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	<title>Teufelsberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Teufelsberg&amp;diff=76032&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Gräbner: Änderungen von ~2026-20414-83 (Diskussion) auf die letzte Version von Gunnar.Kaestle zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-04-02T16:25:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-20414-83&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-20414-83&quot;&gt;~2026-20414-83&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-20414-83&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-20414-83 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Gunnar.Kaestle&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Gunnar.Kaestle (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Gunnar.Kaestle&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|BILD= Teufelsberg ehem Radaranlage.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG= Ehemalige [[Vereinigte Staaten|US-amerikanische]] Abhörgebäude, 2007&lt;br /&gt;
|HÖHE= 120.1&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG= DE-NHN&lt;br /&gt;
|LAGE= [[Berlin]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 52/29/51.6/N&amp;lt;!--ungefähre Gipfellage, weil Höhenkote in keiner Karte gefunden wurde--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 13/14/34.3/E&amp;lt;!--ebenso--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-BE&lt;br /&gt;
|TYP= [[Schuttberg|Trümmerberg]]&lt;br /&gt;
|POSKARTE= Deutschland Berlin&lt;br /&gt;
|GESTEIN= &lt;br /&gt;
|ALTER= &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN= Überschüttung des Rohbaus der [[Welthauptstadt Germania#Wehrtechnische Fakultät und Hochschulstadt|Wehrtechnischen Fakultät]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Teufelsberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Schuttberg|Trümmerberg]] im Westen [[Berlin]]s und mit {{Höhe|120.1|DE-NHN|link=1}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bezirksamt&amp;quot;&amp;gt;[https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/bezirk/lexikon/teufelsberg.html Teufelsberg] auf den Seiten des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf, abgerufen am 23. Mai 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; nach den [[Arkenberge]]n die zweithöchste Erhebung des Stadtgebiets.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rbb&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rbb-online.de/politik/thema/2015/70-jahre-kriegsende/beitraege/truemmerberge-in-berlin.html |titel=Wie Berlin 14 Berge bekam. |werk=[[Rundfunk Berlin-Brandenburg|RBB-online]] |datum=2015-04-23 |abruf=2016-12-11}} Ursprungsquelle &amp;#039;&amp;#039;Berlins höchster Berg liegt jetzt in Pankow&amp;#039;&amp;#039; nicht mehr verfügbar.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Hügel liegt im Ortsteil [[Berlin-Grunewald|Grunewald]] ([[Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf]]) an der [[Teufelsseechaussee]] zwischen den [[Berliner S-Bahn|S-Bahnhöfen]] [[Bahnhof Berlin-Grunewald|Grunewald]] und [[Bahnhof Berlin-Heerstraße|Heerstraße]]. Er hat seinen Namen vom nahe gelegenen [[Teufelssee (Grunewald)|Teufelssee]]. Auf dem Berg befinden sich die markanten Bauten einer Flugüberwachungs- und Abhörstation der US-amerikanischen Streitkräfte. Nach dem Abzug der Militärs wurde die Anlage von 1991 bis 1999 als [[Flugsicherungsradar]]-Station genutzt. Seitdem stehen die Gebäude leer und verfallen. Ein Teil wird als Street Art Gallery genutzt, das Dach des Hauptgebäudes dient als Aussichtsplattform mit [[Aussichtspunkt|Aussicht]] über den [[Grunewald (Forst)|Grunewald]] und die Stadt Berlin. Seit 2018 steht der Berg als Gesamtanlage unter [[Denkmalschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufschüttung des Berges ===&lt;br /&gt;
