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	<title>Text - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Text&amp;diff=805803&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Acky69: zus. Links</title>
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		<updated>2025-11-19T17:52:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;zus. Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Text&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|texere}} ‚weben‘, ‚flechten‘) bezeichnet im nichtwissenschaftlichen [[Sprachgebrauch]] eine abgegrenzte, zusammenhängende, meist schriftliche sprachliche Äußerung, im weiteren Sinne auch nicht geschriebene, aber schreibbare Sprachinformation (beispielsweise eines [[Lied]]es, [[Filmkunst|Films]] oder einer [[Improvisation|improvisierten]] [[Theater]]&amp;amp;shy;aufführung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus [[sprachwissenschaft]]licher Sicht sind Texte die [[Sprache|sprachlich]]e Form einer [[kommunikativ]]en [[Handeln|Handlung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Texte werden einerseits durch [[Pragmatik (Linguistik)|pragmatische]], also situationsbezogene, „textexterne“ Merkmale, andererseits durch sprachliche, „textinterne“ Merkmale bestimmt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HaBu&amp;quot;&amp;gt;Hadumod Bußmann: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Sprachwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; 1990, S. 776.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Sprach- und [[Kommunikationswissenschaft]] existieren viele verschiedene Textdefinitionen nebeneinander, die anhand verschiedener [[Textualität]]s&amp;amp;shy;kriterien Texte und „Nicht-Texte“ voneinander trennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Weiter&amp;#039;&amp;#039; gefasste Textbegriffe schließen auch [[Illustration]]en oder Elemente der [[Nonverbale Kommunikation|nonverbalen Kommunikation]] (etwa [[Mimik]] und [[Gestik]]) in den Text ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HaBu&amp;quot; /&amp;gt; Unter Umständen kann sogar eine reine Bildsequenz als Text gelten, wenn damit erkennbar eine kommunikative Funktion erfüllt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Susanne Göpferich: &amp;#039;&amp;#039;Text, Textsorte, Texttyp.&amp;#039;&amp;#039; In: Mary Snell-Hornby et al.: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Translation.&amp;#039;&amp;#039; 1999, S. 61.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Entwickler des [[Text Engineering Software Laboratory]] erachten sogar [[DNA]]-Transkriptionen als &amp;#039;&amp;#039;textuelle Daten&amp;#039;&amp;#039;, die für ihre Software infragekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff des „diskontinuierlichen“ Textes aus dem Bereich der [[Sprachdidaktik]] umfasst Texte, die nicht fortlaufend geschrieben sind und sich teilweise nicht-sprachlicher Mittel bedienen, wie Formulare, Tabellen und Listen, Grafiken und Diagramme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Text und Schrift ==&lt;br /&gt;
Texte können mithilfe einer [[Schrift]] dargestellt werden, deren Zeichen [[Phonem]]e, [[Silbe]]n oder Wörter bzw. [[Begriff]]e codieren. Verschiedene Kulturen verwenden hierzu unterschiedliche [[Alphabet]]e. Durch die Einführung der Schrift wurde eine Möglichkeit geschaffen, Texte, wie zum Beispiel Geschichtsschreibung, [[Erzählung]]en und [[Sage]]n, für die Nachwelt zu [[archiv]]ieren. Ein großer Teil des geschichtlichen Wissens stammt aus schriftlichen Aufzeichnungen, die archiviert wurden oder zufällig erhalten blieben. Texte aus Kulturen mit einer schriftlichen Überlieferungstradition unterscheiden sich in ihrem Aufbau von Texten aus Kulturen, in denen die [[mündliche Überlieferung]] eine größere Rolle spielt. In den Geisteswissenschaften werden Kulturen, von denen keine schriftlichen Dokumente überliefert sind, der Vor- und Frühgeschichte zugerechnet. Somit wird eine zwar indirekte, aber dennoch sehr bedeutsame Definition des Gegenstandes der [[Geschichtswissenschaft]] durch die Überlieferung von Texten gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Textualitätskriterien und Textdefinitionen ==&lt;br /&gt;
Wie oben erwähnt, führt eine genauere, wissenschaftliche Betrachtung zu komplexeren Definitions- und Beschreibungsversuchen. Die Eigenschaft des „Text-Seins“ bezeichnet man als [[Textualität]], die [[sprachwissenschaft]]liche Untersuchung von Texten ist die [[Textlinguistik]]. Diese Disziplin stellt verschiedene Textualitätskriterien zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Robert-Alain de Beaugrande]] und Wolfgang Ulrich Dressler stellten 1981 eine Reihe solcher Kriterien vor. Diese Kriterien beziehen sich einerseits auf die Merkmale des Textes selbst ([[Kohäsion (Linguistik)|Kohäsion]], also formaler Zusammenhalt und [[Kohärenz (Linguistik)|Kohärenz]], also inhaltlicher Zusammenhalt), andererseits auf die Merkmale einer [[Kommunikation]]s&amp;amp;shy;situation, aus der der betreffende Text entsteht bzw. in der er eingesetzt wird ([[Intentionalität]], [[Akzeptabilität]], [[Informativität]], [[Situationalität]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kohäsion und Kohärenz gehören zu den am weitesten akzeptierten Textualitätskriterien, aber auch hier gibt es Abweichungen: Es gibt durchaus Texte, welche aus zusammenhanglosen Worten oder gar [[Laut]]en, zum Teil auch aus bis zu bloßen [[Geräusch]]en reduzierten Klangmalereien bestehen, und die, im Ganzen dennoch vielschichtig interpretierbar, eine eigene Art von Textualität erreichen (zum Beispiel [[Dadaismus|Dada-]]Gedichte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kommen die situationsbezogenen Textualitätskriterien ins Spiel: Texte sind auch dadurch bestimmt, dass ein [[Sender-Empfänger-Modell|Sender]] sie mit einer bestimmten Absicht (Intention) produziert und/oder ein [[Empfänger (Information)|Empfänger]] sie als solche akzeptiert. Ob ein Text für einen bestimmten Empfänger akzeptabel ist, hängt wiederum stark davon ab, ob dieser einen Zusammenhang der empfangenen Äußerung mit seiner Situation herstellen, den Text also in seine Vorstellungswelt „einbauen“ kann ([[Situationalität]]), und ob der Text für ihn informativ ist, also in einem bestimmten Verhältnis erwartete und unerwartete, bekannte und neue Elemente enthält. Um auf das Beispiel des Dada-Gedichtes zurückzukommen: Ein nicht offensichtlich kohäsiver oder kohärenter Text kann als solcher akzeptabel sein, wenn der Empfänger davon ausgeht, dass die Intention des Senders ein hohes Maß an überraschenden oder von der Norm abweichenden Elementen im Text erfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Intertextualität]] als letztes der Textualitätskriterien nach de Beaugrande und Dressler ist die Eigenschaft eines Textes, mit anderen Texten in Verbindung zu stehen und auf sie Bezug zu nehmen. In [[Literatur|literarischen]] Texten geschieht dies häufig durch bewusste Verweise und [[Zitat]]e, Intertextualität kann ihren Ausdruck jedoch z.&amp;amp;nbsp;B. auch darin finden, dass ein [[Gebrauchstext]] die üblichen Konventionen seiner [[Textsorte]] erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen hier angeführten Textualitätskriterien sind in ihrer Interpretation durch de Beaugrande/Dressler zum Teil umstritten. Allgemein anerkannt ist, dass ein Text eine erkennbare kommunikative Funktion hat, die durch die kommunikative Absicht des Senders und die Erwartungen des Empfängers bestimmt wird, dass er als Äußerung abgegrenzt und thematisch orientiert ist, d.&amp;amp;nbsp;h. über einen inhaltlichen Kern verfügt. Eine solche Textdefinition aus kommunikativ-pragmatischer Perspektive bietet Susanne Göpferich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Ein Text ist ein thematisch und/oder funktional orientierter, kohärenter sprachlicher oder sprachlich-figürlicher Komplex, der mit einer bestimmten […] Kommunikationsabsicht […] geschaffen wurde, eine erkennbare kommunikative Funktion […] erfüllt und eine inhaltlich und funktional abgeschlossene Einheit bildet.|Göpferich, 1995, S. 56f.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Doris Bachmann-Medick]]: &amp;#039;&amp;#039;Textualität in den Kultur- und Literaturwissenschaften. Grenzen und Herausforderungen.&amp;#039;&amp;#039; In: dies. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kultur als Text. Die anthropologische Wende in der Literaturwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Francke, Tübingen/Basel 2004, S. 298–330. ISBN 3-8252-2565-8.&lt;br /&gt;
* [[Robert-Alain de Beaugrande]], Wolfgang Ulrich Dressler: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Textlinguistik.&amp;#039;&amp;#039; Niemeyer, Tübingen 1981, ISBN 3-484-22028-7 (&amp;#039;&amp;#039;Konzepte der Sprach- und Literaturwissenschaft&amp;#039;&amp;#039; 28).&lt;br /&gt;
* [[Klaus Brinker]]: &amp;#039;&amp;#039;Linguistische Textanalyse. Eine Einführung in Grundbegriffe und Methoden.&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage. Erich Schmidt, Berlin 2005, ISBN 3-503-07948-3.&lt;br /&gt;
* [[Hadumod Bußmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Sprachwissenschaft&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 452). 2., völlig neu bearbeitete Auflage. Kröner, Stuttgart 1990, ISBN 3-520-45202-2.&lt;br /&gt;
* Susanne Göpferich: &amp;#039;&amp;#039;Textsorten in Naturwissenschaften und Technik. Pragmatische Typologie – Kontrastierung – Translation.&amp;#039;&amp;#039; Forum für Fremdsprachen-Forschung 27. Narr, Tübingen 1995.&lt;br /&gt;
* Susanne Göpferich: &amp;#039;&amp;#039;Text, Textsorte, Texttyp.&amp;#039;&amp;#039; In: Mary Snell-Hornby et al.: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Translation.&amp;#039;&amp;#039; Stauffenburg, Tübingen 1999, ISBN 3-86057-992-4.&lt;br /&gt;
* Susanne Horstmann: &amp;#039;&amp;#039;Text.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band 3, de Gruyter, Berlin/New York 2003, ISBN 3-11-015664-4, S. 594–597.&lt;br /&gt;
* Stephan Kammer, Roger Lüdeke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Texte zur Theorie des Textes.&amp;#039;&amp;#039; Reclam, Stuttgart 2005, ISBN 3-15-017652-2.&lt;br /&gt;
* [[Ludolf Kuchenbuch]], Uta Kleine (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Textus“ im Mittelalter. Komponenten und Situationen des Wortgebrauchs im schriftsemantischen Feld.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2006, ISBN 978-3-525-35868-9.&lt;br /&gt;
* [[Henrik Nikula]]: &amp;#039;&amp;#039;Der literarische Text - eine Fiktion. Aspekte der ästhetischen Kommunikation durch Sprache&amp;#039;&amp;#039;. Narr Francke Attempto, Tübingen 2012, ISBN 978-3-7720-8470-6.&lt;br /&gt;
* Maximilian Scherner: &amp;#039;&amp;#039;„TEXT“. Untersuchungen zur Begriffsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Begriffsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 39, 1996, S. 103–160.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4059596-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarischer Begriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachwissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Acky69</name></author>
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