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	<title>Thalitter - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Cosal am 19. Januar 2026 um 02:30 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-19T02:30:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Thalitter&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Vöhl&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/13/10.34/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/53/49.07/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Hessen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 312 &amp;lt;!-- Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 5.05&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 329&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2014&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.voehl.de/index.php/leben-arbeiten/ortsteile-voehls# |titel=Ortsteile Vöhls |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Vöhl |abruf=2020-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-02-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Ittertal]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 34516&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05635&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Karte Vöhl Thalitter.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Thalitter-1-DSCF3303.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Das „Große Haus“, ehem. landgräfliches Bergamt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thalitter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Vöhl]], im Tal der [[Itter (Eder)|Itter]] in der Nähe des [[Edersee]]s im [[Nordhessen|nordhessischen]] [[Landkreis Waldeck-Frankenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Urgeschichte ===&lt;br /&gt;
Eine Ansammlung von [[Hügelgrab|Hügelgräbern]] zwischen Thalitter und [[Herzhausen (Vöhl)|Herzhausen]] zeugt von einer Besiedlung der Gegend schon in [[Urgeschichte|urgeschichtlicher]] Zeit. Die älteste erhaltene Erwähnung von Itter als &amp;#039;&amp;#039;Itra&amp;#039;&amp;#039; stammt aus dem 11. Jahrhundert. Dabei ist nicht klar, ob sich diese auf Thalitter oder [[Dorfitter]] bezieht. Erst 1586 wird Thalitter als &amp;#039;&amp;#039;Thal Itter&amp;#039;&amp;#039; selbst erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Itterburg ===&lt;br /&gt;
In der Nähe des Dorfes befindet sich die Ruine der 1126 als Haupthof „Ittera“ im [[Ittergau]] erstmals erwähnten [[Itterburg]]. Besitzer waren die [[Itter (Adelsgeschlecht)|Herren von Itter]]. Im Jahr 1058 wird ein Wirheraldus von Itter genannt, der vermutlich bei Obernburg die [[Obere Burg (Obernburg)|Obere Burg]], den ersten Stammsitz seines Geschlechts, errichtete. 1356 wurde der letzte Herr von Itter erstochen (siehe [[Itter (Adelsgeschlecht)#Zweites Haus|Itter Adelsgeschlecht, Zweites Haus]]). Ein Zweig der Familie [[Wolff von Gudenberg]] wurde danach mit der Itterburg und der [[Herrschaft Itter]] pfandweise belehnt und nannte sich nunmehr „Wolff von Gudenberg zu Itter“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.voehl.de/index.php/tourismus2/sehenswertes-in-voehl/249-die-itterburg Itterburg (Ruine) auf www.voehl.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1815 kaufte der in der [[Schweiz]] lebende, 1809 abgesetzte ehemalige König von Schweden, [[Gustav IV. Adolf (Schweden)|Gustav IV. Adolf]], die Ruine der Itterburg und nannte sich nunmehr zeitweise Herr oder auch Graf von Itterburg. Sein Sohn, der österreichische [[Feldmarschallleutnant]] [[Gustav von Schweden (Wasa)|Gustav Prinz von Wasa]], war ab 1837 Eigentümer der Itterburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 erwarb die Gemeinde das Gelände der Itterburg (ca. 8 ha) für 18.000 [[Deutsche Mark|DM]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steuerburg ===&lt;br /&gt;