[[Datei:PICT05618 AusschnittTeufelsberg P b k.JPG|mini|Blick auf die Abhöranlage, 1974]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Teufelsberg Radargebäude 2 DenisApel.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Search Tower&amp;#039;&amp;#039;, vom Dach der &amp;#039;&amp;#039;US Radome Unit&amp;#039;&amp;#039;, 2009]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Stelle des heutigen Teufelsbergs stand in den 1940er Jahren der Rohbau der [[Wehrtechnische Fakultät|Wehrtechnischen Fakultät]], die im Rahmen des [[Zeit des Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Projektes der &amp;#039;&amp;#039;[[Welthauptstadt Germania]]&amp;#039;&amp;#039; gebaut werden sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://berlin.bahninfo.de/wth.htm &amp;#039;&amp;#039;Die Wehrtechnische Fakultät und die Hochschulstadt unter dem Teufelsberg.&amp;#039;&amp;#039;] Auf: &amp;#039;&amp;#039;berlin.bahninfo.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 29. Dezember 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurz nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde die Anlage gesprengt, teilweise abgerissen und als Baumaterial genutzt. Die verbleibenden Gebäudereste wurden ab 1950 mit Trümmerschutt aufgefüllt. Weitere Deponien wie der [[Insulaner (Berg)|Insulaner]], das [[Stadion Wilmersdorf|Wilmersdorfer Stadion]] an der Fritz-Wildung-Straße (früher: &amp;#039;&amp;#039;Lochowdamm&amp;#039;&amp;#039;), auf dem Gelände der ehemaligen [[Gaswerk|Gasanstalt]] hatten die vorgesehene Kapazität erreicht und konnten nicht weitergenutzt werden. 22&amp;amp;nbsp;Jahre lang luden bis zu 800 Lastzüge täglich bis zu 7000&amp;amp;nbsp;m³ Schutt ab; am 14.&amp;amp;nbsp;November 1957 wurde der zehnmillionste Kubikmeter angefahren. Bis 1972 wurden insgesamt 26&amp;amp;nbsp;Millionen Kubikmeter Trümmerschutt hier abgeladen. Das entspricht grob einem Drittel der Trümmer zerbombter Berliner Häuser und etwa 15.000 Gebäuden; dazu kam ein kleiner Anteil an Industrieabfällen und Bauschutt, der am [[Messedamm]] anfiel. Der künstlich aufgeschüttete Teufelsberg wurde zur höchsten Geländeerhebung im damaligen [[West-Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beendigung der Ablagerung im Jahr 1972 wurde die Landschaft mit Sand und [[Mutterboden]] gestaltet und mit rund einer Million Bäumen bepflanzt. Auch [[Wintersport]]möglichkeiten wie einen [[Ski]]hang, eine [[Rodeln|Rodelbahn]] und eine [[Sprungschanze]] ließ der Senat errichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Angela M. Arnold, Gabriele von Griesheim: &amp;#039;&amp;#039;Trümmer, Bahnen und Bezirke. Berlin 1945–1955.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, ISBN 3-00-009839-9, S.&amp;amp;nbsp;265&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Skihang erhielt 1964 einen [[Tellerlift]], Flutlicht und [[Schneekanone]]n, die aber bereits 1972 wieder abgebaut werden mussten, weil sich die Amerikaner in der nahen Abhörstation gestört fühlten. Sie machten Gebrauch vom [[Alliiertes Vorbehaltsrecht|Alliierten Vorbehaltsrecht]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berlin-mauer.de/videos/skifahren-auf-dem-teufelsberg-558/ &amp;#039;&amp;#039;Skifahren auf dem Teufelsberg (Video)&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;rbb-online&amp;#039;&amp;#039;, 10. Februar 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Anlässlich der [[750 Jahre Berlin |750-Jahr-Feier Berlins]] im Jahr 1987 wurde am 28.&amp;amp;nbsp;Dezember 1986 auf dem Skihang ein [[Verkaufsförderung#Konsumentengerichtete Promotions |Promotionswettbewerb]] im [[Parallelslalom]] mit bekannten Skifahrern ausgetragen. Sieger wurde der ehemalige Weltmeister und [[Olympische Winterspiele 1980|Olympiasieger]] von 1980 [[Leonhard Stock]] aus [[Österreich]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/reise/deutschland/0,1518,671314-2,00.html &amp;#039;&amp;#039;Wilmersdorf statt Watzmann.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel Online]]&amp;#039;&amp;#039;, 12. Januar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/sport/ski-weltcup-in-muenchen-toronto-quebec-new-york-1.1041669 &amp;#039;&amp;#039;Ski-Weltcup in München – Toronto, Québec, New York.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 2. Januar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Kalten Kriegs ===&lt;br /&gt;
[[Datei:PICT0610 zuschn b k.JPG|mini|Rodeln am Teufelsberg, 1978]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1950er Jahren entdeckte die [[Streitkräfte der Vereinigten Staaten|US-Armee]] den Berg als hervorragenden Standort für eine Abhöranlage. Die anfangs mobile Installation zur Überwachung des [[Luftraum]]s&amp;amp;nbsp;– insbesondere der drei [[Luftkorridor (Berlin) |Flugkorridore]] zwischen Berlin und der [[Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)|Bundesrepublik]]&amp;amp;nbsp;– wurde bald durch feste Gebäude abgelöst, es entstand die [[Field Station Berlin]] Teufelsberg. Dazu wurden mit der Zeit fünf [[Radom (Antennenkuppel) |Antennenkuppeln]] mit einer Gesamthöhe von bis zu 