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	<title>Thalheim AG - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Tschubby am 1. Januar 2026 um 12:13 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung Schweizer Kanton|AG|Aargau|Thalheim}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Thalheim&lt;br /&gt;
| BILD = Thalheim 3142.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Thalheim&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Thalheim AG 2026.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Wappen Thalheim AG.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Brugg&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Brugg&lt;br /&gt;
| BFS = 4117&lt;br /&gt;
| PLZ = 5112&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH THI&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.43547&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.09913&lt;br /&gt;
| HÖHE = 451&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 9.92&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = Roland Frauchiger-Weber&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url = https://www.thalheim-ag.ch/politik/gemeinderat.html/57 |titel = Gemeinderat |abruf = 2024-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.gemeinde-thalheim.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thalheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[schweizerdeutsch]]: {{IPA|ˈtɑlə}})&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Beat Zehnder | Herausgeber=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau | Titel=Die Gemeindenamen des Kantons Aargau | Sammelwerk=Argovia | Band=Band 100 | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1991 | Seiten=423–424 | ISBN=3-7941-3122-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Sie gehört zum [[Bezirk Brugg]] und liegt etwa acht Kilometer südwestlich des Bezirkshauptorts [[Brugg]] im [[Schenkenbergertal]], etwa in der Mitte zwischen [[Basel]] und [[Zürich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt am Ende des [[Schenkenbergertal]]s, das sich in Ost-West-Richtung von der [[Aare]] bei [[Schinznach-Dorf]] bis zur [[Staffelegg]] erstreckt. Das Tal wird durch zwei Höhenzüge des [[Faltenjura]]s begrenzt. Die [[Gislifluh]] ({{Höhe|772|CH|link=true}}) und der Homberg ({{Höhe|776|CH}}) bilden die südliche Kette. Unmittelbar nördlich des Dorfes ragen drei Berge auf, die durch zwei Täler getrennt sind. Von Ost nach West sind dies der Kastelnberg ({{Höhe|523|CH}}), der Schenkenberg (631 Meter) und das Hard ({{Höhe|776|CH}}). Das Milchbrunnental macht nach wenigen hundert Metern einen Knick nach Westen und trennt das Hard vom [[Würz (Berg)|Würz]] ({{Höhe|801|CH}}). Das östliche Tal verläuft Richtung Norden und geht in welliges Gelände über, das den Übergang zum [[Tafeljura]] markiert. Der [[Zeiher Homberg]] ({{Höhe|782|CH}}) bildet die nördliche Grenze.&amp;lt;ref name=&amp;quot;swisstopo&amp;quot;&amp;gt;Landeskarte der Schweiz, Blatt 1069 und 1089, Swisstopo.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Thalheim entspringen verschiedene Bäche: Zum einen der [[Gländbach]], der [[Hegibach (Talbach)|Hegibach]], der Gäckertbach und Rischelebach, die zusammen mit dem [[Talbach (Aare)|Talbach]] Richtung [[Aare]] fliessen, zum anderen nördlich der Wasserscheide die [[Sissle]] und der [[Zeiherbach]], die den Gemeindeteil am Homberg durch das [[Fricktal]] in den [[Hochrhein]] entwässern. Das eigentliche Dorf Thalheim besteht aus zwei deutlich voneinander getrennten Teilen, das jüngere Unterdorf und das ältere Oberdorf. Daneben gibt es rund ein Dutzend Höfe, die über das ganze Gemeindegebiet verteilt sind. Die grösseren darunter sind der Hof Schenkenberg, der Egghof oberhalb des Dorfes, [[Rischeln]] ({{Höhe|630|CH}}) im äussersten Südwesten und [[Kilholz (Thalheim AG)|Kilholz]] im Norden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;swisstopo&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 992 [[Hektar]]en, davon sind 437 Hektaren bewaldet und 63 Hektaren überbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/bodennutzung-bedeckung/gesamtspektrum-regionalen-stufen/gemeinden.assetdetail.6646410.html |titel=Arealstatistik Standard – Gemeinden nach 4 Hauptbereichen |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2018-11-26 |abruf=2019-06-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der höchste Punkt ist der Gipfel des Würz auf 801 Metern, der tiefste liegt auf 415 Metern an der östlichen Gemeindegrenze. Das Gemeindegebiet von Thalheim ist Teil des [[Jurapark Aargau|Juraparks Aargau]], einem «Regionalen Naturpark von nationaler Bedeutung». Nachbargemeinden sind [[Zeihen]] im Norden, [[Schinznach]] im Nordosten, [[Auenstein]] im Südosten, [[Biberstein]] im Süden, [[Küttigen]] im Südwesten und [[Densbüren]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Thalheim-LBS H1-015043.tif|mini|links|Luftansicht (1953)]]&lt;br /&gt;
