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	<title>Thaden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Konvexkonkav: bearbeitet</title>
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		<updated>2026-01-07T18:37:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;bearbeitet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit der Gemeinde Thaden in Schleswig-Holstein. Für weitere Bedeutungen siehe [[Thaden (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Thaden COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 54.10104&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 9.42433&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Thaden in RD.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
|Kreis             = Rendsburg-Eckernförde&lt;br /&gt;
|Amt               = Mittelholstein&lt;br /&gt;
|Höhe              = 22&lt;br /&gt;
|PLZ               = 25557&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 04872&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 01058161&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Am Markt 15&amp;lt;br /&amp;gt;24594 Hohenwestedt&lt;br /&gt;
|Website           = [https://thaden.amt-mittelholstein.de/ thaden.amt-mittelholstein.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Dirk Sonnenschmidt&lt;br /&gt;
|Partei            = KWG&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thaden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde]] im südwestlichen [[Kreis Rendsburg-Eckernförde]] in [[Schleswig-Holstein]]. Batz, Jarsdorf, [[Katzheide]], Osterholzteich und Quistenhof liegen im [[Gemeindegebiet]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistischebibliothek.de/mir/receive/SHSerie_mods_00000322 |titel=Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein, Wohnplatzverzeichnis 1987, S. 84 |werk=statistischebibliothek.de |abruf=2024-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Thaden liegt etwa 25&amp;amp;nbsp;km südöstlich von [[Heide (Holstein)|Heide]] in einer ländlichen, waldreichen Umgebung auf der mittelholsteinischen [[Geest]]. Durch das Gemeindegebiet und den Ort fließt, anfangs noch als kleiner [[Bach]], die [[Hanerau]]. Diese nimmt beim gleichnamigen Ort [[Hanerau-Hademarschen|Hanerau]] den aus der Thadener [[Feldmark]] kommenden &amp;#039;&amp;#039;Postbek&amp;#039;&amp;#039; auf und bildet durch Aufstauung den &amp;#039;&amp;#039;Hanerauer Mühlenteich&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Gemeinde verläuft der [[Nord-Ostsee-Kanal]], etwa 11&amp;amp;nbsp;km südlich die [[Bundesstraße 430]] von [[Neumünster]] in Richtung [[Meldorf]] und etwa 12&amp;amp;nbsp;km südwestlich die [[Bundesautobahn 23]] von [[Hamburg]] nach Heide. Ebenfalls nördlich von Thaden verläuft die [[Bahnstrecke Neumünster–Heide]] mit den Bahnhöfen [[Hanerau-Hademarschen|Hademarschen]] und [[Gokels]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 2023|Kommunalwahl]] am 14. Mai 2023 wurden insgesamt neun Sitze vergeben. Diese fielen erneut alle an die Kommunale Wählergemeinschaft Thaden. Die Wahlbeteiligung betrug 66,1 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wahlen-sh.de/grw/gemeindewahlen_gemeinde_010585895161.html |titel=Gemeindewahlen Gemeindewahl in Gemeinde Thaden |werk=wahlen-sh.de |abruf=2024-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thadens Langzeitbürgermeister (1990 bis 2023) Klaus-Heinrich Bünz&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Eine Ära geht zu Ende |Hrsg=Constabel druck &amp;amp; design |Sammelwerk=Kiek mol rin |Nummer=8 |Verlag=Druckerei Constabel |Ort=Hademarschen |Datum=2013 |Seiten=10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; trat bei der Kommunalwahl 2023 nicht mehr an und wurde von Dirk Sonnenschmidt abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Silber auf einem grünen Hügel, darin ein goldener Zuber ([[Himpten]]), drei grüne Buchen.