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	<title>Teutoburgerwald-Sandstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T00:12:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Teutoburgerwald-Sandstein&amp;diff=1458502&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mike Krüger: /* Verwendung */typo</title>
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		<updated>2026-03-15T19:46:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verwendung: &lt;/span&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Marienkirche Bi.JPG|mini|Neustädter Marienkirche in Bielefeld aus Teutoburger-Sandstein]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Teutoburgerwald-Sandstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neokomsandstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kammsandstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bielefelder Sandstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gravenhorster Sandstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, kommt bei [[Rheine]], [[Bad Iburg]], [[Bielefeld]], [[Gütersloh]] und [[Detmold]] in einem Gebiet des [[Ravensberger Hügelland|Eggegebirge]]s und des [[Teutoburger Wald]]es in [[Nordrhein-Westfalen]] vor. Der Teutoburgerwald-Sandstein entstand in der Unteren [[Kreide (Geologie)|Kreide]] im [[Neokom]] und sollte nicht mit dem [[Osning-Sandstein]] verwechselt werden, der sich zwar auch in der Unteren Kreide, aber hauptsächlich im [[Wealden]] (Waldton) formte. Es gibt drei Typen des Teutoburgerwald-Sandsteins: Typ Velmerstot, Typ Grotenburg und Typ Ebberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesteinsbeschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Farbe dieser [[Sandstein]]e reicht von grauweiß und gelb bis rot. Er zeigt hin und wieder [[Liesegangsche Ringe]]; er ist aber auch rostfarben, braun bis violett gefärbt. Im [[Osning]] kann das Vorkommen durch [[Glaukonit]] grün gefärbt sein. Sein Korn ist fein- bis mittelkörnig. Seine Bindung ist zumeist tonig-limonitisch, wobei tonige Bindung überwiegt. Eine teilweise quarzitische Bindung ist selten, außer bei [[Gravenhorst (Hörstel)|Gravenhorst]], wo der Gravenhorster Sandstein gebrochen wurde, der quarzitisch und damit verwitterungsfester gebunden ist. Dies gilt vor allem für das Vorkommen im nordwestlichen Teil des Teutoburger Waldes. Eine [[karbonat]]ische Bindung der Gesteinslagen wird im südöstlichen Osning festgestellt. Neben [[Quarz]] und Gesteinsbruchstücken, findet sich akzessorisch [[Zirkon]], [[Spinell]], [[Turmalin]], Schwermetalle und [[Granat]]. [[Feldspat]] kommt selten vor wie auch [[Pyrit]]. Teilweise sind die Lagen auch mit größeren Körnern und Gesteinsbruchstücken [[Konglomerat (Gestein)|konglomerat]]isch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen und Sandsteintypen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Horn-Bad Meinberg Rathaus.jpg|mini|Rathaus in Horn mit Teutoburgerwald-Sandstein erbaut]]&lt;br /&gt;
Das Vorkommen kann durchgängige Bänke bis zu 8 Meter umfassen, flache Lagerung ist selten. Die Konglomeratbänke werden bis zu 5 Meter mächtig. Im Ravensberger Hügelland und im östlichen Teutoburger Wald beträgt die Schichthöhe bis zu 40 bis 60 Meter, bei [[Horn-Bad Meinberg]] und Detmold 40 bis 60 Meter und im Osning erreicht das Gesteinsvorkommen 200 bis 360 Metern und sinkt im Nordosten ab. Teilweise sind beim Entstehungsprozess Pflanzenteile eingelagert worden, die ausgefällt wurden und Löcher im Gestein verursachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten Vorkommen liegen bei [[Bevergern]], [[Gravenhorst (Hörstel)|Gravenhorst]], [[Riesenbeck]] und am [[Dörenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwendung ===&lt;br /&gt;
