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	<title>Teutschenthal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-19T12:04:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Wappen           = DE-ST 15-0-88-365 Teutschenthal COA.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad      = 51/27/0/N&lt;br /&gt;
| Längengrad       = 11/48/0/E&lt;br /&gt;
| Lageplan         = Teutschenthal in SK.svg&lt;br /&gt;
| Bundesland       = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Landkreis        = Saalekreis&lt;br /&gt;
| Höhe             = 121&lt;br /&gt;
| PLZ              = 06179&lt;br /&gt;
| Vorwahl          = 0345, 034601, 034636 (Dornstedt, Steuden)&lt;br /&gt;
| Gemeindeschlüssel = 15088365&lt;br /&gt;
| NUTS             = DEE0B&lt;br /&gt;
| LOCODE           = DE TEL&lt;br /&gt;
| Gliederung       = 15 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
| Straße           = Am Busch 19&lt;br /&gt;
| Website          = [https://www.gemeinde-teutschenthal.de/ www.gemeinde-teutschenthal.de]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister    = Tilo Eigendorf&lt;br /&gt;
| Partei           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Teutschenthal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Einheitsgemeinde]] im [[Saalekreis]] in [[Sachsen-Anhalt]], weithin sichtbar mit ihrer Kalihalde und bekannt für die [[Motocross]]-Strecke, auf der auch Weltmeisterschaften stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt 12&amp;amp;nbsp;km westlich von [[Halle (Saale)]]. Sie liegt im Tal des [[Würde (Salza)|Würdebachs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Folgende Ortschaften, Ortsteile und Wohnplätze sind ausgewiesen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hautpsatzung&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;OT-LSA-2013&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Ortschaft&lt;br /&gt;
! Eingemeindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Angersdorf]] (mit Schlettau) || 1. September 2010&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dornstedt]] (mit Asendorf) || 1. Januar 2010&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Holleben (Teutschenthal)|Holleben]] (mit Benkendorf, Beuchlitz) || 1. Januar 2005&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Langenbogen]] (mit Bauernsiedlung und -Bahnhof) || 1. Januar 2010&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Steuden]] (mit Etzdorf) || 1. Januar 2010&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Teutschenthal (mit Ortsteilen{{FN|a}})|| 15. Juli 1950&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zscherben (Teutschenthal)|Zscherben]] || 1. Januar 2005&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=center| {{Imagemap Teutschenthal|Districts of Teutschenthal.svg|280px|frameless}} &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Ortschaften von Teutschenthal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (anklickbare Karte)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{FNBox|&lt;br /&gt;
  {{FNZ|a|Ortsteile: Teutschenthal (mit Eckmühle, Schäferei, Teutschenthal Mitte und Teutschenthal West),{{Absatz}} Teutschenthal Bahnhof, [[Eisdorf (Teutschenthal)|Eisdorf]], [[Köchstedt]]}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind [[Salzatal]] im Norden, die [[Schkopau]] sowie die kreisfreie Stadt [[Halle (Saale)]] im Osten, [[Bad Lauchstädt]] im Süden und Obhausen, sowie die im [[Landkreis Mansfeld-Südharz]] liegende Gemeinde [[Seegebiet Mansfelder Land]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zahlreiche Funde sowie einige wenige erhaltene Grabhügel belegen eine Besiedlung der Gegend bereits in vorgeschichtlichen Zeiten. Hervorzuheben ist dabei ein mittelbronzezeitlicher Textilfund, der bei einer Ausgrabung im Jahr 1887 in einem der „Heidengräber“ auf dem Schafberg zu Tage trat. Das Fragment aus Schafswolle konnte mittels C14-Analyse in das 14. Jahrhundert v. Chr. datiert werden und ist damit einer der ältesten Textilfunde in Sachsen-Anhalt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friederike Hertel, Bern Zich |Titel=Vorgeschichtlicher Grabhügel mit bronzezeitlichen Textilien von Unterteutschenthal, Saalekreis (Sachsen-Anhalt). Jahresschrift für Mitteldeutsche Vorgeschichte (in press). |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=Halle |Datum=2020 |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsname entwickelte sich aus dem slawischen Dussina (9. Jh./11. Jh.) zu Dusne (1136) und Deußen/Deussen/Teusen. Daraus entstehen die Bezeichnungen als Deußenthal (1363) und Tutzenthal (1400). Der Erwähnung als Deutzsch Tall auf einer Grenz- und Straßenkarte aus dem Jahr 1571 folgt die Benennung als Deutsche Thal auf einer Dorfskizze von 1689, aus der sich schließlich die heutigen Form Teutschenthal bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ursprung des heutigen Ortsteils Teutschenthal liegt in mindestens sieben mittelalterlichen Dörfern, deren Siedlungsnamen auf slawische und deutsche Bevölkerungsanteile schließen lassen. Nach einer Dorfskizze aus dem Jahr 1689 reihten sich die Siedlungen:&lt;br /&gt;