62&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;ref&amp;gt;[https://guardbattalion.de/index.php/component/joomgallery/image?view=image&amp;amp;format=raw&amp;amp;type=orig&amp;amp;id=282]&amp;lt;/ref&amp;gt; errichtet, die [[Überwachung]]saufgaben zur Zeit des [[Kalter Krieg|Kalten Kriegs]] bis weit in das Gebiet des [[Warschauer Pakt]]es übernahmen. Außerdem wurde auch ein 120&amp;amp;nbsp;m hoher Stahlrohrmast, der mit Antennensystemen für den Empfang von Funksignalen mit Frequenzen von 20&amp;amp;nbsp;MHz bis 1,18&amp;amp;nbsp;GHz gestattet, errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://guardbattalion.de/index.php/component/joomgallery/image?view=image&amp;amp;format=raw&amp;amp;type=orig&amp;amp;id=275]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Anlage auf dem Teufelsberg wurde nun hauptsächlich von der [[National Security Agency]] (NSA) betrieben und diente als Teil des weltweiten Spionagenetzes [[Echelon]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutsches-spionagemuseum.de/2018/11/04/sigint-berlin-und-der-teufelsberg-vor-66-jahren-wurde-die-nsa-gegruendet |titel=SIGINT, Berlin und der Teufelsberg: Vor 66 Jahren wurde die NSA gegründet |werk=Deutsches Spionagemuseum |datum=2018-11-04 |abruf=2020-06-29 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1957 wurde die Anlage zusätzlich von folgenden [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischen]] und [[Vereinigtes Königreich|britischen]] Aufklärungs- und Sicherheitsdiensten genutzt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Teufelsberg berlin - main tower - june 2009.jpg|mini|Verfall der Anlage, 2009]]&lt;br /&gt;
[[Datei:139957 nikitralala echos-in-a-dome.ogg|mini|Geräuschkulisse in der Kuppel der Abhörstation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1957: 280th ASA Company of the U.S. [[United States Army Security Agency|Army Security Agency]]&lt;br /&gt;
* 1961: 78th ASA Special Operations Unit, 1966 umbenannt in 54th Special Operations Command&lt;br /&gt;
* 1967: USASA Field Station Berlin&lt;br /&gt;
* 1977: U.S. Army Intelligence and Security Command ([[United States Army Intelligence and Security Command|INSCOM]])&lt;br /&gt;
* 6912 Electronic Security Group of the [[United States Air Force|U.S. Air Force]]&lt;br /&gt;
* [[Royal Air Force|RAF]] No 26 Signal Unit&lt;br /&gt;
* RAF No 13 Signal Regiment&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner Teil der Teufelsberg-Grünanlage blieb von der militärischen Nutzung verschont. In den 1970er und 1980er Jahren wurde am Südhang des Teufelsberges Wein angebaut, aus dem das &amp;#039;&amp;#039;[[Wilmersdorfer Teufelströpfchen]]&amp;#039;&amp;#039; [[Kelter|gekeltert]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach der Wiedervereinigung ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]] wurden die elektronischen Einrichtungen der Anlage entfernt, da sie nach dem Ende des Kalten Krieges nutzlos geworden waren. 1991 zogen Amerikaner und Briten ab. Die Gebäude blieben stehen bzw. wurden sogar erneuert und neue Radaranlagen installiert, denn sie konnten bis 1999 zur zivilen Luftüberwachung des Flugverkehrs genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Besitzer des 4,7&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] großen Areals der Abhörstation verkaufte es der [[Senat von Berlin|Berliner Senat]] für 5,2&amp;amp;nbsp;Millionen [[Deutsche Mark|Mark]] (kaufkraftbereinigt in heutiger Währung: rund {{Inflation|DE|5.2|1997}}&amp;amp;nbsp;Millionen Euro) an die [[Köln]]er Investorengemeinschaft &amp;#039;&amp;#039;Teufelsberg KG &amp;#039;&amp;#039;(IGTB). Das Architektenbüro &amp;#039;&amp;#039;Von Gruhl &amp;amp; Partner&amp;#039;&amp;#039; führte in deren Auftrag 1998 Planungsarbeiten für die Errichtung eines Hotels mit Tagungszentrum, eines Spionagemuseums, exklusiver Wohnungen und einer Gaststätte durch. Das Bauprojekt scheiterte wegen des massiven Widerstandes von Umweltschützern und an den explodierenden Baukosten, der Investor meldete [[Insolvenz]] an. Bis zum Abbruch der Arbeiten waren bereits einige Fundamente, ein Keller-Rohbau und das Muster einer [[Loftwohnung]] errichtet worden. Die Bauruinen sind mit einem Zaun gesichert und wurden bis Anfang 2003 bewacht. Aus finanziellen Gründen gab der Senat die Bewachung auf, was zu massivem [[Vandalismus]] führte. So war von 2005 bis 2012 eine Wachgesellschaft mit den Sicherungsaufgaben betraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|View Berlin Teufelsberg.jpg|1050|Blick auf Berlin vom Turm der Abhöranlage}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung nach 2000 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:TeufelsbergDownhill.jpg|mini|[[Downhill]]-Trail am Nordosthang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil bis Ende 2004 keine weiteren Baumaßnahmen durchgeführt wurden, verfiel die Baugenehmigung. Seit April 2006 ist das Gelände entsprechend dem Berliner [[Flächennutzungsplan]] als Wald ausgewiesen, also als nichtbebaubares Gelände.