Das heutige Gemeindegebiet von Thalheim ist von den [[Alamannen]] besiedelt worden, wie Gräberfunde bei der [[Staffelegg]] zeigen. Die erste urkundliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Frichgove Taleheim&amp;#039;&amp;#039; erfolgte im Jahr 1064 zusammen mit [[Frick]] und [[Remigen]] in einer Urkunde, die [[Heinrich IV. (HRR)|Heinrich&amp;amp;nbsp;IV.]] dem [[Kloster Ottmarsheim]] ausstellte. Alle drei Orte gehörten zu dieser Zeit zum [[Frickgau]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;buch-8wsXAQAAMAAJ-&amp;quot;&amp;gt;R. Reich: &amp;#039;&amp;#039;[[Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde]].&amp;#039;&amp;#039; 1904 {{Google Buch|BuchID=8wsXAQAAMAAJ}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsname ist eine Zusammensetzung von [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;tal&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[-heim|heim]]&amp;#039;&amp;#039;, was «Wohnort im Tal» bedeutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Auftrag der [[Habsburg]]er entstand zu Beginn des 13. Jahrhunderts die [[Burgruine Schenkenberg (Aargau)|Burg Schenkenberg]] (erste urkundliche Erwähnung im Jahr 1243). Die Herrschaft Schenkenberg erstreckte sich im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert über einen Grossteil des heutigen Bezirks Brugg. 1460 eroberte die Stadt [[Stadt und Republik Bern|Bern]] die Herrschaft, die nun Teil der Untertanengebiete im [[Berner Aargau]] war. Thalheim bildete einen eigenen Gerichtsbezirk innerhalb des [[Amt Schenkenberg|Amtes Schenkenberg]], das von der Burg aus verwaltet wurde. 1528 führten die Berner die [[Reformation]] ein. Wegen Baufälligkeit musste die Burg 1720 aufgegeben werden, und der Landvogt zog ins nahe gelegene [[Schloss Wildenstein (Veltheim)|Schloss Wildenstein]] bei [[Veltheim AG|Veltheim]]. Die Burg Schenkenberg verfiel zu einer Ruine, diente einige Jahrzehnte lang als [[Steinbruch]] und gelangte 1918 in den Besitz der Aargauischen Vereinigung für Heimatschutz. 1640 wird erstmals ein Schulhaus erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Franzoseneinfall (Schweiz)|Franzoseneinfall]] im März 1798 entmachteten die Franzosen die «Gnädigen Herren» von Bern und riefen die [[Helvetische Republik]] aus, die 1803 aufgelöst wurde. Thalheim gehört seither zum Kanton Aargau. Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts geriet der einst bedeutende [[Weinbau]] in eine schwere Krise, als die [[Weinberg|Rebberge]] durch [[Reblaus]] und [[Mehltau]] zerstört wurden. Viele Bewohner verloren ihre Existenzgrundlage und mussten aus ihrer Heimat wegziehen. Zwischen 1850 und 1980 nahm die Bevölkerungszahl um mehr als die Hälfte ab. Seither ist wieder eine Zunahme zu verzeichnen, auch wenn das Dorf seine einstige Grösse bis heute nicht wiedererlangt hat. Seit einiger Zeit hat eine zusätzliche  Bautätigkeit begonnen mit mehreren Überbauungen. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] waren mehrere Dutzend [[Polen|polnische]] Soldaten in Thalheim interniert, welche die [[Polenstrasse (Thalheim)|Polenstrasse]] errichteten.&amp;lt;ref&amp;gt;Caroline Belart: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=arg-001:2006:118#50 Allgemeines zur Polenstrasse.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahresschrift der Historischen Gesellschaft des Kantons Aargau,&amp;#039;&amp;#039; Bd. 118, 2006, S. 47–63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Soldaten war es verboten, ins Schwimmbad zu gehen, weil die Bevölkerung keine Juden im Schwimmbad haben wollte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mathias Knauer |Titel=Spuren. Bausteine zu einem Memorial. Exposé zu einem Dokumentarfilm |Ort=Zürich |Datum=1979}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Thalheim AG}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruine Schenkenberg.jpg|mini|[[Burgruine Schenkenberg (Aargau)|Ruine Schenkenberg]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Thalheim Kirche.jpg|mini|[[Kirche Thalheim (Kanton Aargau)|Kirche Thalheim]]]]&lt;br /&gt;