* Oesnitz (Osniza (9. Jh./11. Jh.), Osnitz (1180), Oznicz (1347), Tutzenthal (1400)),&lt;br /&gt;
* Würden (Wordhem (1219)),&lt;br /&gt;
* Ibitz (Ybitz (1347), Ibiczt (1452)),&lt;br /&gt;
* Bossdorf (Pameluchesdorp (?)),&lt;br /&gt;
* Gottsdorf (Godimesdorf (9. Jh./11. Jh.), Gitistorp (1347), Gotistorf (1347)),&lt;br /&gt;
* Deussen (Dussina (9. Jh./11. Jh.), Dusne (1136), Deussenthal (1363)) und&lt;br /&gt;
* Kusdorf (Cozimensdorp (?), Koischdorf (1452))&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christian Zieschang |Titel=Das Hersfelder Zehntverzeichnis und die frühmittelalterliche Grenzsituation an der mittleren Saale. Eine namenkundliche Studie. |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=Köln |Datum=2017 |ISBN=978-3-412-50721-3 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
von Ost nach West entlang des Würdebaches. Das 1452 in einer Merseburger Gerichtsurkunde erwähnte Nazdorff (auch Natzdorf) ist wahrscheinlich mit dem heutigen Etzdorf bei Steuden identisch und somit nicht als die achte und westlichste der Teutschenthaler Ursprungssiedlungen anzusprechen. Drei der Würdebachsiedlungen, nämlich Dussina (Deussen), Codimesdorpf (Gottsdorf) und Osniza (Oesnitz) wurden bereits im 9. Jahrhundert im Zehntverzeichnis des Wigberti-Klosters Hersfeld erstmals urkundlich erwähnt. Zu dieser Zeit lag das gesamte Würdebachtal im südlichen Teil des Hassegaus. Anfang des 12. Jahrhunderts übertrug Graf Wichmann von Seeburg seine Besitzungen im Würdebachtal an das Kloster Kaltenborn bei Emseloh. 1365 verkaufte die Abtei sämtliche Zinsen und Güter in Dussina an das Bistum Merseburg. Da gleichzeitig aber die restlichen Ländereien im Klosterbesitz verblieben, waren Ober- und Unterteutschenthal für 450 Jahre territorial voneinander getrennt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Albert Schröder |Titel=Teutschenthal. Ein Beitrag zur tausendjährigen Geschichte des Ortes |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=Eisleben |Datum=1929 |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dussina, aus dem Oberteutschenthal hervorging, gehörte zum [[Hochstift Merseburg|hochstiftlich-merseburgischen]] [[Amt Lauchstädt]], das seit 1561 unter [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischer]] Hoheit stand und zwischen 1656/57 und 1738 zum [[Sekundogenitur]]-Fürstentum [[Sachsen-Merseburg]] gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0, S.&amp;amp;nbsp;84&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=JvJCAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA366&amp;amp;lpg=PA366&amp;amp;dq=neuflemmingen+amt+freyburg&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=E4Hj8XJgzD&amp;amp;sig=uNG3mfr5vFXS6U2SnL67idacRvw&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=15nvVPu3G-P8ywPWiYDwBw&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAw#v=onepage&amp;amp;q=neuflemmingen%20amt%20freyburg&amp;amp;f=false Der kursächsisch-merseburgische Anteil Teutschenthals im Buch &amp;quot;Geographie für alle Stände&amp;quot;, S. 690]&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Amt Lauchstädt kam dieser Teil von Teutschenthal im Jahr 1806 zum [[Königreich Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wuerdenburg-Sammlung Duncker (5367576).jpg|miniatur|[[Schloss Würdenburg]] um 1862/63, Sammlung [[Alexander Duncker]]]]&lt;br /&gt;