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://efi2.schleswig-holstein.de/wr/wr.asp?Aktion=Datenblatt&amp;amp;ID=1071 |titel=Wappenrolle Schleswig-Holstein |abruf=2024-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet ist überwiegend landwirtschaftlich strukturiert. Außerdem gibt es mehrere Gewerbebetriebe. Im Frühjahr 2022 wurden vier [[Windkraftanlage]]n in Betrieb genommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stadtwerke Kiel AG |url=https://www.stadtwerke-kiel.de/privatkunden/nachhaltigkeit-soziales/windpark-thaden |titel=Windpark Thaden |werk=stadtwerke-kiel.de |sprache=de-DE |abruf=2024-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dorfleben ==&lt;br /&gt;
Es gibt einen Gymnastikverein, einen Angelverein und einen Naturschutzverein. Zu den jährlich wiederkehrenden Festen gehören das [[Eisboßeln]], das [[Kindervogelschießen in Heide|Vogelschießen]] und der [[Laternenumzug]]. Die ehemalige Schule dient heutzutage als [[Dorfgemeinschaftshaus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Thadener ==&lt;br /&gt;
Die Thadener galten als [[Schildbürger]]: der Erzählung nach fanden die Thadener einst beim Grasmähen ein seltsames Tier, das sie noch nie gesehen hatten. Es war ein Frosch. Als dieser begann, herumzuhüpfen und sich dann gar hinsetzte und aufblähte, fiel den Thadenern vor Schreck die Mütze vom Kopf. In ihrer Angst ließen sie den Bauernvogt holen. Der Bauernvogt näherte sich dem Frosch mit größter Vorsicht und betrachtete ihn lange. Dann sprach er: „Lüüd, hier bün ick würklich in Twievel; wenn dat keen Hartbock (Hirsch) ist, so mutt dat een Töttelduuv (Turteltaube) ween.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl Müllenhoff |Titel=Die Thadener |Sammelwerk=Sagen, Märchen und Lieder der Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg |Band=Nachlese |Nummer=DXXXIII (Nr. 533, bei Neuausgaben Erstes Buch, Nr. 128) |Verlag=Schwerssche Buchhandlung |Ort=Kiel |Datum=1845 |Seiten=539 f. |Online=https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10457249?page=593}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[August Kopisch]], bekannt durch sein Gedicht über die Kölner [[Heinzelmännchen]], verfasste auf Grundlage der [[Sage]] über die Thadener das Spottgedicht &amp;#039;&amp;#039;Das grüne Thier und der Naturkenner&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=August Kopisch |Titel=Allerlei Geister |Verlag=Duncker |Datum=1848 |Online=https://books.google.lv/books?id=Zp06AAAAcAAJ&amp;amp;q=Die+Thadener+zu+Hanerau#v=snippet&amp;amp;f=DieThadenerzuHanerau&amp;amp;f=false |Abruf=2024-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zgedichte.de/gedichte/august-kopisch/das-gruene-thier-und-der-naturkenner.html |titel=Das grüne Thier und der Naturkenner |werk=z.gedichte.de |abruf=2024-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die zahlreichen Hünengräber im Gemeindegebiet weisen auf eine Besiedlung zumindest seit der [[Jungsteinzeit]] hin. Vier [[Großsteingräber bei Thaden|Großsteingräber]] befinden sich in einem Waldstück an der Jarsdorfer Straße. Als erste urkundliche Erwähnung Thadens gelten Eintragungen aus dem Jahre 1576 im [[Kirchenbuch]] der Gemeinde [[Schenefeld (Kreis Steinburg)|Schenefeld]], wohin die Thadener Bauern Getreide und andere landwirtschaftlichen Güter liefern mussten. Das Gemeindewappen und ein großer Feldstein mit eingravierter Jahreszahl erinnern daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1841 zählte