Die [[Burgruine Schenkenberg (Aargau)|Ruine Schenkenberg]] auf dem Gipfel des gleichnamigen Berges ist zu Fuss rund 30 Minuten vom Dorfzentrum entfernt. Sie ist heute die grösste Burgruine des Kantons Aargau und als Baudenkmal von nationaler Bedeutung eingestuft. Sichtbar sind die noch hoch aufragenden Reste von Bergfried und Palas, zwei Rundtürme, Ökonomiegebäude, die Toranlage und die weitläufige Ringmauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kirche Thalheim (Kanton Aargau)|Kirche Thalheim]] steht an leicht erhöhter Lage, umgeben von einem Friedhof. Die Mauern des heutigen [[Kirchenschiff]]s sind teilweise im [[Romanik|romanischen]] Stil. 1543 erfolgte eine Erweiterung und Erneuerung. Der sehenswerte [[Taufbecken|Taufstein]] wurde 1675 vom Schenkenberger Obervogt Samuel Thormann gestiftet. Das 1731/32 errichtete Pfarrhaus beherrscht den Dorfplatz und weist auf die bernische Vergangenheit hin. Unmittelbar davor steht der achteckige Dorfbrunnen von 1856, der aus Toskana-Granit besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gislifluh]] liegt oberhalb des Dorfes auf der ersten Jurakette. Sie kann von Thalheim aus über einen Wanderweg erreicht werden, der durch das Gländloch und über die Passhöhe des &amp;#039;&amp;#039;Gatter&amp;#039;&amp;#039; führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Gemeindewappens lautet: «In Weiss blaue Weintraube an grünem Stiel mit zwei grünen Blättern.» Die Weintrauben sind ein Hinweis auf den einst bedeutenden Weinbau, der früher die Lebensgrundlage des Dorfes war. Auf dem Gemeindesiegel von 1872 ist eine grosse zweiblättrige Traube zu sehen, auf jenem von 1872 hingegen ein Rebstock auf Dreiberg mit vier Trauben. Um Verwechslungen mit dem Wappen von [[Zeiningen]] zu vermeiden, beschloss die Gemeindeversammlung im Jahr 1959 die Wiedereinführung des älteren Wappens.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Joseph Galliker, Marcel Giger | Titel=Gemeindewappen des Kantons Aargau | Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Aargau | Ort=Buchs | Jahr=2004 | Seiten=291 | ISBN=3-906738-07-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |hrsg=Statistik Aargau |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |datum=2001 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114614/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-06-12 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1764 || 1850 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010 || 2020&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 461 || 1117 || 845 || 672 || 653 || 604 || 583 || 555 || 641 || 744 || 733 || 820&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am {{EWD|CH-AG}} lebten {{EWZ CH|CH-AG|4117}} Menschen in Thalheim, der Ausländeranteil betrug {{FormatZahl|{{Metadaten Ausländeranteil CH-AG|4117}} }} %. Bei der Volkszählung 2015 bezeichneten sich 58,6 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]] und 14,6 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]]; 26,8 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |titel=Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit, 2015 |werk=Bevölkerung und Haushalte, Gemeindetabellen 2015 |hrsg=Statistik Aargau |abruf=2019-06-12 |format=Excel |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191020011839/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |archiv-datum=2019-10-20 |offline=ja |archiv-bot=2023-01-20 13:40:50 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 98,5 % gaben bei der Volkszählung 2000 [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114554/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-06-12 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Recht ==&lt;br /&gt;
Die Versammlung der Stimmberechtigten, die [[Gemeindeversammlung]], übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der fünfköpfige [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]]. Er wird im [[Mehrheitswahl|Majorzverfahren]] vom Volk gewählt, seine Amtsdauer beträgt vier Jahre. Der Gemeinderat führt und repräsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm vom Kanton zugeteilt wurden. Für Rechtsstreitigkeiten ist in erster Instanz das [[Bezirksgericht (Schweiz)|Bezirksgericht]] Brugg zuständig. Thalheim gehört zum Friedensrichterkreis VIII (Brugg).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |titel=Friedensrichterkreise |hrsg=Kanton Aargau |abruf=2019-06-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Thalheim gibt es gemäss der im Jahr 2015 erhobenen Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) rund 250 Arbeitsplätze, davon 23 % in der Landwirtschaft, 32 % in der Industrie und 45 % im Dienstleistungssektor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |titel=Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) |hrsg=Statistik Aargau |datum=2016 |abruf=2019-06-12 |format=Excel, 157&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190508143920/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |archiv-datum=2019-05-08 |offline=ja |archiv-bot=2023-01-20 13:40:50 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die meisten Erwerbstätigen sind Wegpendler und arbeiten in den nahen Städten [[Aarau]], [[Brugg]] und [[Lenzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn der [[Weinbau]] nicht mehr die einstige überragende Bedeutung hat, wird er weiterhin gepflegt: An den Südhängen der Hard und des Schenkenbergs war im Jahr 2018 eine Fläche von 4,4 Hektaren mit Reben bestockt, mit dem [[Pinot noir|Blauburgunder]] als dominierender Sorte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.liebegg.ch/upload/rm/bericht-weinjahr-2018-kanton-aargau.pdf?