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	<title>Textilmuseum der Brennet - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Textilmuseum_der_Brennet&amp;diff=1226755&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W. am 3. Januar 2025 um 20:42 Uhr</title>
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		<updated>2025-01-03T20:42:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Museum&lt;br /&gt;
| Name             = Brennet Textilmuseum Wehr/Baden&lt;br /&gt;
| Bild             = [[Datei:Museum.png|280px]]&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Außenansicht des Textilmuseums, mit Blick auf das ehemalige [[#Laborantenhaus|Laborantenhaus]]&lt;br /&gt;
| Ort              = [[Wehr (Baden)]], [[Baden-Württemberg]] &lt;br /&gt;
| ISO-Region       = DE-BW &lt;br /&gt;
| Art              = Technikmuseum&lt;br /&gt;
| Architekt        =  &lt;br /&gt;
| Eröffnung        = 2001&lt;br /&gt;
| Besucheranzahl   = &lt;br /&gt;
| Betreiber        = [[Brennet (Unternehmen)|Brennet GmbH]]  &lt;br /&gt;
| Leitung          =  &lt;br /&gt;
| ISIL             = &lt;br /&gt;
| Website          = [https://www.textilmuseum-der-brennet.de/ Homepage des Brennet Textilmuseums Wehr]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das im Jahr 2001 eröffnete &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textilmuseum der Brennet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt im Zentrum von [[Wehr (Baden)|Wehr]] auf dem Gelände der [[Weben|Weberei]] der [[Brennet AG]].&lt;br /&gt;
Das [[Museum]] hat eine Ausstellungsfläche von rund 700 Quadratmetern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Puppen originalgetreu rekonstruierte Arbeitsplätze, [[Webstuhl|Webstühle]], Web- und [[Nähmaschine]]n, Labor- und andere Geräte, Modelle, [[Kantine]]n- und Büroszenen, [[Musterbuch|Musterbücher]], Druckmodelle, Plakate aus den 1920er Jahren, [[Textilie]]n und andere Exponate sollen ein Bild der [[Regierungsbezirk Südbaden|südbadischen]] [[Textilindustrie]] vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schwerpunkt ist die Darstellung der [[Betriebskultur]] mit sozialen Einrichtungen, Festen, Ehrungen, Betriebssport und Ausflügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Areal ist für die Geschichte der [[Industrialisierung]] [[Regierungsbezirk Südbaden|Südbadens]] von Bedeutung. Hier befand sich seit dem [[Mittelalter]] ein [[Eisenhammer|Eisenhammer bzw. Hammerwerk]], in dem seit dem 18. Jahrhundert industriell produziert wurde. 1863 wurde das&lt;br /&gt;
Hammerwerk geschlossen, da es nicht mehr konkurrenzfähig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Gebäude wurde im Jahr der Schließung eine Weberei mit mechanischen Webmaschinen angesiedelt. Diese ging 1888 in den Besitz der Brennet AG, einer 1881 im [[Wehr (Baden)|Wehrer]] Stadtteil [[Öflingen]] gegründeten mechanischen Buntweberei, über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Textilindustrie ersetzte damals die am [[Hochrhein]] traditionelle Eisenherstellung und trieb die Industrialisierung [[Regierungsbezirk Südbaden|Südbadens]] voran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museumsaufteilung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Zeit des Wehrer Hammerwerks stammt das um 1750 erbaute Herrenhaus des Hammerwerkdirektors, an das ein Arbeiterwohnhaus (das Laborantenhaus) angefügt war. Das Museum erstreckt sich über beide historischen Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herrenhaus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erdgeschoss des ehemaligen Herrenhauses des Hammerwerksdirektors werden Firmen der südbadischen Textilindustrie, wie die [[KBC Fashion|Lörracher KBC]], sowie die liquidierten Firmen Teppichfabrik Wehra AG, Färberei Hummel und Hanf-Union Schopfheim präsentiert. Auch andere Gewerbebetriebe wie die Wehrer Papierfabrik Lenz oder die Druckerei Bader, die in enger Beziehung zur örtlichen Textilindustrie standen, finden sich im Museum thematisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sonderpräsentation widmet sich dem zu Beginn der 1920er Jahre durch die Brennet AG erbauten [[Pumpspeicherkraftwerk]] Humbel und der Bedeutung der [[Energie]] bei der Herstellung von Textilien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Laborantenhaus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ehemaligen [[Laborantenhaus]] ist auf vier Stockwerken die Geschichte der Brennet AG seit dem 19. Jahrhundert im Zusammenhang mit der Entwicklung der südbadischen Textilindustrie dokumentiert.&lt;br /&gt;
Jeder der vier Generationen (Stand 2012) der [[Unternehmer]]familie Denk, in deren Besitz sich die Brennet AG sowie das Textilmuseum befinden, ist ein Stockwerk vorbehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erdgeschoss ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erdgeschoss ist die Ära der Gründerväter in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gezeigt wird die rasche Expansion der Mechanischen Buntweberei Brennet (heute Brennet AG).&lt;br /&gt;