Ebenfalls in der Gemarkung von Thalitter, etwa 800 m nordnordöstlich des Dorfs auf dem [[Dietrichsberg (Thalitter)|Dietrichsberg]], befinden sich die Reste der [[Steuerburg (Thalitter)|Steuerburg]], die ursprünglich ein Vorwerk der Itterburg war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bergkirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Thalitter Bergkirche.jpg|mini|hochkant|[[Bergkirche Thalitter]]]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Bergkirche Thalitter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1285 stifteten die [[Itter (Adelsgeschlecht)|Herren von Itter]] eine Kreuzkapelle, die zum [[Bistum Mainz]], der Ort aber kirchlich zum [[Erzbistum Paderborn|Bistum Paderborn]] gehörte. 1353 fiel die Kapelle an die Pfarrei [[Obernburg (Vöhl)|Obernburg]] und Thalitter und teilte weitgehend deren Geschichte. Die Kapelle wurde im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] zerstört, ab 1660 weitgehend neu aufgebaut und 1663 neu geweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.voehl.de/index.php/tourismus/sehenswertes/259-fachwerkkirche-in-dorfitter |text=&amp;#039;&amp;#039;Fachwerkkirche in Dorfitter.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20110814071337}} In: Webauftritt der Gemeinde Vöhl.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1715–16 wurde anstelle der Bartholomäuskapelle der Herren von Itter durch den Oberberginspektor [[Ludwig Balthasar Müller]] und die Berggewerkschaft und Knappschaft die heute noch vorhandene Bergkirche errichtet. Zwei der drei Glocken tragen Inschriften, mit denen Müller sich in die Ortsgeschichte einschrieb. Müller starb 1746 und wurde neben seiner 1730 verstorbenen Ehefrau Ursula Marianne in der Bergkirche beigesetzt. An ihn und seine Ehefrau erinnern eine kupferne Grabplatte vor dem Altar und ein Ölgemälde im Kirchenschiff aus dem Jahr 1730.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kupferbergbau ===&lt;br /&gt;
Von 1709 bis 1868 wurde [[Kupferbergbau]] mit einer eigenen [[Kupfermühle (Hüttenwerk)|Kupferhütte]] betrieben, was Thalitter zu einer wohlhabenden „freien Bergstadt“ mit entsprechenden Rechten machte, wobei die Itter das Dorf von der Bergfreiheit trennte. Noch heute sind einige der alten aufgegebenen Stollen und Schächte vorhanden. Der erste [[Schacht (Bergbau)|Schacht]] wurde 1709/10 in der Appelau zwischen Thalitter und Dorfitter von [[Ludwig Balthasar Müller]] angelegt, der dann vom Landgrafen als Berginspektor, später als Oberberginspektor eingesetzt wurde. Dem folgten die Anlage weiterer Stollen und Schächte in der Gemarkung von Thalitter und der Bau einer Kupferhütte im Jahre 1712. 1715 erhielt Thalitter ein [[Bergamt]], geleitet von Ludwig Balthasar Müller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Itter-Taler ===&lt;br /&gt;
Der Itter-Taler war eine [[Ausbeutemünze]], die im Jahre 1714 zu Ehren und zur Bereicherung des Landgrafen geprägt wurde, als sich das Kupferbergwerk &amp;#039;&amp;#039;freigebaut&amp;#039;&amp;#039; hatte und den [[Zehnt]]en entrichten konnte. Auf der einen Seite war die Umgebung des Bergwerks mit der Aufschrift „Gott hat seinen reichen Segen in dich, Itter, wollen legen“, auf der anderen das Brustbild des regierenden Landgrafen [[Ernst Ludwig (Hessen-Darmstadt, Landgraf)|Ernst Ludwig]] geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bahnstrecke ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Bahnstrecke Warburg–Sarnau#Untere Edertalbahn (Korbach–Frankenberg)|titel1=Untere Edertalbahn (Korbach–Frankenberg)}}&lt;br /&gt;
Ab 1900 war die durch Thalitter führende Eisenbahnlinie Korbach–Frankenberg mit einem 93 m und einem 200 m langen Tunnel in Betrieb. Zwischenzeitlich im Personenverkehr aufgegeben halten im [[Haltepunkt]] &amp;#039;&amp;#039;Vöhl-Thalitter&amp;#039;&amp;#039; seit dem 11. September 2015 wieder [[Personenzug|Personenzüge]]. Die Linie verbindet [[Brilon]] und [[Korbach]] über Thalitter mit [[Frankenberg (Eder)]] und [[Marburg (Lahn)]]. In Korbach besteht Anschluss nach Kassel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Thalitter gehörte zunächst zur [[Landgrafschaft Hessen]], seit 1806 zum [[Großherzogtum Hessen]]. Dort lag es in dessen [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Provinz Oberhessen]]. Nach Auflösung der Ämter im Großherzogtum 1821 gehörte es zum [[Landratsbezirk Vöhl]] und zum Bezirk des [[Landgericht Vöhl|Landgerichts Vöhl]]. Die Gemeinde gehörte zu den Landesteilen, die das Großherzogtum nach dem verlorenen [[Deutscher Krieg|Krieg von 1866]] mit dem [[Friedensvertrag vom 3. September 1866]] an [[Königreich Preußen|Preußen]] abtreten musste. Dort wurde es dem [[Landkreis Frankenberg]] und dem [[Amtsgericht Vöhl]] zugeordnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Februar 1971 [[Gemeindefusion|fusionierten]] im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] zunächst die Gemeinden [[Dorfitter]], Thalitter und [[Herzhausen (Vöhl)|Herzhausen]] freiwillig zur neuen Gemeinde [[Ittertal]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform: Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden |nr=6 |jahr=1971 |datum=1971-01-20 |seite=16 |seiten=248 |fundstelle=Punkt 328, Abs. 32 |kbytes=6200}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Januar 1974 wurde die Gemeinde Ittertal kraft Landesgesetz mit [[Hessenstein (Gemeinde)|Hessenstein]] (bestehend aus den ehemaligen Gemeinden [[Buchenberg (Vöhl)|Buchenberg]], [[Ederbringhausen]], [[Harbshausen]], [[Kirchlotheim]], [[Niederorke]], [[Oberorke]] und [[Schmittlotheim]]), [[Marienhagen (Vöhl)|Marienhagen]], [[Obernburg (Vöhl)|Obernburg]] und Vöhl zur neuen [[Großgemeinde]] Vöhl [[Gemeindefusion|zusammengeschlossen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister des Innern |titel=Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Frankenberg und Waldeck (GVBl. II 330-23) |nr=25 |jahr=1973 |datum=1973-10-04 |seite=7 |seiten=359 |fundstelle=§&amp;amp;nbsp;6 |kbytes=2210}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=390–391}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Verwaltungssitz der Gemeinde ist der Ortsteil Vöhl. Für alle ehemals eigenständigen Gemeinden von Vöhl wurden [[Ortsbezirk]]e mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]] gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.voehl.de/images/_ortsrecht/_0_1_hauptsatzung.pdf#page=3 |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;5 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Vöhl |format=PDF;&amp;amp;nbsp;22&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2020-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Verwaltungsgeschichte im Überblick&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und deren Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Thalitter angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|162730471|Seite=RA1-PA12|Seiten=12 ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1356: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Herrschaft Itter]]&lt;br /&gt;
* 1356–1590: Heiliges Römisches Reich, Landesherrschaft strittig zwischen [[Landgrafschaft Hessen]], [[Kurmainz]] und [[Waldeck|Grafschaft Waldeck]], Herrschaft Itter&lt;br /&gt;
* ab 1585: Heiliges Römisches Reich, [[Hessen-Marburg|Landgrafschaft Hessen-Marburg]], Herrschaft Itter&lt;br /&gt;
* 1604–1648: Heiliges Römisches Reich, strittig zwischen [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|Hessen-Kassel]] und Hessen-Darmstadt ([[Hessenkrieg]])&amp;lt;ref&amp;gt;Die Zugehörigkeit der Herrschaft Itter anhand von Karten aus dem &amp;#039;&amp;#039;Geschichtlicher Atlas von Hessen&amp;#039;&amp;#039;: {{LAGIS|ref=LNK|ID=de/subjects/gsrec/viewmethod/zoomify/current/3/sn/ga?q=Hessen-Darmstadt|titel=Hessen-Marburg 1567–1604}}, {{LAGIS|ref=LNK|ID=de/subjects/idrec/viewmethod/zoomify/sn/ga/id/25?q=|titel=Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt 1604–1638}} und {{LAGIS|ref=LNK|ID=de/subjects/gsrec/viewmethod/zoomify/current/1/sn/ga?q=Hessen-Darmstadt|titel=Hessen-Darmstadt 1567–1866}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1604: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Kassel, Amt Herrschaft Itter&lt;br /&gt;
* ab 1627: Heiliges Römisches Reich, [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]], Amt Herrschaft Itter&amp;lt;ref name=&amp;quot;PR&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;AB&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|162730471|Seite=RA1-PA13|Seiten=13|Fundstelle=§&amp;amp;nbsp;26 1648:Punkt c}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Großherzogtum Hessen]], [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Fürstentum Oberhessen]] (1803–1816), Amt Herrschaft Itter&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1806&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1816: Großherzogtum Hessen, [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Provinz Oberhessen]], Amt Herrschaft Itter&amp;lt;ref name=&amp;quot;NLVK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Landratsbezirk Vöhl]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung von Justiz ([[Landgericht Vöhl]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1848: Großherzogtum Hessen, [[Regierungsbezirk Biedenkopf]]&lt;br /&gt;
* ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Kreis Vöhl]]&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Königreich Preußen]], [[Provinz Hessen-Nassau]], [[Hessen-Nassau#Regierungsbezirk Kassel|Regierungsbezirk Kassel]], [[Landkreis Frankenberg|Kreis Frankenberg]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;AB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Frankenberg&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Freistaat Preußen]], Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Frankenberg&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Kurhessen]], Landkreis Frankenberg&lt;br /&gt;
* ab 1945: Deutsches Reich, [[Amerikanische Besatzungszone]], [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Kassel]], Landkreis Frankenberg&lt;br /&gt;
* ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Frankenberg&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Frankenberg&lt;br /&gt;
* ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Frankenberg, Gemeinde Ittertal&lt;br /&gt;
* ab 1974: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, [[Regierungsbezirk Kassel]], [[Landkreis Waldeck-Frankenberg]], Gemeinde Vöhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Thalitter 318 Einwohner. Darunter waren 12 (3,8 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 33 Einwohner unter 18 Jahren, 129 waren zwischen 18 und 49, 87 zwischen 50 und 84 und 72 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 150 Haushalten. Davon waren 51 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 45 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 39 Paare mit Kindern, sowie 12 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und keine [[Wohngemeinschaft]]en. In 27 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 96 Haushaltungen leben keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1585: 12 [[Hausgesess|Haushaltungen]]&lt;br /&gt;
* 1629: 14 Haushaltungen&lt;br /&gt;
* 1742: 11 Haushaltungen&lt;br /&gt;
* 1791: 322 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1800: 341 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1800&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1806: 283 Einwohner, 60 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1806&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1829: 394 Einwohner, 59 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Thalitter |width=450|float=none|maxEinwohner=480&lt;br /&gt;
|389|459|423|386|345|327|269|278|299|316|277|301|300|321|480|436|403|416|459&lt;br /&gt;
|vor1834=(1791,322)(1800,341)(1806,283)(1829,394)&lt;br /&gt;
|nach1967=(2011,318)(2014,329)&lt;br /&gt;
|quelle=Gemeinde Vöhl&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || 299 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 99,67 %), ein [[Römisch-katholische Kirche|katholischer]] (= 0,33 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 370 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 88,94 %), 57 katholische (= 10,85 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die Ruine der [[Itterburg]] nordöstlich oberhalb des Dorfs&lt;br /&gt;
* Das [[Großes Haus (Thalitter)|Große Haus]]&lt;br /&gt;
* Die [[Bergkirche Thalitter|Bergkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsbild ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Thalitter-2-DSCF3274.jpg|mini|Das „Große Haus“, ehem. Bergamt, in Thalitter, Blick von der Itterburg]]&lt;br /&gt;
Das Ortsbild wird noch heute durch zahlreiche [[Fachwerkhaus|Fachwerkhäuser]] geprägt. Eines dieser Gebäude sticht besonders hervor, es handelt sich um das dreistöckige [[Großes Haus (Thalitter)|„Große Haus“]], vermutlich für den Landgrafensohn [[Georg III. (Hessen-Darmstadt)|Georg III.]] (1632–1676) von [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt|Hessen-Darmstadt]], der die [[Itter (Adelsgeschlecht)|Herrschaft Itter]] von 1661 bis zu seinem Tod als [[Paragium]] besaß, als Gutshaus und Jagdschloss erbaut. Georg starb noch vor Abschluss der Bauarbeiten und die Herrschaft Itter fiel an die Hauptlinie Hessen-Darmstadt zurück. Ob das Haus jemals als Jagdschloss genutzt wurde, ist nicht gesichert. Von 1718 bis 1868 war es als landgräfliches bzw. großherzogliches [[Bergamt]]sgebäude zugleich der Sitz des Berginspektors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Itter |Band=7 |Seite=96}}&lt;br /&gt;