Die Siedlungen im Unterthal wurden als Lehen der [[Grafschaft Mansfeld]] von den [[Trotha (Adelsgeschlecht)|Herren von Trotha]] verwaltet. Diese hatten sich auf einem [[Freigut (Rechtsgeschichte)|Freigut]] noch vor 1600 das [[Schloss Würdenburg]] erbauen lassen und übten zudem die Gerichtsbarkeit über den mansfeldischen Teil von Teutschenthal aus. Bei der Teilung der Grafschaft Mansfeld 1738/80 kam der mansfeldische Teil von Teutschenthal mit dem Trothaischen Rittergut zu dem Anteil, den das [[Preußen|preußische]] [[Herzogtum Magdeburg]] erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=s8tcAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA467&amp;amp;dq=kreis+schraplau+grafschaft+mansfeld&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0CDYQ6AEwBGoVChMIy_Lx0P2wxwIVx28UCh1IkQI1#v=onepage&amp;amp;q=kreis%20schraplau%20grafschaft%20mansfeld&amp;amp;f=false Teutschenthal in der Topographischen Beschreibung der Grafschaft Mansfeld preuß. Anteils, S. 487 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der französischen Besetzung (1807 bis 1813) wurde der preußische Anteil von Teutschenthal dem [[Königreich Westphalen]] angegliedert und dem [[Distrikt Halle]] im [[Departement der Saale]] zugeordnet. Er gehörte zum [[Kanton Fienstedt]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.willmanns.ch/pdf/koenigreich%20westphalen/k%20westphalen/8_Das_Saale-Departement.pdf Beschreibung des Saale-Departements.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] zerstörten die Kriegsparteien den Ort, den Wiederaufbau verdankten die Bewohner Wolf Thilo von Trotha (1620–1683). Der wirtschaftliche Aufschwung, der nach dem Kriegsende einsetzte, wurde ein Jahrhundert später durch den [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieg]] (1756–1763) und die [[Koalitionskriege|napoleonische Besetzung]] des Landes von 1807 bis 1813 unterbrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der politischen Neuordnung nach dem [[Wiener Kongress]] 1815 wurde der vom Königreich Sachsen abgetretene Teil von Teutschenthal mit dem preußischen Teil vereinigt. Im Jahr 1816 wurden Ober- und Unterteutschenthal dem [[Regierungsbezirk Merseburg]] der preußischen [[Provinz Sachsen]] angeschlossen und dem [[Mansfelder Seekreis]] zugeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/mansfelder-seekreis.htm |titel=Der Landkreis Mansfelder Seekreis im Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |offline=2025-09-25 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20241219151847/https://gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/mansfelder-seekreis.htm |archiv-datum=2024-12-19 |abruf=2025-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenlegung der bis dahin eigenständigen Gemeinden Oberteutschenthal, Unterteutschenthal und Eisdorf zu einer neuen Gemeinde Teutschenthal erfolgte im Jahr 1950.&amp;lt;ref name=&amp;quot;1VO-LSA-1950&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;2VO-LSA-1950&amp;quot; /&amp;gt; Im Zuge dieser Gebietsreform wurde Teutschenthal in den neu zugeschnittenen [[Saalkreis (Bezirk Halle)|Saalkreis]] im [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-[[Bezirk Halle]] (ab 1990 im Land Sachsen-Anhalt) umgegliedert, der mit der [[Kreisreform Sachsen-Anhalt 2007|Kreisreform 2007]] im [[Saalekreis]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit stammen die Bezeichnungen Teutschenthal West (Oberteutschenthal), Teutschenthal Mitte (Unterteutschenthal) und Teutschenthal Ost (Eisdorf).&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Teutschenthal |val=object_357233 |abruf=2025-10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 1. November 1993 wurde [[Köchstedt]] durch Umgliederung von [[Bennstedt]] ein Ortsteil der Gemeinde Teutschenthal.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Köchstedt |val=object_1077765 |abruf=2025-10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die 2005 und 2010 nach Teutschenthal eingemeindeten Orte bilden mit ihren Ortsteilen Ortschaften der Gemeinde Teutschenthal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Industrialisierung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Halde-Teutschenthal.jpg|mini|Kalihalde im Norden des Bahnhofs]]&lt;br /&gt;
[[Datei:P1020764 Schachtförderanlage Schacht Teutschenthal.png|mini|hochkant|Förderanlage des Schachtes Teutschenthal (1991)]]&lt;br /&gt;
Bis ins 19. Jahrhundert war Teutschenthal agrarisch orientiert. Ein industrieller Aufschwung begann erst mit dem [[Kohle]]abbau und dem Siegeszug der [[Zuckerrübe]], der wiederum auch Auswirkungen auf die Landwirtschaft hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Bau der Eisenbahnlinie von [[Halle (Saale)]] nach [[Kassel]] im Jahre 1864 entstanden, teilweise auf [[Wansleben am See|Wanslebener]] Flur, Bahnhof-, Post- und Wohngebäude. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts, insbesondere nach der Gründung des Kaliförderunternehmens [[GTS Grube Teutschenthal|&amp;#039;&amp;#039;Krügershall AG&amp;#039;&amp;#039;]] 1905, und in den folgenden Jahrzehnten wurden weitere Wohnanlagen zum Teil auf [[Langenbogen]]er Flur für Bergarbeiter, Angestellte und leitende Mitarbeiter des Kaliwerks errichtet. 