_=1552574593000 |titel=Weinlesekontrolle 2018 Kanton Aargau |hrsg=Landwirtschaftliches Zentrum Liebegg |datum=2019 |abruf=2019-06-12 |format=PDF, 2,4 MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Thalheim liegt an der Kantonsstrasse 474 von [[Schinznach-Bad]] durch das Schenkenbergertal zur [[Staffelegg]]-Passhöhe, die dort auf die [[Hauptstrasse 24]] von [[Aarau]] nach [[Frick]] trifft. Die Autobahnanschlüsse in die Richtungen Zürich und Bern sind in 10 Minuten, die in Richtung Basel in 15&amp;amp;nbsp;Minuten erreichbar. Im Dorfzentrum zweigt die [[Polenstrasse (Thalheim)|Polenstrasse]] hinauf zum Schenkenberg ab. Thalheim ist Endstation der [[Postauto]]linie 371 zum [[Bahnhof Brugg]]. Am Wochenende bringt zusätzlich der Nachtbus N42 mit Anschluss an die SN1 aus Zürich Nachtschwärmer sicher nach Hause. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in [[Möriken-Wildegg|Wildegg]] und kann mit dem Postauto mit Umstieg in Veltheim erreicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über einen [[Kindergarten]] und ein Schulhaus, in dem die [[Primarschule]] unterrichtet wird. Die [[Realschule]] und die [[Sekundarschule]] können in [[Veltheim AG|Veltheim]] besucht werden, die [[Bezirksschule]] in [[Schinznach-Dorf]]. Die nächstgelegenen Gymnasien sind die [[Alte Kantonsschule Aarau|Alte Kantonsschule]] und die [[Neue Kantonsschule Aarau|Neue Kantonsschule]], beide in Aarau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
* Aus historischen Gründen hat Thalheim eine eigene Stromversorgung, die das Dorf und die nördlichen Höfe wie [[Kilholz (Thalheim AG)|Kilholz]] mit Strom versorgt. Die Höfe [[Staffelegg]] und [[Rischeln]] werden von der Aarauer [[Eniwa AG]] mit Strom versorgt. Die Weiler Schlatt und Berg sind direkt an das Netz der [[AEW Energie|AEW]] angeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.gemeinde-thalheim.ch/index.asp?W_ID=56&amp;amp;parent=55 |wayback=20140808145848 |text=Elektrizitätsversorgung |archiv-bot=2023-01-20 13:40:50 InternetArchiveBot }} auf der Gemeindewebsite&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In Thalheim wird bis in die junge Gegenwart ein Dialekt gesprochen, der – anders als die meisten anderen Aargauer Dialekte – wie [[Zürichdeutsch]] die Verdumpfung von althochdeutsch /aː/ zu /ɔː/ wieder rückgängig gemacht hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.aargauerzeitung.ch/kultur/buch-buehne-kunst/verliert-der-aargau-seine-dialekte-3742396 |titel=Verliert der Aargau seine Dialekte? |autor=Sabine Kuster |hrsg=[[Aargauer Zeitung]] |datum=2009-10-02 |zugriff=2015-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In Thalheim wird jeweils am 2. Januar der [[Bärzeli]]tag gefeiert; bei diesem Brauch ziehen die Figuren mit Kamel durchs Dorf und übermitteln den Bürgern Neujahrsgrüsse.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.aargauerzeitung.ch/aargau/brugg/vorsicht-stachlige-umarmungen-am-baerzelistag-102966393 |titel=Vorsicht, stachlige Umarmungen am Bärzelistag |autor=Maja Sommerhalder |hrsg=[[Aargauer Zeitung]] |datum=2010-06-18 |zugriff=2015-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Einwohner Thalheims nehmen regelmässig an den [[T(h)alheimer Treffen]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Roland Frauchiger]] (* 1960), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Abraham Tillier (Politiker, 1634)|Abraham Tillier]] (1634–1704), Ratsherr&lt;br /&gt;
* [[Johann Anton Tillier (Ratsherr, 1637)|Johann Anton Tillier]] (1637–1705), Ratsherr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1709|Thalheim|Autor=Felix Müller}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Michael Stettler]], [[Emil Maurer]] |Herausgeber=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] |Titel=Die Kunstdenkmaeler des Kantons Aargau | Sammelwerk=Kunstdenkmäler der Schweiz |Band=Band II: Die Bezirke Lenzburg und Brugg |Verlag=Birkhäuser Verlag |Ort=Basel |Jahr=1953 |DNB=750561750}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{ISOS|0309|Thalheim|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde-thalheim.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Thalheim]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Brugg Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Tschubby</name></author>
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