Thaden 210 Einwohner. Die Schule besuchten damals 59 Kinder. Neben elf [[Bauernstelle]]n gab es einen Schmied, einen Maurer, einen Zimmermann, einen Tischler, einen Schuster, einen Schneider und fünf [[Weber]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Johannes von Schröder]] |url=https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10457348?page=411 |titel=Topographie des Herzogthums Holstein und des Fürstenthums Lübeck und der freien und Hanse-Städte Hamburg und Lübeck |werk=digitale-sammlungen.de |abruf=2024-04-11 |kommentar=Oldenburg (i. H.): C. Fränckel, 1841, Band 2, S. 411}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In einer Topographie aus dem Jahre 1856&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Johannes von Schröder, unter Beteiligung von [[Hermann Biernatzki]] |url=https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10457350?page=529 |titel=Topographie der Herzogthümer Holstein und Lauenburg, des Fürstenthums Lübeck und des Gebiets der freien und Hanse-Städte Hamburg und Lübeck |werk=digitale-sammlungen.de |abruf=2024-04-11 |kommentar=Oldenburg (i. H.): C.Fränckel, 1856, Band 2, S. 529}}&amp;lt;/ref&amp;gt; heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Thaden, Dorf 2 3/4 M. nordwestlich von Itzehoe, im Gute Hanerau, Ksp. Hademarschen; enthält 11 Bauerstellen (von 1 28/48 bis 2/48 Pfl.), 9 Kathen mit und 3 Kathen ohne Land (10 14/48) Pfl.). Eine nördlich ausgebaute Kathe wird Batz und eine nordöstlich ausgebaute beim Osterholzteich genannt. – Schule (39 K.). – Bz.: 210, worunter 1 Schmied und mehrere andere Handwerker. – Ar.: 469 Ton. à 320 Q.R. (516 Steuert.) nebst uncultivirten 491 Ton., wovon jetzt ein Theil unter Bearbeitung genommen ist. Der Boden ist sandigt, mit Lehm vermischt; ein Theil ist moorigt. Einzelne Ländereien heißen Ohlenheisch, Brammer, Meetz, Ilkhöpen, Bellskamp, Böz, Eckerhän, Aasbrook, Haafkorn, Ohlenhoop, Batzen, Ekholz, Marlow, Möhnkoppel, Taterwischen und Ohlengraben. Eine Privathölzung heißt Osterholz und ein gutsherrschaftlicher Teich Osterholzteich. – Auf der Feldmark sind verschiedene Grabhügel, von denen einer, der früher als Richtplatz gedient haben soll, Köppelsberg heißt. – Im Jahre 1640 war Thaden eine Schäferei.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* An der Durchgangsstraße &amp;#039;&amp;#039;L131&amp;#039;&amp;#039; liegt auf Höhe Quistenhof ein Teich, im Thadener [[Volksmund]] als &amp;#039;&amp;#039;„Merkens Diek“&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Der Name geht zurück auf den [[Heimatdichter]] [[David Merkens]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Detlef Cölln]] |Titel=Dithmarscher Dichterbuch. 1. Teil: Gesamtüberblick über die Dithmarscher Dichtung |Hrsg=Kreisverwaltung Norderdithmarschen |Verlag=Westholsteinische Verlagsdruckerei [[Heider Anzeiger]] |Ort=Heide |Datum=1927 |Seiten=195–200}}&amp;lt;/ref&amp;gt; geboren 1866 in [[Hedwigenkoog]] und zuletzt ansässig auf dem Quistenhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://thaden.amt-mittelholstein.de/ Gemeinde Thaden beim Amt Mittelholstein]&lt;br /&gt;
* [http://www.naturschutz-thaden.de Naturschutzverein Thaden und Umgebung e. V.]&lt;br /&gt;
* [https://www.ndr.de/wellenord/media/Thaden-Kreis-Rendsburg-Eckernfoerde,audio40770.html NDR Welle Nord: Bericht über Thaden] Audio, 29. Juli 2014, abgerufen am 7. Januar 2026 (Laufzeit: 5:35 min).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Kreis Rendsburg-Eckernförde}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Rendsburg-Eckernförde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Konvexkonkav</name></author>
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