1936 erbaute die [[I.G. Farben]] in Teutschenthal ein Werk für die [[Magnesium]]produktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz Stilllegung des Kaliwerkes im Jahre 1982 entwickelte sich Teutschenthal-Bahnhof zu einem industriellen und gewerblichen Zentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die durch die Kaligewinnung entstandenen Hohlräume stellen ein großes Problem dar, da das [[Kalisalz|Carnallitit]]-Salzgestein Instabilität bedingende physikalische Eigenschaften (z.&amp;amp;nbsp;B. Sprödbruch) aufweist. Bereits am 24. Mai 1940 waren bei einem derartigen [[Gebirgsschlag]] 42 Bergleute ums Leben gekommen. Der letzte Hohlraumeinsturz ereignete sich am 11. September 1996 und zog ein knapp 20 Sekunden andauerndes Erdbeben mit einer [[Magnitude (Erdbeben)|Magnitude]] von M&amp;lt;sub&amp;gt;L&amp;lt;/sub&amp;gt;=5,6 nach sich&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=8649280|Titel=Rache des Berges|Jahr=1997|Nr=3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Beben wurde weltweit von [[Seismograph]]en registriert. Heute werden in dem Versatzbergwerk Anstrengungen unternommen, die noch verbliebenen Hohlräume von rund 7&amp;amp;nbsp;Millionen Kubikmetern durch [[Versatz (Bergbau)|Verfüllung]] (bergbaulich: Versatz) zu sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2010 wurde durch das [[Landesamt für Geologie und Bergwesen]] bekannt, dass die Betreiberfirma, die Grube Teutschenthal Sicherungs GmbH (GTS), in diesen Hohlräumen Giftstoffe eingelagert hatte. Die Gesamtmenge dieser aus Verbrennungsanlagen stammenden „hochgiftigen und illegal eingelagerten Filterstäube“ wird auf 11.000 Tonnen geschätzt. Nach Bekanntwerden dieser Praxis forderte die Leitung der Betreiberfirma gegenüber der sachsen-anhaltischen Landesregierung, dass „sich der Steuerzahler an den Kosten“ für die künftige Überprüfung der „Abfallströme“ beteiligen solle.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Schafmeister: [https://www.mz.de/lokal/halle-saale/queis-regaleinsturz-bleibt-ohne-konsequenz-2518031 &amp;#039;&amp;#039;Asche, Schall und Rauch.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Mitteldeutsche Zeitung]]. 10. Oktober 2010, abgerufen am 28.&amp;amp;nbsp;Mai 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Kornelia Privenau: [https://www.mz.de/lokal/halle-saale/giftmull-im-saalekreis-die-angst-wachst-2403680 &amp;#039;&amp;#039;Die Angst wächst.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Mitteldeutsche Zeitung]]. 15. August 2010, abgerufen am 28.&amp;amp;nbsp;Mai 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Firma GTS, eine Tochter der [[Geiger Unternehmensgruppe]], ist weiterhin mit dem Betrieb der Grube betraut.&amp;lt;ref&amp;gt;Grube Teutschenthal Sicherungs GmbH: {{Webarchiv|url=http://www.grube-teutschenthal.de/web/gts.nsf/id/pa_das_unternehmen.html |wayback=20150402120532 |text=&amp;#039;&amp;#039;Das Unternehmen.&amp;#039;&amp;#039; }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://a.storyblok.com/f/167299/x/e15c3dbf96/geiger-gruppe-chronik-100jahre.pdf|titel =Chronik {{!}} 100 Jahre Geiger|format=PDF; 23 MB |seiten=86|abruf=2025-04-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. November 2019 kam es im Bergwerk in 700 Meter Tiefe zu einer [[Verpuffung]]. Während dieser Zeit waren 38 Bergleute unter Tage. Sie konnten nach etwa zwei Stunden gerettet werden; zwei von ihnen wurden verletzt. Die Ursache des Unglücks ist noch nicht geklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/halle/saalekreis/teutschenthal-grube-ursachensuche-100.html|titel=Experten suchen nach Ursache für Grubenunglück in Teutschenthal|hrsg=MDR Sachsen-Anhalt|abruf=2020-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || {{0}}5.701&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || {{0}}9.529&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 14.105&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 12.956&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 12.826&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 12.793&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 13.094&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 13.066&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 13.038&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand: 31. Dezember des jeweiligen Jahres (Angaben