&amp;lt;ref&amp;gt;Flächennutzungsplan Berlin, Änderung Nr. 06/04, Teufelsberg (Charlottenburg-Wilmersdorf)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Mitglieder des &amp;#039;&amp;#039;[[Naturschutzzentrum Ökowerk Berlin|Naturschutzzentrums Ökowerk]]&amp;#039;&amp;#039; forderten 2005 eine [[Renaturierung]] des Geländes. Das setzt den Rückkauf des Geländes durch das Land Berlin voraus, was die zuständige Senatsverwaltung ablehnte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berliner-zeitung.de/archiv/senat-verhandelt-ueber-rueckkauf-eines-grundstuecks--auf-dem-33-millionen-euro-grundschuld-lasten-teurer-teufelsberg,10810590,10333844.html &amp;#039;&amp;#039;Teurer Teufelsberg&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 4.&amp;amp;nbsp;November 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/wem_gehoert_der_berliner_teufelsberg_1.638785.html &amp;#039;&amp;#039;Wem gehört der Berliner Teufelsberg?&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung|NZZ Online]]&amp;#039;&amp;#039;, 22.&amp;amp;nbsp;Dezember 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Radome Teufelsberg Berlin.jpg|mini|Verfallene Außenhäute zweier [[Radom (Antennenkuppel)|Radome]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Maharishi Mahesh Yogi|Maharishi]]-Stiftung plante Ende Februar 2008 den Kauf des Geländes und erwartete, dass der Bezirk das Baurecht für eine vedische Friedensuniversität mit einem 50 Meter hohen &amp;#039;&amp;#039;Turm der Unbesiegbarkeit&amp;#039;&amp;#039; erteilen würde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Titel=&amp;#039;&amp;#039;Bezirk mauert gegen David Lynchs Friedens-Uni&amp;#039;&amp;#039;.| Datum=2008-01-09| Sammelwerk=[[Tagesspiegel]]| Online=[https://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirk-mauert-gegen-david-lynchs-friedens-uni-6581746.html Online]| Abruf=2022-12-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Filmregisseur [[David Lynch]] wollte sich mit seiner Stiftung &amp;#039;&amp;#039;David Lynch Foundation for Consciousness-Based Education and World Peace&amp;#039;&amp;#039; an der Finanzierung des Projekts beteiligen und legte einen symbolischen Grundstein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/regionales/berlin/article1365993/Kult-Regisseur-Lynch-baut-umstrittene-Yoga-Uni.html &amp;#039;&amp;#039;Kult-Regisseur Lynch baut umstrittene Yoga-Uni.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, 15.&amp;amp;nbsp;November 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Titel=&amp;#039;&amp;#039;David Lynch baut Uni auf dem Teufelsberg.&amp;#039;&amp;#039;| Datum=2007-11-15| Sammelwerk=[[Tagesspiegel]]| Online=[https://www.tagesspiegel.de/berlin/david-lynch-baut-uni-auf-dem-teufelsberg-1575016.html Online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/regionales/berlin/article1365993/Kult-Regisseur-Lynch-baut-umstrittene-Yoga-Uni.html &amp;#039;&amp;#039;Yogi-Flieger stellen Bauantrag für Teufelsberg.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Morgenpost]]&amp;#039;&amp;#039;, 10.&amp;amp;nbsp;Januar 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Dezember 2008 gab die Maharishi-Stiftung angeblich die Verantwortung für den Bau der Friedensuniversität an das [[Bundeskanzleramt (Deutschland)|Bundeskanzleramt]] ab. Das Bundeskanzleramt konnte den Eingang entsprechender Schreiben nicht bestätigen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Titel=&amp;#039;&amp;#039;Merkel soll Yogi-Projekt retten&amp;#039;&amp;#039;.| Datum=2008-12-17| Sammelwerk=[[Tagesspiegel]]| Online=https://web.archive.org/web/20091212111355/http://www.tagesspiegel.de/berlin/Teufelsberg-Yogi-Maharishi-Wilmersdorf;art270,2686377}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Veteranenvereine (The U.S. Field Station Berlin Veterans Group [USA] und der Verein West-Alliierte in Berlin) forderten 2009 die Umwidmung des Militärgeländes: Sie wünschen sich ein Denkmal, das an die Unterstützung der West-Alliierten erinnert&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/welt_print/article3109682/Unterschriften-fuer-Denkmal-auf-dem-Teufelsberg.html &amp;#039;&amp;#039;Unterschriften für Denkmal auf dem Teufelsberg&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, 29.