Dieser Sandstein wurde als [[Werkstein]] für Hoch- und Brückenbauten verwendet, als Bord- und Gedenkstein, für [[Verblender]] und [[Steinbildhauer]]arbeiten. Abgebaut wurde dieser Stein seit dem Mittelalter. 1938 bestanden zwei Groß- und sechs Kleinbetriebe mit etwa 240 Beschäftigten und nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] konnte nicht an diese Betriebszahlen angeknüpft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teutoburger Sandstein, Typ Velmerstot ===&lt;br /&gt;
Der Steinbruch liegt an dem Berg [[Velmerstot]] bei [[Horn-Bad Meinberg]] im südöstlichen Teutoburger Wald und wird im Jahre 2008 nicht mehr abgebaut. Es handelt sich um einen hellgrauen teilweise braun-gebänderten Sandstein aus dem [[Neokom]], der teils tonig und teils quarzitisch gebunden ist. Er besteht aus 85 Prozent [[Quarz]], 13 Prozent Gesteinsbruchstücken und 2 Prozent [[Feldspat]], daneben treten [[Muskovit]] und Schwermetalle akzessorisch auf&amp;lt;ref&amp;gt;Grimm: Denkmalatlas wichtiger Denkmalgesteine. Gestein Nr. 121 (siehe Literatur)&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Verbaut wurde dieser Sandstein für Massivbauten, Fassaden und Portalen sowie für Denkmäler. Das Schloss, Landestheater und Amtsgericht in [[Detmold]], Horn-Bad Meinberg und [[Lage (Lippe)|Lage]] sind aus diesem Sandstein sowie zahlreiche Kirchen und Steinhäuser im Raum Detmold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teutoburger Sandstein, Typ Grotenburg ===&lt;br /&gt;
Der Sandsteintyp Grotenburg ist im Jahre 2008 nicht mehr im Abbau und wurde auf dem Berg [[Grotenburg]] bei Detmold gewonnen. Es ist ein hellgrauer Sandstein mit bräunlicher Flammung. Es handelt sich um einen quarzitisch gebundenen [[Naturstein]]. Er besteht aus 98 Prozent Quarz, 2 Prozent Gesteinsbruchstücken und akzessorischen Anteilen von Schwermetallen&amp;lt;ref&amp;gt;Grimm: Denkmalatlas wichtiger Denkmalgesteine. Gestein Nr. 122 (siehe Literatur)&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er ist durch seine Quarzbindung sehr verwitterungsbeständig. Er wurde mit dem Typ Velmertot gemischt an oben genannten Bauwerken verbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teutoburger Sandstein, Typ Ebberg ===&lt;br /&gt;
Abgebaut wurde der am Berg [[Bismarckturm (Bielefeld)|Ebberg]] im südöstlichen Teutoburger Wald bei Bielefeld. Das Vorkommen wurde im Jahre 2008 nicht mehr abgebaut. Es ist ein feinsandiger und durch ausgelöste Pflanzenteile löchriger Sandstein. Er ist tonig-limonitisch und wenig quarzitisch gebunden. Sein Mineralbestand: Quarz 94 Prozent, Gesteinsbruchstücke 4 % und 2 Prozent Feldspat&amp;lt;ref&amp;gt;Grimm: Denkmalatlas wichtiger Denkmalgesteine. Gestein Nr. 123 (siehe Literatur)&amp;lt;/ref&amp;gt;. Verbaut wurde er an der Neustädter Marienkirche (ab 1293) und am Ratsgymnasium in Bielefeld, ferner an zahlreichen Gebäuden der Bielefelder Altstadt und als Grabsteine auf dem Jüdischen Friedhof in [[Borgholzhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolf-Dieter Grimm: &amp;#039;&amp;#039;Bildatlas wichtiger Denkmalgesteine der Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, Lipp-Verlag, München 1990, ISBN 3-87490-535-7.&lt;br /&gt;
* Otto Sickenberg: &amp;#039;&amp;#039;Steine und Erden. Die Lagerstätten und ihre Bewirtschaftung. Geologie und Lagerstätten Niedersachsens.&amp;#039;&amp;#039; 5. Band. Dorn-Verlag, Bremen, Horn 1951, S. 78ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klastisches Sedimentgestein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sandsteinsorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinbruch in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwerkstein der Kreide]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesteinseinheit der Kreide]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sedimentärer Naturwerkstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mike Krüger</name></author>
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