des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.sachsen-anhalt.de/themen/bevoelkerung-mikrozensus-freiwillige-haushaltserhebungen/bevoelkerung/berichte-bevoelkerung#c324546 |titel=Bevölkerung der Gemeinden |werk=statistik.sachsen-anhalt.de |abruf=2025-07-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 2011 auf Basis des [[Volkszählung in der Europäischen Union 2011|Zensus 2011]], ab 2022 auf Basis des [[Volkszählung in Deutschland 2022|Zensus 2022]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der starke Anstieg der Einwohnerzahl zwischen 2005 und 2010  ist auf Eingemeindungen zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat von Teutschenthal besteht aus 28 Mitgliedern und dem Bürgermeister. Die [[Kommunalwahlen in Brandenburg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://votemanager.kdo.de/20240609/15088365/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=618&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-598_id_1053 Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe || Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2019&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gemeinde-teutschenthal.de/de/aktuelles/feststellung-endgueltigen-wahlergebnisses-gemeinderatswahl.html Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2019 !! rowspan=&amp;quot;16&amp;quot;| !! Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2024 || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Alternative für Deutschland|AfD]] || 13,3 % || 1 || 26,7 % || 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Unabhängige Bürgervereinigung Teutschenthal (UBV) || 23,9 % || 7 || 25,6 % || 7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 15,1 % || 4 || 19,5 % || 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Allgemeine Bürgervereinigung Langenbogen (ABL) || {{0}}7,4 % || 2 || {{0}}7,7 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Freie Demokratische Partei|FDP]] || {{0}}7,9 % || 2 || {{0}}5,6 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Wir für Teutschenthal (WfT) || – || – || {{0}}4,5 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || {{0}}4,7 % || 1 || {{0}}3,9 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Bürger für Holleben (BfH) || {{0}}5,2 % || 2 || {{0}}3,8 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Freie Bürger für Angersdorf (FBfA) || – || – || {{0}}2,8 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Die Linke]] || {{0}}7,7 % || 2 || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Die Mitte || {{0}}4,6 % || 1 || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Turn- und Sportverein Schwarz-Weiß Zscherben || {{0}}3,8 % || 1 || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Bündnis 90/Die Grünen]] || {{0}}3,5 % || 1 || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Pfingstverein Dornstedt-Asendorf || {{0}}2,9 % || 1 || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Insgesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;25&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;25&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl 2024 entfielen auf die AfD acht Sitze, von denen drei unbesetzt bleiben, weil die Partei nur fünf Kandidaten nominiert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl 2019 entfielen auf die AfD vier Sitze, von denen drei unbesetzt blieben, weil die Partei nur einen Kandidaten nominiert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 2010–2017: André Herzog&lt;br /&gt;
* 2017–2019: [[Ralf Wunschinski]] (CDU)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-teutschenthal.de/de/4,1195/3630,1195,de,1.html?accessibility%5Bfontsize%5D=0 |titel=Bürgermeisterwahl der Gemeinde Teutschenthal - endgültiges Wahlergebnis |werk=gemeinde-teutschenthal.de |abruf=2025-07-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2019: Tilo Eigendorf (UBV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2018 beantragte der Gemeinderat bei der Kommunalaufsicht ein Disziplinarverfahren gegen Wunschinski und zeigte ihn bei der Staatsanwaltschaft Halle (Saale) wegen Untreue an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mz-web.de/saalekreis/strafanzeige-wegen-untreue-jetzt-geraet-buergermeister-wunschinski-unter-druck-30982598 |titel=Strafanzeige wegen Untreue: Jetzt gerät Bürgermeister Wunschinski unter Druck |werk=[[Mitteldeutsche Zeitung]] |datum=2018-07-19 |abruf=2025-07-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 28. Mai 2019 votierten 85 % der Einwohner Teutschenthals für seine Abwahl.