&amp;amp;nbsp;Januar 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; und reichten im [[Abgeordnetenhaus von Berlin|Berliner Abgeordnetenhaus]] eine [[Petition]] zum Erhalt der Anlage ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fsbvg.org/ Petition]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Februar 2011 wurden&amp;amp;nbsp;– ursprünglich auf Initiative des Stadthistorikers [[Andreas Jüttemann]]&amp;amp;nbsp;– täglich Führungen über das ansonsten nicht zugängliche Gelände der ehemaligen Abhörstation auf dem Teufelsberg angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berliner-zeitung.de/archiv/die-ehemalige-abhoerstation-auf-dem-teufelsberg-zieht-viele-schaulustige-an--obwohl-das-betreten-des-gelaendes-verboten-ist--ab-sonntag-gibt-es-fuehrungen-auf-den-spuren-der-spione,10810590,10770774.html &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren der Spione&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 11. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Das war seinerzeit die erste Möglichkeit, seit dem Bau der Field Station legal das Gipfelplateau des Berges zu betreten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://berliner-teufelsberg.com/web/fuhrungen-und-preise/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Führungen und Preise&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20140302134307}} auf der Website Teufelsberg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 2013 markierten US-Army-Teufelsberg-Veteranen den 50. Jahrestag (1963–2013) des Baues der festen Gebäude für Field Station Berlin am Teufelsberg mit einer speziellen Ausgabe von [[Cinderella (Philatelie)|Cinderella-Briefmarken]] und mit der Einweihung einer Gedenktafel. Der Designer ist T.H.E. Hill, der preisgekrönte Autor von zwei Romanen über Field Station Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://voicesunderberlin.com/Reunion2013/Reunion.html &amp;#039;&amp;#039;Field Station Berlin Reunion 2013&amp;#039;&amp;#039;,] abgerufen am 30. September 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Neuvermessung des Instituts für Geodäsie und Geoinformationstechnik der [[Technische Universität Berlin|TU Berlin]] im Jahr 2013 ergab als Höhe {{Höhe|120.1|DE-NHN|link=true}} statt der bisherigen 114,7&amp;amp;nbsp;m. Das Vermessungsamt Charlottenburg-Wilmersdorf bestätigte dieses Ergebnis.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bezirksamt&amp;quot; /&amp;gt; Grund für dieses Höhenwachstum ist, dass 1998 im Rahmen des gescheiterten Bauprojekts zur Errichtung von Loftwohnungen ein Hügel aufgeschüttet worden war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neuvermessung&amp;quot;&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/berlin/neuvermessung-jetzt-ist-der-teufelsberg-der-groesste/8132602.html &amp;#039;&amp;#039;Neuvermessung: Jetzt ist der Teufelsberg der Größte&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 27. April 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Das ursprüngliche Gipfelkreuz an der Westseite der US-Radarstation wurde im Zuge der Neuvermessung 150 Meter weiter nach Osten versetzt. Er galt bis Januar 2015 als höchste Erhebung im Berliner Stadtgebiet und wurde von den [[Arkenberge]]n im Ortsteil [[Berlin-Blankenfelde]] des [[Bezirk Pankow|Bezirkes Pankow]] abgelöst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rbb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. November 2013 wurde der Verein &amp;#039;&amp;#039;Initiative Kultur-DENK-MAL Berliner Teufelsberg g.&amp;amp;#8239;e.&amp;amp;#8239;V.&amp;#039;&amp;#039; auf dem Teufelsberg gegründet. Vereinsziel war, dass der Teufelsberg in seiner Gesamtheit unter Denkmalschutz gestellt wird und zu einer modernen, überregionalen Austauschplattform und Denkfabrik für Kultur, Kunst, Geschichte, Technik, Natur und neue Wirtschaftsmodelle weiterentwickelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Oktober 2018 wurde der Teufelsberg aus städtebaulichen und historischen Gründen unter [[Denkmalschutz]] gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09097869}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ronald Berg |Titel=Teufelsberg unter Denkmalschutz – Eine Art Grauzone |Sammelwerk=[[Die