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	<title>Thann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Eriosw: /* Kultur und Sehenswürdigkeiten */</title>
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		<updated>2026-02-22T16:46:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kultur und Sehenswürdigkeiten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune= Thann&lt;br /&gt;
|armoiries= Blason Thann 68.svg&lt;br /&gt;
|région= [[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département= [[Département Haut-Rhin|Haut-Rhin]]&lt;br /&gt;
|arrondissement= [[Arrondissement Thann-Guebwiller|Thann-Guebwiller]] ([[Unterpräfektur]])&lt;br /&gt;
|canton= [[Kanton Cernay|Cernay]]&lt;br /&gt;
|intercomm= [[Communauté de communes Thann-Cernay|Thann-Cernay]]&lt;br /&gt;
|insee= 68334&lt;br /&gt;
|cp= 68800&lt;br /&gt;
|longitude= 07/06/16/O&lt;br /&gt;
|latitude= 47/48/24/N&lt;br /&gt;
|alt mini= 328&lt;br /&gt;
|alt maxi= 922&lt;br /&gt;
|km²= 12.51&lt;br /&gt;
|siteweb= http://www.ville-thann.fr/&lt;br /&gt;
|image= Vue plongeante sur Thann et son église.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc= Das [[Münster zu Thann|Münster]] in der Altstadt von Thann&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|tan|Tondatei=LL-Q150 (fra)-Poslovitch-Thann.wav}} ({{deS}} nach 1918 auch &amp;#039;&amp;#039;Tann&amp;#039;&amp;#039;, [[elsässisch]] &amp;#039;&amp;#039;Dànn&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Stadt]] mit {{EWZT|FR|68334}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|68334}}) im [[Département]] [[Département Haut-Rhin|Haut-Rhin]] in der [[Europäische Gebietskörperschaft Elsass|Europäischen Gebietskörperschaft Elsass]] und in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]]. Die Stadt ist Sitz der [[Unterpräfektur]] (&amp;#039;&amp;#039;Sous-préfecture&amp;#039;&amp;#039;) des [[Arrondissement]]s [[Arrondissement Thann-Guebwiller|Thann-Guebwiller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Thann liegt in den Vorbergen der [[Vogesen]] am Flüsschen [[Thur (Ill)|Thur]], etwa 15 Kilometer nordwestlich von [[Mülhausen]], im [[Regionaler Naturpark Ballons des Vosges|Regionalen Naturpark Ballons des Vosges]], auf 350 m ü. NHN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Thann ([[Latein|lat.]] &amp;#039;&amp;#039;Pinetum&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Thannæ&amp;#039;&amp;#039;),&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aufschlager&amp;quot; /&amp;gt; das im [[Mittelalter]] als [[Wallfahrtsort]] nachgewiesen ist, wird urkundlich erstmals im Jahr 1290 erwähnt. 1324 ging der Ort durch die Heirat von Herzog [[Albrecht II. (Österreich)|Albrecht II.]] von Österreich mit [[Johanna von Pfirt]] an die [[Habsburg]]er und erhielt 1360 das [[Stadtrecht]]. 1309, 1338 bei der [[Armledererhebung]] und 1348/49 während der [[Judenverfolgungen zur Zeit des Schwarzen Todes|Pestpogrome]] wurden die jüdischen Einwohner verfolgt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.alemannia-judaica.de/thann_synagogue.htm &amp;#039;&amp;#039;Thann.&amp;#039;&amp;#039;] alemannia-judaica.de, aufgerufen am 30. Dezember 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die über Thann gelegene [[Engelburg (Elsass)|Engelsburg]] war Wohnsitz der Grafen von Pfirt und diente später einem von Albrechts Enkeln, dem Herzog [[Leopold IV. von Habsburg|Leopold IV.]] von Österreich, als Residenz. Dessen Ehefrau [[Katharina von Burgund]] nutzte Thann nach 1411 als einen ihrer Witwensitze.&amp;lt;ref&amp;gt;Eva Bruckner: &amp;#039;&amp;#039;Formen der Herrschaftsrepräsentation und Selbstdarstellung habsburgischer Fürsten im Spätmittelalter.&amp;#039;&amp;#039; phil. Dissertation, Wien, 2009, S. 165.