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sueddeutsche.de/politik/teutschenthal-teutschenthaler-buergermeister-abgewaehlt-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-190528-99-412992 |titel=Teutschenthaler Bürgermeister abgewählt |werk=[[Süddeutsche Zeitung]] |datum=2018-05-18 |abruf=2025-07-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Oktober 2019 wurde Tilo Eigendorf (UBV) mit 71,9 % der gültigen Stimmen zum neuen Bürgermeister gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-teutschenthal.de/de/aktuelles/buergermeisterstichwahl-20102019-endgueltiges-wahlergebnis.html |titel=Bürgermeisterstichwahl 20.10.2019 - Endgültiges Wahlergebnis |werk=gemeinde-teutschenthal.de |abruf=2025-07-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Amtszeit beträgt sieben Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://mi.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MI/MI/4._Service/Publikationen/3._Abteilung_3/Kommunales/Kommunalrecht2018_1.pdf Kommunalverfassungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt, § 61]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Wappenbild      = DE-ST_15-0-88-365_Teutschenthal_COA.png&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = &lt;br /&gt;
|Blasonierung    = In Grün eine silberne Spitze, belegt mit einer entwurzelten grünen Linde, oben nach der Figur begleitet von zwei steigenden, dreiblättrigen silbernen Lindenzweigen.&lt;br /&gt;
|Zusatz          = Das Wappen wurde von der Grafikerin Renate Lehnhof gestaltet und am 26. Januar 1999 durch das Regierungspräsidium Halle genehmigt.&lt;br /&gt;
|Quelle          = &lt;br /&gt;
|Begründung      = Die Farben der Gemeinde – abgeleitet vom Wappen – sind Weiß (Silber) – Grün.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Kultur ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturdenkmale in Teutschenthal}}&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Bodendenkmale in Teutschenthal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:TeutschenthalSchloß1.JPG|miniatur|Schloss Teutschenthal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hofansicht der Würdenburg heute.jpg|mini|[[Schloss Würdenburg]]]]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Teutschenthal]]: Haus und Gut&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Oskar Köhler, Gustav Wesche, H. Krahmer |Titel=Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher, Band V, Provinz Sachsen. 1922. Verzeichnis sämtlicher Rittergüter und Güter von ungefähr 20 ha herab mit Angabe der Gutseigenschaft, des Grundsteuerertrages, der Gesamtfläche und des Flächeninhalts der einzelnen Kulturen |Hrsg=Mit Unterstützung der Landwirtschaftskammer zu Halle a. S. |Sammelwerk=Verzeichnis der für die Landwirtschaft wichtigen Behörden und Körperschaften |Band=V der Reihe von Paul Niekammer |Nummer=Mansfelder Seekreis. Teutschenthal. |Auflage=3 |Verlag=Reichenbach’sche Verlagsbuchhandlung |Ort=Leipzig |Datum=1922 |Seiten=156–157 |Online=https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/95957/146?tx_dlf%5Bhighlight_word%5D=Teutschenthal&amp;amp;cHash=987138382066482541c2e08cc7947a70 |Abruf=2022-08-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gehörten dem Unternehmer [[Carl Wentzel (Agrarunternehmer)|Carl Wentzel]] (1876–1944), einem Opfer des [[Attentat vom 20. Juli 1944|20. Juli 1944]]. Die zum Schloss führende Straße trägt seinen Namen. Seine Enkel haben das Schloss übernommen, das jetzt als Hotel genutzt wird.&lt;br /&gt;
* Die Kirche [[St. Laurentius (Teutschenthal)|St. Laurentius]] in Oberteutschenthal wurde nach 1120 vom Kloster Kaltenborn errichtet und 1129 erstmals erwähnt, der heutige Bau stammt im Kern aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Ihr Schiff wurde 1617 erneuert und Mitte des 18. Jahrhunderts verlängert.&lt;br /&gt;
* Die Kirche [[St. Viti (Teutschenthal)|St. Viti]] in Unterteutschenthal wurde zur gleichen Zeit wie St. Laurentius vom Kloster Kaltenborn errichtet und ebenfalls 1129 erstmals erwähnt. 1675 wurde sie in heutiger Form errichtet, wobei der [[Gotik|gotische]] Turm des Vorgängerbaus (15. Jahrhundert) integriert wurde. Ein Umbau erfolgte im Jahre 1740.&lt;br /&gt;
* Das ehemalige [[Rittergut]] „[[Schloss Würdenburg|Haus Würdenburg]]“, dessen Schloss wegen akuter Einsturzgefahr 2019 abgerissen wurde.&lt;br /&gt;
* Wasserturm in der Nähe des Schlosses Teutschenthal&lt;br /&gt;
* Ehemaliges [[Krankenhaus Teutschenthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedenkstätten ===&lt;br /&gt;