Tageszeitung]] |Datum=2018-11-29 |ISSN=0931-9085 |Online=[https://taz.de/Teufelsberg-unter-Denkmalschutz/!5551313/ Online] |Abruf=2021-06-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Susanne Messmer |Titel=„Wir sehen uns eher in der Rolle eines Moderators“ |Sammelwerk=[[Die Tageszeitung]] |Datum=2019-03-09 |Seiten=45 |ISSN=0931-9085 |Online=[https://taz.de/Wir-sehen-uns-eher-in-der-Rolle-eines-Moderators/!5578692/ Online] |Abruf=2019-05-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der zweiten Hälfte der 2010er Jahre ist das Areal um die Abhörstation wieder gegen Zahlung eines Eintrittsgelds öffentlich zugänglich. Im Oktober 2024 eröffnete eine Ausstellung zur Geschichte des Teufelsbergs in den ehemaligen Gebäuden, auch der Berliner Verein Alliierte in Berlin unterhält Ausstellungsräume.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tu.berlin/cms/nachrichtendetails/ueber-die-ausstellung-declassified-auf-dem-teufelsberg-und-das-neue-buch-von-prof-andreas-juettemann-leiter-des-historischen-archivs-zum-tourismus &amp;#039;&amp;#039;Über die Ausstellung „Declassified“ auf dem Teufelsberg und das neue Buch von Prof. Andreas Jüttemann, Leiter des Historischen Archivs zum Tourismus&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung des Geländes ==&lt;br /&gt;
Der [[Hügel]] wird von [[Mountainbike]]rn und Spaziergängen genutzt. Seit den 1980er Jahren dient die Straße auf dem Teufelsberg [[Longboard (Skateboard)|Longboardern]] zum [[Downhill#Skateboardsport|Downhill-Skaten]]. Nordöstlich vom Teufelsberg befindet sich der 99&amp;amp;nbsp;Meter hohe [[Drachenberg (Berlin)|Drachenberg]], der bei entsprechenden Windverhältnissen als Übungsgelände für [[Drachenfliegen|Drachen-]] und [[Gleitschirmfliegen|Gleitschirmflieger]] dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die früher existierende Rodelbahn ist geschlossen und teilweise gesperrt, dennoch wird der Berg im Winter von Rodlern und [[Snowboard]]ern genutzt. Jährlich findet ein [[Volkslauf#Silvesterläufe|Silvesterlauf]] auf dem Gelände statt. Der [[Deutscher Alpenverein|Deutsche Alpenverein]] betreibt am Teufelsberg einen [[Klettergarten|Kletterfelsen]]. Ein 1964 hier errichteter Schlepplift&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berlin-mauer.de/videos/skifahren-auf-dem-teufelsberg-558/ &amp;#039;&amp;#039;Skifahren auf dem Teufelsberg.&amp;#039;&amp;#039;] Bei: &amp;#039;&amp;#039;berlin-mauer.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde 1972 wieder abgebaut, Spuren der Anlage sind inzwischen nicht mehr erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ehemaligen Abhörstation gibt es eine Street Art Gallery, das Dach dient als Aussichtsplattform. Das Areal ist im Sommerhalbjahr täglich zugänglich, es werden auch Führungen angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.teufelsberg-berlin.de/de/ Website der Betreibergesellschaft] abgerufen am 12. August 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmalschutz ==&lt;br /&gt;
Nach jahrelangen Diskussionen wurde der Teufelsberg im November 2018 als Gesamtanlage unter Denkmalschutz gestellt, sowohl aus historischen Gründen als auch wegen seiner städtebaulichen Bedeutung. In der Begründung wird auf die drei unterschiedlichen geschichtlichen Schichten verwiesen, aus denen der Berg besteht. Unten ist die nie fertiggestellte Wehrtechnische Fakultät aus [[Zeit des Nationalsozialismus|nationalsozialistischen Zeiten]], deren Planung Baurat Hans Malwitz von Preußischen Hochbauverwaltung leitete. Die [[Grundsteinlegung]] war 1937, der Baustopp erfolgte 1940. Darüber ist der nach dem Zweiten Weltkrieg aufgeschüttete Trümmerberg, dessen Anlagen zwischen 1950 und 1972 unter Leitung von Fritz Witte, Leiter des Hauptamts für Grünflächen und Gartenbau und dem Landschaftsplaner Walter Rossow gestaltet werden. Oben sind die Anlagen der amerikanischen und britischen NSA Field Security Abhörstation aus den Zeiten des [[Kalter Krieg|Kalten Kriegs]] (1962–1992).&amp;lt;ref&amp;gt;Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt vom 5. November 2018, [https://www.berlin.de/sen/kultgz/aktuelles/pressemitteilungen/2018/pressemitteilung.754688.php online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Teufelsberg im Film ==&lt;br /&gt;
* Auf dem Teufelsberg wurden 1979 die [[Hängegleiter]]szenen zu [[Rudolf Steiner (Regisseur)|Rudolf Steiners]] Film &amp;#039;&amp;#039;Aufwind&amp;#039;&amp;#039; gedreht, in dem ein Drachenflieger abstürzt und sich dann querschnittgelähmt ein neues Leben aufbaut. Seitdem wurde der Teufelsberg regelmäßig als spektakuläre Kulisse für Filme aller Art verwendet.&lt;br /&gt;
