergt heute das Ortsmuseum&lt;br /&gt;
2004-Thayngen-Hirzen.jpg|Haus «Hirzen»&lt;br /&gt;
Aerials BW 16.06.2006 13-54-20.jpg|Luftaufnahme: Thayngen im Hintergrund vor dem Chapf, davor Bietingen (am 16. Juni 2006)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andreas Schiendorfer: &amp;#039;&amp;#039;1000 Jahre Thayngen, Jubiläumsbuch, zum 1000 jährigen Bestehen der Gemeinde Thayngen.&amp;#039;&amp;#039; Augustin-Verlag, Thayngen 1995, ISBN 3-905116-03-0.&lt;br /&gt;
* Johannes Winzeler: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Thayngen.&amp;#039;&amp;#039; 1963.&lt;br /&gt;
* [[Johann Jakob Rüeger]]: &amp;#039;&amp;#039;Chronik von Schaffhausen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Harder Im Thurn: &amp;#039;&amp;#039;Chronik von Thayngen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Walter Ulrich Guyan]]: &amp;#039;&amp;#039;Thayngen. Menschen und Landschaft im Wandel der Zeiten.&amp;#039;&amp;#039; Augustin, Thayngen 1986.&lt;br /&gt;
* Kurt Bächtold: &amp;#039;&amp;#039;Thayngen 995–1995.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schaffhauser Magazin.&amp;#039;&amp;#039; 17 (1994), No. 4, S. 6–45.&lt;br /&gt;
* Jürg Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge und Dokumente zur Geschichte des Bahnhofs Thayngen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schaffhauser Beiträge zur Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; 61 (1984), No. 4, S. 43–63.&lt;br /&gt;
* Fritz Nägeli: &amp;#039;&amp;#039;Ein Blick in die Vergangenheit...&amp;#039;&amp;#039; Bilder über Thayngen &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Wie Thayngen sich innerhalb von 90 Jahren veränderte&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.  Augustin-Verlag, Thayngen 1987&lt;br /&gt;
* Fritz Nägeli: &amp;#039;&amp;#039;Ein Blick in die Vergangenheit... Band 2 &amp;quot;Wie Thayngen sich im 20. Jahrhundert veränderte&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; Augustin-Verlag, Thayngen 1991&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Thayngen|Thayngen}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.thayngen.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Thayngen]&lt;br /&gt;
* {{HLS|1265|Barzheim|Autor=Andreas Schiendorfer}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|49651|Thayngen|Autor=Martin Akeret Weishaupt}}&lt;br /&gt;
* {{ISOS|3056|Thayngen|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
* [http://www.srf.ch/player/tv/srf-wissen/video/gut-erhaltene-funde-einer-pfahlbausiedlung?id=7e57668c-465f-4d98-974f-f147116fe81f Filmwochenschaubericht über Ausgrabungsarbeiten am UNESCO-Weltkulturerbe Pfahlbausiedlung Weier I-III in Thayngen]&lt;br /&gt;
* [https://www.schloss-thayngen.ch/ Website Schloss Thayngen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Bezirk Reiat Schaffhausen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kanton Schaffhausen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4059700-3|LCCN=nr/91/27015|VIAF=124764439}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Schaffhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Schaffhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thayngen| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Timk70</name></author>
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