* Gedenkstein auf dem &amp;#039;&amp;#039;Ortsfriedhof&amp;#039;&amp;#039; zur Erinnerung an die Opfer der Kämpfe gegen den [[Kapp-Putsch]] 1920 sowie an die [[Opfer des Faschismus]], darunter den [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]-Aktivisten [[Albert Schmidt (Aktivist)|Albert Schmidt]], den Bergmann Hermann Wendt und den Juden Salomon Maerker. Nach Schmidt und Maerker wurden Straßen benannt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Existiert schon lange nicht mehr: * Gedenkstein von 1959 in der Grünanlage &amp;#039;&amp;#039;F.-Henze-Straße&amp;#039;&amp;#039; zur Erinnerung an den KPD-Vorsitzenden [[Ernst Thälmann]].--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Zur Erinnerung an Salomon Maerker wurde am 25. Juni 2015 in der Friedrich-Henze-Straße ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] verlegt. {{Siehe auch|Liste der Stolpersteine in Teutschenthal}}&lt;br /&gt;
* Verschiedene Kriegerdenkmäler des 19. und 20. Jahrhunderts&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-teutschenthal.de/de/teutschenthaler-heimatgeschichten/ende-ersten-weltkrieges-und-kriegerdenkmale-teutschenthal.html |autor=Mike Leske |titel=Das Ende des Ersten Weltkrieges und die Kriegerdenkmale in Teutschenthal |werk=gemeinde-teutschenthal.de |datum=2020-06-22 |abruf=2023-01-10 |kommentar=In Oberteutschenthal, Unterteutschenthal und den verschiedenen Ortschaften und Ortsteilen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulturelle Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
* Kultur- und Gemeindezentrum Teutschenthal (großer Saal mit 550 Plätzen)&lt;br /&gt;
* Bücherei der Gemeinde Teutschenthal (Bücherei – Galerie – Lesecafé Teutschenthal)&lt;br /&gt;
* Teutsches Theater Teutschenthal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Mahagoni Festival (jährlich im Juli)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://mahagoni-festival.de |titel=Mahagoni 25 |werk=mahagoni-festival.de |abruf=2025-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:TeutschenthalBf-neu.JPG|miniatur|Bahnhof Teutschenthal]]&lt;br /&gt;
Der [[Haltepunkt]] &amp;#039;&amp;#039;Teutschenthal Ost&amp;#039;&amp;#039; in Eisdorf und der [[Bahnhof]] &amp;#039;&amp;#039;Teutschenthal&amp;#039;&amp;#039; in der Bahnhofssiedlung liegen an der [[Bahnstrecke Halle–Hann. Münden]], mit stündlichem Halt der [[S-Bahn Mitteldeutschland]] S7 Richtung [[Halle (Saale)]] und [[Lutherstadt Eisleben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teutschenthal liegt südlich der [[Bundesstraße 80]] von [[Halle (Saale)]] nach [[Lutherstadt Eisleben]]. Die Gemeinde verfügt zudem über eine Anschlussstelle der [[Bundesautobahn 143|A&amp;amp;nbsp;143]], welche westlich von Halle die [[Bundesautobahn 14|A&amp;amp;nbsp;14]] mit der [[Bundesautobahn 38|A&amp;amp;nbsp;38]] verbinden wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cross-Teutschenthal.jpg|mini|Motocross-Strecke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[Motorsport-Rennstrecke|Rennstrecke]] im [[Talkessel Teutschenthal]] finden seit 1966 regelmäßig [[Motocross]]-Rennen und unter anderem der &amp;#039;&amp;#039;„Grand Prix of Germany“&amp;#039;&amp;#039; zur [[Motocross-Weltmeisterschaft]], der [[Motocross of Nations]] sowie die Motocross-Landesmeisterschaft Sachsen-Anhalt statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sportverein 1885 Teutschenthal ist der größte und zugleich älteste Verein in Teutschenthal. Er umfasst die Sektionen Fußball, Gymnastik, Leichtathletik, Kegeln und seit 2009 auch die Sektion Wurf- und Laufteam. Bis 2009 war Teutschenthal auch Bundesstützpunkt für die Leichtathletik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der erfolgreichsten Sektionen ist die 1981 gegründete Abteilung Tischtennis in der SG Eisdorf 1918 e. V. Auf Grund der Spielstärke und der Mitgliederzahl wurde Tischtennis zum Freizeitsport in Eisdorf. Heute stellt die SG von der Landesliga bis in die Kreisklasse sechs Mannschaften und eine Jugendmannschaft in der Bezirksliga Halle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Johann Gottfried Erichsen]] (um 1713–1768), Arzt und Moorkolonisator&lt;br /&gt;
* [[Udo III. von Alvensleben]] (1823–1910), Rittergutbesitzer, Autor und preußischer Hauptmann, in Benkendorf geboren&lt;br /&gt;
* [[Otto Luedecke (Geologe)|Otto Luedecke]] (1851–1910), Geologe &lt;br /&gt;
* [[Erich Anders|Erich von Wolff-Gudenberg]] (1883–1955), Dirigent und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Otto Sierau]] (1898–?), Bergmann, Abgeordneter der [[Volkskammer]] der DDR&lt;br /&gt;