* Die Außenaufnahmen der zweiten Staffel der Krimiserie &amp;#039;&amp;#039;[[Allein gegen die Zeit#Schauplatz|Allein gegen die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; wurden zum Großteil am Teufelsberg gedreht.&lt;br /&gt;
* Der Regisseur [[Thomas Nennstiel]] drehte hier die 2006 erschienene Kriminalkomödie &amp;#039;&amp;#039;Entführ’ mich Liebling&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* In dem 2008 erschienenen Psychothriller &amp;#039;&amp;#039;Der Seelenbrecher&amp;#039;&amp;#039; von [[Sebastian Fitzek]] spielt der Teufelsberg eine Rolle, da dort eine fiktive Privatklinik angesiedelt ist, in der der größte Teil der Handlung spielt.&lt;br /&gt;
* In seinem 2010er Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;[[David wants to fly]]&amp;#039;&amp;#039; begleitete Regisseur [[David Sieveking]] auch die Aktivitäten der Maharishi Foundation auf dem Teufelsberg: so die Grundsteinlegung in der Dunkelheit, bei der vom gekrönten Statthalter der Organisation &amp;#039;&amp;#039;Unbesiegbares Deutschland&amp;#039;&amp;#039; skandiert wird. Der Bogen der filmischen Recherche schließt ernüchternd – und beinahe gleichnishaft – mit Bildern aus der Militärruine.&lt;br /&gt;
* Das Finale des deutschen Vampir-Thrillers &amp;#039;&amp;#039;[[Wir sind die Nacht]]&amp;#039;&amp;#039; wurde 2010 auf dem Teufelsberg gedreht.&lt;br /&gt;
* Die Einstellung der 2015er Filminstallation &amp;#039;&amp;#039;[[Manifesto (Rosefeldt)|Manifesto]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Julian Rosefeldt]], in der [[Cate Blanchett]] einen Obdachlosen spielt, der in einer der Antennenkuppeln haust und vom Dach der Abhöranlage Manifeste des [[Situationistische Internationale|Situationismus]] deklamiert, wurde hier gedreht.&lt;br /&gt;
* In der 2017 gesendeten dreiteiligen ZDF-Produktion &amp;#039;&amp;#039;[[Der gleiche Himmel]]&amp;#039;&amp;#039; spielte die Anlage und die dortigen Abhörmaßnahmen eine zentrale Rolle.&lt;br /&gt;
* Einige Szenen der fünften Folge von &amp;#039;&amp;#039;[[You Are Wanted]]&amp;#039;&amp;#039; wurden 2017 auf der Station gedreht.&lt;br /&gt;
* In der 9.&amp;amp;nbsp;Episode, 1.&amp;amp;nbsp;Staffel von &amp;#039;&amp;#039;[[Berlin Station]]&amp;#039;&amp;#039; spielen sich Schlüsselszenen in der Radaranlage ab.&lt;br /&gt;
* In [[Hito Steyerl]]s Videoarbeit &amp;#039;&amp;#039;Factory of the Sun&amp;#039;&amp;#039;, die im deutschen Pavillon auf der [[Biennale di Venezia]] 2015 gezeigt wurde, nehmen die Ruinen der Abhörstation Teufelsberg eine zentrale Rolle ein.&lt;br /&gt;
* In dem Film &amp;#039;&amp;#039;[[Das schönste Mädchen der Welt]]&amp;#039;&amp;#039; (2018) macht die Schulklasse einen Ausflug auf den Teufelsberg.&lt;br /&gt;
* Im 2019 erschienenen Film &amp;#039;&amp;#039;[[Cleo (2019)|Cleo]]&amp;#039;&amp;#039; von Erik Schmitt suchen die Protagonisten nach einem Schatz, der unter dem Teufelsberg vergraben liegen soll. Dabei spielt auch die Geschichte des Teufelsbergs eine Rolle.&lt;br /&gt;
* 2021 veröffentlichte die [[League of Legends Championship Series|LEC]] das am Teufelsberg gedrehte Musikvideo &amp;#039;&amp;#039;Crown&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.youtube.com/watch?v=12doI76UT8g |titel=LEC: Crown |abruf=2021-03-25 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das im März 2023 veröffentlichte Musikvideo &amp;#039;&amp;#039;Weisse Fahnen&amp;#039;&amp;#039; des Berliner Musikers [[Peter Fox]] wurde auf dem Teufelsberg gedreht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.youtube.com/watch?v=2CETGjsvWu4 |titel=Peter Fox – „Weisse Fahnen“ (offizielles Video) |abruf=2023-03-19 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die [[ARD]] publizierte im April 2023 die Dokumentation &amp;#039;&amp;#039;Top Secret – Der Teufelsberg Berlin&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;#8239;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/geschichte-im-ersten/videos/top-secret-der-teufelsberg-berlin-video-100.html &amp;#039;&amp;#039;Top Secret – Der Teufelsberg Berlin&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das im November 2024 veröffentlichte Musikvideo &amp;#039;&amp;#039;Teufelsberg&amp;#039;&amp;#039; des Berliner Musikers [[Prinz Pi]] wurde auf dem Teufelsberg gedreht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.youtube.com/watch?v=l8bT1jxnR4g |titel=PRINZ PI – TEUFELSBERG „Intro“ (offizielles Video) |sprache=de |abruf=2025-07-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem dient die Abhöranlage als Motiv des dazugehörigen [[Schallplattenhülle|Albumcovers]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Erhebungen in Berlin]]&lt;br /&gt;