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stadt war bis zum [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] Teil von [[Vorderösterreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Thann wütete die frühneuzeitliche [[Hexenverfolgung]] besonders stark. Allein im Zeitraum von 1572 bis 1620 wurden annähernd 140 Menschen hingerichtet, meist auf dem [[Scheiterhaufen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wilhelm Gottlieb Soldan |Titel=Soldans Geschichte der Hexenprozesse |Band=Band I |Verlag=Outlook |Ort=Bremen |Datum=2011 |ISBN=978-3-86403-185-4 |Seiten=492 |Kommentar=Reprint der Originalausgabe von 1880 |Online=[http://books.google.de/books?id=B_mFPw1I04EC&amp;amp;pg=PA492 ] |Abruf=2012-11-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1659 kam die Stadt durch Schenkung von König [[Ludwig XIV.]] in den Besitz von Kardinal [[Jules Mazarin]], den der Sonnenkönig für seine Verdienste belohnen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Adelstitel eines [[Graf]]en von Thann und Rosemont (frz. &amp;#039;&amp;#039;Comte de Thann et de Rosemont&amp;#039;&amp;#039;) trägt heute der jeweils regierende [[Fürst]] von [[Monaco]] (seit 2005 Fürst [[Albert II. (Monaco)|Albert II.]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Thann, Hôtel de ville.jpg|mini|Rathaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Thur Thann.jpg|mini|Die [[Thur (Ill)|Thur]] fließt durch Thann]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Industrial zone and railway station of Thann, Alsace.jpg|mini|Industriegebiet und Bahnhof]]&lt;br /&gt;
Im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert und bis in die [[1960er|1960er-Jahre]] hinein war Thann stark von der [[Textilindustrie]] geprägt. Dazu gesellte sich eine Chemiefabrik als Zulieferer der Textilproduktion (Färberei). Dieses heute noch existierende Werk gilt als die älteste Chemiefabrik in Europa. Den Interessen der örtlichen Industrie ist es auch zu danken, dass 1839 die erste französische [[Bahnstrecke]] für den Personenverkehr zwischen Thann und Mühlhausen eröffnet wurde (heute: [[Bahnstrecke Lutterbach–Kruth]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1861 hatte Thann 8854 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vwg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im [[Deutsch-Französischer Krieg|Krieg von 1870/71]] fiel Thann mit dem Elsass an das [[Deutsches Kaiserreich|Deutsche Kaiserreich]]. Einige Einwohner verließen die Stadt, weil sie französisch bleiben wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1900 hatte Thann eine evangelische Kirche, eine katholische Kirche, eine [[Synagoge]], eine [[Realschule]], ein [[Amtsgericht]] und eine Oberförsterei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MKL19S453&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Synagoge (Thann)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde Thann schon 1914 von den Franzosen erstürmt, nicht ohne erhebliche Zerstörungen in Kauf zu nehmen, und galt vier Jahre lang als ‚Hauptstadt des befreiten Elsass‘.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Deutsche Besetzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg|deutschen Besatzung]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] erhielt Thann den Namen &amp;#039;&amp;#039;Tann&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://ehemalige-ostgebiete.de/de/place/203034-tann |titel=Liste aller Namen vom Ort Thann zwischen 1900 und 1990 - Ehemalige Ostgebiete |abruf=2022-04-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Synagoge wurde geplündert und demoliert. Die im Ort verbliebenen jüdischen Einwohner wurden 1940 nach Südfrankreich und später zumeist in [[Vernichtungslager]] deportiert. Laut [[Yad Vashem]] kamen nachweislich sechzehn Personen ums Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.jüdische-gemeinden.de/index.php/gemeinden/s-t/1929-thann-elsass Thann (Elsass).] Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinden im deutschen Sprachraum, aufgerufen am 30. Dezember 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist Thann eine Dienstleistungs- und Touristenstadt, in der auch der [[Weinbau]] eine nicht unbeträchtliche Rolle spielt. So befindet sich auf dem Gemeindegebiet auch eine der bekanntesten Weinbaulagen des [[Elsass (Weinbaugebiet)|Elsass]], der [[Rangen (Weinlage)|Rangen]]. Diese Lage ist eine von insgesamt 50 [[Alsace Grand Cru|Alsace-Grand-Cru]]-Lagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Demographie&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungszahlen bis zum Ende des Ersten Weltkriegs&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1780 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| – || Stadt mit 550 Feuerstellen (Haushaltungen)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Sigmund Billings]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Beschreibung des Elsasses und seiner Bewohner von den ältesten bis in die neuesten Zeiten&amp;#039;&amp;#039;, Basel 1782, [https://books.google.de/books?id=broamWRVH5cC&amp;amp;pg=PA79 S. 79–80.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1821 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3992 || davon 3704 Katholiken, 215 Protestanten und 73 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aufschlager&amp;quot;&amp;gt;[[Johann Friedrich Aufschlager]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Elsass. Neue historisch-topographische Beschreibung der beiden Rhein-Departemente&amp;#039;&amp;#039;, Zweiter Theil, Johann Heinrich Heitz, Straßburg 1825, [https://books.google.de/books?id=d3g2AAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA156 S. 156–158.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1861 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 8854 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vwg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1872 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 8052 || am 1. Dezember, in 677 Häusern;&amp;lt;ref&amp;gt;C. Stockert, &amp;#039;&amp;#039;Das Reichsland Elsaß-Lothringen. Geographischer Leitfaden für die Höheren Lehranstalten&amp;#039;&amp;#039;, Friedrich Bull, Straßburg 1873, [https://books.google.de/books?id=3Q1HAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA54 S. 54–55.] und [https://books.google.de/books?id=3Q1HAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA78 S. 78.]&amp;lt;/ref&amp;gt; nach anderen Angaben 8154 Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Vollständiges geographisch-topographisch-statistisches Orts-Lexikon von Elsass-Lothringen. Enthaltend: die Städte, Flecken, Dörfer, Schlösser, Gemeinden, Weiler, Berg- und Hüttenwerke, Höfe, Mühlen, Ruinen, Mineralquellen u. s. w. mit Angabe der geographischen Lage, Fabrik-, Industrie- u. sonstigen Gewerbethätigkeit, der Post-, Eisenbahn- u. Telegraphen-Stationen u. geschichtlichen Notizen etc.&amp;#039;&amp;#039; Nach amtlichen Quellen bearbeitet von H. Rudolph. Louis Zander, Leipzig 1872, Sp. 61 ([https://books.google.de/books?id=IuJSAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA61 online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 7535 || am 1. Dezember, auf einer Fläche von 1262 ha, in 758 Häusern, davon 6664 Katholiken, 646 Evangelische und 197 Juden&amp;lt;ref&amp;gt;Statistisches Büro des Kaiserlichen Ministeriums für Elsaß-Lothringen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ortschafts-Verzeichniß von Elsaß-Lothringen. Aufgestellt auf Grund der Volkszählung vom 1. Dezember 1880&amp;#039;&amp;#039;. Friedrich Bull, Straßburg 1884, [https://books.google.de/books?id=4JJMAQAAIAAJ&amp;amp;pg=PA84 S. 84, Ziffer 944.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 7464 || davon 6564 Katholiken, 705 Protestanten und 169 Juden&amp;lt;ref&amp;gt;Anonymes Mitglied des Katholischen Volksvereins: &amp;#039;&amp;#039;Die konfessionellen Verhältnisse an den Höheren Schulen in Elsaß-Lothringen. Statistisch und historisch dargestellt&amp;#039;&amp;#039;. Straßburg 1894, [https://books.google.de/books?id=nrXhbO4tiEYC&amp;amp;pg=PA44 S. 44.