* [[Karl-Heinz Köhler (Maler)|Karl-Heinz Köhler]] (* 1937), Maler und Grafiker&lt;br /&gt;
* [[Cornelia Polit]] (* 1963), Schwimmeuropameisterin 1981 und 1983&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Teutschenthal verbundene Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Carl Wentzel (Agrarunternehmer)|Carl Wentzel]] (1876–1944), Landwirt und Agrarunternehmer in Teutschenthal&lt;br /&gt;
* [[David Samuel von Madai]] (1709–1780), Mediziner und Numismatiker, Besitzer des Ritterguts Benkendorf&lt;br /&gt;
* [[Bruno Böttge]] (1891–1967), Politiker (SPD, SED), 1924–1933 Bürgermeister in Teutschenthal&lt;br /&gt;
* [[Günter-Willi Scholz]] (* 1952), Politiker (SED, PDS), 1987 bis 1990 Bürgermeister in Teutschenthal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Der Kinofilm &amp;#039;&amp;#039;[[Schultze gets the blues]]&amp;#039;&amp;#039; (Regie: [[Michael Schorr]], Hauptdarsteller: [[Horst Krause]]) aus dem Jahr 2003 wurde zum großen Teil in Teutschenthal gedreht. Auch einige Szenen des Films &amp;#039;&amp;#039;[[Alfons Zitterbacke – Endlich Klassenfahrt!]]&amp;#039;&amp;#039; wurden in Teutschenthal gedreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heino Einführ u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Teutschenthal. Die verbotene Chronik.&amp;#039;&amp;#039; Originalabschrift vom Jahre 1979. Halle 2004.&lt;br /&gt;
* Margarete Gerlach: &amp;#039;&amp;#039;Teutschenthal in alten Ansichten.&amp;#039;&amp;#039; Zaltbommel 1997.&lt;br /&gt;
* Margarete Gerlach, Helmuth Gerlach: &amp;#039;&amp;#039;Teutschenthal in alten Ansichten&amp;#039;&amp;#039;, Band 2. Zaltbommel 2000.&lt;br /&gt;
* Margarete Gerlach, Helmuth Gerlach: &amp;#039;&amp;#039;Teutschenthal in alten Ansichten&amp;#039;&amp;#039;, Band 3. Zaltbommel 2003.&lt;br /&gt;
* Mike Leske: &amp;#039;&amp;#039;Schöne Grüße – Ansichtskarten und Lithografien aus Eisdorf, Teutschenthal und Teutschenthal-Bahnhof.&amp;#039;&amp;#039; Teutschenthal 2016.&lt;br /&gt;
* Albert Schröder: &amp;#039;&amp;#039;Teutschenthal. Ein Beitrag zur tausendjährigen Geschichte des Ortes.&amp;#039;&amp;#039; Eisleben 1929.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde-teutschenthal.de/ www.gemeinde-teutschenthal.de] – Offizielle Homepage der Gemeinde&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4374451-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;OT-LSA-2013&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Verzeichnis Gemeinden und Gemeindeteile |TitelErg=Gebietsstand: 1. April 2013 |Reihe=Verzeichnisse / 003 |NummerReihe=2013 |HrsgReihe=Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt |Ort=Halle (Saale) |Datum=2013-05 |Seiten=102 |Online=[https://www.destatis.de/GPStatistik/servlets/MCRFileNodeServlet/STHeft_derivate_00002738/6V003_2013.pdf destatis.de] |Format=PDF |KBytes=1584 |Abruf=2019-08-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hautpsatzung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-teutschenthal.de/de/datei/anzeigen/id/11193,1195,1/hauptsatzung_der_gemeinde_teutschenthal_.pdf |titel=Hauptsatzung der Gemeinde Teutschental |datum=2015-05-28 |abruf=2021-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;1VO-LSA-1950&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Landesregierung Sachsen-Anhalt |Titel=Erste Verordnung zum Gesetz zur Änderung der Kreis- und Gemeindegrenzen vom 27. April 1950 (GuABl. S. 161) |Sammelwerk=Gesetz- und Amtsblatt des Landes Sachsen-Anhalt |Ort=Halle (Saale) |Nummer=15 |ZDB=511105-5 |Datum=1950-06-22 |Seiten=226 |Online=[[:Datei:Gesetz- und Amtsblatt Land Sachsen-Anhalt-1950-Nr.15.pdf|PDF]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;2VO-LSA-1950&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Landesregierung Sachsen-Anhalt |Titel=Zweite Verordnung zum Gesetz zur Änderung der Kreis- und Gemeindegrenzen zum 27. April 1950 (GuABl. S. 161) |Sammelwerk=Gesetz- und Amtsblatt des Landes Sachsen-Anhalt |Ort=Halle (Saale) |Nummer=18 |ZDB=511105-5 |Datum=1950-08-05 |Seiten=274, 268 |Online=[[commons:file:Gesetz- und Amtsblatt Land Sachsen-Anhalt-1950-Nr.18.pdf|PDF]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references &amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Saalekreis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4374451-5|VIAF=245813925}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Saalekreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Ortsname slawischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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