* Hans Tasche: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Thalitterer Kupfer-Werks.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zweiter Bericht der Oberhessischen Gesellschaft für Natur- und Heilkunde,&amp;#039;&amp;#039; Gießen, 1849 ([https://books.google.de/books?id=h3g5AAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;output=text&amp;amp;redir_esc=y&amp;amp;hl=de books.google.de]).&lt;br /&gt;
* Götz J. Pfeiffer: &amp;#039;&amp;#039;„Der neue kostbare silberne verguldete Kirchen-Ornat“. Die Vasa sacra aus Augsburg von Johann Fassnacht und Philipp Küsel in Thalitter.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hessische Heimat.&amp;#039;&amp;#039; Band 66, 2016, S. 30–34.&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116316780 |GND=7532453-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.voehl.de/index.php/leben-arbeiten/ortsteile-voehls# &amp;#039;&amp;#039;Ortsteil Thalitter.&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Vöhl.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=635019140|titel=Thalitter, Landkreis Waldeck-Frankenberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=635019140|titel=Thalitter, Landkreis Waldeck-Frankenberg |datum=2020-07-08}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;PR&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibOCLC|165696316|Seiten=8|Seite=PA8}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;NLVK&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Titel=Neuste Länder und Völkerkunde. Ein geographisches Lesebuch für alle Stände.&lt;br /&gt;
 |TitelErg=Kur-Hessen, Hessen-Darmstadt und die freien Städte.&lt;br /&gt;
 |Band=22&lt;br /&gt;
 |Ort=Weimar&lt;br /&gt;
 |Datum=1821&lt;br /&gt;
 |Seiten=420&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch |Linktext=online bei Google Books |KeinText=1 |BuchID=Z7PdlcTHFukC |Seite=PA420}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Titel=Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1791&lt;br /&gt;
 |Verlag=Im Verlag der Invaliden-Anstalt&lt;br /&gt;
 |Ort=Darmstadt&lt;br /&gt;
 |Datum=1791&lt;br /&gt;
 |Seiten=201 f&lt;br /&gt;
 |Online={{HathiTrust Buch |BuchID=njp.32101065184952 |Seq=221}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1800&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Titel=Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1800&lt;br /&gt;
 |Verlag=Im Verlag der Invaliden-Anstalt&lt;br /&gt;
 |Ort=Darmstadt&lt;br /&gt;
 |Datum=1800&lt;br /&gt;
 |Seiten=219 f&lt;br /&gt;
 |Online={{HathiTrust Buch |BuchID=njp.32101065184895 |Seq=243}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1806&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Titel=Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1806&lt;br /&gt;
 |Verlag=Im Verlag der Invaliden-Anstalt&lt;br /&gt;
 |Ort=Darmstadt&lt;br /&gt;
 |Datum=1806&lt;br /&gt;
 |Seiten=265 f&lt;br /&gt;
 |Online={{HathiTrust Buch |BuchID=njp.32101065184853 |Seq=285}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibOCLC|312528126|Seite=280}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=54&lt;br /&gt;
 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen&lt;br /&gt;
 |werk=[[Zensus 2011]]&lt;br /&gt;
 |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]]&lt;br /&gt;
 |seiten=50 und 106&lt;br /&gt;
 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,1&amp;amp;nbsp;MB&lt;br /&gt;
 |offline=1&lt;br /&gt;
 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027061845/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=56&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=2020-10-27&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Vöhl}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7532453-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Waldeck-Frankenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbezirk von Vöhl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Waldeck-Frankenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1368]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cosal</name></author>
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