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 7425 || davon 692 Evangelische, 6560 Katholiken und 155 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vwg&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=els_thann.html|name=Landkreis Thann, Elsaß-Lothringen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 7901 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Vwg&amp;quot; /&amp;gt;, meist katholische Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;MKL19S453&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meyers Großes Konversations-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage. Band 19, Leipzig/Wien 1909, S. 453 ([http://www.zeno.org/nid/20007578180 Zeno.org])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 7413 || davon Katholiken, Evangelische und Juden&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.meyersgaz.org/place/20943012 Thann, Landkreis Thann, Elsaß-Lothringen], in: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Gazetteer&amp;#039;&amp;#039; (mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Thann)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?elsass/thann.htm |titel=Kreis Thann |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-22 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230120184831if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?elsass/thann.htm |archiv-datum=2023-01-20 |abruf=2026-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vwg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Anzahl Einwohner seit Mitte des 20. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Jahr !!  !! 1962 !! 1968 !! 1975 !! 1982 !! 1990 !! 1999 !! 2006&lt;br /&gt;
!2013&lt;br /&gt;
!2021&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 7736 || 8218 || 8519 || 7788 || 7751 || 8033 || 7973&lt;br /&gt;
|7981&lt;br /&gt;
|7933&lt;br /&gt;
|7766&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gare SNCF de Thann 29 sept 2013 15.jpg|mini|Bahnhof Thann mit Zügen des [[Tram-Train Mulhouse–Vallée de la Thur|Tram-Train]] und (mittig) der [[SNCF]]]]&lt;br /&gt;
Thann hat zwei Bahnhöfe (Thann Gare seit 1839 und Thann Saint-Jacques seit 1863) an der [[Bahnstrecke Lutterbach–Kruth]]. Mit der Eröffnung des [[Tram-Train Mulhouse–Vallée de la Thur]] kam 2010 die Station Thann Centre hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Thann church.jpg|mini|hochkant|Der Turm des [[Münster zu Thann|Münster St. Theobald]] beherrscht das Stadtbild]]&lt;br /&gt;
Thann pflegt folgende [[Gemeindepartnerschaft|Städtepartnerschaften]]:&lt;br /&gt;
* [[Gubbio]] in [[Umbrien]] ([[Italien]])&lt;br /&gt;
* [[Tonneins]] in der Region [[Nouvelle-Aquitaine]] ([[Frankreich]])&lt;br /&gt;
* [[Sigmaringen]] in [[Baden-Württemberg]] ([[Deutschland]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Liste der Monuments historiques in Thann]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Münster zu Thann}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Hexenauge-Thann.jpg|mini|Blick durch das Hexenauge, im Hintergrund die Stadt Thann]]&lt;br /&gt;
Das gotische [[Münster zu Thann|Münster St. Theobald]] mit seinen prächtigen und gut erhaltenen Sandsteinfiguren (Gotischer Torbogen), Bleiglasfenstern und Heiligenfiguren ist nach dem Straßburger Münster eines der besten Beispiele Oberrheinischer Gotik im Elsass. Es wurde vom 13. bis zum 15. Jahrhundert erbaut, der 76 m hohe Turm wurde 1516 vollendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ruine der [[Engelburg (Elsass)|Engelburg]] aus dem 13. Jahrhundert (Château d&amp;#039;Engelbourg) ist über der Stadt zu besichtigen. Kurios ist deren umgekippter [[Bergfried]], der in der Region auch als „Hexenauge“ bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Château de Marsilly – Institut für geistig behinderte Erwachsene im Stadtteil Kattenbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stadtmauer mit Toren und Türmen – in dem sogenannten „Hexenturm“ befindet sich eine Dauerausstellung der Winzer der Region, der Eintritt ist kostenlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Sehenswürdigkeiten in der Umgebung gehört das Staufen-Kreuz, ein Monument in Form eines [[Lothringer Kreuz|Lothringerkreuzes]]. Es wurde 1949 zur Feier der 300-jährigen Zugehörigkeit von Teilen des Elsass zu Frankreich seit 1648 errichtet. Das Denkmal kam 1981 in die Schlagzeilen, weil es innerhalb eines halben Jahres zweimal von Separatisten der &amp;#039;&amp;#039;Elsässischen Kampfgruppe [[Schwarze Wölfe]]&amp;#039;&amp;#039; (ESKW) gesprengt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thann