Die Gründung erfolgte im Jahre 1881 im Öflinger Ortsteil Brennet. 1888 wurde die im ehemaligen Hammerwerk Wehr angesiedelte Weberei Baumgartner &amp;amp; Co übernommen. Durch eine weitere Übernahme im Jahre 1894, diesmal einer [[Spinnen (Garn)|Spinnerei]] in [[Hausen im Wiesental]], wurde eine vollstufige Textilproduktion möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 1. Obergeschoss ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 1. Obergeschoss beherbergt die zweite Unternehmergeneration „vor und zwischen den beiden Weltkriegen“ (1900–1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt steht der Unternehmer Carl Denk,&amp;lt;ref&amp;gt;{{LeoBW|Typ=PERSON|ID=101237677X|Titel=Denk+Carl|Linktext=Biografische Kurzinformation}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der durch den Bau eines firmeneigenen [[Pumpspeicherkraftwerk]]s neue Wege beim Einsatz [[Erneuerbare Energie|regenerativer Energie]] beschritt. Für sein Lebenswerk erhielt er den Titel eines badischen [[Kommerzienrat]]es sowie die [[Ehrenbürgerschaft]] der Gemeinde Öflingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ausgestellter Fotozyklus des Wegbereiters der modernen [[Industriefotografie]], [[Paul Wolff]], zeigt die Firma Brennet im Jahr 1941.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 2. Obergeschoss ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 2. Obergeschoss ist die dritte Unternehmergeneration „von der [[Nachkriegszeit in Deutschland|Nachkriegszeit]] bis zur Krise der deutschen Textilindustrie“ (1945–1980er Jahre) präsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gezeigt werden die in den 1960er Jahren einsetzenden Bestrebungen der mitteleuropäischen Textilindustrie. Es sollte durch [[Forschung]]s- und [[Marketing]]zusammenschlüsse der Konkurrenz aus den [[Niedriglohnland|Niedriglohnländern]] begegnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Thema in diesem Bereich des Museums sind die verschiedenen Freizeitaktivitäten und sozialen Initiativen von Firma und Belegschaft. Vor allem in den 1950er und 1960er Jahren prägten z. B. Fußballturniere, Betriebsausflüge, Firmenfeste und [[Fastnacht]] das Arbeitsleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dachgeschoss ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vierte Unternehmergeneration wird unter dem Motto „vom erfolgreichen Überleben im Zeitalter der [[Globalisierung]]“ im Dachgeschoss thematisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Fotodokumentation in Leuchtkästen zeigt den Stand der Textilproduktion um die Jahrtausendwende. Sie ist ein Gegenstück zur im 1. Obergeschoss ausgestellten Fotodokumentation von Paul Wolff aus dem Jahr 1941 und soll den Wandel zur [[Vollautomatik|vollautomatisch]]en Produktion aufzeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bilder der Ausstellung ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Carriage.png|[[Kutsche]] aus dem 19. Jahrhundert im [[#Herrenhaus|Herrenhaus]]&lt;br /&gt;
Datei:Handloom.png|[[Webmaschine|Handwebstuhl]] im [[#Laborantenhaus|Laborantenhaus]]&lt;br /&gt;
Datei:Office of Carl Denk.png|Büroszene im Laborantenhaus – Büro von Carl Denk&lt;br /&gt;
Datei:Cantine Second Floor.png|Nachgestellte [[Kantine|Werkskantine]] im Laborantenhaus&lt;br /&gt;
Datei:Showcases Third Floor.png|Dachgeschoss des Laborantenhauses mit Schaukästen und der alten Turmuhr des Herrenhauses&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Reinhard Valenta: &amp;#039;&amp;#039;Ein hervorragendes Dokument der deutschen Industriefotografie: Die „Brennet“-Serie Wolffs aus dem Jahre 1941.&amp;#039;&amp;#039; In: Das Markgräflerland, Band 2000, S. 18–22 [http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-2000-01/0020 Digitalisat der UB Freiburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Textilmuseum der Brennet AG|Textilmuseum der Brennet}}&lt;br /&gt;
* [https://www.textilmuseum-der-brennet.de/ Homepage des Brennet Textilmuseums Wehr/Baden]&lt;br /&gt;
* [https://www.wehr.de/de/freizeit-gaeste/sehenswuerdigkeiten/brennet-textilmuseum Brennet Textilmuseum auf der Homepage der Stadt Wehr]&lt;br /&gt;
* [https://www.badische-zeitung.de/fundgrube-fuer-textiler--116231639.html Hans Loritz: &amp;#039;&amp;#039;Fundgrube für Textiler.&amp;#039;&amp;#039; In: Badische Zeitung vom 16. Januar 2016; abgerufen am 8. August 2021]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=47.6297 |EW=07.9055 |type=landmark |region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum im Landkreis Waldshut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Textilmuseum in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehr (Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsgründung 2001]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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