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	<title>Textbuch 9 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T22:27:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Textbuch_9&amp;diff=2352730&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2020-05-03T16:28:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler entfernt, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„Textbuch 9“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von [[Helmut Heißenbüttel]] entstand im Zeitraum von 1981 bis 1984 und erschien [[Literaturjahr 1986|1986]] im Klett-Cotta-Verlag Stuttgart. Heißenbüttel dekliniert auf 75 Seiten, in drei Kapiteln mit 13 Texten von je 13 Sätzen, Wirklichkeitsmuster und Geschichten aus dem Alltag durch. Die auf dem Einband abgedruckte Überschrift, &amp;quot;Textbuch 9&amp;quot;, wurde gestalterisch als optische Täuschung umgesetzt und bietet somit formal und semantisch den Einstieg in das Buch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltlicher Aufbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Textsammlung ist in drei Kapitel unterteilt. Themengegenstände sind neben der Überflussgesellschaft, der Politik, dem Alltagsleben und der Erzeugung von Literatur auch die Sexualphantasien. Jeder Text kann als unabhängiger Text betrachtet werden, gleichzeitig stehen die Texte untereinander in einem Verhältnis, das man als ein spannendes Voranschreiten beschreiben kann. Durch das Durchdeklinieren der einzelnen Texte erzeugt der Autor ein hohes Maß an Variation und versucht so, den Leser in die Irre zu führen. Vor allem Situationen aus dem Alltagsleben werden zunächst beschrieben, dann durch das Voranbringen des Denkprozesses weiterentwickelt und schließlich zu einem teilweise unvorhergesehenen Ende gebracht. Somit zeigt sich jede Kurzgeschichte auch als Denkprozess und Entwicklungsgeschichte, als die Zuspitzung eines vorher ausgewählten Gedankenganges. Dabei werden auf der inhaltlichen Ebene oft Alltagsprozesse aus einer völlig neuen Sicht geschildert und wirken so für den Leser absurd, wie in dem Text &amp;quot;Das Gehinke der Ratte&amp;quot;. Es zeigen sich Denk- und Verhaltensmuster, die auf vielerlei Situationen übertragbar scheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: &amp;#039;&amp;#039;„Abrüstungskonferenz“&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diesem Beispiel wird deutlich, wie durch ständige Wiederholung von einzelnen Wörtern und Sätzen eine Komplexität im Textzusammenhang geschaffen wird, sodass sich in nur 13 Sätzen eine enorme inhaltliche Verworrenheit ergibt. Dies fordert vom Leser einen intensiven Lese- und Denkvorgang. Im Hinblick auf den Entstehungszeitraum der Texte lässt sich hier zum gewählten Beispiel „Abrüstungskonferenz“ auch ein zeitgeschichtlicher Hintergrund finden. Dieser wird inhaltlich hier von Heißenbüttel auf ein Minimum reduziert, behält aber gleichzeitig seine Brisanz und Kernaussagen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formaler Aufbau, sprachliche Gestaltung ==&lt;br /&gt;
Bei der formalen Betrachtung fällt schnell der Aufbau der drei Kapitel von je 13 Texten, bestehend aus je 13 Sätzen, auf. Dieser Aufbau, der durch die ständige Wiederkehr der Zahl 13 begleitet wird, gibt dem &amp;#039;&amp;#039;Textbuch 9&amp;#039;&amp;#039; eine erste formale Grundstruktur vor, die wie ein Grundgerüst für alle enthaltenen Texte wirkt. Gleichzeitig muss gesagt werden, dass die Länge der einzelnen Texte, wenngleich sie alle aus je 13 Sätzen bestehen, höchst unterschiedlich ist. Die Affinität zur Zahl 13 findet sich bei Heißenbüttel ebenfalls an anderen Stellen wieder. Beim Betrachten der einzelnen Texte fällt ebenfalls auf, dass jeder der 13 Sätze nummeriert ist. Des Weiteren werden in den Texten einzelne Wörter, Wortfolgen oder ganze Sätze stellenweise wiederholt oder mehrfach verwendet. Besonders im Text &amp;quot;Die Zukunft des Sozialismus&amp;quot;, verwendet Heißenbüttel diese formale sprachliche Besonderheit in jedem Satz. Dieses sprachliche Gestaltungsmittel wirkt zum Teil hervorhebend und weist teils auf die Dringlichkeit einer Aussage hin. In besonderen Fällen, wie beispielsweise im Text &amp;quot;Abrüstungskonferenz&amp;quot;, scheint sich gar durch die gehäufte Wiederholung von Aussagefragmenten eine Eigendynamik zu entwickeln, die den Leser in den Entwicklungsprozess des Textes miteinbezieht. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Textübersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel 1&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Der Zwischenfall im Institut für Psychohygiene&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Kreuzkönig ergänzt&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Das Ende einer Affäre&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Botnanger Erzählungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Das Gehinke der Ratte&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Am Deich&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Der Pastor der ein Hund war&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Wenn ich den Wandrer frage&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Veronica Sgrilla eine Legende&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Tristan und Isolde ein Dialog&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Der Mann der Hexe von Hänsel und Gretel&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Vom Wesen der Literatur&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Literatur als Therapie&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel 2&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Ursprung und Ende der Tradition&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Getreue Diener ihrer Herrn&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Der Gerechte muß viel leiden&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Selbstentblößer aller Länder&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Stufenweise Annäherung&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Vom Verbrauch des Körpers&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Die Versuchung des Heiligen Antonius&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Il sueno de la razón&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Versuch einer Rekonstruktion&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Doppelte Doris&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Abrüstungskonferenz&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftspolitik&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Die neue Zukunft des Sozialismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel 3&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Über einen Satz von Berthold Auerbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Selbst als Bunuel&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Kinseys Fliege&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Klagend auf der Bühne des Weltgeschehens&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Inselkrimi&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Der Stoff den sich die Einbildung ausgedacht hat&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Transzendenz&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Alles was ich weiß&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Autobiographie&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Sehen ist vergessen den Namen des Dings das man sieht&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Alexander Kluge und Paul Pörtner in Frankfurt&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Der Fortgang der Entdeckung des Verborgenen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Versuch über die Wahrheit&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Heißenbüttel, Helmut. (1984). Textbuch 9. Wiesbaden: Klett&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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