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	<title>Thalschütz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T03:46:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Thalsch%C3%BCtz&amp;diff=588901&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Geschichte */ archivlink gemeindeverzeichnis.de, vorlage gov</title>
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		<updated>2025-10-10T16:41:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; archivlink gemeindeverzeichnis.de, vorlage gov&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Thalschütz&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Leuna&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen              = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 51.295977&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 12.128476&lt;br /&gt;
| Bundesland              = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                    =&lt;br /&gt;
| Fläche                  = &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ohne Beleg | Einwohner               = 65&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2017-06-30 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1950-07-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach       = [[Kötzschau]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 06237&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 03462&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                = &lt;br /&gt;
| Lagekarte               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Thalschuetz 02.jpg|mini|Thalschütz]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thalschütz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist Ortsteil der Ortschaft [[Kötzschau]] der Stadt [[Leuna]] im [[Saalekreis]] (Sachsen-Anhalt). Bis zum 31. Dezember 2009 gehörte der Ort zur Gemeinde Kötzschau. Er liegt zwischen Halle und Leipzig in der Flusslandschaft der [[Weiße Elster|Elsteraue]], der vom [[Elsterfloßgraben]] durchzogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Thalschütz („Dalsitz“) wurde um 1225 erstmals erwähnt. Im Auftrag des sächsischen Kurfürsten wird um 1579 mit dem Bau des Elsterfloßgrabens begonnen. Dieser diente zum [[Flößerei|Flößen]] von Holz, das für die [[Saline Kötzschau|Saline]] im Nachbarort Kötzschau herangeschafft werden musste. Im Verlauf des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] erfolgte im November 1632 die [[Schlacht bei Lützen|Schlacht vor den Toren der Stadt Lützen]], bei der die Kirche vollständig zerstört wurde. Reiterführer Pappenheim, der als Unterstützung für die Truppen [[Wallenstein]]s anrückte, wurde im Gefecht auf einem Feld bei Thalschütz von einer Falconettkugel getroffen. Um 1636/37 zogen plündernd kursächsische Soldaten durch Thalschütz und die umliegenden Orte, die in der Folge auch die Kötzschauer Saline zerstörten. Um 1696 wiederaufgebaut blieb diese noch bis 1861 in Betrieb. Zwischen 1706 und 1707 fiel das Gebiet um Kötzschau in schwedische Hände. Der [[Karl XII. (Schweden)|schwedische König Karl XII.]] quartierte sich im [[Altranstädt]]er Schloss ein. 1718 erfolgte der Neubau der Kirche aus den Teilen des alten Turmes. Bis heute ist ein prachtvoller barocker Altar und eine Sakramentsnische in der Südostwand des Chores erhalten. Am 17. Januar 1762 steckten die Schulkinder die Schule in Thalschütz in Brand, die nebst der Scheune und dem Kuhstall niederbrannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ThalschützKirche2.JPG|mini|Kirche Thalschütz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thalschütz gehörte bis 1815 zum [[Hochstift Merseburg|hochstiftlich-merseburgischen]] [[Amt Lützen]], das seit 1561 unter [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischer]] Hoheit stand und zwischen 1656/57 und 1738 zum [[Sekundogenitur]]-Fürstentum [[Sachsen-Merseburg]] gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0, S.&amp;amp;nbsp;84&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der [[Völkerschlacht bei Leipzig]] 1813 wurden die Orte in der Umgebung von Thalschütz von Truppenverbänden heimgesucht. Durch die Beschlüsse des [[Wiener Kongress]]es kam Thalschütz mit dem Westteil des Amts Lützen im Jahr 1815 zu Preußen und wurde 1816 dem [[Landkreis Merseburg|Kreis Merseburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/merseburg.htm |titel=Der Landkreis Merseburg im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-31 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20240706051437if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/merseburg.htm | archiv-datum=2024-07-06| abruf=2025-08-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im&lt;br /&gt;
[[Regierungsbezirk Merseburg]] der [[Provinz Sachsen]] zugeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1855/56 wurde mit dem Bau der Eisenbahnlinie [[Bahnstrecke Leipzig–Großkorbetha|Großkorbetha-Leutzsch]] begonnen. Im Jahr darauf wurde der Kohleschacht bei Thalschütz eröffnet. Mit dem Bau der Brikettfabrik in Rampitz wurden nun die Siedepfannen der Saline auf Kohlefeuerung umgestellt. Die Braunkohlegrube „Gottes Hilfe“ wurde 1917 geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.leuna.de/koetzschau.html Thalschütz auf der Website von Leuna]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1950 wurde Thalschütz nach Kötzschau eingemeindet, mit dem es am 31. Dezember 2009 zu Leuna kam.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Thalschütz |val=THAUTZJO61BG |abruf=2025-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute gehört Thalschütz als Ortsteil der Ortschaft Kötzschau zur Stadt Leuna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Zu den Sehenswürdigkeiten zählt die Kirche, deren Restaurierung im 4. Quartal 2003 begann und 2005 beendet war. In unmittelbarer Umgebung des Ortes befindet sich ein Eisenbahnmuseum im Bahnhofsgebäude von Kötzschau. Ausflugsmöglichkeiten in der näheren Umgebung sind die Stadt [[Lützen]], mit der Gustav-Adolf-Gedenkstätte, sowie die Stadt [[Bad Dürrenberg]] mit der heute noch längsten intakten Gradierwerk Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Leuna}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Thalschutz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Saalekreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Saalekreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Leuna)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1225]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1950]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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