* [[Radaranlage Marienfelde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Andreas Jüttemann]], Arndt Hermann: &amp;#039;&amp;#039;Declassified. Teufelsberg Berlin.&amp;#039;&amp;#039; IGTB, Berlin 2024, ISBN 978-3-00-080033-7.&lt;br /&gt;
* Andreas Jüttemann: &amp;#039;&amp;#039;Denkmalschutz für die ehemalige Abhörstation auf dem Berliner Teufelsberg – und nun?&amp;#039;&amp;#039; Mitteilungsblatt der Landesgeschichtlichen Vereinigung für die Mark Brandenburg; Heft 3/2021, ISSN 1867-5085, S. 106–111.&lt;br /&gt;
* Wayne D. Cocroft, John Schofield: &amp;#039;&amp;#039;Der Teufelsberg in Berlin. Eine archäologische Bestandsaufnahme des westlichen Horchpostens im Kalten Krieg&amp;#039;&amp;#039;. Ch. Links Verlag, Berlin 2016, ISBN 978-3-86153-888-2.&lt;br /&gt;
* Chris Wunsch: &amp;#039;&amp;#039;Teufelsberg. Die Berliner Ruinologie&amp;#039;&amp;#039;. Vergangenheitsverlag, Berlin 2016, ISBN 978-3-86408-205-4.&lt;br /&gt;
* Angela M. Arnold, Gabriele von Griesheim: &amp;#039;&amp;#039;Trümmer, Bahnen und Bezirke. Berlin 1945 bis 1955&amp;#039;&amp;#039;. Arnold und von Griesheim, Berlin 2002, ISBN 3-00-009839-9.&lt;br /&gt;
* Katharina Beckmann, David Derksen, Robert Haeseke-Diesing, Florian Leitner: &amp;#039;&amp;#039;Field Station Berlin – Geheime Abhörstation auf dem Teufelsberg&amp;#039;&amp;#039;. Edition Berliner Unterwelten, Berlin 2013, ISBN 978-3-943112-17-7.&lt;br /&gt;
* Friedrich Jeschonnek, Dieter Riedel, William Durie: &amp;#039;&amp;#039;Alliierte in Berlin 1945–1994&amp;#039;&amp;#039;. Berliner Wiss.-Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-8305-0397-2.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Behling]], Andreas Jüttemann: &amp;#039;&amp;#039;Der Berliner Teufelsberg – Trümmer, Truppen und Touristen&amp;#039;&amp;#039;. Berlin Story Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-86368-023-7.&lt;br /&gt;
* {{LuiseBMS |Autor=Oliver Ohmann |Titel=Die Berliner bauen ihre Berge selber |ID=prof |Nr=6 |Jahr=1999 |Seite=32–39}}&lt;br /&gt;
* Hans W. Korfmann: [https://www.zeit.de/2002/03/Schnee_am_Monte_Klamotte &amp;#039;&amp;#039;Schnee am Monte Klamotte&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 3/2002.&lt;br /&gt;
* William Durie: &amp;#039;&amp;#039;The United States Garrison Berlin 1945–1994&amp;#039;&amp;#039;. August 2014, ISBN 978-1-63068-540-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.teufelsberg-berlin.eu/ &amp;#039;&amp;#039;Berliner Teufelsberg&amp;#039;&amp;#039;] – Informationen zu Geschichte, Kunst und Führungen&lt;br /&gt;
* {{LDLBerlin|09097869|ja}}&lt;br /&gt;
* [https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/bezirk/lexikon/teufelsberg.html &amp;#039;&amp;#039;Teufelsberg&amp;#039;&amp;#039;.] Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.rbb24.de/kultur/hintergrund/geschichte-chronologie-teufelsberg-grunewald.html |titel=Aufgeschüttet aus Ruinen |werk=[[RBB]] |datum=2021-05-04 |abruf=2021-05-20}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stasi-mediathek.de/medien/ananlyse-der-struktur-und-taetigkeit-derus-army-field-station-berlin-usafsb-teufelsberg/blatt/1/ Analyse der Struktur und Tätigkeit der US Army Field Station Berlin (USAFSB) Teufelsberg] – Der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU)&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor= |url=https://www.ardmediathek.de/video/rbb-retro-berliner-abendschau/truemmerabladung-am-teufelsberg/rbb/Y3JpZDovL3JiYl82MmMxNTFlNC1hMWVhLTQ5NmItYTIzMy1iY2U2NDFlZWU3OWZfcHVibGljYXRpb24 |titel=rbb Retro - Berliner Abendschau: Trümmerabladung am Teufelsberg|werk=ardmediathek.de |datum=1963-11-12 |abruf=2024-10-15}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7659132-3|VIAF=249439888}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schuttberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschland im Kalten Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Grunewald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vermeintlich höchster Berg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Atmo]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Gräbner</name></author>
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