ist mit drei Blumen im &amp;#039;&amp;#039;[[Conseil national des villes et villages fleuris]]&amp;#039;&amp;#039; („Nationalrat der blühenden Städte und Dörfer“) vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://villes-et-villages-fleuris.com/les-communes-labelisees/parcs-et-jardins-thann/28362 |titel=Haut-Rhin, Palmarès des communes labellisées |sprache=fr |abruf=2026-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Auszeichnung wird im Rahmen eines regionalen Wettbewerbs verliehen, wobei maximal drei Blumen erreicht werden können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Thann, Église Saint-Pie-X.jpg|Kirche St. Pius X.&lt;br /&gt;
Thann, Temple protestant.jpg|Protestantische Kirche&lt;br /&gt;
Thann, Chapelle de l&amp;#039;etablissement Saint-Joseph.jpg|Kapelle der Einrichtung St. Josef&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Johannes Pauli (Franziskaner)|Johannes Pauli]] (≈1455–1530/33), Franziskaner, der in Thann wirkte&lt;br /&gt;
* [[Remigius Faesch (Baumeister)|Remigius Faesch]] (1460–1533/34), arbeitete als Architekt und Baumeister am Theobaldusmünster zu Thann und erbaute die Kornhalle der Stadt&lt;br /&gt;
* [[Andreas Schwilge]] (1608/09–1688), Komponist und Organist&lt;br /&gt;
* [[Maria Margareta Gassmann]] (1631–1701), eidgenössische Oberin der Ursulinen&lt;br /&gt;
* [[Franz Anton Tschamser]] (1678–1742), Ordensbruder der Minoriten-Franziskaner und Chronist von Thann&lt;br /&gt;
* [[Jean Baptiste Joseph Gobel]] (1727–1794), Bischof von Paris&lt;br /&gt;
* [[Henri Lebert]] (1794–1862), elsässischer Maler, Zeichner und Textilmaler der Romantik&lt;br /&gt;
* [[Charles Kestner]] (1803–1870), Unternehmer und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Victor Chauffour]] (1819–1889), Hochschullehrer an der Universität Straßburg und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Auguste Scheurer-Kestner]] (1833–1899), Chemiker und Politiker, förderte die Entwicklung der Chemieindustrie in Thann, verteidigte Alfred Dreyfus und trug zu dessen Rehabilitierung bei&lt;br /&gt;
* [[Marcel Rieder]] (1862–1942), Maler&lt;br /&gt;
* [[Ernst Robert Curtius]] (1886–1956), deutscher Romanist, in Thann geboren&lt;br /&gt;
* [[René Laforgue]] (1894–1962), französischer Psychiater und Psychoanalytiker, in Thann geboren&lt;br /&gt;
* [[Louis Emberger]] (1897–1969), Botaniker&lt;br /&gt;
* [[Edouard Wyss-Dunant]] (1897–1983), Arzt und Alpinist, in Thann geboren&lt;br /&gt;
* [[Peter Bieber]] (1905–1992), Jurist und Publizist, in Thann geboren&lt;br /&gt;
* [[Élizabeth Lutz]] (1914–2008), Mathematikerin, in Thann geboren&lt;br /&gt;
* [[Christiane Klapisch-Zuber]] (1936–2024), Historikerin und Spezialistin für europäisches Mittelalter, in Thann geboren&lt;br /&gt;
* [[Patrick Strzoda]] (* 1952), Verwaltungsbeamter&lt;br /&gt;
* [[Dominique Meyer]] (* 1955), französischer Wirtschaftswissenschaftler, Manager, Politberater und Theaterleiter&lt;br /&gt;
* [[Marc Pfertzel]] (* 1981), Fußballer, wuchs in Thann auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Thann |Band=3 |Seite=64}}&lt;br /&gt;
* Karl Scholly: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte und Verfassung des Chorherrenstifts Thann – nach archivalischen Quellen bearbeitet.&amp;#039;&amp;#039; J. H. E. Heitz, 1907.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin.&amp;#039;&amp;#039; Flohic Editions, Band 2, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 1278–1306.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ville-thann.fr/ Website der Stadt Thann] (französisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Thann-Guebwiller}}&lt;br /&gt;
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{{Normdaten|TYP=g|GND=4224916-8|LCCN=n82111344|VIAF=157130249}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterpräfektur in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thann| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Croix de guerre 1914–1918 (Ort in Frankreich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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